Kategorie: News

  • Infotag

    Infotag

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    Nach der Grundschule ins Gymnasium?
    Info-Tag am Rhön-Gymnasium am 16. März 2024

    Vierte Klasse – ein Jahr der Entscheidungen. Schülerinnen und Schüler, die gerade die 4. Klasse besuchen, stehen mit ihren Eltern vor der Entscheidung, wie es nach der Grundschule weitergehen soll. Auch das Rhön-Gymnasium möchte bei dieser Entscheidung und auf der Suche nach der richtigen Schule unterstützen. Mitte März findet dazu wieder der Informationstag für die kommenden 5. Klassen statt. Wir laden alle am Übertritt interessierten Viertklässler mit ihren Eltern am Samstag, dem 16. März 2024, herzlich zu uns ein.


    An diesem Tag besteht die Möglichkeit, unsere in großen Teilen neu gestalteten Räume und die Besonderheiten des Rhön-Gymnasiums als MINT-freundliche Schule mit internationaler Ausrichtung kennen zu lernen. Dazu gehört auch unserer erster Tablet-Raum.
    Neben unserem neuen Schulprofil mit Schwerpunkten in den Naturwissenschaften und den Sprachen stellen wir auch unser Konzept der flexiblen Ganztagsschule und die umfangreichen „Extras“ im Bereich der musisch-ästhetischen Bildung vor. Wie im letzten Jahr sind auch unser AK Schülerlesebibliothek und die top ausgestattete Mountainbike-Gruppe dabei.


    Eine unserer Besonderheiten, die Chorklasse, begrüßt Sie um 10:00 Uhr in der Turnhalle der Schule. Die Tutoren zeigen Ihnen den Weg dorthin.
    Nach einer informativen Einlage mit Lacheffekt – lassen Sie sich überraschen – wandern unsere zukünftigen Schülerinnen und Schüler in Begleitung unserer Tutoren durch verschiedene Mitmach-Stationen, z.B. Robotics, Musik und Chor, Natur und Technik mit Experimenten, und lernen auf ihrer Entdeckungsreise auch unseren Ganztagsbereich kennen. Danach können sie im Schnupperunterricht erste Schritte in den Fremdsprachen Latein und Französisch gehen und die neuen Tablets ausprobieren.


    Im gleichen Zeitraum erhalten die Eltern eine Führung durch das ganze Haus mit Informationen zu unseren Schwerpunkten und Besonderheiten. Fragen zu fachlichen und pädagogischen Aspekten können Sie jederzeit stellen: sowohl während der Hausführung als auch davor und danach, an den Informationsständen in der Pausenhalle und wenn wir uns zu einer informativen Gesprächsrunde wieder in der Turnhalle treffen. Selbstverständlich finden Sie auch den Elternbeirat, unsere Beratungslehrkraft und unser Ganztagspersonal als Ansprechpartner vor Ort.
    Den Abschluss gegen 13:00 Uhr bildet eine kleine Überraschung für die zukünftigen „Fünfties“ und dann begleitet unsere Big Band alle beschwingt ins Wochenende.


    Falls doch noch Fragen offen geblieben sind oder erst im Nachhinein auftauchen, laden wir Sie rechtzeitig vor der Anmeldewoche gerne zusammen mit Ihrem Kind zu einem persönlichen Gespräch zu uns ein.


    Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

    Franz-Marschall Straße 7, 97616 Bad Neustadt a.d. Saale

    Tel. 09771 / 63 015 0
    Fax. 09771 / 63 015 – 99
    Mail: direktorat[at]rhoen-gymnasium.de

  • Deutsch-französischer Tag 2020

    Deutsch-französischer Tag 2020

    Deutsch-französischer Tag 2020:

    Es ist schon Tradition, dass das Rhön-Gymnasium am 22. Januar, dem Jahrestag der Unterzeichnung des Élysée-Vertrags, den Deutsch-französischen Tag feiert. Dies wurde gleich beim Betreten der Schule sichtbar. Neben der französischen Flagge und Girlanden wiesen auch Schilder mit französischen Aufschriften (mit Übersetzungen) den Weg. Diejenigen, die des Französischen nicht mächtig waren, konnten über einen QR-Code die Aussprache abfragen. Selbstverständlich boten Mensa und der Pausenverkauf wieder französische Spezialitäten an. Im Gegensatz zu den Vorjahren, bei denen Ausstellungen oder ein Flashmob die Aufmerksamkeit auf sich zogen, wurde diesmal der Fokus auf den fächerübergreifenden Unterricht gelegt. So lernten die Schüler an diesem Tag beispielsweise im Fach Latein Wissenswertes über römische Bauwerke in der Provence, im Physik wurde das Foucaultsche Pendel und in Chemie das Element Gallium behandelt. Der Geschichtsunterricht bot die Gelegenheit, näher auf den Élysée-Vertrag einzugehen. Auf diese Weise wurde auch den Schülern, die nicht Französisch lernen, das Land näher gebracht und der Anstoß gegeben, sich intensiver mit unserem Nachbarland zu beschäftigen. Vielleicht hat dieser Tag dazu beigetragen, unsere Schüler zu motivieren, die französische Sprache zu lernen, was ja auch ein Anliegen des Elysée-Vertrags ist.
  • Sieg beim Handball Bezirksfinale

    Sieg beim Handball Bezirksfinale

    Die Schulmannschaft Handball Mädchen II hat sich beim Bezirksfinale in Würzburg gegen die starke Konkurenz durchgesetzt und den 1. Platz erzielt.
    Sie qualifizierte sich damit für das Nordbayerische Finale, welches auf heimischen Boden stattfinden wird.

    Herzlichen Glückwunsch!!

  • Besuch des Unterstufenchors im Stiftungs- Alten- und Pflegeheim

    Besuch des Unterstufenchors im Stiftungs- Alten- und Pflegeheim

    Eine schöne Tradition in der Adventszeit ist der Besuch des Unterstufenchors in der Stiftung geworden. Am Mittwoch, den 11.12.2019 gingen die Schülerinnen im Anschluss an die Chorprobe in das Pflegeheim und bereicherten – in diesem Jahr in kleiner Besetzung – die Kaffeestunde mit einem abwechslungsreichen Programm, in dem traditionelle und moderne Weihnachtslieder ihren Platz fanden. Sie führten die Anwesenden nahezu durch das ganze Repertoire traditioneller deutscher Weihnachtslieder. Bei diesen sangen alle voller Begeisterung mit. Silje-Johanna Noack (6d) spielte viele Lieder auf dem Cello mit.
    Am Ende dankte Frau Manuela Schneyer den Kindern mit einem kleinen Weihnachtsgeschenk.
    Auch die Vorsitzende der Freunde des Vereins der Stiftung, Frau Gitta Biedermann, sprach dieses Jahr im Vorfeld herzliche Dankesworte aus.

    Text: Sophia Köhler
    Bild: Manuela Schneyer

  • Vorlesewettbewerb 2019: Halbvampire, kleine Hexen und Zauberschüler

    Vorlesewettbewerb 2019: Halbvampire, kleine Hexen und Zauberschüler

    1. Reihe von links nach rechts: Julia Ziegler, Fridolin Kubik, Helena Pianka, Lukas Kamerzel
    2. Reihe von links nach rechts: Kerstin Vonderau, Barbara Hofer, Frank Breunung, Christine Maier-Fürsich, Christian Gräb, Ute Gräfenschnell 

    Julia Ziegler (Klasse 6b) geht beim Vorlesewettbewerb der „Stiftung Lesen“ als Schulsiegerin des Rhön-Gymnasiums Bad Neustadt hervor. Ihre Textinterpretation und Lesetechnik überzeugten Jury und Publikum.

    Beim Vorlesewettbewerb des Rhön-Gymnasium, der im Bildhäuser Hof ausgetragen wurde, konnte Julia Ziegler die Jury für sich gewinnen. Diese bestand neben der Unterstufenkoordinatorin Barbara Hofer aus den vier Deutschlehrern Ute Gräfenschnell, Christine Maier-Fürsich, Frank Breunung und Christian Gräb, die nach intensiver Übung und Vorbereitung in den vier 6. Klassen zunächst je einen Klassensieger ermittelten. Beim Schulentscheid mussten die Klassenvertreter nun in zwei Durchgängen ihr Können unter Beweis stellen. In der ersten Runde lasen die Vier einen vorbereiteten Ausschnitt ihres Lieblingsbuches vor. Anschließend wurden ihre Vorlesefähigkeiten anhand eines unbekannten Textes überprüft, indem sie aus dem Stegreif aus „Wie man 13 wird und überlebt“ von Pete Johnson vorlasen. Nach langer und intensiver Beratung kürte die Jury unter tosendem Applaus der rund 100 Mitschüler, die den Wettbewerb gespannt verfolgten, Julia Ziegler zur Siegerin. Sie konnte zum einen mit der Textstelle ihres Wahlbuches „Für immer Alaska“ von Anna Woltz, zum anderen mit der Textinterpretation des Fremdtextes glänzen. Nur knapp geschlagen geben mussten sich die drei anderen Finalisten, Fridolin Kubik (6a), Helena Pianka (6c) und Lukas Kamerzel (6d), die ebenfalls vorzüglich lasen.
    Alle Teilnehmer wurden mit einer Urkunde und einer kleinen Aufmerksamkeit geehrt, die Siegerin erhielt zudem einen Buch-Gutschein. Sie wird die Schule im Regionalentscheid des Wettbewerbs vertreten und muss dort ihre Vorlesefähigkeiten erneut demonstrieren.

    Text: Christian Gräb
    Bild: Ankezak Rasul

  • OGS in Wechterswinkel auf dem Weihnachtsmarkt

    OGS in Wechterswinkel auf dem Weihnachtsmarkt

    Die Romantische Klosterweihnacht in Wechterswinkel zieht jährlich großen Scharen von Besuchern an. Nicht nur das stilvolle Ambiente des Klosters, auch die Fülle an hochwertigem Kunsthandwerk lockt jedes Jahrs aufs Neue. In diesem Jahr war auch die OGS mit einem gut gefüllten Stand vertreten. In den Wochen davor waren unsere Kinder kreativ am Werk und stellten nicht nur Baumschmuck her in Form von Filzanhängern oder süßen Holzengelchen, es wurden auch mit Holzdruck tolle Karten gestaltet, aus Kerzenresten wunderschöne Kerzen gegossen, Vogelhäuschen aus Holz gebaut und T-Shirts bedruckt. Zusammen mit ein paar unserer OGS Kinder haben wir am Samstag und Sonntag die schönen Arbeiten an den Mann und die Frau gebracht und tolles Feedback erhalten. Den Erlös werden wir nach Abzug der Kosten an eine karitative Einrichtung spenden, die wir zusammen mit unseren Kindern aussuchen werden. 

    Text und Bilder: Dr. Michaela Hügel

  • France Mobil

    France Mobil

    Erste Kontakte mit der französischen Sprache konnten am Donnerstag, den 7.11.19, einige Schülerinnen und Schüler der siebten Jahrgangsstufe beim diesjährigen Besuch des France Mobil knüpfen. Die junge und engagierte Lektorin Manon Facon sorgte mit Spaß und Spiel für reichlich Begeisterung.
    Acht ja, und wer findet den Fehler? 😉

    Text: Christiane König
    Bilder: Christian Gräb

  • „Immer die gleiche Masche, Herr Baron!“

    „Immer die gleiche Masche, Herr Baron!“

    Das Mittelstufentheater des Rhön-Gymnasiums inszeniert sehenswert die Lügengeschichten des Barons Münchhausen

     

    von Stefan Kritzer

    Die Lügengeschichten des Barons Münchhausen sind Legende. Was aber passiert, wenn ein solch sprichwörtlicher Lügenbaron durch die Jahrhunderte reist und schließlich auf den berühmtesten Psychoanalytiker aller Zeiten trifft? Das Mittelstufentheater des Rhön-Gymnasiums hat die Geschichte des Barons Münchhausen aus der Zeit der Aufklärung bis in die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts gedehnt und seine Lügen in neue Zusammenhänge verpackt. Heraus kam eine ebenso spannende wie kulturhistorisch gänzlich neue Version des Barons, der einst sogar auf einer Kanonenkugel geritten sein soll.

    Als Vorlage für das Stück „Münchhausen – Die Wahrheit über das Lügen“ haben die Schülerinnen und Schüler des Rhön-Gymnasiums aus der Graphic Novel von Flix und Bernd Kissel übernommen und auf die Bühne der Turnhalle gebracht. Das zweieinhalb Stunden lange Stück boten mehr als 50 junge Schauspielerinnen und Schauspieler so kurzweilig dar, dass sogar noch Zeit für den Auftritt einer kleinen Band blieb. Nicht zum ersten Mal haben es die Lehrkräfte Arno Weidinger und Andreas Meier geschafft, die große Theatergruppe unter einen Hut, und hervorragendes Schülertheater auf die Bühne zu bekommen.
    Im erschrockenen London des Zweiten Weltkriegs baumelt eines Tages ein sonderlicher Herr an der berühmten Uhr des Big Ben. Baron Münchhausen (Lisanne Scherer) war dort nach einem Ballonflug unsanft gelandet. Weil der zuständige Geheimdienst ihm diese Geschichte aber nicht abnimmt, wird der im Londoner Exil lebende Psychoanalytiker Sigmund Freud (Klara Pretscher) mit der Aufarbeitung des seltsamen Falles betraut. Freud nimmt sich Zeit für Münchhausen und lässt diesen auf seiner Couch Platz nehmen. Was er dann aber für Geschichten zu hören bekommt, verschlägt sogar dem namhaften Experten den Atem. Und den Glauben an den gesunden Menschenverstand.
    Dabei ist die Geschichte des Barons Münchhausen durchaus tragisch, wenigstens in der angedichteten Version. Die historische Person des Hieronymus Carl Friedrich von Münchhausen (1720-1797) aus Bodenwerder an der Weser hatte mit diesen Geschichten im wahren Leben nämlich überhaupt nichts zu tun. Doch das ist heute kaum mehr bekannt. Viel mehr bekannt ist Münchhausen als der Mann, der einmal einen achtbeinigen Hasen hat davonlaufen sehen, der sein Pferd an einem Eisenpfahl festband und, als der Schnee geschmolzen war, erschrocken feststellte, dass sein geliebtes Pferd an einer Kirchturmspitze hing und nur mit einem gezielten Schuss aus der Muskete „gerettet“ werden konnte. Das alles und natürlich auch der legendäre Ritt auf einer Kanonenkugel wie auch der Aufenthalt im Bauch eines Wals oder der Flug zum Mond, wo es die besten Erdbeeren gibt, musste sich der erstaunte Sigmund Freud anhören.
    In Rückblenden und mit insgesamt drei jungen Münchhausens (Sophia Baumgart, Xenia Rohe und Klara Büttner) hangelte sich der Lügenbaron durch die Zeitgeschichte. Er erlebt den Schicksalsschlag mit dem Verlust der Familie, Wanderjahre, Fraueneroberungen und vieles mehr, natürlich alles basierend auf einem Konstrukt aus Lügen. Im Ersten Weltkrieg will er im Stellungskrieg seine Kameraden mit dem Ritt auf der Kanonenkugel retten, doch auch das geht gründlich schief. „Nur weil es noch niemand gemacht hat, heißt nicht, dass es unmöglich ist“, behauptet Münchhausen immer wieder. „Sie lügen mich von vorne bis hinten an“, wettert der ungläubige Sigmund Freud. „Es ist immer die gleiche Masche, Herr Baron!“
    Angekommen im London des Zweiten Weltkrieges zieht sich die Schlinge um Münchhausens Hals aber enger, ein tragisches Ende naht. „Das Falsche ist oft die Wahrheit, die auf dem Kopf steht“, sagt Sigmund Freud in der Erkenntnis, diesem Patienten auf der Couch nicht helfen zu können. Schlusspunkt eines ebenso eindringlichen wie lustigen Theaterspiels, das vom ersten bis zum letzten Moment von der Spielbegeisterung der Mitwirkenden lebt. Heraus kam eine etwas andere Darstellung des berühmten Lügenbarons, die dem Mittelstufentheater überaus sehenswert gelang und zu recht vom Publikum mit minutenlangem Beifall bedacht wurde.

    Text: Stefan Kritzer
    Bilder: Andreas Maier

  • W-Seminare der Q 11 an der Universitätsbibliothek Würzburg

    W-Seminare der Q 11 an der Universitätsbibliothek Würzburg

    die Q11 im Lesesaal bei der Arbeit

    Am 26.11. fuhr die komplette Q 11 ganztägig nach Würzburg zum Hubland. Ziel war die Zentralbibliothek der Universität Würzburg, wo die Schülerinnen und Schüler von Mitarbeiterinnen eine professionelle Einführung erhielten, um für die wissenschaftliche Arbeit im Rahmen des W-Seminars gerüstet zu sein: Wie findet man mit Suchmaschinen die richtigen Quellen? Wo findet man dann die Bücher und Aufsätze in dem mehr als drei Millionen Medien umfassenden Bestand und wo in der auf mehrere Dependancen ausgedehnten Bibliothek? Und schließlich: Was ist beim Entleihen zu beachten?
    So wie sich die gesamte Fahrt, die von Andreas Maier, Michael Schraut und Michael Stöcklein organisiert worden war, längst etabliert hat, ist es auch gute Tradition, gemeinsam in der Mensa zu Mittag zu essen. Auf diese Weise bekamen die Schülerinnen und Schüler noch weitere intensive Eindrücke vom Universitätsleben.

    Text: Ivo Hawlitschek
    Bild: Matthias Baumbach

  • Umweltschule in Europa 2019

    Umweltschule in Europa 2019

    Auszeichnung des Rhön-Gymnasiums als Umweltschule in Europa 2019

    In Eggolsheim wurden 152 Schulen aus Oberfranken, Unterfranken und Teilen Mittelfrankens am 25.11.2019 als „Umweltschule in Europa – Internationale Nachhaltigkeitsschule“ ausgezeichnet, darunter auch wieder das Rhön-Gymnasium Bad Neustadt. Die Auszeichnung erhalten Schulen, die innerhalb eines Schuljahres zwei Projekte zum Thema Umwelt und Nachhaltigkeit bearbeiten, dokumentieren und einer Fachjury aus Vertretern des Umweltministeriums, des Kultusministeriums, der Akademie für Lehrerfortbildung in Dillingen und des Landesbunds für Vogelschutz vorlegen.
    Das erste Projektthema „Nachhaltigkeit in der Schule verankern“ griff man am Rhön-Gymnasium in einer Vielzahl von Initiativen auf: Das Müllkonzept wurde überarbeitet und die Mülltrennung verbessert. Weiterhin konnte der Strombedarf der Schule vollständig auf die Versorgung mit Ökostrom umgestellt werden. Zudem wurde die Zusammenarbeit mit dem Biosphärenreservat Rhön intensiviert und im April 2019 ein gemeinsamer Kooperationsvertrag unterschrieben, der das Rhön-Gymnasium nun auch als „Biosphären-Schule“ auszeichnet. Im Rahmen des „Lupinenprojekts“ bestand bereits eine Patenschaft für ein gefährdetes Areal in der Höchrhön. Im Schulalltag kamen neben dem Planspiel „Ökologischer Fußabdruck“, das bereits seit mehreren Jahren in der Jahrgangsstufe acht etabliert ist, die Module „Peak Oil“, ebenfalls Jahrgangsstufe acht und „Frühstücken – gesund, nachhaltig und regional“, in der Jahrgangsstufe fünf, hinzu. Auch der Projekttag, der von der Schülermitverantwortung (SMV) eigenverantwortlich organisiert wurde, stand unter dem Leitthema „Nachhaltigkeit“.
    Das zweite Thema, „Kunststoffe“, griff die Schulfamilie im Schuljahr 2018/19 an verschiedenen Stellen auf, so etwa durch Fachartikel in der Schülerzeitung oder im Rahmen des Projekttages. Eine Sensibilisierung für einen verantwortungsvollen Umgang mit Kunststoffen erfolgte weiterhin durch ein Projekt-Seminar unter dem Titel „Plastik vergeht nicht“. Bei der Projektplanung, die weitgehend eigenständig von der Projektgruppe von elf Oberstufenschülern durchgeführt wurde, setzte man sich zum Ziel, in enger Kooperation mit der Grundschule Salz eine Stationenarbeit zum Thema Kunststoffe auszuarbeiten und mit zwei Grundschulklassen durchzuführen. Von Januar bis Juni 2019 wurden von den Projektteilnehmern neun Stationen entwickelt, die den Grundschülern einen praktischen, experimentellen Zugang zur Thematik eröffnen sollten. Die Durchführung des Projekts begann im Juli an der Volksschule Salz mit einer doppelstündigen Unterrichtssequenz, innerhalb derer Casein von Drittklässlern hergestellt wurde und man am Beispiel des Milchsteins die Kennzeichen eines Kunststoffs erarbeitete. Der Gegenbesuch der Grundschüler am Rhön-Gymnasium fand im September 2019 statt. Hier konnten die dann bereits Viertklässler ihre gewonnenen Erkenntnisse im Rahmen der Stationenarbeit durch weitere Experimente vertiefen. Als Umweltbetreuer des Rhön-Gymnasiums durfte Studiendirektor Frank Oliver Fuchs die höchste Auszeichnung mit drei Sternen aus den Händen des bayerischen Umweltministers Thorsten Glauber entgegennehmen.

    Text: Frank Oliver Fuchs
    Bild: LBV