Kategorie: News

  • SMV – Seminar

    SMV – Seminar

    Produktives SMV-Seminar in Rappershausen

    Egal ob es der Projekttag oder das Schulfest ist – organisieren können sich diese Veranstaltungen bekanntlich nicht von alleine und auch das Managen der AKs passiert nicht, indem man mit den Fingern schnipst.
    Zum Glück gibt es für genau diese Sparte der Schulangelegenheiten die SMV-Seminare, bei denen sich die gesamte SMV über einen Zeitraum von zwei Tagen  mit allen erdenklichen Themen, die sich über das Halbjahr anhäufen, auseinandersetzen kann.
    Und mit Zielen, wie der Reflexion des im ersten Seminars vorbereiteten Projekttages, einen groben Entwurf für das Schulfest auf die Beine zu stellen und – wie immer – die AKs bestmöglich zu fördern, machten sich vom 11. – 12.04. zahlreiche Schülerinnen und Schüler in Begleitung von den Schülersprechern und Verbindungslehrern auf den Weg zum Schullandheim in Rappershausen.
    Der Tapetenwechsel bewirkte scheinbar wahre Wunder: Mit viel Engagement, leckeren Mahlzeiten und Teamgeist wurden die oben genannten Punkte fokussiert und produktiv behandelt. Da konnte man doch glatt vergessen, dass es für 1 ½ Tage ausnahmsweise mal kein Internet gab!

    Text: Joana Bracht 
    Fotos: Tilman Kerber

  • Vernetztes Lernen statt isoliertes Pauken

    Vernetztes Lernen statt isoliertes Pauken
    Neue Technologien im Physikunterricht

    Die technologische Entwicklung hat die Form von Präsentationen und die Möglichkeiten der Kommunikation revolutioniert. Distanzen zwischen Gesprächspartnern spielen keine Rolle mehr. Dies erlebten sieben Schüler der 11. Klasse des Rhön-Gymnasiums im Rahmen vom W-Seminar im Physikunterricht. Sie besuchten gemeinsam mit Frau Dr. Joachim das BayernLab Bad Neustadt a.d.Saale. Nach dem Motto der BayernLabs „Anschauen – Anfassen – Ausprobieren“ hatten die Schüler die Möglichkeit, neue Präsentations- und Kommunikationstechnologien zu erproben. 
Im Videokonferenzraum des BayernLabs bekamen die Schüler von Stefanie Friedrich und Fabian Hein eine Einführung in die Möglichkeiten und die Bedienung der 84″ großen Videokonferenzanlage. Das Präsentieren von PowerPoints zeitgleich mit dem Vorführen von Browseranwendungen wie dem BayernAtlas auf der touchfähigen Oberfläche zeigte den Schülern die Vielseitigkeit der neuen Medien. Eine Präsentation kann durch die kabellose Bildübertragung von Endgeräten (Notebook, Tablet, Smartphone usw.) ergänzt werden. Schüler dürfen die Videokonferenzanlage für Referate etc. kostenfrei im BayernLab benutzen und ausprobieren. Die moderne 4K-Anlage beinhaltet ein Whiteboard, auf dem gemeinschaftlich mit Videokonferenzteilnehmern gearbeitet werden kann. Das wurde in einer gemeinsamen Videokonferenz mit dem BayernLab Neustadt a.d.Aisch deutlich: Ein Schüler spielte auf dem Whiteboard gegen den BayernLab-Mitarbeiter aus Neustadt a.d.Aisch eine Runde Tic-Tac-To. Das gemeinsame Arbeiten auf dem Whiteboard ohne Zeitverzögerung gewinnt mehr und mehr an Bedeutung. Dem Schulunterricht eröffnet die globalisierte, eng vernetzte Welt neue Chancen. So kann eine Seminargruppe aus Bad Neustadt ein Projekt mit einer weiteren Gruppe aus Neustadt a.d.Aisch erarbeiten. Die Schüler konnten im Anschluss in einer „internen“ Videokonferenz Experimente durchführen. Dabei entstand das Foto mit den Seminarteilnehmern: Ein Teil der Gruppe steht vor der 84″-Anlage und ein weiterer ist auf dem Display in der Videokonferenz. .

    Text: Stefanie Friedrich

  • Die „Wurstkatastrophe“ – Ein Mathematiker zu Besuch am Rhön-Gymnasium

    Die „Wurstkatastrophe“ – Ein Mathematiker zu Besuch am Rhön-Gymnasium


    Am 10. April 2019 besuchte Dr. Richard Greiner vom mathematischen Institut der Uni Würzburg das Rhön-Gymnasium, um den knapp 70 Schülerinnen und Schülern aus der Q11 einen Einblick in seine Arbeit als Mathematiker und Dozent zu geben. Gleich zu Beginn wies er darauf hin, dass sich die Mathematik an der Universität deutlich von der unterscheidet, die man aus der Schule kennt. Beispielsweise beschäftigt man sich hier kaum noch mit Zahlen, sondern eher mit allgemeinen abstrakten Strukturen.
    Er selbst habe bereits als Kind gerne geknobelt und heute sieht er genau darin die wesentliche Aufgabe seiner Arbeit. Interessant daran sei, dass sich durch die Lösung eines Problems sofort neue Fragestellungen ergeben. Kaum vorstellbar, dass es in der Mathematik ungelöste Probleme gibt und dass deren Anzahl sogar ständig wächst.
    Als Einstiegsproblem durften sich die Zuhörer mit der im Jahre 1611 erstmals gestellten Frage auseinandersetzen, wie man Kugeln möglichst platzsparend verpackt. Durch Ausprobieren kamen die Schülerinnen und Schüler auf drei Varianten (siehe Bild). Die Lösung dieses Problems, so Greiner, stellt sich als harte Nuss heraus. Man vermutet, dass bis zu einer Anzahl von 55 Kugeln die erste Variante, die sogenannte „Wurstpackung“, am optimalsten ist, was erst im Jahre 1998 bewiesen wurde. Für noch mehr Kugeln kann keine allgemeingültige Vorhersage für die bestmögliche Anordnung getroffen werden, was man scherzhafterweise als „Wurstkatastrophe“ bezeichnet.
    Eine weitere interessante Frage war die nach einer 4-dimensionalen Kugel. Für deren Vorstellung sollten sich die 11.-Klässler zweidimensionale „Flachländler“ vorstellen, die sich nur in der Ebene bewegen und die dritte Dimension, also die Höhe, nicht kennen. Würde man durch deren Welt eine Kugel „schieben“, so würden sie zu Beginn nichts, dann einen Punkt, dann einen immer größer und kleiner werdenden Kreis sehen, der am Ende verschwindet. Bei dem Gedankenspiel, was passiert, wenn jemand eine 4-dimensionale Kugel durch unsere 3-dimensionale Welt „drücken“ würde, waren die Zuhörer ganz schön gefordert. Die Antwort soll an dieser Stelle bewusst offenbleiben, um den ein oder anderen Leser zum Knobeln zu motivieren.
    Mathematik, so Greiner, biete uns die Möglichkeit, mit Dingen, die wir uns nicht vorstellen können, zu arbeiten. Ganz allgemein ist für ihn die Mathematik die Antwort des Menschen auf die Komplexität der Natur. Kaum einer nimmt es war, aber viele Entwicklungen wären ohne die Arbeit von Mathematikern nicht möglich gewesen. Als Beispiel nennt er die Datenübertragungsfehler bei Smartphones, die permanent passieren und durch Mathematik im 8-dimensionalen Raum auf ein Minimum reduziert werden. 

Durch die abschließende Frage eines Schülers, wie eine 5-dimensionale Kugel in unserer 3-dimensionalen Welt aussähe, wird klar, dass der Vortrag neue Denkprozesse anstoßen und ein erweitertes Bewusstsein fördern konnte.

    Text und Fotos: Michael Stöcklein

  • talent school

    talent school

    Rhön-Gymnasiasten an der Fraunhofer-Talent-School

    Die Schüler Daniel, Justin und Marko des Rhön-Gymnasiums besuchten die Fraunhofer-Talent-School „Medien und Technologie“ in Ilmenau und nahmen vier Tage an Workshops und einem tollen Rahmenprogramm teil. Mit ihnen freuen sich die Schulleiterin des Rhön-Gymnasiums OStDin Dr. Vonderau und OStRin Dr. Joachim.

    Daniel, Justin und Marko durften vier Tage lang an der Fraunhofer-Talent-School „Medien und Technologie“ in Ilmenau teilnehmen und erhielten so spannende Einblicke in aktuelle Forschungs- und Entwicklungsfelder der Medienlandschaft. Frau Dr. Joachim und Herr Dr. Meyer vermittelten die begehrten Plätze, um Lust auf neuste Forschungen zu machen. Die Schüler konnten aus verschiedenen Workshops diejenigen aussuchen, die sie am meisten interessierten. Dort trafen sie auf Gleichgesinnte und unterhielten sich mit Fachleuten und Wissenschaftlern. Die Fraunhofer-Talent-School steht unter der Schirmherrschaft von Jochen Fasco, dem Direktor der Thüringer Landesmedienanstalt.
    Daniel und Justin nahmen an dem Workshop 3D-Audioproduktion mit „SpatialSound Wave“ teil. Dabei schlüpften sie in die Rolle eines Klangkünstlers und gestalteten eine eigene Audioproduktion mit modernster 3D-Raumklangtechnologie. Sie lernten SpatialSound Wave kennen, ein Audiosystem zur Gestaltung dreidimensionaler Klangwelten, das am Fraunhofer Institut entwickelt wurde. Nach einer Einführung in die technischen und akustischen Grundlagen einer Audioproduktion gestalteten sie eine eigene Audioproduktion mit überwältigendem Klangergebnis.
    Daniel berichtet: „Mein persönliches Highlight war das Kamingespräch. Wo sonst bekommt man die Möglichkeit, mit einem der Entwickler des MP3 Formats zu sprechen. Es wurden Fragen über die Werdegänge der Institutionsmitarbeiter gestellt und nach Tipps für eine informatikorientierte Schullaufbahn gefragt. Man bekommt Mut, wenn man erfährt, dass diese erfolgreichen Personen meistens unbewusst auf diese Karriere-Laufbahn gestoßen sind.“ Justin schwärmt: „Eines meiner Highlights waren die Einblicke ins Institut und diese komplett neue Welt von 3D-Audio. Man kann es einfach nicht beschreiben… Es ist definitiv nicht vergleichbar mit Surroundsystemen und Ähnlichem, es ist einfach dieses unglaubliche Gefühl, in die Welt einzutauchen, aus der die Audios stammen ,und binnen Sekunden ist man nicht mehr im tiefsten Regenwald, sondern in Mitten einer Affenherde oder in einem Opernhaus. Die Möglichkeiten sind unbegrenzt! Und wir selbst konnten eine solche Welt erschaffen!“


    Marko wählte den Workshop Spieleentwicklung: Von der Skizze zum XR-Spiel! Als Spieleentwickler der nächsten Generation entwarf und entwickelte er ein eigenes Computerspiel für neuartige Technologien wie Augmented Reality (AR) oder Virtual Reality (VR). Dabei bekam er Einblick in grundlegende Techniken von der Konzeption über die Entwicklung bis zur Veröffentlichung eines echten AR/VR-Spiels. Marko erklärt: „Neben dem Kamingespräch, was mir persönlich Aufschluss über den Beruf des Wissenschaftlers, aber auch über ein Informatik-Studium gegeben hat, fand ich das Testen der selbst entwickelten Spiele am besten. Das Gefühl, ein selbstprogrammiertes VR–Spiel nicht nur zu testen, sondern auch zu spielen, ist einfach wundervoll.“
    Marko, Justin und Daniel sind begeistert. „Es war einfach nur umwerfend. Nicht nur die ständige Unterstützung durch die Workshop-Leiter, sondern auch das High-End-Equipment ermöglicht einfach einen guten Workflow. Von 4000€ Mikrophonen bis zu einem fast zu 100% schallisolierten Raum war alles da, um eine professionelle Studio-Aufnahme zu gestalten“, sagt Daniel. Auch Justin fand es unbeschreiblich, für ein paar Tage an einem Institut zu arbeiten: „Das Equipment war teilweise weltweit einzigartig und extra nur für dieses Institut angefertigt worden. Ich muss zugeben: Mit einem 4000€-Mikro in der Hand fühlt man sich schon cool. Aber nicht nur das, auch die Mitarbeiter waren so nett. Beim erstmaligen Betreten des Gebäudes wusste ich nicht, was auf mich zukommt. Irgendwelche hochnäsigen 1,0er-Abiturienten? Nein, das waren ganz normale Menschen, wie du und ich, die sich eben für Technik interessieren und dort das Arbeiten anfingen. Ich habe mitgenommen, dass Audio-Technik mehr ist als zwei Regler hoch und runter zu ziehen, und vor allem, dass hinter allem, was für uns selbstverständlich ist, z.B. MP3, jahrelange Arbeit und ein sehr kreativer Kopf steckt, wie in diesen Fall Professor Brandenburg, den wir kennen lernen durften.“ Marko ergänzt: „Es war wirklich unbeschreiblich. Sowohl der tägliche Kontakt mit Studenten, Wissenschaftlern und Professoren, als auch das Hantieren mit VR-Equipment waren einfach eine super Erfahrung. Trotzdem muss ich sagen, dass ich es an manchen Stellen sehr anstrengend fand. Ein Beispiel wären hier die Arbeitszeiten, die pro Tag auch mal die acht Stunden überschritten. Mitgenommen habe ich, dass es durchaus auch als junger Mensch möglich ist, den Beruf des Wissenschaftlers anzustreben, und vor allem, dass man seine Träume verfolgen sollte, egal, wie unrealistisch sie auf den ersten Blick sein mögen.“

    Bild: Matthias Baumbach
    Text: Silvia Joachim

  • RG – Lounge

    RG – Lounge

    Beeindruckende musikalische Vielfalt am Rhön-Gymnasium

    „Was für ein Abend!“ „Fantastisch!“ „Ein echtes Erlebnis!“, das waren die Reaktionen der vielen begeisterten Gäste, die die RG-Lounge im Rhön-Gymnasium am vergangenen Freitagabend besuchten. Sowohl Schülerinnen und Schüler als auch aktive und pensionierte Lehrkräfte konnten das Publikum von der ersten bis zur letzten Minute begeistern. 

    Solisten und Ensembles in allen Altersgruppen brachten eine tolle Mischung auf die Bühne. Von Klavierstücken mit Gänsehautgarantie über grandiose Tanzeinlagen von der deutschen Vizemeisterin im Street-Pop bis hin zu Pop-Song-Covers und der Lehrerband mit dem Song „Time of my life“ aus „Dirty Dancing“ inklusive Tanzeinlage der Schulleitung war für jeden Geschmack etwas dabei. 

    Durch Projekte wie dieses können die Mitglieder des P-Seminars „RG-Lounge“ Erfahrung hinsichtlich der Organisation solch einer Veranstaltung  sammeln und Musikbegeisterte jeder Altersgruppe haben die Möglichkeit zusammenzufinden. 

    So waren die in Besetzung und Stilistik unterschiedlichsten musikalischen Beiträge ein voller Erfolg, was die über 200 Gäste in der voll besetzten Turnhalle der Schule den Akteuren mit viel Applaus dankten.

    Text: Cornelia Leeb
    Bilder: Nils Ritter

  • Kreismeisterschaften Schwimmen

    Kreismeisterschaften Schwimmen

    Rhön-Gymnasium zeigt sich in Bestform

    Am 3. April 2019 trafen sich die besten Schwimmer der Region bei den Kreismeisterschaften in Mellrichstadt. Über 200 Sportler aus allen Schularten maßen sich, je nach Jahrgang, in den Disziplinen 25m bzw. 50m Kraul und Brust. 

    Die Teilnahme war freiwillig, so dass es umso schöner war, dass das Rhön-Gymnasium mit knapp 50 Schülerinnen und Schülern das größte Team stellte. Insgesamt unterstreicht die rege Teilnehmerzahl den hohen Stellenwert des Schwimmsports in der Region. 

    Das Mellrichstädter Hallenbad, das der Arbeitskreis Sport extra reserviert hatte, wurde an diesem Tag zur Wettkampf-Arena. Teamgeist, Freude, Siege, Bestzeiten, Enttäuschungen, Niederlagen, Wertschätzung und Staunen über die Leistungen der anderen führten zu Emotionen, die diesen Vormittag sicher lange nachhallen lassen. Spätestens bei den abschließenden Staffelwettbewerben standen alle am Beckenrand, um ihr Team anzufeuern. 

    Am Ende landete das Rhön-Gymnasium in seinen 28 Läufen 20 erste, 11 zweite und 10 dritte Plätze. 

    Schön, dass ihr dabei wart, und herzlichen Glückwunsch den Kreismeistern:

    Text: Inga Hoffmann und Michael Stöcklein
    Bilder: Michael Stöcklein

    Leonie Blum

    Julian Nodehi (3x)

    Laura Schmitkel (3x)

    Tom Allmann (2x)

    Fabien Hofmann (3x)

    Roland Szöllösi (2x)

    Fabienne Schmitt

    Johannes Becher

    Frieda Perrmann (2x)

    Lukas Kubik

    Vera Adushev

    Andrei Zibacinschi

    Emma Ungerecht

    Karl Oehme

    Charlotte Becher

    Michael Schultheis

    Paul Hüllmandel

    Henrik Perrmann

    Phil Gaul

  • So kann es gehen

    So kann es gehen

    Die besten Präsentationen am Rhön-Gymnasium hielten (von links): Marie Grenzer, Bastian Klöhr, Theresa Gleichmann und Geena Eglmeier (Foto Andreas Maier)

    So kann es gehen – herausragende Präsentationen der Seminararbeiten

    Fast schon Tradition ist es am Rhön-Gymnasium, dass vier herausragende Seminararbeiten der 12. Jahrgangsstufe noch einmal öffentlich präsentiert werden. „In den Vorjahren saß ich noch selbst im Publikum“, berichtete Bastian Klöhr, einer der Referenten. So kann es gehen. Offensichtlich hatte er damals einige wertvolle Impulse mitgenommen. Und das ist auch das Ziel der Veranstaltung, die zahlreiche Schülerinnen und Schüler der 10. und 11. Jahrgangsstufe besuchten. Die Präsentationen schließen den langen Prozess, der der Entstehung einer Seminararbeit im so genannten Wissenschafts-Seminar vorausgeht, ab. In ihnen gilt es, das komplexe und in der Arbeit in die Tiefe und Breite behandelte Thema noch einmal auf das Wesentliche zu reduzieren und vor einem Publikum zu veranschaulichen. Das gelang auch Bastian Klöhr auf ganz außerordentliche Weise. Er referierte über die Stadtguerilla in Uruguay, welche sich die RAF zum Vorbild gewählt hatte.
    „Wir glauben an dich“, wurde Marie Grenzer von einigen Mitschülern noch vor ihrer Präsentation angefeuert. Und in der Tat musste man sich um sie keine Sorgen machen, denn es folgte ein hervorragender Vortrag aus dem Fach Deutsch über satirische Tendenzen in E.T.A. Hoffmanns Meister Floh.
    Theresa Gleichmann, die dritte Referentin, meisterte die Herausforderung, einerseits einen anschaulichen Vortrag zu halten und andererseits die wissenschaftliche Tiefe nicht zu vernachlässigen, auf ganz besondere Art und Weise. Souverän wurde so die Frage nach der Gleichstellung der Frau in der heutigen Gesellschaft ausgelotet.
    Den naturwissenschaftlichen Part übernahm schließlich Geena Eglmeier, die sich in ihrer Arbeit aus dem Fach Biologie den Auswirkungen von Glyphosat auf die Aktivität von Bodenorganismen widmete und mit ihrem kurzweiligen Vortrag gekonnt einen Schlusspunkt setzte.
    Ein großer Dank geht an die Referentinnen und den Referenten, die diesen Zusatztermin mitten in der letzten Schulaufgabenphase und kurz vor dem Abitur gerne wahrgenommen haben.

    Andreas Maier

  • Vom Barock bis zur Moderne

    Vom Barock bis zur Moderne

    Ein anspruchsvolles und abwechslungsreiches Programm präsentierten neun Instrumentalistinnen und Instrumentalisten der Schule am 21. März im Konzertsaal des Klosters Wechterswinkel. Auf der Flöte, der Klarinette, dem Saxophon, der Geige, der Bratsche, der Trompete, der Gitarre und dem Klavier spielten Hannah Friedel, Marie Wehner, Johanna Friedel, Stella Wycisk, Marie Grenzer, Finja-Helene Noack, Leon Andres, Yannis Rothenwald und Lorena Müller klassische Werke vom Barock bis zur Moderne und ernteten verdienten großen Beifall.

    Text: Andrea Oehme
    Bild: Benjamin Balling

  • France Mobil

    France Mobil

    Antoine Sourdeau mit Schülern der Klasse 7bc

    Französisch auf Rädern – Besuch des France Mobil im Rhön-Gymnasium

    Französischunterricht mal anders – eine willkommene Abwechslung erlebten am vergangenen Donnerstag Schülerinnen und Schüler der 6. und 7. Klassen des Rhön-Gymnasiums beim Besuch des France Mobil. Die Begegnung mit dem Lektor Antoine Sourdeau, der seit Ende September Schulen und Ausbildungsstätten in Nordbayern besucht, war für viele Lernende der erste Kontakt mit einem echten Muttersprachler. Der 29-jährige Franzose hat selbst bereits zahlreiche interkulturelle Erfahrungen gesammelt und möchte diese gerne beim Austausch in den Schulen weitergeben. Über ein Formular auf der Internetseite www.francemobil.fr kann er unkompliziert und für die Schulen kostenlos angefragt werden.

    Er ist einer von insgesamt zwölf französischsprachigen Lektorinnen und Lektoren, die seit September 2018 mit ihren von Renault Deutschland bereitgestellten Kangoos ein Jahr lang durch Deutschland fahren, um spielerisch für die französische Sprache und frankophone Kultur zu begeistern.

    Sie vermitteln den SchülerInnen allgemeinbildender sowie berufsbildender Schulen, aber auch LehrerInnen und Eltern ein zeitgemäßes Frankreichbild und bieten Informationen zur Fremdsprachenwahl und zu Mobilitätsprogrammen. In den vergangenen siebzehn Jahren hat das Programm mit seinen Aktionen und Angeboten bundesweit über eine Million SchülerInnen an über 13.000 Schulen erreicht. Die zahlreichen Anfragen der Französisch-Lernenden in Deutschland zeugen vom Erfolg der fahrenden Kulturinstitute.

    Das Programm FranceMobil wurde 2002 von der Robert Bosch Stiftung und der Französischen Botschaft in Berlin ins Leben gerufen und wird koordiniert bzw. unterstützt vom Deutsch-Französischen Jugendwerk (DFJW), dem Institut français Deutschland, dem Deutsch-Französischen Institut (dFI) Erlangen, dem Ernst Klett Verlag und der Renault Deutschland AG, welche die Fahrzeuge zur Verfügung stellt, mit denen die LektoreInnen Kindergärten, Grund-, Real- und Berufsschulen sowie Gymnasien in ganz Deutschland ansteuern. FranceMobil steht – ebenso wie sein Pendant mobiklasse.de in Frankreich – unter der Schirmherrschaft von Peter Tschentscher, Erster Bürgermeister Hamburgs und Bevollmächtigter für deutsch-französische kulturelle Zusammenarbeit, sowie Jean-Michel Blanquer, Bildungsminister in Frankreich.
    Beide Programme wurden für ihr vorbildliches Engagement in der deutsch-französischen Zusammenarbeit mit dem Adenauer-de-Gaulle-Preis ausgezeichnet.

    
Text: Christiane König
    Bild: Matthias Eichele

  • Projekttag am Rhön-Gymnasium

    Projekttag am Rhön-Gymnasium

    „Nachhaltigkeit und Survive the life“ – Projekttag am Rhön-Gymnasium

    Wie jedes Jahr wurde auch in diesem Schuljahr am Tag der Zwischenzeugnisvergabe an unserer Schule der Projekttag für die Jahrgangsstufen 5-10 abgehalten. Doch seit zwei Jahren folgt dieser nun einem Prinzip der etwas anderen Art: dem Vier-Häuserprinzip. Hierbei sind die Schüler in vier „Häuser“ mit jeweils sechs Unterhausgruppen eingeteilt, in denen die Schüler aller Jahrgangsstufen miteinander gemischt sind. Sie werden den ganzen Vormittag als Gruppe in vier verschiedenen Stationen auf die Probe gestellt, wobei sie Punkte in Form von Bohnen für ihr Haus sammeln. Ziel des Ganzen ist es – ganz wie in Hogwarts – den Hauspokal zu gewinnen. Dieser wird am Ende des Tages vor allen vier Häusergruppen in der Turnhalle der Schule überreicht, zusätzlich mit einem kleinen Geschenk für das Siegerhaus. In diesem Jahr gewann das Haus „Dwarf’s Destiny“, das sich nur knapp gegen die Schüler von „Goblin’s Glee“ durchsetzen konnte, während „Elf’s Ease“ und „Giant’s Grit“ die Plätze Drei und Vier belegten.

    Doch nicht die Konkurrenz zwischen den Häusern steht im Vordergrund, sondern das Kennenlernen der Schüler untereinander durch Teamfähigkeit und Gruppendenken. Diese Fähigkeiten werden an den einzelnen Stationen in Form von Kompetenzaufgaben am Ende jeder Projekteinheit von den beiden Projekttagspaten und einem externen Partner zu dem jeweiligen Thema getestet. Beim diesjährigen Thema „Nachhaltigkeit und Survive the life“ wurden unterschiedliche Schwerpunkte gesetzt:  von den traditionelleren Themen wie „Müll im Meer“ oder „Fairtrade“, über etwas andere Themen wie „Nachhaltigkeit bei McDonalds“  oder „Survive the Kitchen“, bei denen beispielsweise die kulinarischen Geschicke der Schüler entscheidend waren, bis hin zu kreativen Workshops wie dem „Müllinstrumente/-skulpturen“ -Bauen, dessen Ergebnisse auch im Schulhaus ausgestellt sind und bewundert werden können. 

    Durch die Hilfe der SMV (Schülermitverwaltung), der Schulleitung und der Lehrerschaft sowie 48 Projekttagspaten (Schülerinnen und Schüler) und deren externen Partnern war es nach sorgfältiger Planung dann möglich, den Tag so umzusetzen. 

    Stefanie Schnellbach, Anne Mäckler, Tilman Kerber (Schülersprecher)

    Text: Tilman Kerber, Stefanie Schnellbach, Anne Mäckler
    Bilder: Klara Friedel