Exkursion ins Pompejanum – das Leben in einer römischen Villa
Auch in diesem Jahr fuhren die Lateinklassen der 6. Jahrgangsstufe wieder nach Aschaffenburg zur Besichtigung des Pompejanums. Dieses Gebäude ist die Nachbildung eines römischen Wohnhauses, das König Ludwig I. – inspiriert durch die Ausgrabungen in Pompeji – durch den Architekten Friedrich von Gärtner erbauen ließ.
Hier wurde der Alltag der Römer einmal außerhalb der Schule hautnah erlebbar. Die Schülerinnen und Schüler lernten die einzelnen Räumlichkeiten einer römischen Villa kennen: die beiden Innenhöfe, das Atrium mit seinem Wasserbecken, das begrünte Viridarium, das Empfangs- und Gästezimmer, daneben Speisezimmer und Küche, in der sie sogar den Duft von Garum, einer aus Fisch hergestellten Würzsoße testen konnten.
Einen weiteren Programmpunkt bildete auch in diesem Jahr die Korkmodellsammlung im Schloss Johannisburg. Hier machten die Schülerinnen und Schüler einen Spaziergang durch das antike Rom in Miniaturform. Sie kamen am Kolosseum, dem Pantheon, den Triumphbögen der Kaiser Titus, Septimius Severus und Konstantin vorbei und gingen an der Porta Maggiore, der Cestius-Pyramide und weiteren berühmten Bauwerken entlang.
Die Korkmodelle sind um 1800 entstanden. Hofkonditor Carl May und sein Sohn Georg fertigten diese an. Es ist wirklich verblüffend, wie echt die aus Kork gemachten und gefärbten Bauten aussehen.
Wir hoffen auch in den nächsten Jahren viele Lateinschülerinnen und -schüler für die Sprache und das Leben der Römer begeistern zu können.
Text und Bilder: Sophia Köhler
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