Kategorie: News

  • Die SMV im Kultusministerium

    Die SMV im Kultusministerium

    v.l. Diana Emmert, Tilman Kerber, Stefanie Schnellbach, Lisa Klett, Anne Mäckler, Christian Gräb (Foto Tobias Greubel)

    Ein äußerst erfreulicher Anlass führte unsere letztjährigen Schülersprecher Anne Mäckler, Stefanie Schnellbach und Tilman Kerber sowie Lisa Klett (Schülersprecherin im Schuljahr 2017/18) gemeinsam mit den Verbindungslehrkräften Diana Emmert, Christian Gräb und Tobias Greubel nach München. Die SMV hatte sich im letzten Schuljahr beim Wettbewerb des Landesschülerrats unter dem Motto „#Schulgemeinschaft – gemeinsam sind wir stärker“ mit dem Konzept des Projekttages beworben und wurde als eine von fünf Schulen in Bayern mit 500€ ausgezeichnet. Der Tag in München begann zunächst mit einer Führung im Bayerischen Landtag. Im Anschluss gab es Mittagsessen, bevor am Nachmittag die Preisverleihung im Kultusministerium stattfand. Stolz nahmen die Schülersprecher ihre Siegerurkunde entgegen.

    Text: Diana Emmert
    Fotos: Christian Gräb & Tobias Greubel

  • Das neue Schülersprecher-Team stellt sich vor

    Das neue Schülersprecher-Team stellt sich vor

    (von rechts) Fabian Töpfer (10c), Christian Gräb, Johanna Friedel (10a), Victoria Hartwig (10b), Diana Emmert, Tobias Greubel

    Als frisch gewählte Schülersprecher und Verbindungslehrer haben wir mit der Planung des ersten SMV-Seminars und des Projekttages direkt die Arbeit aufgenommen. Wir freuen uns auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit im Dienst der Schulfamilie am Rhön-Gymnasium.

    Text: Tobias Greubel
    Foto: Dr. Michaela Hügel

  • Ehemalige Schüler erinnern sich

    Ehemalige Schüler erinnern sich

    Zur Feier des 90. Geburtstages des Rhön-Gymnasiums Bad Neustadt und zum Schulanfang fand in der Stadtpfarrkirche ein ökumenischer Wortgottesdienst
    statt. Gäste waren (von links) Dekan Dr. Andreas Krefft, Pfarrer Gerd Kirchner, Dekan Dr. Matthias Büttner, Generalvikar Thomas Keßle… Foto: Brigitte
    Chellouche

    Traditionell findet zu Beginn des Schuljahres im Rhön-Gymnasium ein Gottesdienst in der Stadtpfarrkirche statt. In diesem war die Besonderheit dabei, dass ehemalige Schüler des Rhön-Gymnasiums zur Feier des 90. Geburtstages der Schule eingeladen wurden, um von ihrer Schulzeit zu erzählen. Gekommen waren unter anderem die Kirchenvertreter Generalvikar Thomas Keßler, Domkapitular Dr. Jürgen Vorndran, Pfarrer Heinz Röschert, Diakon Thomas Volkmuth und der evangelische Pfarrer Gerd Kirchner. 90 Jahre Rhön-Gymnasium seien ein Grund zum Feiern, sagte Schulleiterin Dr. Kerstin Vonderau. Die Schüler hätten dies schon beim Schulfest im Juli getan und nun würde man in der Kirche noch einmal feiern. „Das ist der christlichen Tradition unseres Landes geschuldet.“ Ökumene im weitesten denkbaren Sinne sei am Rhön-Gymnasium eine Selbstverständlichkeit. Sie selbst habe die Schule schon 45 Jahre miterlebt, erst als Schülerin und Praktikantin, dann als Gastkorrektorin, später als Mutter und jetzt als Lehrkraft und Schulleiterin. Das Rhön-Gymnasium habe sich in den 90 Jahren in vielerlei Hinsicht verändert. Es sei gewachsen,
    geschrumpft und wachse jetzt wieder. Es sei an- und umgebaut worden. Die wichtigste Veränderung jedoch, betonte die Schulleiterin, sei die Tatsache, dass heute jedes Kind, egal ob Mädchen oder Junge, egal mit welchem wirtschaftlichen, kulturellen, politischen oder religiösen
    Hintergrund, das Rhön-Gymnasium besuchen kann. Da sei im Jahr der Gründung keineswegs so gewesen.

    Abitur in allen Fächern
    Sie seien gebeten worden, einiges aus ihrer Schulzeit zu erzählen, begann Generalvikar Thomas Keßler. Sein Ausspruch „Gott sei Dank für diese Schule. Wir haben sie hinter uns, ihr habt sie noch vor euch“, rief einiges Schmunzeln hervor. Heinz Röschert erzählte, dass er vor 63 Jahren Schulzeit von acht auf neun Jahre verlängert. Man habe keine Fächer ablegen können und auch in Kunsterziehung Abitur machen müssen. Er wünsche sich, dass das menschliche Miteinander zwischen Schülern und Schule nicht zu kurz komme. Er sei am ersten Schultag im Gymnasium mit Anzug und Krawatte anmarschiert, sei Ministrant gewesen, habe die zwölfte Klasse wiederholt und dann kurz vor dem Abitur die Schule abgebrochen, zählte Diakon Thomas Volkmuth seinen Werdegang in Kurzform auf. Er habe es den Lehrern nicht einfach gemacht. Und eigentlich wollte er nie Diakon werden. Doch es sei so gekommen. Daher gab er den Schülern mit, dass nicht alle Wege geradlinig seien, jeder Mensch habe eine Aufgabe. „Abi-Jahrgang 1977, Neustädter Ureinwohner, Thomas Keßler“, stellte sich der Generalvikar vor. Die Freistunden hätten sie gerne in der Weinstube Dörr verbracht, erzählte er, und er sei politisch engagiert gewesen. Mit Bedauern denke er daran, dass sie als Schüler manchmal zu Lehrern, die vom Zweiten Weltkrieg gezeichnet waren, hart gewesen seien. 1977 habe er noch das Gesamtabitur in allen Fächern ablegen müssen. Im nächsten Jahrgang wurde die Kollegstufe eingeführt. Bemerkenswert sei, so Keßler, dass drei Schüler aus seinem Jahrgang Pfarrer geworden seien. Er, Georg Klar aus Fladungen und Gerd Kirchner aus Ostheim.

    „Ich war ein Revoluzzer“
    „Ich war ein Revoluzzer. Solche Kasper braucht es“, sagte Gerd Kirchner aus Ostheim, jetzt Pfarrer in Bad Brückenau. Er sei Fahrschüler gewesen, dadurch sei er isoliert gewesen und habe keine Heimat in der Schule gefunden. Die Schule sei sein Lernfeld gewesen, dort habe man ihm das gegeben, was er für seinen Beruf braucht. Und dann sei er seinen Weg gegangen. Wichtig sei, dass man Schüler als Mitglieder der Gesellschaft begreift. „Bildung wird am effektivsten, wenn sie mit Achtung und Wahrheit einhergeht“, sagte Kirchner.
    Den Wert der Freiheit schätzen In seinem Grußwort zeigte sich Dekan Andreas Krefft tief berührt. Er sei im Danziger Raum geboren worden und habe 1982 Abitur gemacht. 100 Tage vor dem Abitur hätten sie Lieder gegen den Kommunismus gesungen. Die Polizei sei gekommen und habe sie geschlagen. Er sei fünf Tage krank gewesen. „Frei leben zu dürfen, ist eine Gnade“, rief der den Schülern zu. Die „Fridays for future“-Bewegung sei mutig und habe recht, sie wollten die staatlichen Organe aufrütteln, sagte Krefft. Dr. Matthias Büttner habe 1983 Abitur gemacht, zwar nicht in Bad Neustadt, sagte er, aber er richtete die Grüße von Pfarrerin Claudia Voigt und Pfarrerin Dr. Bianca Schnupp aus, die beide das Rhön-Gymnasium besucht haben. Er sagte zu den Schülern: „Denkt daran, wenn es nicht so rund läuft, es gibt immer einen Plan für euer Leben, den hat Gott gemacht.“

    Die Vorteile eines Fahrschülers
    Als letzter erinnerte sich Landrat Thomas Habermann in seinem Grußwort an seine Zeit am Rhön-Gymnasium. Er sei auch aus Bad Neustadt, immer spät aufgestanden, aufs Fahrrad gesprungen und zur Schule gefahren. Die Fahrschüler wie Pfarrer Gerd Kessler, hätten große Vorteile gehabt. Sie hätten im Zug die Hausaufgaben abgeschrieben und Schafkopf gespielt. Er habe in der Bad Neustädter Stadtpfarrkirche ministriert und sei von der Kirche geprägt. „Denkt daran“, sagte er zu den Schülern, „alle Lehrer meinen es gut mit euch, auch wenn es manchmal nicht so aussieht“. Abschließend sprach er mit Blick auf den Altarraum, wo nur männlicheStadtpfarrkirche ministriert und sei von der Kirche geprägt. „Denkt
    daran“, sagte er zu den Schülern, „alle Lehrer meinen es gut mit euch, auch wenn es manchmal nicht so aussieht“.

    Brigitte Chellouche
    18. September 2019
    erschienen in der Main-Post

  • Die Schülerzeitung auf Kloster Banz

    Die Schülerzeitung auf Kloster Banz

    Vier Tage Wegsuche

    Die große Treppe hinauf, zweimal um die Ecke, vorbei an der gemütlichen Sitzecke und – wieder verlaufen. So oder so ähnlich dürfte es jedem der fast zwei Dutzend Schüler ergangen sein bei den ersten Versuchen, sich in den zahllosen Verbindungsgängen, Stockwerken und Flügeln auf Kloster Banz zurechtzufinden. In dem zur Hanns-Seidel-Stiftung gehörenden Gebäude arbeiteten die Journalismus-Projektseminare der elften und zwölften Jahrgangsstufe des Rhön-Gymnasiums an den kommenden Ausgaben der Schülerzeitung „Konturen“. Unter fachkundiger Betreuung durch die beiden Referenten Matthias Lange und Clemens Strimmer sowie mit Unterstützung der Lehrkräfte Christine Maier-Fürsich und Frank Breunung stellten die Zwölftklässler die Winterausgabe fertig, während die Elftklässler theoretische Einführungen erhielten, bevor sie mit der Planung der Sommerausgabe begannen. Mit von der Partie waren auch zwei jüngere Schülerinnen vom sogenannten Nachwuchs, die sich tatkräftig einbrachten. Gemeinsam konnten die vier Tage weitab von Schulstress und inmitten malerischer Landschaft optimal genutzt werden, und dank einiger Stärkungspausen klappte schließlich auch der Weg zwischen Seminarraum und Speisesaal nahezu perfekt.

    Text: Sophie Yuen, Paula Staffa
    Bilder: Maya Stäblein, Lara Geis

  • Schüler an der einstigen DDR-Grenze

    Schüler an der einstigen DDR-Grenze

    Die 10. Jahrgangsstufe des Rhön-Gymnasiums unternahm einen besonderen Wandertag. Denn dieser führte in die jüngere Geschichte. An welchen Orten kamen sie vorbei?

    BAD NEUSTADT Auf Spurensuche begaben sich 99 Schüler des RhönGymnasiums Bad Neustadt an der einstigen innerdeutschen Grenze.Schon seit einigen Jahren ist dies ein besonderer Wandertag. Die Jugendlichen waren sowohl an den Relikten der früheren DDR-Sicherungsmaß-
    nahmen bei Schlechtsart, als auch im Museum für Grenzgänger. Hier übernahm Hartmut Brunner, der Initiator dieser Grenzführungen, selbst
    die Führung zusammen mit Kreiskulturreferent Hanns Friedrich. Er berichtete den Schülern über die Selbstschussanlage SM-70, deren Aufbau, Anordnung und Wirkung der verschossenen scharfkantigen Stahlwürfel. Diese führen zu großen Wunden im Körper des Betroffenen. „Das kann dann durchaus dazu führen, dass der Flüchtling verblutet.“ Für die DDR sei es wichtig gewesen, dass der Getroffene so schwer verletzt werde, dass ein Entkommen praktisch nicht mehr möglich war.
    Brunner wusste, dass im Zusammenhang mit dem 1983 vom damaligen Bayerischen Ministerpräsidenten Franz-Josef Strauß eingefädelten Milliardenkredit an die DDR erreicht wurde, dass bis Ende 1984 die rund 1,3 Millionen verlegten Minen und die etwa 71 000 Selbstschussanlagen entfernt wurden.

    Brunner ist deutsch-deutsche-Teilung eine Herzensangelegenheit
    Brunner fügte allerdings hinzu: „Es ist davon auszugehen, dass bei der Räumungsaktion etwa 30 000 Minen nicht gefunden wurden. Wichtig sei es deshalb bei der Besichtigung von Grenzanlagen auf dem Kolonnenweg zu bleiben. Tobias Greubel und Katharina Utz waren als Begleitpersonen dabei. Utz stammt aus dem Münchner Raum und für sie war es eine Überraschung, wie die DDR einst durch Zaun und Minen abgesichert war.
    Im Gespräch mit dieser Redaktion sagte Brunner, dem das Thema einstige deutsch-deutsche Teilung sehr am Herzen liegt, dass neben dem Tag
    an der früheren DDR-Grenze eine Berlin-Fahrt eingeplant ist. „Wir werden einiges tun, um den Schülern der 10. Jahrgangsstufe die neuere deutsche Geschichte mit den Schwerpunkten Nationalsozialismus und DDR näherzubringen“, erläuterte Brunner. Er legt seit vielen Jahren großen Wert darauf, dass die nach 1989 geborenen Schüler die Unterschiede zwischen einem freiheitlichen Rechtsstaat und den beiden Diktaturen in Deutschland im 20.
    Jahrhundert erfahren. Es sei für junge Menschen schwer vorstellbar, wie das war, als ein 3,20 Meter hoher Metallgitterzaun, Schießbefehl, ja sogar
    Minenfelder, für vierzig Jahre Deutsche von Deutschen trennten. Für den Unterricht spiele Zeitgeschichte seit Jahren eine große Rolle und deshalb wurde auch in diesem Jahr wieder ein Wandertag an die einstige DDR-Grenze unternommen.
    Die Schüler erfuhren zunächst im Kulturarsenal Darre von Friedrich mehr über den Aufbau und die perfektionierten Grenzanlagen anhand einer Power-Point-Präsentation. Er zeigte die einst grüne Grenze, bei der nur ein etwa hüfthoher Drahtzaun die Grenze absperrte, man aber noch in den Westen oder Osten konnte. Sowohl in Thüringen als auch Franken seien ja Felder gewesen, die bestellt werden mussten. 

    Schüler begaben sich auf eine spannende Reise
    Die Gymnasiasten erfuhren mehr über die Minentote, die unmenschlichen Selbstschussanlagen, sowie Schießbefehl und Schikanen der einstigen DDR-Grenzorgane. Er schilderte eine Flucht aus der DDR, zeigte aber auch auf, wie nach 1989 die Grenze immer mehr bröckelte und es schließlich 1990 zur Wiedervereinigung kam.

    Besucht wurde auf der Rundfahrt auch der ehemalige Führungsturm mit Bunker bei Gompertshausen, der zu DDR-Zeiten rund um die Uhr besetzt war. Die Schüler der 10. Jahrgangsstufe begaben sich damit auf eine für sie sicherlich seltene, aber doch spannende Geschichtsreise in Deutschlands jüngste Vergangenheit. Sie erfuhren in diesem Zusammenhang im Museum für Grenzgänger, dass die Menschen in Ost und West an ihrer Kultur, ihrem Brauchtum und der Muttersprache festhielten. Eine Wiedervereinigung Deutschlands? Daran habe, vor allem im Grenzland, niemand geglaubt, sagte Friedrich. „Ein Wunder“, nannte er es, dass diese Wiedervereinigung 1989 friedlich über die Bühne ging. Nach nunmehr 30 Jahren seien zwar teils immer noch Bereiche zu sehen, wo die Grenze einst Deutschland durchschnitten habe, aber die Natur habe sich doch vieles wieder zurückgeholt

    Von HANNS FRIEDRICH
    Rhön und Saale Post, 20. September 2019

  • Gut zu Fuß

    Gut zu Fuß

    Gut zu Fuß – Wandertag am RG

    Am Donnerstag, den 12.09.19, machte sich die Klasse 6b  am Wandertag das Rederkreuz in Bad Neustadt zum Ziel. 

    Zuerst frühstückte die Klasse am frühen Morgen mit ihrer Klassenleiterin Frau Maier-Fürsich und Herrn Wirsing, um danach gut gestärkt  bei sonnigem Wetter loszuwanderten.

    Die Klasse hatte sehr viel Spaß mit dem Schulhund Simba, der fröhlich zwischen den Schülern herumsprang.  Schließlich  erklommen alle den Berg um 11:09 Uhr und machten oben eine Pause mit Speis und Trank aus ihren Rucksäcken.  Auch Simba hatte den Berg tapfer bestiegen und bekam zur Belohnung ein Würstchen.

    Danach tobte sich  die Klasse 6b beim  Volleyball aus. Der Rückweg verlief ohne Besonderheiten.

    Am Ende des Tages taten zwar  allen Kindern und Lehrern Füße und Beine weh,  aber für diesen schönen  Ausflug hatte es sich ihrer Meinung nach gelohnt. 

    Text: Emil Riechwald 
    Bilder: Emil Riechwald, Christine Maier-Fürsich

  • The pen is mightier than the sword

    The pen is mightier than the sword

    Vortragsreihe des Vereins der Freunde: „Ehemalige berichten“.

    Am Montag, dem 7.10.2019, hält Frau Mechthild Benkert, die 1986 am Rhön-Gymnasium das Abitur gemacht hat, einen Vortrag über ihre Tätigkeit als Justiziarin bei den Amerikanern, wo sie die Rechtsabteilung der US-Armee in Bayern leitet. Das Thema lautet: “The pen is mightier than the sword. – Die Feder ist mächtiger als das Schwert“. Der Vortrag findet in der Turnhalle statt, Beginn ist um 13.40  Uhr. Interessenten sind herzlich willkommen.

  • Undercover unter Nazis

    Undercover unter Nazis

    Schockierender Undercoverfilm rüttelt auf – Filmvorführung und Diskussion

    Schockierender Undercoverfilm rüttelt auf – Filmvorführung und Diskussion
    In der letzten Schulwoche vor den Sommerferien hatten die Schülerinnen und Schüler der 9. und 10. Jahrgangsstufe die besondere Gelegenheit, den Dokumentarfilm „Blut muss fließen – Undercover unter Nazis“ des Regisseurs Peter Ohlendorf zu sehen und anschließend mit diesem über die Inhalte zu diskutieren.
    Rechtsextremismus erfährt besonders in der jüngeren Vergangenheit wieder verstärkt Zulauf. So konstatiert der aktuelle Verfassungsschutzbericht eine steigende Anzahl rechtsextremistischer Gewalttaten und das tödliche, rechtsextremistisch motivierte Attentat auf den Regierungspräsidenten von Kassel schockierte die Öffentlichkeit. Zur Auseinandersetzung mit diesem Thema konnte die Fachschaft Sozialkunde Peter Ohlendorf für die Vorführung seines Filmes gewinnen.
    Der Film zeigt den Journalisten Thomas Kuban, der über Jahre hinweg unter hohem persönlichen Risiko undercover illegale Rechtsrock-Konzerte und die neonazistische Szene infiltrierte. Damit ermöglicht er Einblicke in eine Jugendszene, in die sich sonst keiner hineinwagt. Der Film zeigt auf schockierende Art und Weise die Gewaltbereitschaft der rechten Szene in Deutschland und macht deutlich, wie Rechtsextremisten über kostenlose Rockkonzerte Jugendliche für ihre Ideologie gewinnen wollen. Dabei werden auch Rechtsrockkonzerte unweit von Bad Neustadt gezeigt, bei denen Rassismus und Antisemitismus unverhohlen geäußert werden. Darüber hinaus wird auch das Verhalten staatlicher Behörden kritisch beleuchtet.
    Nach der 60-minütigen Filmvorführung, die Schülerinnen und Schüler aufrüttelte, wurden Fragen und Anmerkungen in einer anregenden Diskussion von Peter Ohlendorf aufgegriffen und diskutiert.

    Text und Bild: Christian Gräb

  • Gelungenes Schulfest im Rhön-Gymnasium

    Gelungenes Schulfest im Rhön-Gymnasium

    Gute Laune verströmte die Chorklasse 5c gleich zu Beginn des Schulfestes mit ihrem schwungvollen Stück „Ocean Commotion“ unter der Leitung von Andrea Oehme. Währenddessen warteten die Nachwuchsschauspieler der OGS auf ihren Auftritt im Innenhof. Sie hatten gemeinsam mit ihren Betreuerinnen ein Theaterstück geschrieben: eine modernisierte Adaption des bekannten Märchens „Schneewittchen“. So befragte die böse Stiefmutter zum Beispiel nicht ihren Spiegel, sondern ihr Handy: „Siri, Siri in meiner Hand, wer ist die Schönste im ganzen Land?“ Im Anschluss daran zeigte zunächst Enni Sitzmann (6c) ihr tänzerisches Können mit rasanten und coolen Moves. Danach boten die Mädchen der Klassen 5b und 5c eine Bodypercussion angeleitet von Linda Urbaniec, indem sie sich zu einem Musikstück rhythmisch und akustisch bewegten. Alle Akteurinnen und Akteure erhielten tosenden Applaus.
    Mit Witz und Charme führte der Schülersprecher Tilman Kerber durch die Darbietungen und den Nachmittag.
    Die SMV hatte nach wochenlanger Planung ein abwechslungsreiches Angebot vorbereitet. In der Pausenhalle konnte man z.B. Bilder vom Frühlingsball anschauen (AK Schulball), sich am Stand des AK Umwelt informieren oder sich vom AK Erste Hilfe zeigen lassen, wie man einen Verband anlegt. Außerdem verkaufte die Schülerzeitung die aktuelle Konturen-Ausgabe. Beim AK Kunst durften die Schülerinnen und Schüler spiegelverkehrt malen und beim AK SoRSmC (Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage) Recycling-Ideen kennenlernen. Der AK Technik zeigte eine Lichtershow und im Biosaal konnte man selbst Lutscher herstellen. Außerdem stellte Herr Maiwald seine Lern-App vor. Wer sich austoben wollte, hatte dazu auf dem Sportplatz genügend Gelegenheit. Die Tutoren veranstalteten viele verschiedene Spiele. Der AK Volleyball richtete ein Beachvolleyballturnier aus und auch beim AK Basketball konnte man sein Können und Teamgeist unter Beweis stellen. Wem das noch nicht reichte, der verausgabte sich spätestens auf der Hüpfburg.
    Natürlich war auch für das leibliche Wohl gesorgt. Mit Bratwurst, Steak und Pommes sowie Getränken konnte man sich am Stand des Elternbeirats stärken. Wer lieber etwas Süßes wollte, griff beim AK Catering zu, der Kuchen, Muffins und Kaffee anbot.
    Über den gesamten Nachmittag hinweg konnten die Schülerinnen und Schüler an den einzelnen Stationen Stempel erhalten und die Stempelkarte dann in einen Lostopf werfen. Bei der abschließenden Tombola wurden dann drei Gewinner/innen gezogen, die sich über unterschiedliche Gutscheine freuen können.
    Schulleiterin Dr. Vonderau freute sich über das gelungene Schulfest anlässlich des 90-jährigen Jubiläums des Gymnasiums und dankte den drei Schülersprechern Stefanie Schnellbach, Anne Mäckler und Tilman Kerber für die hervorragende Vorbereitung, Organisation und Durchführung des Nachmittags.
    Den krönenden Abschluss des Schulfestes bildete das Konzert der Bigband unter der Leitung von Benjamin Balling.

    Text: Diana Emmert
    Fotos: OStDin Dr. Kerstin Vonderau

  • Sehr erfolgreicher Tag bei den Kreismeisterschaften der Leichtathletik

    Sehr erfolgreicher Tag bei den Kreismeisterschaften der Leichtathletik

    Sehr erfolgreicher Tag bei den Kreismeisterschaften der Leichtathletik am 12.07.2019

    Der IRhönman in Bad Neustadt, bestehend aus dem Stadtlauf, dem Erlebnistag im Triamare und als Höhepunkt dem Kuppenritt – ein Highlight im Jahreskalender für jeden Ausdauersportler im Landkreis Rhön-Grabfeld.
    Am Morgen des Stadtlaufs trafen sich Schülerinnen und Schüler von insgesamt sieben weiterführenden Schulen auf dem Sportgelände des Rhön-Gymnasiums, um sich in leichtathletischen Disziplinen zu vergleichen. Es wurden je 20 Wettbewerbe in unterschiedlichen Alterklassen und Disziplinen bei Jungen und Mädchen durchgeführt.
    Das Rhön-Gymnasium war mit 48 Schülerinnen und Schülern an allen 40 Wettbewerben beteiligt und konnte bei den Mädchen zehn 1. Plätze, sieben 2. Plätze und fünf 3. Plätze, bei den Jungen zwölf 1. Plätze, sieben 2. Plätze und fünf 3. Plätze belegen. Damit gewannen die Schülerinnen und Schüler des Rhön-Gymnasiums mehr als die Hälfte aller Wettbewerbe. Eine tolle Leistung – herzlichen Glückwunsch!!!

    Text: Matthias Baumbach
    Bild: Andreas Maier