Kategorie: Informatik

  • Informatik-Biber 2025

    Informatik-Biber 2025

    Informatik-Biber 2025

    Die Erstplatzierten von links nach rechts: Sophia Podda, Jonas Jahn, Lorenz Ortloff, Silas Möller, Christopher Lemmerich

    Am Informatik-Biber 2025 haben 580.960 Kinder und Jugendliche teilgenommen. Das war wieder ein neuer Rekord für die Veranstalter und ein Wachstum von 7% im Vergleich zum Vorjahr.

    Die Ergebnisse sind schon seit dem 26.11. 25 verfügbar, aber jetzt Anfang Februar konnten endlich auch die Urkunden und Preise verteilt werden.

    Das Rhön-Gymnasium hat mit fast allen Schülern, die im Stundenplan das Fach Informatik stehen haben, teilgenommen: 430 Schülerinnen und Schüler haben sich den mehr und weniger anspruchsvollen Aufgaben gestellt. Sieben von euch waren dabei so gut, dass sie in ihrer Altersgruppe auf dem Treppchen ganz oben standen. Herzlichen Glückwunsch allen Geehrten!

    PS:

    Kaum ist der Biber zu Ende, startet bereits am 26.2.26 die 1. Runde des Jugendwettbewerb Informatik: Hier können Schülerinnen und Schüler auf spielerische Weise erste Erfahrungen mit dem Programmieren sammeln. Wenn ihr dieses Format noch nicht kennt, findet ihr hier (https://bwinf.de/jugendwettbewerb/2026/) alle Informationen.

    Bei weiteren Fragen sprecht gerne eure Informatiklehrkräfte an.

    Text und Bild: Tanja Rehm

    Franz-Marschall Straße 7, 97616 Bad Neustadt a.d. Saale

    Tel. 09771 / 63 015 0
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    Mail: direktorat[at]rhoen-gymnasium.de

  • KI-Experimente mit Pilzen im Informatikunterricht

    KI-Experimente mit Pilzen im Informatikunterricht

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    KI-Experimente mit Pilzen im Informatikunterricht
    Schülerinnen des Rhön-Gymnasiums Bad Neustadt mit dem Experimentiersatz KÜNSTLICHE INTELLIGENZ (MEKRUPHY GMBH)

    Würden Sie einer Pilzerkennungsapp mehr vertrauen als einem erfahrenen Pilzsammler? Mit dieser und ähnlichen Fragen beschäftigten wir uns im Rahmen einer Kooperation des Rhön-Gymnasiums mit der Universität Würzburg.
    Künstliche Intelligenz (KI) spielt in fast allen Lebensbereichen eine wichtige Rolle. Mal nutzt man KI-Systeme bewusst, mal unbewusst. Die Entwicklung von KI-Kompetenzen ist ein zentrales Bildungsziel unserer Zeit. „Ein grundlegendes Verständnis der verschiedenen Funktionsweisen ist entscheidend, um die jeweiligen Grenzen und Möglichkeiten realistisch einschätzen zu können. Ich freue mich sehr, zusammen mit Frau Rehm am Rhön-Gymnasium das Projekt ‚KI verstehen‘ mit Schülerinnen und Schülern durchführen zu dürfen“, erläuterte Dr. Silvia Joachim und ergänzte: „Anhand von haptischen Materialien erklären wir wichtige Algorithmen der Künstlichen Intelligenz und trainieren eine eigene KI.“

    Das Thema KI wurde in diesem Schuljahr das erste Mal auch im Rahmen des Informatikunterrichts in der 11. Jahrgangsstufe behandelt. Frau Rehm sagte: „Wir freuen uns sehr, dabei das von Dr. Silvia Joachim entwickelte Unterrichtsmaterial einsetzen zu können. Sie ist Lehrkraft unserer Schule, im Moment jedoch an die Universität Würzburg abgeordnet und bietet dort Fortbildungen zu KI an.“

    Viele Schülerinnen und Schüler fanden das KI-Gewinnt-Spiel besonders interessant. Das KI-Gewinnt-Spiel ermöglicht es, einem KI-System beim Lernen zuzuschauen. Sofie meinte: „Ich fand das Spiel KI-Gewinnt gelungen, da man dadurch spielerisch gelernt hat, wie KI funktioniert, anstatt einfach nur einen Vortrag darüber zu hören.“ „Besonders gelungen fand ich am KI-Gewinnt-Spiel, dass man sich selbst in die KI reinversetzen kann, wie diese mit Fragestellungen umgeht“, erklärt Klara, und Lorena ergänzt: „Die Anleitungen waren sehr verständlich, sodass man das Spiel schnell verstanden hat.“
    Die Schülerinnen und Schüler lobten auch die Klarheit der Anleitungen zu den Experimenten und die Möglichkeit, die Themen eigenständig vertiefen zu können. Lena sagte: „Die Unterrichtsmaterialien waren einfach zu verstehen, da wir zu der Präsentation noch zusätzlich die Arbeitsblätter hatten.“ Und Klara meinte: „Durch die gut erklärte Anleitung war das Übungsmaterial leicht zu verstehen.“ Dies bestätigte Charlotte: „Ich fand die Materialien passend, und durch sie konnte man besser und schneller verstehen, wie KI funktioniert.“

    Alle interviewten Schülerinnen würden den Experimentiersatz KÜNSTLICHE INTELLIGENZ anderen Schulen empfehlen. Lena betonte: „Ja, auf jeden Fall würde ich den Experimentiersatz KI empfehlen, da man dadurch gezeigt bekommt, wie schnell die KI lernen kann! Das war mir vorher noch nicht so wirklich bewusst.“ Lorena meinte: „Ja, da es mehr Spaß macht, die Funktionsweise einer KI spielerisch selbst zu erlernen, als zum Beispiel über eine PowerPoint-Präsentation.“ Und Sofie ergänzte: „Ich würde den Experimentiersatz KI empfehlen, da man damit einen guten Einblick bekommt, wie KI funktioniert.“ Klara sagte: „Ja, ich würde es empfehlen, da es sehr anschaulich darstellt, wie KI arbeitet.“ Und Charlotte erläuterte: „Ich würde schon empfehlen, dass es an anderen Schulen den Experimentiersatz KI gibt, da man dadurch mehr verstehen kann, wie KI funktioniert und wie sie lernt.“
    Die Schülerinnen und Schüler würden die Materialien auch gerne im privaten Umfeld nutzen, um die Funktionsweise von KI-Systemen anderen zu erklären und ihr Wissen weiterzugeben. Lena schilderte: „Ja, ich würde die Materialien gerne im privaten Umfeld zeigen. Zum einen, um die grundlegenden Verfahren von KI-Systemen anderen zu erklären, und zum anderen auch, weil es einfach viel Spaß gemacht hat. Man konnte zum Beispiel auch selbst ein bisschen ausprobieren, welche Strategie dahintersteckt und wie man dann verhindern könnte, dass die KI nur gewinnt. Also beispielsweise die Spielregeln verändern.“ Sofie ergänzt: „Ich würde die Materialien gerne im privaten Umfeld zeigen, weil man damit einfach und spielerisch mitbekommt, wie eine KI funktioniert und dass KI fast jeden betrifft.“ Und Klara sagte: „Ja, ich würde es im privaten Umfeld zeigen, da ich sie sehr spannend finde und die Materialien KI-Systeme sehr gut erklären.“
    Fazit
    Das Projekt „KI verstehen“ mit dem Experimentiersatz KÜNSTLICHE INTELLIGENZ (MEKRUPHY GMBH) zeigte, dass die Schülerinnen und Schüler nicht nur ein gutes Verständnis für KI entwickelten, sondern auch Freude daran hatten, die Materialien zu nutzen. Lorena sagte: „Es war eine gute Abwechslung zum normalen Informatikunterricht und hat viel Spaß gemacht.“ Und Lena meinte: „Ich fand alle Unterrichtsmaterialien besonders gelungen. Es wurde über das Thema aufgeklärt und hat viel Spaß gemacht.“
    Wir bedanken uns bei allen Schülerinnen und Schülern für ihre engagierte Mitarbeit.

    Text: Dr. Silvia Joachim und Tanja Rehm
    Fotos: Dr. Silvia Joachim

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  • Bayerisches Schülerleistungsschreiben 2022 im ICDL-Kurs

    Bayerisches Schülerleistungsschreiben 2022 im ICDL-Kurs

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    Bayerisches Schülerleistungsschreiben 2022 im ICDL-Kurs

    Konrad Klöhr, Julia Vorndran, Antonia Härder, Luis Pörtner nahmen erfolgreich am Bayerischen Schülerleistungsschreiben 2022 teil

    Sechs Schülerinnen und Schüler haben am diesjährigen Bayerischen Schülerleistungsschreiben im Bereich Texterfassung teilgenommen. Fünf konnten sogar die Bestnote 1a erreichen und einmal wurde die Note 2 vergeben. Dieser Wettbewerb ist der älteste und größte dieser Art im Bereich des Weltverbandes der Internationalen Föderation für Informationsverarbeitung (INTERSTENO). Die Schülerinnen und Schüler bereiteten sich im Wahlkurs ICDL auf diese Prüfung vor. In der Prüfung hatten sie zehn Minuten Zeit und mussten eine Textvorlage mit möglichst vielen Anschlägen bei gleichzeitig geringer Fehlerzahl in Word abschreiben. Für ihre absolut herausragenden Leistungen erhielten sie eine Urkunde sowie ein kleines Präsent.

     

    Luis, der bereits zum zweiten Mal am Bayerischen Schülerleistungsschreiben teilgenommen hat, konnte seine Schreibgeschwindigkeit weiter verbessern. Er empfiehlt eine Teilnahme am bayerischen Schülerleistungsschreiben, „um einen Nachweis für das im ICDL Kurs gelernte Zehnfingerschreiben zu erlangen und um diesen Nachweis z.B. einer zukünftigen Bewerbung beilegen zu können.“ Es sei eine super Gelegenheit, sein Können zu testen und es gegebenenfalls auch bei mehreren Teilnahmen von Jahr zu Jahr zu verbessern,  so Luis.

     

    Alle anderen haben zum ersten Mal am Bayerischen Schülerleistungsschreiben teilgenommen und auch sie können eine Teilnahme wirklich empfehlen. Konrad erklärt: „Zehnfingerschreiben ist heutzutage eine wichtige Grundkompetenz und so ein Nachweis kann immer nützlich sein, z.B. bei Bewerbungen.“ Dies sieht Julia genauso: „Ich habe daran teilgenommen, da man hinterher einen Nachweis bekommt, der sich gut in einer Bewerbung macht. Ich fühle mich super, weil ich nun weiß, dass ich das Zehnfingerschreiben beherrsche.“ Antonia ergänzt als Grund für ihre Teilnahme: „Ich wollte wissen, wie gut ich Zehnfingerschreiben kann.“

    Text und Bild: Dr. Silvia Joachim

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    Rhön-Gymnasium Bad Neustadt a. d. Saale © 2022

  • MINT-Preise für hervorragende Leistungen

    MINT-Preise für hervorragende Leistungen

    MINT-Preise für hervorragende Leistungen

    MINT-Lehrerinnen und -Lehrer gratulieren ihren Schülerinnen und Schülern für wirklich besondere Leistungen bei Wett- bewerben und überreichen u.a. Schwimmbadgutscheine als Preise.

    Verliehen wurden Preise an die jeweils Besten in den Kategorien Mathematik und Physik im Advent sowie Informatik Biber. Der Verein der Freunde hat dankenswerterweise die Finanzierung der Preise übernommen. An allen drei Wettbe- werben nahmen wieder überragend viele Schülerinnen und Schüler teil. Dies könnte u.a. daran liegen, dass bei diesen Wettbewerben der Spaßfaktor im Vordergrund steht. Mathematik, Physik und Informatik sollen und können Spaß ma- chen, sind spannend und vielseitig. Nebenbei werden aber auch sinnvolle Anwendungen vermittelt und Kreativität sowie Selbstbewusstsein gefördert.

    Nils Türich und Max Bühner erhielten einen Preis für ihr überragend gutes Abschneiden beim Informatikbiber. Dies ver- wundert nicht, da sich beide schon seit Jahren sehr für Informatik interessieren. So erzählt Nils Türich: „Ich interessiere mich seit der 7. Klasse für Informatik. Das Thema des Programmierens ist sehr interessant, da man seine Ergebnisse gut erkennen kann, egal ob erfolgreich oder fehlerhaft. Da man dort alles selbst schreibt, weiß man, was noch zu ergänzen ist und mit welchen Sachen man experimentieren kann.“ Und Max Bühner erklärt: „Der Umgang mit dem Internet und die Funktionsweise eines Computers hat früh (5./6. Klasse) Interesse bei mir geweckt, da ich mich eben für die Technik dahinter interessiere.“

    In den Kategorien „Mathematik und Physik im Advent“ wurden für ihre hervorragenden Leistungen Sophie Pfennig, Linus Budde, Simon Wolf sowie Emma und Max Schnürch ausgezeichnet. Sophie Pfennig berichtet begeistert von Mathematik im Advent: „Es hat mir sehr gut gefallen, dass die Fragen in einem tollen Adventskalender verpackt waren. Außerdem fand ich die Fragestellungen sehr ansprechend, da immer eine kleine Geschichte dazu erzählt wurde. Es war sehr ab- wechslungsreich. Meine Lieblingsmatheaufgabe war hinter der 2. Tür. Es ging um die Sitzordnung der Wichtel bei einer Konferenz, wobei man die Wünsche der Wichtel beachten musste.“ Diese Aufgabe kam insgesamt sehr gut an und ist auch die Lieblingsaufgabe von Linus Budde, Simon Wolf und Emma Schnürch. Linus Budde berichtet: „Mir hat der Wett- bewerb Mathematik im Advent sehr gut gefallen und ich sehe keine Verbesserungsmöglichkeiten.“ „Bei Physik im Advent haben mir die Experimente mit unerwarteten Lösungen gefallen, aber nicht gefallen haben mir die Experimente, bei denen die Antworten nicht eindeutig waren“, erklärt Simon Wolf. Sein Lieblingsphysikexperiment war „Milchglas und Tesa“ in Türchen 10. Das Lieblingsphysikexperiment von Emma und Max Schnürch war „Kugel im Glas“, das sich hinter dem Türchen drei verborg. Max Schnürch sagt: „Ich fand eigentlich alles ganz gut, nur manchmal war es etwas zu schwer.“ Seine Schwester Emma ergänzt: „Ich finde es schön, dass sowohl in Mathematik als auch in Physik alles sehr weihnachtlich verpackt wurde.“

    Text: Tanja Rehm, Elke Gleichmann und Silvia Joachim
    Bild: Silvia Joachim

  • ICDL Zertifikate für hervorragende Leistungen

    ICDL Zertifikate für hervorragende Leistungen

    ICDL Zertifikate für hervorragende Leistungen

    Emilia Will mit einem ihrer Zertifikate. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des ICDL-Kurses legten von zu Hause aus erfolgreich Prüfungen für den ICDL ab.

    Emilia und ihre Mitschülerinnen und -schüler konnten in diesem Schuljahr wegen Corona nicht nur von zu Hause aus am ICDL-Kurs teilnehmen, sondern auch die Prüfungen mit Fernaufsicht zu Hause ablegen. Für ein Zertifikat werden mindestens vier bestandene Module benötigt und dies gelang in diesem Schuljahr sogar zwei Schülerinnen und Schülern, darunter Emilia. „Mit den erfolgreich abgelegten Prüfungen über Präsentationen, Textverarbeitung, Tabellenkalkulation und Computer & Online Essentials zeigte Emilia, dass sie wichtige Grundlagen für den sicheren und effizienten Umgang mit dem Computer beherrscht. Für ihre hervorragenden Leistungen erhielt sie zwei ICDL Zertifikate, den ICDL WORKFORCE BASE und den ICDL PROFILE“, so Frau Dr. Joachim, die sehr stolz auf Emilia ist.


    Emilia nimmt seit drei Schuljahren an dem ICDL-Kurs teil, worüber sich Frau Dr. Joachim sehr freut, da Emilia sehr engagiert ist. Emilia empfiehlt auch anderen Schülerinnen und Schüler eine Teilnahme am ICDL-Kurs: „Ich finde es eine sehr gute Möglichkeit, Computerkenntnisse zu erlangen, die später v.a. im Beruf gut zu gebrauchen sind. Weiter finde ich es gut, eigenständig lernen zu können, und zwar die Themen, die ich möchte.“
    Der ICDL ist ein europaweit anerkanntes Zertifikat zum Nachweis von grundlegenden IT-Kenntnissen. Das Rhön-Gymnasium ist bereits seit 2008 autorisiertes ICDL-Prüfungszentrum. Im Rahmen des Angebots zur individuellen Förderung können sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zielgenau auf die Prüfungen vorbereiten. Die Prüfungen selbst können günstig zum Selbstkostenpreis abgelegt werden. Das gleichbleibend hohe Niveau des Führerscheins wird durch zentrale Prüfungen gesichert. Eine Teilnahme am ICDL Kurs ist aber auch möglich, ohne an Prüfungen teilzunehmen. Die Möglichkeit, den ICDL am Rhön-Gymnasium erwerben zu können, bietet den Schülerinnen und Schülern eine willkommene und wertvolle Zusatzqualifikation. Bessere Computerkenntnisse ermöglichen ihnen, sich sicherer im Internet zu bewegen, ihre Arbeiten in der Schule anschaulicher zu präsentieren und bieten Schlüsselqualifikationen für einen späteren beruflichen Aufstieg.

    Emilia hat auch ein Video zum ICDL-Kurs erstellt. Schauen Sie es sich doch direkt an.

  • Bayerisches Schülerleistungsschreiben 2021 im ICDL-Kurs

    Bayerisches Schülerleistungsschreiben 2021 im ICDL-Kurs

    Emilia Will, Leon Pörtner, Luis Pörtner, Lennart Abert und Tizian Goldbach (nicht auf dem Foto) nahmen am Bayerischen Schülerleistungsschreiben 2021 teil.

    Bayerisches Schülerleistungsschreiben 2021 im ICDL-Kurs

    „Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer am diesjährigen Bayerischen Schülerleistungsschreiben tippen schnell und nahezu fehlerfrei“, bestätigt Dr. Silvia Joachim. „Diese Fähigkeiten helfen ihnen bestimmt auch später im Berufsleben. Zumal es beim 10-Fingerschreiben nicht nur auf die Fingerfertigkeit ankommt, sondern auch darum, die Textvorlage schnell zu erfassen und mit Word umzusetzen.“ Fünf Schülerinnen und Schüler haben am diesjährigen Bayerischen Schülerleistungsschreiben im Bereich Texterfassung teilgenommen. Drei konnten sogar die Note 1 erreichen.
    Dieser Wettbewerb ist der älteste und größte dieser Art im Bereich des Weltverbandes der Internationalen Föderation für Informationsverarbeitung (INTERSTENO). Trotz Distanz- und Wechselunterricht wegen der Corona-Krise konnte auch in diesem Jahr der Wettbewerb durchgeführt werden. Die Schülerinnen und Schüler bereiteten sich schrittweise im Distanzunterricht bei Frau Dr. Joachim auf die Prüfung vor und legten dann in Präsenz in der Phase des Wechselunterrichts bei Herrn Zimmermann die Prüfung ab. Dabei hatten sie zehn Minuten Zeit und mussten eine Textvorlage mit möglichst vielen Anschlägen bei gleichzeitig geringer Fehlerzahl in Word abschreiben. Sie erhielten eine Urkunde, die ihnen ihre Leistung bestätigt.

    Emilia Will, die bereits zum zweiten Mal am Bayerischen Schülerleistungsschreiben teilgenommen hat, konnte ihre Schreibgeschwindigkeit weiter verbessern. „Ich kann anderen eine Teilnahme nur empfehlen, da man viel übt und eine Bestätigung über die erfolgreiche Teilnahme bekommt“, so Emilia.

    Alle anderen haben zum ersten Mal teilgenommen. So auch Leon, der aber schon im letzten Schuljahr dafür im ICDL-Kurs geübt hat. Er sagt, dass er sich für Informatik im Generellen interessiert und dass das Zehnfingerschreiben einem dabei viel hilft, da man einfach schneller ist. Er erklärt: „Im späteren Arbeitsleben ist Zehnfingerschreiben mit großer Wahrscheinlichkeit sehr wichtig und mit diesem Test und der Urkunde habe ich einfach die Möglichkeit, mich quasi „auszuweisen“. Ist sehr nützlich für die Bewerbung.“ Auch er empfiehlt anderen eine Teilnahme: „Man hat einen großen Vorteil in der immer mehr digital werdenden Welt und wenn man regelmäßig übt, ist es auch nicht so schwer, gut abzuschneiden. Übung macht den Meister 😊.“

    Auch Luis hat am Wettbewerb teilgenommen, um den Nachweis für eine spätere Bewerbung zu haben, dass er die Texterfassung beherrscht. Er sagt: „Selbst, wenn man ein nicht so gutes Ergebnis haben sollte, ist das Zehnfingerschreiben sehr nützlich. Ich selber nutze es täglich bei schulischen Dingen, und komme so deutlich schneller voran. Das Zehnfingerschreiben zu lernen ist sicherlich eine gute Sache, sowohl für schulische als auch für private Interessen.“

    „Da es im heutigen Leben, besonders bei Bewerbungen, wichtig sein kann“, hat Lennart am Bayerischen Schülerleistungsschreiben teilgenommen. Er meint: „Ich finde, dass es ein gutes Zertifikat ist, welches sehr hilfreich ist. Außerdem macht es mir und vielen anderen Spaß. Ich bin froh, dass ich nun ein gutes Zertifikat in der Tasche habe. Ich würde diesen Kurs jedem empfehlen, der sich in der Arbeitswelt einen Vorteil verschaffen will.“

    Dieser Meinung ist auch Tizian. Auch er ist der Ansicht, dass ihm das Zertifikat in Zukunft weiter helfen wird.

    Text und Bild: Silvia Joachim

  • ICDL ZERTIFIKAT TROTZ LOCKDOWN

    ICDL ZERTIFIKAT TROTZ LOCKDOWN

    Emilia und ihre Mitschülerinnen und Mitschüler nehmen, wegen der Schulschließung, von zu Hause aus am ECDL Kurs teil. Und das sehr erfolgreich!

    Bad Neustadt (25. Mai 2020) – Wie überall in Deutschland wurde auch am Rhön-Gymnasium in Bad Neustadt der Schulunterricht nach Hause verlegt und online durchgeführt. Emilia und ihre Mitschülerinnen und -schüler konnten ihren ECDL Kurs so nicht nur weiterführen, sondern sogar die ICDL Zertifikatsprüfungen in Online-Aufsicht von Zuhause aus ablegen. Und ganz nebenbei hat Emilia die 1000. ICDL Prüfung, die online überwacht wurde, bestanden. Das Rhön-Gymnasium als autorisiertes ICDL-Prüfungszentrum bietet schon seit 2008 seinen Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, den europäischen Computerführerschein als wertvolle Zusatzqualifikation zu erwerben. Seit 2020 heißt der ECDL („Europäischer Computerführerschein“) nun ICDL. Im Rahmen des Angebots zur individuellen Förderung können sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zielgenau auf die Prüfungen vorbereiten. Emilia nimmt seit fast zwei Schuljahren engagiert an dem ECDL Kurs teil, worüber sich ihre Lehrerin Dr. Silvia Joachim sehr freut.
    Auf den Lockdown durch Corona hat die Dienstleistungsgesellschaft für Informatik sofort reagiert und so können seit 1. April 2020 ICDL Prüfungen per Online-Aufsicht abgenommen werden. Dazu benötigt die Kandidatin bzw. der Kandidat eine stabile Internetverbindung, einen Computer, eine Webcam und ein Mikrofon. So kann nicht nur der Unterricht online durchgeführt werden, sondern auch das ICDL Zertifikat erlangt werden. „Der Corona-Lockdown zeigt ganz besonders, wie wichtig digitale Fähigkeiten für unsere Schülerinnen und Schüler und deren Lehrkräfte sind,“ so Dr. Kerstin Vonderau, Schulleiterin des Rhön-Gymnasiums. Emilia berichtet von der 1000. ICDL Prüfung: „Am Tag meiner Prüfung war ich ziemlich aufgeregt. Was erwartet mich? Wie läuft das Ganze ab? Circa 30 Minuten vor der Prüfung habe ich einen Anruf von einem Prüfer bekommen, er hat mir alles erklärt und mir einen Link für die Prüfung geschickt. Über ein Videokonferenzsystem erhielt ich von dem Prüfer einen Videoanruf. Ich musste meinen Bildschirm freigegeben, um zu verhindern, dass ich bei der Prüfung nebenbei Software aufmache und nachschaue. Dadurch, dass der Prüfer aber sehr nett war, kam ich gut damit zurecht und habe mich dazu entschlossen, weitere Module zu absolvieren, da die erste Online-Prüfung sehr gut und ohne Komplikationen funktioniert hat. Mir fehlt jetzt noch ein Modul zum ICDL Workforce Base und weitere drei zum ICDL Workforce. Anschließend möchte ich die ICDL Professional Module noch schaffen, denn es macht mir viel Spaß, Neues im Bereich Computer zu lernen. Außerdem ist es von Vorteil bei Bewerbungen, wenn man nachweisen kann, dass man ein ICDL Zertifikat hat.“ Der ICDL Workforce ist das weltweite Zentralabitur für digitale Fertigkeiten.
    „Das Feedback meiner Schülerinnen und Schüler zur Prüfung von Zuhause war durchweg positiv. Aktuell sind die ICDL Prüfungen die einzigen Prüfungen, die wir als Schule auch über Online-Beaufsichtigung durchführen können. Wir werden diese Möglichkeit an unserer Schule auf jeden Fall weiter nutzen, auch wenn hoffentlich bald wieder ein geregelter Präsenzunterricht stattfinden kann“, sagt Dr. Silvia Joachim. Die Möglichkeit, den ICDL am Rhön-Gymnasium erwerben zu können, bietet den Schülerinnen und Schülern eine willkommene und wertvolle Zusatzqualifikation. Bessere Computerkenntnisse ermöglichen ihnen, sich sicherer im Internet zu bewegen, ihre Arbeiten in der Schule anschaulicher zu präsentieren und bieten Schlüsselqualifikationen für einen späteren beruflichen Aufstieg.
    Das Prüfen des ICDL Programms in Online-Aufsicht wird bis auf Weiteres fortgeführt. Die Aufsicht erfolgt über gängige Videokonferenzsysteme. Neugierig geworden? Dann wenden Sie sich doch an info@dlgi.de.
    Mit mehr als 16 Millionen Kandidaten auf der ganzen Welt ist der ICDL der anerkannteste Nachweis für Computerkennnisse in Unternehmen. Der ICDL bietet eine große Auswahl an Modulen – von Computer & Online Essentials über Office bis hin zu IT-Sicherheit und Datenschutz. Der ICDL kombiniert das qualitätsgesicherte Programm zudem mit E-Learning-Inhalten sowie ICDL Lernmaterial.
    Die Professionalität, Aktualität und Akzeptanz des ICDL auf fachlicher Ebene sichert das Council of European Professional Informatics Societies (CEPIS) als Dachorganisation der europäischen Gesellschaften für Informatik. Für die internationale Koordination sorgt die ICDL-Foundation in Dublin in ihrem Wirken als Non-Profit-Organisation.

    Text: Katrin Cürük
    Bild: Felix Will

  • talent school

    talent school

    Rhön-Gymnasiasten an der Fraunhofer-Talent-School

    Die Schüler Daniel, Justin und Marko des Rhön-Gymnasiums besuchten die Fraunhofer-Talent-School „Medien und Technologie“ in Ilmenau und nahmen vier Tage an Workshops und einem tollen Rahmenprogramm teil. Mit ihnen freuen sich die Schulleiterin des Rhön-Gymnasiums OStDin Dr. Vonderau und OStRin Dr. Joachim.

    Daniel, Justin und Marko durften vier Tage lang an der Fraunhofer-Talent-School „Medien und Technologie“ in Ilmenau teilnehmen und erhielten so spannende Einblicke in aktuelle Forschungs- und Entwicklungsfelder der Medienlandschaft. Frau Dr. Joachim und Herr Dr. Meyer vermittelten die begehrten Plätze, um Lust auf neuste Forschungen zu machen. Die Schüler konnten aus verschiedenen Workshops diejenigen aussuchen, die sie am meisten interessierten. Dort trafen sie auf Gleichgesinnte und unterhielten sich mit Fachleuten und Wissenschaftlern. Die Fraunhofer-Talent-School steht unter der Schirmherrschaft von Jochen Fasco, dem Direktor der Thüringer Landesmedienanstalt.
    Daniel und Justin nahmen an dem Workshop 3D-Audioproduktion mit „SpatialSound Wave“ teil. Dabei schlüpften sie in die Rolle eines Klangkünstlers und gestalteten eine eigene Audioproduktion mit modernster 3D-Raumklangtechnologie. Sie lernten SpatialSound Wave kennen, ein Audiosystem zur Gestaltung dreidimensionaler Klangwelten, das am Fraunhofer Institut entwickelt wurde. Nach einer Einführung in die technischen und akustischen Grundlagen einer Audioproduktion gestalteten sie eine eigene Audioproduktion mit überwältigendem Klangergebnis.
    Daniel berichtet: „Mein persönliches Highlight war das Kamingespräch. Wo sonst bekommt man die Möglichkeit, mit einem der Entwickler des MP3 Formats zu sprechen. Es wurden Fragen über die Werdegänge der Institutionsmitarbeiter gestellt und nach Tipps für eine informatikorientierte Schullaufbahn gefragt. Man bekommt Mut, wenn man erfährt, dass diese erfolgreichen Personen meistens unbewusst auf diese Karriere-Laufbahn gestoßen sind.“ Justin schwärmt: „Eines meiner Highlights waren die Einblicke ins Institut und diese komplett neue Welt von 3D-Audio. Man kann es einfach nicht beschreiben… Es ist definitiv nicht vergleichbar mit Surroundsystemen und Ähnlichem, es ist einfach dieses unglaubliche Gefühl, in die Welt einzutauchen, aus der die Audios stammen ,und binnen Sekunden ist man nicht mehr im tiefsten Regenwald, sondern in Mitten einer Affenherde oder in einem Opernhaus. Die Möglichkeiten sind unbegrenzt! Und wir selbst konnten eine solche Welt erschaffen!“


    Marko wählte den Workshop Spieleentwicklung: Von der Skizze zum XR-Spiel! Als Spieleentwickler der nächsten Generation entwarf und entwickelte er ein eigenes Computerspiel für neuartige Technologien wie Augmented Reality (AR) oder Virtual Reality (VR). Dabei bekam er Einblick in grundlegende Techniken von der Konzeption über die Entwicklung bis zur Veröffentlichung eines echten AR/VR-Spiels. Marko erklärt: „Neben dem Kamingespräch, was mir persönlich Aufschluss über den Beruf des Wissenschaftlers, aber auch über ein Informatik-Studium gegeben hat, fand ich das Testen der selbst entwickelten Spiele am besten. Das Gefühl, ein selbstprogrammiertes VR–Spiel nicht nur zu testen, sondern auch zu spielen, ist einfach wundervoll.“
    Marko, Justin und Daniel sind begeistert. „Es war einfach nur umwerfend. Nicht nur die ständige Unterstützung durch die Workshop-Leiter, sondern auch das High-End-Equipment ermöglicht einfach einen guten Workflow. Von 4000€ Mikrophonen bis zu einem fast zu 100% schallisolierten Raum war alles da, um eine professionelle Studio-Aufnahme zu gestalten“, sagt Daniel. Auch Justin fand es unbeschreiblich, für ein paar Tage an einem Institut zu arbeiten: „Das Equipment war teilweise weltweit einzigartig und extra nur für dieses Institut angefertigt worden. Ich muss zugeben: Mit einem 4000€-Mikro in der Hand fühlt man sich schon cool. Aber nicht nur das, auch die Mitarbeiter waren so nett. Beim erstmaligen Betreten des Gebäudes wusste ich nicht, was auf mich zukommt. Irgendwelche hochnäsigen 1,0er-Abiturienten? Nein, das waren ganz normale Menschen, wie du und ich, die sich eben für Technik interessieren und dort das Arbeiten anfingen. Ich habe mitgenommen, dass Audio-Technik mehr ist als zwei Regler hoch und runter zu ziehen, und vor allem, dass hinter allem, was für uns selbstverständlich ist, z.B. MP3, jahrelange Arbeit und ein sehr kreativer Kopf steckt, wie in diesen Fall Professor Brandenburg, den wir kennen lernen durften.“ Marko ergänzt: „Es war wirklich unbeschreiblich. Sowohl der tägliche Kontakt mit Studenten, Wissenschaftlern und Professoren, als auch das Hantieren mit VR-Equipment waren einfach eine super Erfahrung. Trotzdem muss ich sagen, dass ich es an manchen Stellen sehr anstrengend fand. Ein Beispiel wären hier die Arbeitszeiten, die pro Tag auch mal die acht Stunden überschritten. Mitgenommen habe ich, dass es durchaus auch als junger Mensch möglich ist, den Beruf des Wissenschaftlers anzustreben, und vor allem, dass man seine Träume verfolgen sollte, egal, wie unrealistisch sie auf den ersten Blick sein mögen.“

    Bild: Matthias Baumbach
    Text: Silvia Joachim

  • ECDL Zertifikat für hervorragende Leistungen

    ECDL Zertifikat für hervorragende Leistungen

    Glückwünsche zum ECDL: Schulleiterin des Rhön-Gymnasiums Frau Dr. Vonderau (links) und Prüfungszentrumsleiterin für den Europäischen Computerführerschein (ECDL) Frau Dr. Joachim (rechts) gratulieren Bastian Klöhr. 

     „Mit den erfolgreich abgelegten Prüfungen über Online-Grundlagen, Präsentationen, Tabellenkalkulation, Textverarbeitung, Computergrundlagen, Datenbanken und IT Sicherheit zeigt Bastian, dass er wichtige Grundlagen für den sicheren und effizienten Umgang mit dem Computer beherrscht. Für seine hervorragenden Leistungen erhält er den ECDL“, so Frau Dr. Joachim, die sehr stolz auf Bastian ist. Bastian hat alle Prüfungen auf Anhieb und mit Bravour bestanden. Auch Frau Dr. Vonderau freut sich, einen solchen Computerexperten an ihrer Schule zu haben. „Die Office-Module sowie die über Betriebssysteme, Internet und Bildbearbeitung bringen einem das professionelle Arbeiten am Computer bei“, erklärt Bastian. 

    Der Europäische Computerführerschein, kurz ECDL (European Computer Driving Licence) genannt, ist ein europaweit anerkanntes Zertifikat zum Nachweis von grundlegenden IT-Kenntnissen. Das Rhön-Gymnasium als autorisiertes ECDL-Prüfungszentrum bietet schon seit 2008 seinen Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, diese wertvolle Zusatzqualifikation zu erwerben. Im Rahmen des Angebots zur individuellen Förderung können sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zielgenau auf die Prüfungen vorbereiten. Bastian nimmt seit vier Schuljahren an dem ECDL-Kurs teil, worüber sich Frau Dr. Joachim sehr freut, da Bastian sehr engagiert ist und stets bereitwillig anderen Schülerinnen und Schülern bei Fragen hilft. „Das Vorbereitungsprogramm direkt am Computer leitet gut, ausführlich, praxisnah und auch für den Unerfahrenen verständlich durch die Inhalte, obwohl sich die Inhalte und Schwerpunkte in den Prüfungen vereinzelt vom Vorbereitungsprogramm unterscheiden. Es bietet auch Zusatzinformationen. Das e-Testing-Prüfsystem, also das Ablegen der Prüfungen online am PC, funktioniert gut“, so Bastian. Die Prüfungen selbst können günstig zum Selbstkostenpreis abgelegt werden. Das gleichbleibend hohe Niveau des Führerscheins wird durch zentrale Prüfungen gesichert. In Deutschland werden sämtliche Prüfungen von der DLGI (Dienstleistungsgesellschaft für Informatik) erstellt. Die Prüfungsfragen werden dann per Internet an die Prüfungszentren geschickt und die Antworten gehen wieder zur DLGI zurück. Bereits unmittelbar nach Testende erfährt man, ob man bestanden hat oder nicht. 

    Die Möglichkeit, den ECDL am Rhön-Gymnasium erwerben zu können, bietet den Schülerinnen und Schülern eine willkommene und wertvolle Zusatzqualifikation. Bessere Computerkenntnisse ermöglichen ihnen, sich sicherer im Internet zu bewegen und ihre Arbeiten in der Schule anschaulicher zu präsentieren. Letztendlich bieten sie Schlüsselqualifikationen für einen späteren beruflichen Aufstieg.

    Text/ Bild: Dr. Silvia Joachim

  • 10 Jahre ECDL – Tobias besteht sein 10. Modul!

    10 Jahre ECDL – Tobias besteht sein 10. Modul!

    Glückwünsche zu bestandenen Prüfungen: Schulleiterin des Rhön-Gymnasiums Frau Dr. Vonderau (rechts) und Prüfungszentrumsleiterin für den Europäischen Computerführerschein (ECDL) Frau Dr. Joachim (links) gratulieren Tobias Tefke.. 

    Der Europäische Computerführerschein, kurz ECDL (European Computer Driving Licence) genannt, bescheinigt den Inhabern einen sicheren und effizienten Umgang der wichtigsten Computer-Anwendungsbereiche. Dazu müssen verschiedene Modulprüfungen bestanden werden. Bereits seit 10 Jahren haben Schülerinnen und Schüler des Rhön-Gymnasiums die Möglichkeit, die Prüfungen zum ECDL abzulegen. „Der Computerführerschein ist bei den Jugendlichen sehr beliebt und wird mit viel Engagement und großer Motivation absolviert“, betont Frau Dr. Joachim. 

    Anlässlich des 10-jährigen ECDL Jubiläums des Prüfungszentrums wurde Tobias, der sein 10. Modul erfolgreich ablegte, interviewt. „Ich glaube nicht, dass es noch einen Schüler mit so vielen bestanden Modulen gibt, zumal für das Zertifikat ECDL nur 7 Module benötigt werden. Auf jeden Fall hat er eine Belohnung verdient, vor allem, weil er auch den anderen Schülerinnen und Schülern im Kurs hilft“, erklärt Frau Dr. Joachim. 

     

    Seit wann nimmst Du an dem ECDL Kurs teil?

    Seit der sechsten Klasse, allerdings hatte ich in der zehnten Jahrgangstufe aufgrund des Stundenplans Zwangspause. (Zum Zeitpunkt des Interviews ist Tobias in der 12. Jahrgangsstufe.)

    Welche Module hast Du in dieser Zeit abgelegt?

    IT Sicherheit, Bildbearbeitung, Textverarbeitung, Betriebssysteme, Datenbanken, Tabellenkalkulation, Internet und Kommunikation, Grundlagen der Informationstechnologie, Präsentationen und Textverarbeitung mit Libre Office.

    Welches Modul findest Du besonders interessant und warum?

    Sicherheit, da es meiner Meinung nach sehr wichtig ist und nur noch an Wichtigkeit gewinnen kann. Außerdem sind die Angriffswege schon seit Jahren dieselben und dies wird auch so bleiben (auf absehbare Zeit), so dass das Modul zeitlos ist.

    Was gefällt Dir am ECDL-Kurs am besten und wo siehst Du noch Verbesserungsbedarf?

    Jeder kann sich so lange und intensiv mit dem Wunschmodul beschäftigen, wie er möchte. ECDL hat immer Spaß gemacht, die Arbeitsatmosphäre war immer angenehm. Da jeder auf Wunsch ins neue Schuljahr übernommen wird, wird es für jüngere Schüler schwer, einen Platz zu bekommen. Hier wäre es sinnvoll, einen zweiten Kurs einzurichten, um die Nachfrage decken zu können.

    Im Rahmen des Angebots zur individuellen Förderung können sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zielgenau auf die Prüfungen vorbereiten. Die Prüfungen selbst können günstig zum Selbstkostenpreis abgelegt werden. Das gleichbleibend hohe Niveau des Führerscheins wird durch zentrale Prüfungen gesichert. In Deutschland werden sämtliche Prüfungen von der DLGI (Dienstleistungsgesellschaft für Informatik) erstellt. Die Prüfungsfragen werden dann per Internet an die Prüfungszentren geschickt und die Antworten gehen wieder zur DLGI zurück. Bereits unmittelbar nach Testende erfährt man, ob man bestanden hat oder nicht. 

    Bild: Gerd-Ludwig Borst
    Text: S. Joachim