Der naturwissenschaftliche Zweig der Klasse 8a besuchte am 21.06.2018 zusammen mit StRef Michael Kotterba und OStR Markus Griebsch im Rahmen des Chemieunterrichts das Werk 3 der Firma Jopp in Bad Neustadt an der Saale. Durch den Besuch konnten die Schülerinnen und Schüler wertvolle Einblicke in die Produktionshallen und Arbeitsschritte eines metallverarbeitenden Unternehmens gewinnen.
Autor: Stefan Straub

Mountainbike – Willkommen im Landesfinale
Die Schulmannschaften AK 2 und AK 3 im Mountainbiken haben sich am Freitag, dem 15.6.2018, beim Regionalfinale in Waldaschaff für das Landesfinale in Rappershausen am 6.7.2018 qualifiziert. Wir wünschen unseren Radlern viel Erfolg!

Kammerkonzert im Kloster
Am Donnerstag, den 17.5.2018, präsentierten Schülerinnen und Schüler des Rhön-Gymnasiums im Konzertsaal des Klosters Wechterswinkel ein anspruchsvolles und abwechslungsreiches Konzertprogramm mit vielen Highlights. Franziska Reder, Charlize Klinger, Na Zhan und Leonie Groß begeisterten am Klavier mit Stücken von Einaudi, Schütz, Moser, Reger und Mozart. Stella Wycisk spielte neben ihrem Vortrag am Klavier auch ein jazziges Stück auf dem Saxophon. Die jüngsten in der Runde waren Janne Vogt an der Klarinette und Finja-Helene Noack auf der Bratsche, die sich mit Stücken aus der Barockzeit und von Janacek souverän zeigten. Louis Kaiser (Tuba) und Leon Andres (Trompete) spielten virtuose Werke von Telemann, Scarmolin und Boyce. Die beiden Schüler haben mit ihren Instrumenten das sogenannte Additum belegt, das heißt, sie werden ihr Abitur unter anderem im Fach Musik und mit ihrem jeweiligen Instrument machen. Besonders hervorzuheben ist Yannis Rothenwald, der auf der Gitarre neben einem Satz von Carulli auch ein selbstkomponiertes Stück vortrug, das mit großem Beifall belohnt wurde. Andrea Oehme moderierte den Abend, indem sie die Interpreten jeweils etwas persönlicher vorstellte. Sie begleitete die Schüler auch am Konzertflügel.

Freundschaft am Netz
Nachdem in diesem Jahr die Stadtmeisterschaften Volleyball ausgefallen sind, trafen sich die Mädchen-Schulmannschaften der Werner-von-Siemens-Realschule und des Rhön-Gymnasiums diese Woche erstmals zu einem Freundschaftsspiel.
Auf Seiten des Rhön-Gymnasiums traten elf Schülerinnen der Jahrgangsstufen 8 bis 11 gegen die Neigungsgruppe Volleyball der Realschule an. Obwohl die Spielerinnen des Rhön-Gymnasiums in dieser Konstellation noch nie vorher zusammen in einer Mannschaft gespielt hatten, holten sie sich den Sieg souverän in drei Sätzen (3:0). Wir gratulieren dazu ganz herzlich!

„Von ganzem Herzen“
Die Schülerinnen und Schüler der Klassen 10a und 10b setzten sich im Rahmen des Projektes „Von ganzem Herzen“ mit dem Bau, der Funktionsweise und den Krankheiten des menschlichen Herzens auseinander. Als Fachreferentin vermittelte dabei Frau Dr. Yvonne Lindemann, Oberärztin am Rhön-Klinikum, ihre Fachkenntnisse auf motivierende Weise. So erhielten die Schüler in einer Präsentation Einblick in den Ablauf einer typischen Herzklappenoperation und konnten Herzschrittmacher, Defibrillatoren (AICDs) und künstliche sowie biologische Herzklappenprothesen im Original unter die Lupe nehmen. Mit pädagogischem Geschick verstand es Oberärztin Dr. Lindemann, das vermittelte Wissen im anschließenden Praktikum zu veranschaulichen. Dabei legten die Schüler beim Sezieren von Schweineherzen mit Begeisterung selbst Hand an und vielleicht wurde dabei ja das Interesse für eine medizinische Berufslaufbahn geweckt. Wer weiß?

Schoolsleague Cup 2018
Seit nunmehr drei Jahren richten die Brose Bamberg mit Unterstützung der VR-Bank Rhön-Grabfeld den Schoolsleague-Cup im Basketball für weiterführende Schulen auch in Bad Neustadt aus.
Dieser besteht zunächst aus einem Kennenlerntag der Sportart Basketball für alle Schüler der 5. und 6. Jahrgangsstufe. Aus diesen Schülern bildet jede Schule eine Schulmannschaft, die dann den Schoolsleague-Cup gegen die anderen weiterführenden Schulen spielt. 2018 nahmen daran insgesamt neun Mannschaften aus unserer Region teil. Es wurde, verteilt auf zwei Spieltage, im Modus – Jeder gegen Jeden – gespielt und am Ende der Sieger ermittelt.
Die Mannschaft des Rhön-Gymnasiums errang dabei den hervorragenden 3. Platz, verpasste damit aber leider das Finale am 7. Juni in Bamberg, zu dem nur die beiden Erstplatzierten fahren dürfen.

Abschied der Falaiser Schüler
Und wieder einmal lachte die Sonne, als für unsere französischen Gäste und ihre Bad Neustädter Gastfamilien acht erlebnisreiche Tage zu Ende gingen.
Ein Besuch im Rathaus, wo Herr Breitenbücher – in Vertretung des 1. Bürgermeisters Herrn Altrichter – die französische Gruppe empfing und ihr auf sehr sympathische Weise unsere „Stadt mit Herz“ präsentierte, eine anschließende kleine Stadtführung mit Besteigung des Hohntores, sowie ein Mittagessen in unserer Mensa bildeten den Schlusspunkt unter diesen Aufenthalt.
Am Nachmittag hieß es dann, am Busbahnhof im Beisein der Gasteltern, der beteiligten Kollegen und der Schulleiterin Abschied zu nehmen – mit herzlichen Umarmungen, der ein oder anderen Träne und den besten Wünschen für eine gesunde Heimkehr. Auf ein Wiedersehen! Au revoir!
M. Poppe

SchülerInnen entwickelten Therapiespiele
Die Klassen 9x und 9y des Rhön-Gymnasiums Bad Neustadt nahmen an einem Pilotprojekt der Initiative Junge Forscherinnen und Forscher e.V. (IJF) teil. An zwei Tagen beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler anhand einer Aufgabenstellung aus dem medizinischen Bereich intensiv mit dem Thema Informationstechnologie. Mithilfe der Programmiersprache Scratch und dem Microcontroller MocoMoco entwickelten sie insgesamt acht Therapiespiele, die Patienten zur Durchführung physiotherapeutischer Übungen motivieren.
Dr. Brenda Pfenning, Wissenschaftliche Referentin und Bereichsleitung Bildung der IJF wies darauf hin, dass es bei diesem Projekt in erster Linie darum ging, dass Schülerinnen und Schüler Informationstechnologie nicht einfach nur benutzen, sondern auch verstehen. Das bedeutet, dass sie erkennen, was dahintersteckt, wie die Mensch-Maschine-Interaktion funktioniert und wie Menschen sie frei gestalten können.
Am ersten Besuchstag wurde den Schülerinnen und Schülern die Kreativ-Methode des „Design Thinking“ erklärt und Tipps zur praktischen Anwendung gegeben. Die 15- bis 16-Jährigen erhielten eine Projektaufgabe, in der eigene Einfälle gefragt waren, die es programmiertechnisch umzusetzen galt. Eine fiktive Patientenakte beschrieb die Ausgangssituation, informierte über Einschränkungen, mit der die erfundenen Patienten leben. In Kleingruppen waren die Neuntklässler schließlich gefordert, gemeinsam eine Idee für ein Therapiespiel und -bedienfeld zu erarbeiten, das den individuellen Patienten motiviert, geeignete physiotherapeutische Übungen durchzuführen. Dabei mussten sie gründlich analysieren und kreativ arbeiten. Letztendlich waren die Schülerinnen und Schüler gefordert, ihre Einfälle umzusetzen, indem sie in die Rolle der Patienten schlüpften, um die Prototypen zu testen. Dies war die Herausforderung bei diesem Schulbesuch.
Bis zum zweiten Besuchstag der Initiative beschäftigten sich die Neuntklässler in der Hausaufgabe intensiv mit der Programmierung ihrer Therapiespiele. Dazu wurde die frei verfügbare graphische Programmierumgebung „Scratch“ verwendet.
Spannend wurde es am zweiten Projekttag, als die Schülerinnen und Schüler ihre selbst entwickelten Therapiespiele im Rahmen einer „Erfinder-Messe“ gegenseitig testeten. Mit Schere, Kleber, Alufolie, Karton und Knetmasse bauten Sie dazu zunächst Bedienfelder, die zu bestimmten physiotherapeutischen Übungen motivieren: Memoryspiele, Klaviertastaturen oder Tanzspiele waren die Ergebnisse.
„An diesen beiden Projekttagen haben die Schülerinnen und Schüler durch Ausprobieren und Selbermachen wesentlich mehr gelernt, als im herkömmlichen Unterricht,“ ist sich Informatiklehrer Hermann Zimmermann sicher.

Schüleraustausch mit Israel 2018
Am Ostermontag war es wieder so weit: 22 Schülerinnen und Schüler des Rhön-Gymnasiums flogen, begleitet von zwei Lehrkräften, zu ihren Partnern nach Israel. Die waren im letzten Oktober in Bad Neustadt zu Gaste gewesen und dabei hatten sich die Jugendlichen schon sehr gut kennengelernt, sei es bei der Berlinfahrt, zahlreichen anderen Exkursionen, in der Schule oder bei Freizeitaktivitäten.
Daher hatten alle dem Gegenbesuch entgegengefiebert und entsprechend enthusiastisch und herzlich war dann der Empfang am Flughafen von Tel Aviv.
Das Zusammensein in der Gruppe war ebenso wichtig wie das Kennenlernen der vielfältigen Sehenswürdigkeiten des Landes. Schließlich liegt Israel nicht nur im Schnittpunkt dreier Kontinente, sondern auch der drei monotheistischen Weltreligionen. Zur Begegnung mit Religion und Geschichte gab es also reichlich Gelegenheit, aber auch zum Kennenlernen sehr unterschiedlicher Landschaften: Da gab es die Mittelmeerküste mit der Metropole Tel Aviv und dem mittelalterlichen Akko, das frühlingshafte Galiläa, die „Mondlandschaft“ in der Negev-Wüste und das Tote Meer an der tiefsten Stelle der Erdoberfläche.
Alle in allem erlebten wir hier eine intensive Zeit in einem faszinierenden Land und mit faszinierenden Menschen, deren großzügige Gastfreundschaft Schüler wie Lehrer genießen konnten.
Herzliche Freundschaften sind entstanden. Der Abschied am 16. 4. fiel darum allen schwer.









