Autor: Stefan Straub

  • Ehemalige Schüler erinnern sich

    Ehemalige Schüler erinnern sich

    Zur Feier des 90. Geburtstages des Rhön-Gymnasiums Bad Neustadt und zum Schulanfang fand in der Stadtpfarrkirche ein ökumenischer Wortgottesdienst
    statt. Gäste waren (von links) Dekan Dr. Andreas Krefft, Pfarrer Gerd Kirchner, Dekan Dr. Matthias Büttner, Generalvikar Thomas Keßle… Foto: Brigitte
    Chellouche

    Traditionell findet zu Beginn des Schuljahres im Rhön-Gymnasium ein Gottesdienst in der Stadtpfarrkirche statt. In diesem war die Besonderheit dabei, dass ehemalige Schüler des Rhön-Gymnasiums zur Feier des 90. Geburtstages der Schule eingeladen wurden, um von ihrer Schulzeit zu erzählen. Gekommen waren unter anderem die Kirchenvertreter Generalvikar Thomas Keßler, Domkapitular Dr. Jürgen Vorndran, Pfarrer Heinz Röschert, Diakon Thomas Volkmuth und der evangelische Pfarrer Gerd Kirchner. 90 Jahre Rhön-Gymnasium seien ein Grund zum Feiern, sagte Schulleiterin Dr. Kerstin Vonderau. Die Schüler hätten dies schon beim Schulfest im Juli getan und nun würde man in der Kirche noch einmal feiern. „Das ist der christlichen Tradition unseres Landes geschuldet.“ Ökumene im weitesten denkbaren Sinne sei am Rhön-Gymnasium eine Selbstverständlichkeit. Sie selbst habe die Schule schon 45 Jahre miterlebt, erst als Schülerin und Praktikantin, dann als Gastkorrektorin, später als Mutter und jetzt als Lehrkraft und Schulleiterin. Das Rhön-Gymnasium habe sich in den 90 Jahren in vielerlei Hinsicht verändert. Es sei gewachsen,
    geschrumpft und wachse jetzt wieder. Es sei an- und umgebaut worden. Die wichtigste Veränderung jedoch, betonte die Schulleiterin, sei die Tatsache, dass heute jedes Kind, egal ob Mädchen oder Junge, egal mit welchem wirtschaftlichen, kulturellen, politischen oder religiösen
    Hintergrund, das Rhön-Gymnasium besuchen kann. Da sei im Jahr der Gründung keineswegs so gewesen.

    Abitur in allen Fächern
    Sie seien gebeten worden, einiges aus ihrer Schulzeit zu erzählen, begann Generalvikar Thomas Keßler. Sein Ausspruch „Gott sei Dank für diese Schule. Wir haben sie hinter uns, ihr habt sie noch vor euch“, rief einiges Schmunzeln hervor. Heinz Röschert erzählte, dass er vor 63 Jahren Schulzeit von acht auf neun Jahre verlängert. Man habe keine Fächer ablegen können und auch in Kunsterziehung Abitur machen müssen. Er wünsche sich, dass das menschliche Miteinander zwischen Schülern und Schule nicht zu kurz komme. Er sei am ersten Schultag im Gymnasium mit Anzug und Krawatte anmarschiert, sei Ministrant gewesen, habe die zwölfte Klasse wiederholt und dann kurz vor dem Abitur die Schule abgebrochen, zählte Diakon Thomas Volkmuth seinen Werdegang in Kurzform auf. Er habe es den Lehrern nicht einfach gemacht. Und eigentlich wollte er nie Diakon werden. Doch es sei so gekommen. Daher gab er den Schülern mit, dass nicht alle Wege geradlinig seien, jeder Mensch habe eine Aufgabe. „Abi-Jahrgang 1977, Neustädter Ureinwohner, Thomas Keßler“, stellte sich der Generalvikar vor. Die Freistunden hätten sie gerne in der Weinstube Dörr verbracht, erzählte er, und er sei politisch engagiert gewesen. Mit Bedauern denke er daran, dass sie als Schüler manchmal zu Lehrern, die vom Zweiten Weltkrieg gezeichnet waren, hart gewesen seien. 1977 habe er noch das Gesamtabitur in allen Fächern ablegen müssen. Im nächsten Jahrgang wurde die Kollegstufe eingeführt. Bemerkenswert sei, so Keßler, dass drei Schüler aus seinem Jahrgang Pfarrer geworden seien. Er, Georg Klar aus Fladungen und Gerd Kirchner aus Ostheim.

    „Ich war ein Revoluzzer“
    „Ich war ein Revoluzzer. Solche Kasper braucht es“, sagte Gerd Kirchner aus Ostheim, jetzt Pfarrer in Bad Brückenau. Er sei Fahrschüler gewesen, dadurch sei er isoliert gewesen und habe keine Heimat in der Schule gefunden. Die Schule sei sein Lernfeld gewesen, dort habe man ihm das gegeben, was er für seinen Beruf braucht. Und dann sei er seinen Weg gegangen. Wichtig sei, dass man Schüler als Mitglieder der Gesellschaft begreift. „Bildung wird am effektivsten, wenn sie mit Achtung und Wahrheit einhergeht“, sagte Kirchner.
    Den Wert der Freiheit schätzen In seinem Grußwort zeigte sich Dekan Andreas Krefft tief berührt. Er sei im Danziger Raum geboren worden und habe 1982 Abitur gemacht. 100 Tage vor dem Abitur hätten sie Lieder gegen den Kommunismus gesungen. Die Polizei sei gekommen und habe sie geschlagen. Er sei fünf Tage krank gewesen. „Frei leben zu dürfen, ist eine Gnade“, rief der den Schülern zu. Die „Fridays for future“-Bewegung sei mutig und habe recht, sie wollten die staatlichen Organe aufrütteln, sagte Krefft. Dr. Matthias Büttner habe 1983 Abitur gemacht, zwar nicht in Bad Neustadt, sagte er, aber er richtete die Grüße von Pfarrerin Claudia Voigt und Pfarrerin Dr. Bianca Schnupp aus, die beide das Rhön-Gymnasium besucht haben. Er sagte zu den Schülern: „Denkt daran, wenn es nicht so rund läuft, es gibt immer einen Plan für euer Leben, den hat Gott gemacht.“

    Die Vorteile eines Fahrschülers
    Als letzter erinnerte sich Landrat Thomas Habermann in seinem Grußwort an seine Zeit am Rhön-Gymnasium. Er sei auch aus Bad Neustadt, immer spät aufgestanden, aufs Fahrrad gesprungen und zur Schule gefahren. Die Fahrschüler wie Pfarrer Gerd Kessler, hätten große Vorteile gehabt. Sie hätten im Zug die Hausaufgaben abgeschrieben und Schafkopf gespielt. Er habe in der Bad Neustädter Stadtpfarrkirche ministriert und sei von der Kirche geprägt. „Denkt daran“, sagte er zu den Schülern, „alle Lehrer meinen es gut mit euch, auch wenn es manchmal nicht so aussieht“. Abschließend sprach er mit Blick auf den Altarraum, wo nur männlicheStadtpfarrkirche ministriert und sei von der Kirche geprägt. „Denkt
    daran“, sagte er zu den Schülern, „alle Lehrer meinen es gut mit euch, auch wenn es manchmal nicht so aussieht“.

    Brigitte Chellouche
    18. September 2019
    erschienen in der Main-Post

  • Die SMV im Kultusministerium

    Die SMV im Kultusministerium

    Bad Neustadt. 01. Oktober 2019. 5.57 Uhr. Aufbruch Richtung München.
    Doch nicht etwa die Wiesn ist das Ziel, sondern eine Führung durch den Bayerischen Landtag und [Trommelwirbel] eine Preisverleihung im Kultusministerium stehen auf der Tagesordnung. Doch wieso das Ganze? Vor ein paar Monaten bewarb sich unsere SMV mit dem Konzept unseres jährlichen Projekttags an dem Wettbewerb des Landesschülerrats, der das Motto „#Schulgemeinschaft – gemeinsam sind wir stärker“ trug. Auf Grund der guten Zusammenarbeit unter den Schülerinnen und Schülern an diesem Tag und der doch eher ungewöhnlichen Idee dahinter, wurde unser Rhön-Gymnasium bayernweit als eine der fünf Siegerschulen ausgewählt und zur Preisverleihung ins Kultusministerium eingeladen. Die letztjährigen Schülersprecher Anne Mäckler, Stefanie Schnellbach, Tilman Kerber sowie Lisa Klett (Schülersprecherin im Schuljahr 2017/18) und die Verbindungslehrkräfte Diana Emmert, Christian Gräb und Tobias Greubel trafen dort sowohl auf die Landesschülersprecher als auch auf Kultusminister Prof. Dr. Piazolo. Die Projekttagsidee und -organisation wurde mit 500€ prämiert. Stolz nahmen die Schülersprecher ihre Urkunde entgegen.

    Text: Anne Mäckler, Stefanie Schnellbach, Tilman Kerber und Lisa Klett

    Foto KM: Tobias Greubel
    v.l.n.r. Christian Gräb, Tobias Greubel, Lisa Klett, Kultusminister Prof. Dr. Piazolo, Stefanie Schnellbach, Anne Mäckler, Diana Emmert, Tilman Kerber

  • Gut zu Fuß

    Gut zu Fuß

    Gut zu Fuß – Wandertag am RG

    Am Donnerstag, den 12.09.19, machte sich die Klasse 6b  am Wandertag das Rederkreuz in Bad Neustadt zum Ziel. 

    Zuerst frühstückte die Klasse am frühen Morgen mit ihrer Klassenleiterin Frau Maier-Fürsich und Herrn Wirsing, um danach gut gestärkt  bei sonnigem Wetter loszuwanderten.

    Die Klasse hatte sehr viel Spaß mit dem Schulhund Simba, der fröhlich zwischen den Schülern herumsprang.  Schließlich  erklommen alle den Berg um 11:09 Uhr und machten oben eine Pause mit Speis und Trank aus ihren Rucksäcken.  Auch Simba hatte den Berg tapfer bestiegen und bekam zur Belohnung ein Würstchen.

    Danach tobte sich  die Klasse 6b beim  Volleyball aus. Der Rückweg verlief ohne Besonderheiten.

    Am Ende des Tages taten zwar  allen Kindern und Lehrern Füße und Beine weh,  aber für diesen schönen  Ausflug hatte es sich ihrer Meinung nach gelohnt. 

    Text: Emil Riechwald 
    Bilder: Emil Riechwald, Christine Maier-Fürsich

  • The pen is mightier than the sword

    The pen is mightier than the sword

    Vortragsreihe des Vereins der Freunde: „Ehemalige berichten“.

    Am Montag, dem 7.10.2019, hält Frau Mechthild Benkert, die 1986 am Rhön-Gymnasium das Abitur gemacht hat, einen Vortrag über ihre Tätigkeit als Justiziarin bei den Amerikanern, wo sie die Rechtsabteilung der US-Armee in Bayern leitet. Das Thema lautet: “The pen is mightier than the sword. – Die Feder ist mächtiger als das Schwert“. Der Vortrag findet in der Turnhalle statt, Beginn ist um 13.40  Uhr. Interessenten sind herzlich willkommen.

  • Undercover unter Nazis

    Undercover unter Nazis

    Schockierender Undercoverfilm rüttelt auf – Filmvorführung und Diskussion

    Schockierender Undercoverfilm rüttelt auf – Filmvorführung und Diskussion
    In der letzten Schulwoche vor den Sommerferien hatten die Schülerinnen und Schüler der 9. und 10. Jahrgangsstufe die besondere Gelegenheit, den Dokumentarfilm „Blut muss fließen – Undercover unter Nazis“ des Regisseurs Peter Ohlendorf zu sehen und anschließend mit diesem über die Inhalte zu diskutieren.
    Rechtsextremismus erfährt besonders in der jüngeren Vergangenheit wieder verstärkt Zulauf. So konstatiert der aktuelle Verfassungsschutzbericht eine steigende Anzahl rechtsextremistischer Gewalttaten und das tödliche, rechtsextremistisch motivierte Attentat auf den Regierungspräsidenten von Kassel schockierte die Öffentlichkeit. Zur Auseinandersetzung mit diesem Thema konnte die Fachschaft Sozialkunde Peter Ohlendorf für die Vorführung seines Filmes gewinnen.
    Der Film zeigt den Journalisten Thomas Kuban, der über Jahre hinweg unter hohem persönlichen Risiko undercover illegale Rechtsrock-Konzerte und die neonazistische Szene infiltrierte. Damit ermöglicht er Einblicke in eine Jugendszene, in die sich sonst keiner hineinwagt. Der Film zeigt auf schockierende Art und Weise die Gewaltbereitschaft der rechten Szene in Deutschland und macht deutlich, wie Rechtsextremisten über kostenlose Rockkonzerte Jugendliche für ihre Ideologie gewinnen wollen. Dabei werden auch Rechtsrockkonzerte unweit von Bad Neustadt gezeigt, bei denen Rassismus und Antisemitismus unverhohlen geäußert werden. Darüber hinaus wird auch das Verhalten staatlicher Behörden kritisch beleuchtet.
    Nach der 60-minütigen Filmvorführung, die Schülerinnen und Schüler aufrüttelte, wurden Fragen und Anmerkungen in einer anregenden Diskussion von Peter Ohlendorf aufgegriffen und diskutiert.

    Text und Bild: Christian Gräb

  • Gelungenes Schulfest im Rhön-Gymnasium

    Gelungenes Schulfest im Rhön-Gymnasium

    Gute Laune verströmte die Chorklasse 5c gleich zu Beginn des Schulfestes mit ihrem schwungvollen Stück „Ocean Commotion“ unter der Leitung von Andrea Oehme. Währenddessen warteten die Nachwuchsschauspieler der OGS auf ihren Auftritt im Innenhof. Sie hatten gemeinsam mit ihren Betreuerinnen ein Theaterstück geschrieben: eine modernisierte Adaption des bekannten Märchens „Schneewittchen“. So befragte die böse Stiefmutter zum Beispiel nicht ihren Spiegel, sondern ihr Handy: „Siri, Siri in meiner Hand, wer ist die Schönste im ganzen Land?“ Im Anschluss daran zeigte zunächst Enni Sitzmann (6c) ihr tänzerisches Können mit rasanten und coolen Moves. Danach boten die Mädchen der Klassen 5b und 5c eine Bodypercussion angeleitet von Linda Urbaniec, indem sie sich zu einem Musikstück rhythmisch und akustisch bewegten. Alle Akteurinnen und Akteure erhielten tosenden Applaus.
    Mit Witz und Charme führte der Schülersprecher Tilman Kerber durch die Darbietungen und den Nachmittag.
    Die SMV hatte nach wochenlanger Planung ein abwechslungsreiches Angebot vorbereitet. In der Pausenhalle konnte man z.B. Bilder vom Frühlingsball anschauen (AK Schulball), sich am Stand des AK Umwelt informieren oder sich vom AK Erste Hilfe zeigen lassen, wie man einen Verband anlegt. Außerdem verkaufte die Schülerzeitung die aktuelle Konturen-Ausgabe. Beim AK Kunst durften die Schülerinnen und Schüler spiegelverkehrt malen und beim AK SoRSmC (Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage) Recycling-Ideen kennenlernen. Der AK Technik zeigte eine Lichtershow und im Biosaal konnte man selbst Lutscher herstellen. Außerdem stellte Herr Maiwald seine Lern-App vor. Wer sich austoben wollte, hatte dazu auf dem Sportplatz genügend Gelegenheit. Die Tutoren veranstalteten viele verschiedene Spiele. Der AK Volleyball richtete ein Beachvolleyballturnier aus und auch beim AK Basketball konnte man sein Können und Teamgeist unter Beweis stellen. Wem das noch nicht reichte, der verausgabte sich spätestens auf der Hüpfburg.
    Natürlich war auch für das leibliche Wohl gesorgt. Mit Bratwurst, Steak und Pommes sowie Getränken konnte man sich am Stand des Elternbeirats stärken. Wer lieber etwas Süßes wollte, griff beim AK Catering zu, der Kuchen, Muffins und Kaffee anbot.
    Über den gesamten Nachmittag hinweg konnten die Schülerinnen und Schüler an den einzelnen Stationen Stempel erhalten und die Stempelkarte dann in einen Lostopf werfen. Bei der abschließenden Tombola wurden dann drei Gewinner/innen gezogen, die sich über unterschiedliche Gutscheine freuen können.
    Schulleiterin Dr. Vonderau freute sich über das gelungene Schulfest anlässlich des 90-jährigen Jubiläums des Gymnasiums und dankte den drei Schülersprechern Stefanie Schnellbach, Anne Mäckler und Tilman Kerber für die hervorragende Vorbereitung, Organisation und Durchführung des Nachmittags.
    Den krönenden Abschluss des Schulfestes bildete das Konzert der Bigband unter der Leitung von Benjamin Balling.

    Text: Diana Emmert
    Fotos: OStDin Dr. Kerstin Vonderau

  • Erfolgreicher Brückentag

    Erfolgreicher Brückentag

    Erfolgreicher Brückentag Schulmannschaft Mountainbike beim Regionalfinale in Waldaschaff

    Freitag, der 31.5.2019: ein Brückentag für viele Arbeitnehmer, ein „normaler“ Schultag für die Schüler des Rhön-Gymnasiums – nicht ganz! 19 Schülerinnen und Schüler nutzten den Tag, um nach Waldaschaff in den Spessart zu fahren und dort am Regionalfinale Mountainbike für Schulen teilzunehmen.

    Der Wettkampf besteht aus einem Technikparcours mit vier Hindernissen und einem Rundstreckenrennen. Fehler im Technikparcours werden als Strafzeit auf die Rennzeit addiert und somit wird die Gesamtzeit ermittelt. Jede Mannschaft kann dabei aus bis zu fünf Fahrern bestehen, von denen die besten drei in die Wertung genommen werden.

    Durch die neuen, schuleigenen Mountainbikes konnten wir in diesem Jahr deutlich mehr Schülerinnen und Schülern die Teilnahme ermöglichen. So waren erstmals vier Mannschaften des Rhön-Gymnasiums am Start, darunter seit langem auch wieder einmal eine Mixed-Mannschaft, bestehend aus Jungen und Mädchen. Betreut wurden diese von Matthias Baumbach, Jonas Böhm und Ansgar Leicht (TSV Brendlorenzen).
    Während die beiden Mannschaften in der Wettkampfklasse IV als „Neulinge“ teilnahmen und es hier vor allem um das Sammeln von Wettkampferfahrungen ging, waren die beiden Mannschaften in der Wettkampfklasse II und III ambitionierter, mit Blick auf die Qualifikation für das Landesfinale am 05.07.2019 in Rappershausen, angereist.

    Ein 1. Platz für die Mannschaft Jungen II und ein 3. Platz für die Mannschaft Jungen III führten dann auch tatsächlich zur Qualifikation beider Mannschaften.

    Ein erfolgreicher Brückentag – wir freuen uns auf das Landesfinale!!

    Text und Bilder: Matthias Baumbach

  • Alles rund um Energie

    Alles rund um Energie

    Für die Schülerinnen und Schüler der Klassen 9x und 9y (Klassen in der Mittelstufe+) gab es im April bzw. Mai dieses Jahres ein experimentelles Highlight zum Thema „Erneuerbare Energien“. An zwei Tagen waren Referenten der Initiative Junge Forscher (IJF) zu Gast und bearbeiteten Fragestellungen rund um das Thema Energie facettenreich und nahezu durchgängig experimentell ausgerichtet. So konnten die Schülerinnen und Schüler, um nur zwei Beispiel zu nennen, die optimale Ausrichtung von Windrädern ebenso in der Praxis austesten, wie die Funktionsweise eines Pumpspeicherwerkes nachvollziehen. Für manche sicher überraschend waren auch einige kritische Anmerkungen zu aktuellen Entwicklungen. Warum stehen eigentlich die meisten Windräder in Mitteldeutschland, wo doch der meiste Wind an den Küsten weht? Der einfache Grund ist, dass diese Regionen touristisch zu attraktiv sind, als dass sie mit Windrädern verbaut werden sollen. Auch die Elektromobilität hat ihre Tücken. So sind Elektro-Autos (und andere E-Mobile) in ihrer Gesamtbilanz keineswegs klimafreundlicher als herkömmliche Autos, da die Herstellung der aktuell verwendeten Akkus für die E-Fahrzeuge extrem energieintensiv ist.

    Text: Michael Schraut
    Bild: Martina Geuder

  • Aussies in der Rhön

    Aussies in der Rhön

    Zum fünften Male hielten sich australische Schüler aus der Nähe von Sydney in der Rhön auf und genossen deren landschaftliche Besonderheiten. Ein Hochmoor gibt dort, wo sie herkommen, weit und breit nicht. Interessiert folgten sie deshalb am Dienstag, den 30. April einer Führung durch das Schwarze Moor. Ihre deutschen Partner vom Rhön-Gymnasium begleiteten sie dabei. Außerdem standen auch noch ein Besuch im Haus der Langen Rhön und Rhönrad-Turnen in Bischofsheim auf dem Programm. Nach anfänglichen Hemmungen, sich selbst einmal am Rhönrad zu versuchen, hatte sich bald eine Schlange gebildet, um auch einmal an die Reihe zu kommen.
    Davor hatten die „Aussies“ ihren ersten Vormittag an einer deutschen Schule hinter sich gebracht. Denn alle zwei Jahre beherbergen Schülerinnen und Schüler des Rhön-Gymnasiums eine Gruppe von Jugendlichen aus Wollongong, einem Küstenort in der Nähe von Sydney. Diese machen eine dreiwöchige Studienreise durch Deutschland und verbringen auch eine Woche in unserer Gegend, weil das Rhön-Gymnasium ihre Partnerschule ist. Was dieses Jahr besonders ist? Da die Osterferien und der 1. Mai heuer so nah beieinander lagen, konnten die Australier zum ersten Mal auch eine Maifeier besuchen und so eine typisch deutsche Tradition miterleben. Die fränkischen Bratwürste dort stießen ebenfalls auf großen Zuspruch.
    Am Sonntag darauf hieß es leider schon wieder Abschiednehmen. Aber einige deutsche Schüler folgten ihren Gästen schon im Juli als Austauschschüler nach „Down Under“ und erkunden nun die Partnerschule und den australischen Bundesstaat New South Wales.

    Text und Bilder: Ute Gräfenschnell

     

  • Sprachtalente am RG-NES

    Sprachtalente am RG-NES

    Sprachtalente am RG-NES

    Zum ersten Mal nahmen Schülerinnen und Schüler des Rhön-Gymnasiums am Bundeswettbewerb Fremdsprachen teil. Die Teilnahme bedeutete für die Schüler großen zusätzlichen Aufwand: Die intensive Vorbereitung auf ein Rahmenthema und Erledigen von zeitaufwändigen Hausaufgaben waren nötig, denn das Niveau des Bundeswettbewerbs geht deutlich über das im Unterricht Geforderte hinaus. Seit letztem Jahr gibt es ein neues Aufgabenformat: Jeder Schüler dreht ein kurzes Video in der Fremdsprache. Diese Aufgabe wurde bundesweit in beeindruckender Art und Weise von den Schülern bearbeitet. Auch unsere Schüler konnten sowohl im Gruppen- als auch im Solowettbewerb überzeugen und erhielten Auszeichnungen. Dabei wurden besonders die guten Leistungen von Xenia Rohe und Maja Büttner in der Kategorie Solo gewürdigt.

    Text: Christine Maier-Fürsich
    Bild: Eberhard Wirsing