Autor: Stefan Straub

  • Zwei Wölfe

    Zwei Wölfe

    Zwei Wölfe

    Eine alte Indianerin saß mit ihrer Enkelin am Lagerfeuer. Es war schon dunkel geworden, das Feuer knackte, die Flammen züngelten zum Himmel.
    Die Alte sagte nach einer Weile des Schweigens: Weißt du, wie ich mich manchmal fühle? Es ist, als ob zwei Wölfe in meinem Herzen miteinander kämpfen würden. Einer der beiden ist rachsüchtig, aggressiv und grausam. Der andere ist liebevoll, sanft und mitfühlend.“
    „Welcher der beiden wird den Kampf um dein Herz gewinnen?“, fragte das Mädchen.
    Bedächtig antwortete die Alte: „Der, den ich füttere.“

    Wie heißen eure zwei Wölfe heute? Der eine „Angst“, der andere „Vertrauen“?
    Es ist ganz wichtig, in dieser beunruhigenden Zeit den richtigen Wolf zu füttern!
    Auch wenn der Angstwolf viel lauter schreit.
    Zuversicht!

    #wirbleibenzuhause #zuversicht #solidarität #nächstenliebe #wirhaltenzusammen

  • Geld oder Grille

    Geld oder Grille

    Geld oder Grille

    Ein Indianer besucht einen weißen Mann. In einer Stadt zu sein, mit dem Lärm, den Autos und den vielen Menschen – all dies ist ungewohnt und verwirrend für ihn.
    Die beiden Männer gehen die Straße entlang, als der Indianer plötzlich stehen bleibt: „Hörst du auch, was ich höre?“ Der andere horcht: „Alles, was ich höre, ist das Hupen der Autos und das Rattern der Omnibusse.“ „Ich höre ganz in der Nähe eine Grille zirpen.“ „Du musst dich täuschen. Hier gibt es keine Grillen. Und selbst wenn es eine gäbe, man könnte sie bei dem Lärm nicht hören.“ Der Indianer geht ein paar Schritte weiter und bleibt vor einer Hauswand stehen. Wilder Wein rankt an der Mauer. Er schiebt die Blätter auseinander – und da sitzt tatsächlich eine Grille.
    Der andere sagt: „Indianer können eben besser hören als Weiße.“ „Ich bin nicht sicher“, erwidert der Indianer, lässt sich ein 50-Cent-Stück geben und wirft es auf das Pflaster. Es klimpert auf dem Asphalt, Leute bleiben stehen und sehen sich suchend um. „Siehst du“, sagt der Indianer, „das Geräusch, das das Geldstück gemacht hat, war nicht lauter als das der Grille. Und doch hörten es viele. Wir alle hören eben nur das, worauf wir zu achten gewohnt sind.“

    aus: Andere Zeiten e.V. (Hrsg.): Typisch! Kleine Geschichten für andere Zeiten, Hamburg 132015, S. 40f.

    Okay, heute kommt doch ein kleiner Arbeitsauftrag (ups…):

    Geh mal raus vor die Haustür, in den Garten, in die Fußgängerzone, in den Park, in den Wald – was hörst du?
    Nimm dir ein paar Minuten Zeit und lausche. Wenn du möchtest, kannst du dich auf eine Bank oder auf den Boden setzen und einige Zeit verweilen. Genieße die Geräusche um dich herum.
    …Und gehe gestärkt und mit einem besonderen Klang im Ohr wieder nach Hause.

    #wirbleibenzuhause #zuversicht #solidarität #nächstenliebe #wirhaltenzusammen

     

  • Das Maiskorn

    Das Maiskorn

    Das Maiskorn

    Als es Frühling wurde, brachen zwei Indianer auf, um Verwandte bei einem Nachbarstamm zu besuchen. Unterwegs im Gebirge wurden sie von einem heftigen Schneesturm überrascht und stürzten in eine Felsspalte.
    „Es ist aussichtslos“, sagte der Ältere der beiden. „Allein kommen wir hier nie heraus, und ehe uns jemand findet, ist unser Maisvorrat aufgebraucht.“ „Es gibt noch Hoffnung“, sagte der Jüngere. „Wir wollen die Maiskörner teilen, damit jeder den gleichen Anteil bekommt.“ Sie teilten den Mais, aber es blieb ein Korn übrig. „Nimm du es“, sagte der Jüngere, „du bist der Ältere, dir steht es zu!“ „Unsinn“, sagte der Ältere, „auf dieses eine Korn kommt es nicht an!“

    Und er wollte es wegwerfen. Doch der Jüngere nahm das Maiskorn und pflanzte es in die Erde. Die Zeit verging, der Sommer kam – und mit den Vorräten schmolz auch die Hoffnung auf Rettung dahin. Das Maiskorn, das in die Erde gepflanzt worden war, keimte unterdessen. Aus dem Trieb wurde eine Pflanze, aus der Pflanze ein kleiner „Baum“. Und als alle Maiskörner aufgebraucht waren, war er groß genug, dass die beiden Indianer an ihm hinaufklettern und sich retten konnten.

    aus: Poeplau, Wolfgang: Kleines Senfkorn Hoffnung, Edition Impulse, 1995.

    Zu dieser Geschichte braucht es nicht viele Worte!
    Die Botschaft ist klar: Gib niemals die Hoffnung auf!

    #wirbleibenzuhause #zuversicht #solidarität #nächstenliebe #wirhaltenzusammen

  • Buchtip: Die Schule der magischen Tiere

    Buchtip: Die Schule der magischen Tiere

    Inhaltsangabe und Buchbewertung zu „Die Schule der magischen Tiere“ von Margit Auer

    ie Wintersteinschule – eine ganz normale Schule? Eigentlich schon, aber eben nicht ganz, denn die Klasse der schottischen Lehrerin Miss Cornfield bekommt ab und an Besuch von einem geheimnisvollen Herrn, Mortimer Morrison. Doch Mr. Morrison taucht nicht alleine auf. Im Gepäck hat er magische Tiere, die den 24 Mädchen und Jungen der Klasse nach und nach ausgeteilt werden. Ein magisches Tier ist ein Freund für das Leben. Es spricht mit dir, aber nur du kannst es verstehen. Zudem kann es „versteinern“, also sich so verstellen, dass es für ein gewöhnliches Kuscheltier gehalten wird.
    Inzwischen sind von der Reihe zehn Hauptbände, vier Ferienbände und ein Sonderband erschienen. In jedem Teil wird ein eigenständiges Thema behandelt, sodass man die Bände nicht unbedingt in chronologischer Reihenfolge lesen müsste. Trotzdem ist es meiner Meinung nach ein schöneres Leseerlebnis, „Die Schule der magischen Tiere“ der Reihe nach zu lesen, weil die Autorin die Charaktere der jeweiligen Protagonisten geschickt aufbaut und so Spannung erzeugt.
    Margit Auer schreibt sehr einfühlsam, sodass man sich gut mit den Hauptdarstellern identifizieren kann. Sowohl Jungen als auch Mädchen in einem Alter zwischen acht und zwölf Jahren werden von der Buchreihe bestens unterhalten, da die Autorin durch den häufigen Wechsel der Erzählperspektive (- es wird immer aus der Sicht des Kindes erzählt, das ein magisches Tier erhält -) interessante Einblicke ihren Lesern gewährt.
    „Die Schule der magischen Tiere“ gehört seit ihrem Erscheinen zu den Bestsellern der Kinderliteratur und hat gewiss das Zeug, sich zu einem Kinderbuchklassiker zu entwickeln. Ab November 2020 soll eine Verfilmung in den Kinos laufen.
    Bevor es also soweit ist: unbedingt lesen!


    Text: Julia Ziegler

  • Buchtip: Die Drei ???

    Buchtip: Die Drei ???

    Drei ??? oder lieber drei !!! ? – am besten beides!

    In Rocky Beach, Kalifornien, ist immer etwas los – zumindest wenn Justus Jonas, Peter Shaw und Bob Andrews in der Nähe dieser Stadt sind. Denn diese drei Jungs sind bekannt dafür, Kriminalfälle in ihrer Heimatstadt förmlich anzuziehen und zu lösen, womit sie immer wieder der Polizei helfen. Kommissar Reynolds gibt ihnen deswegen gerne anerkennend den Namen „Spezialeinheit“. Mit Grips und Köpfchen gehen sie an die kniffligsten Fälle ran und nennen sich dabei selbst „Die drei ???“, wobei am Ende eines Abenteuers keine Fragezeichen mehr zu sehen sind – sondern eher Ausrufezeichen!
    Und das genau ist der Name eines Detektivbüros, das gegründet wurde von Kim Jülich: „Die drei !!!“. Zusammen mit ihren zwei besten Freundinnen Franziska Winkler, genannt Franzi, und Marie Grevenbroich machen sie ihre Heimatstadt sicherer. Dieser Ort liegt allerdings nicht in Kalifornien, also in den USA, wie es bei den drei ??? der Fall ist, sondern hier in Deutschland. Doch das lässt die Geschichten nicht weniger spannend sein, denn was die Jungs können, das können die Mädchen erst recht.
    Doch am Ende ist es egal, ob es nun die drei ??? oder die drei !!! sind, die ein aufregendes Abenteuer erleben und sich dabei immer wieder selbst in Gefahr bringen. Denn jeder ihrer Kriminalfälle bietet viel Spannung und die Leser fiebern jedes Mal mit, ob es den Kindern auch diesmal gelingt, ihren Fall zu lösen und mit heiler Haut davon zu kommen.

    Die Reihe „Die drei !!!“ umfasst mittlerweile mehr als 60 Bände und wird von verschiedenen Autorinnen verfasst.
    Bei „Die drei ???“ gibt es verschiedene Reihen, z.B. „Die drei ??? kids“. Auch hier arbeiten mehrere Autoren zusammen.

    Text und Bild: Laura Schmitkel

  • Israel-Austausch

    Israel-Austausch

    Am Ostermontag war es wieder so weit: 22 Schülerinnen und Schüler des Rhön-Gymnasiums flogen, begleitet von zwei Lehrkräften, zu ihren Partnern nach Israel. Die waren im letzten Oktober in Bad Neustadt zu Gaste gewesen und dabei hatten sich die Jugendlichen schon sehr gut kennengelernt, sei es bei der Berlinfahrt, zahlreichen anderen Exkursionen, in der Schule oder bei Freizeitaktivitäten.
    Daher hatten alle dem Gegenbesuch entgegengefiebert und entsprechend enthusiastisch und herzlich war dann der Empfang am Flughafen von Tel Aviv.
    Das Zusammensein in der Gruppe war ebenso wichtig wie das Kennenlernen der vielfältigen Sehenswürdigkeiten des Landes. Schließlich liegt Israel nicht nur im Schnittpunkt dreier Kontinente, sondern  auch der drei monotheistischen Weltreligionen. Zur Begegnung mit Religion und Geschichte gab  es also reichlich Gelegenheit, aber auch zum Kennenlernen sehr unterschiedlicher Landschaften: Da gab es die Mittelmeerküste mit der Metropole Tel Aviv und dem mittelalterlichen Akko, das frühlingshafte Galiläa, die „Mondlandschaft“ in der Negev-Wüste und das Tote Meer an der tiefsten Stelle der Erdoberfläche.
    Alle in allem erlebten wir hier eine intensive Zeit in einem faszinierenden Land und mit faszinierenden Menschen, deren großzügige Gastfreundschaft Schüler wie Lehrer genießen konnten.
    Herzliche Freundschaften sind entstanden. Der Abschied am 16. 4.  fiel darum allen schwer.

  • Handballerinnen fahren nach Berlin

    Handballerinnen fahren nach Berlin

    Landessieger!

    Zum ersten Mal in der Geschichte des Rhön-Gymnasiums schafft es mit den Handball-Mädchen II eine Schulmannschaft ins Bundesfinale. Mit einem an Spannung kaum zu überbietenden 24:23 Sieg wurde das Ludwig-Thoma-Gymnasium aus Prien am Chiemsee bezwungen. Unser Team startete gut in die Begegnung und konnte sich nach einem von Nervosität geprägten Spielbeginn eine 6:4 Führung herauswerfen. In dieser Phase war es vor allem Lotte Rothaug, die mit starken 1:1-Aktionen immer wieder erfolgreich war. Eine Manndeckung gegen sie führte zu einem kurzen Bruch im Spiel und das Rhön-Gymnasium musste mit einem 8:10 Rückstand in die Kabine gehen. Nach der Halbzeit hatte man zunächst Probleme, das Tempospiel des Gegners zu kontrollieren, welchen man durch einfache Ballverluste zu Gegenstößen einlud. Beim 13:18 in der 35 Minute schien die Partie fast schon entschieden zu sein, ehe man durch eine unfassbare Energieleistung doch noch schaffte, das Spiel zu drehen. Basis dafür waren eine starke Defensivleistung angeführt von Jule Schmitt gepaart mit einer sehr guten Svenja Link im Tor sowie die Nervenstärke von Maren Kleinhenz vom 7m-Strich. Als beim Stand von 24:23 für das Rhön-Gymnasium auch der letzte Angriff des Gegners gestoppt werden konnte, kannte der Jubel keine Grenzen mehr. Ein großes Kompliment an die gesamte Mannschaft für die fantastische Leistung. Alle haben davon geträumt, die wenigsten ernsthaft daran geglaubt – doch jetzt ist es geschafft. Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin!

    Text und Bild: Manuel Feitz

  • Unterricht per Videokonferenz

    Unterricht per Videokonferenz

    Oberstufenkoordinator Andreas Maier bei der ersten Jahrgangsstufenversammlung per Videokonferenz

    Mittwoch 10:00 Uhr: Pünktlich zum angekündigten Termin der ersten Jahrgangsstufenversammlung per Videokonferenz waren die Schülerinnen und Schüler der Q12 zugeschaltet, um an der ersten Online-Session mit ihrem Oberstufenkoordinator teilzunehmen. Dank der professionellen Unterstützung durch die IT-Abteilung des Landkreises und des Engagements des Kernteams im Rhön-Gymnasium konnte das System in kürzester Zeit aus dem Boden gestampft werden. Am Montag wurde die Technik installiert, Dienstag Fehler und Probleme im Testbetrieb gefunden und behoben, so dass am Mittwoch der Test unter Realbedingungen perfekt geklappt hat.
    Die diesjährigen Abiturienten konnten so von StD Maier, StD Süssner und OStDin Dr. Vonderau live über die frisch eingetroffenen neuen Abiturtermine, die Versorgung mit Materialien über die vom Landkreis installierte Cloud des Rhön-Gymnasiums und den Online-Unterrichtsbetrieb in den nächsten Wochen informiert werden.
    Auch sonst klappt die Kommunikation am Rhön-Gymnasium gut. Dank der geschützten Kommunikationsplattform rg-intern und der schuleigenen Cloud kann auf das überforderte bayernweite Mebis-Angebot hier vor Ort verzichtet werden. Durch die Videokonferenzen wird nahezu regulärer Unterricht in der Oberstufe ermöglicht, wenn reine Arbeitsaufträge nicht zielführend sind. Bis zu 250 Schülerinnen und Schüler können zeitgleich unterrichtet werden. Der Abiturjahrgang hat oberste Priorität und auch für die Q11 soll so wenig Ausfall wie möglich entstehen mit Blick auf die abiturrelevanten Inhalte und die Leistungserhebungen nach dem Ende der Schulschließung.
    Und der Rest? Alle anderen Schülerinnen und Schüler werden von ihren Lehrkräften über die Cloud oder andere Plattformen mit Materialien versorgt. Die Ordner für die Kernfächer und andere Fächer füllen sich zunehmend. Nachdem die technischen Stolpersteine der ersten beiden Tage jetzt behoben sein sollten und auch alle Zugänge eingerichtet sind, kann „Schule daheim“ am Rhön-Gymnasium jetzt voll durchstarten.

    Text: Dr. Kerstin Vonderau
    Bild: Hermann Zimmermann

  • P-Seminar-Preis für das Rhön-Gymnasium

    P-Seminar-Preis für das Rhön-Gymnasium

    Herr Ulrich von Jopp und Herr Mai vom BayernLab

    In Schweinfurt wurden am Dienstag, den 18.02.20 die drei besten P-Seminare Unterfrankens durch die Ministerialbeauftragte Frau Monika Zeyer-Müller sowie durch den vbw-Vorstandsvorsitzenden Herrn Wolfgang Fieber ausgezeichnet. Zu den Preisträgern darf sich in diesem Jahr auch das P-Seminar des Rhön-Gymnasiums mit dem Titel „Digitalisierung des ländlichen Raums mittels Drohnen“ unter der Leitung von Frau Dr. Joachim und Herrn Gleichmann zählen. Ebenfalls prämiert wurden das Deutschhaus-Gymnasium aus Würzburg, dessen Schüler eine Mathe-App für die fünften Klassen entwickelten, sowie das Alexander-von-Humboldt-Gymnasium aus Schweinfurt, dessen P-Seminar einen Berufs- und Studieninteressentest erstellt hat.


    Die Bad Neustädter Schüler entwickelten in Zusammenarbeit mit der Firma Jopp und dem BayernLab ein Konzept für einen Drohnenlandeplatz auf dem neuen Jopp-Entwicklungszentrum in der Meininger Straße. Das Projekt wurde von der in Bad Neustadt ansässigen Firma angestoßen, um in Zukunft einen Drohnen-Lieferverkehr zwischen den verschiedenen Werken zu etablieren. Die Idee des Seminars sah einen autonom arbeitenden Landeplatz vor, der sich automatisch unter die anfliegende Drohne bewegt und die Ware anschließend mittels einer Hebebühne sicher in das Gebäude transportiert. Der Vorteil dieses Konzepts ist, dass Menschen in den Prozess kaum bis gar nicht mehr eingreifen müssen. Die Ideen wurden unter Verwendung von Lego-Mindstorms, einer Augmentations-Software und einem eigens angefertigten Video veranschaulicht.
    Dass es das P-Seminar des Rhön-Gymnasiums bis unter die „Top 3“ geschafft hat, ist sicherlich zu einem großen Teil der tatkräftigen Unterstützung der externen Partner zu verdanken. Daher bedanken wir uns sehr herzlich bei der Firma Jopp, dem BayernLab Bad Neustadt sowie der Physik Didaktik der Universität Würzburg.

    Text: Kilian Hügel
    Bild: Maya Stäblein

  • Körperwelten

    Körperwelten

    Körpergefühl im OrthoCentrum Saale

    Blickwinkel, Übertreibung und Provokation

    28 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 11 des Rhön-Gymnasiums Bad Neustadt haben sich im ersten halben Jahr des Schuljahrs mit dem Thema Körperdarstellung auseinandergesetzt und präsentierten für zwei Wochen ihre bewegenden und persönlichen Arbeiten im OrthoCentrum Saale.

    Am Mittwochabend, 4.3. 2020, fand die Vernissage in den modernen Räumen der Orthopädie- Praxis auf dem Campus Bad Neustadt statt.

    Zahlreiche Kunstinteressierte konnten Malerei, Plastiken und Werke in Mischtechnik begutachten.

    Nach den Begrüßungsworten durch Dr. Peter Trus und Dr. Veit Winkelbach vom OrthoCentrum Saale und einer Einführung in die Kunstwelt durch den Schülervertreter Hendrik Walden wurde bei einem durch die Schülerinnen und Schüler vorbereiteten Buffet Kunst gelebt.

    Einen weiteren Höhepunkt stellte die szenische Interpretation der Ballade „Der Erlkönig“ durch Schüler des Kurses dar. Auch hier standen Körpereinsatz und Gefühl in Zentrum.

    Neben den Ausstellungsstücken konnten die zum Thema erstellten Skizzenbücher mit klassischen Proportionsmodellen sowie der Deutung von Kunstwerken über Kompositionsskizzen und die Auseinandersetzung mit dem eigenen Körpergefühl in zeichnerischer Form begutachtet werden. 

    Ein eigens von den Schülerinnen und Schülern und deren Kunstlehrerin Judith Winkelbach erstellter Katalog kann darüber hinaus den interessierten Besucher über Beweggründe und Intention der Kunstwerke aufklären.

    Die Ausstellung ist noch bis zum 18.3.2020 im OrthoCentrum Saale, Campus Haus 3 zu besuchen.

    Text: Judith Winkelbach

    Fotos: Judith Winkelbach – wik / Borst