Autor: Stefan Straub

  • Känguru-Wettbewerb Mathematik 2021

    Känguru-Wettbewerb Mathematik 2021

    Känguru-Wettbewerb Mathematik 2021

    Die COVID-19-Pandemie und der damit verbundene Distanz- bzw. Wechselunterricht stellte auch in diesem Schuljahr den internationalen Mathematik-Wettbewerb vor große Herausforderungen. Deutschlandweit sanken die Teilnehmerzahlen im Vergleich zu 2019 auf weniger als ein Drittel. Umso mehr ist das Rhön-Gymnasium stolz darauf, dass 188 Schülerinnen und Schüler aus allen Jahrgangsstufen daran teilgenommen haben – nochmals mehr als im vergangenen Jahr.
    Die Klassen lösten die Aufgaben entweder vor Ort in der Schule, oder, sofern dies innerhalb der vorgegebenen Frist durch den Wechselunterricht nicht möglich war, zu Hause. Beide Durchführungsvarianten wurden getrennt voneinander gewertet.
    Der aus Australien stammende Knobelspaß ist mit mehr als 6 Millionen Teilnehmerinnen und Teilnehmern pro Jahr mittlerweile in über 80 Ländern verbreitet.
    Die 24 Aufgaben für die Jahrgangsstufen 5 und 6 bzw. 30 Aufgaben für die Jahrgangsstufen 7 bis 12 trainieren das logische Denken, fördern das räumliches Vorstellungsvermögen und regen verschiedenste Lösungsstrategien an.

    Insgesamt erzielten 17 Schülerinnen und Schüler herausragende Ergebnisse und wurden mit einem Hauptpreis belohnt. Der traditionelle „Preis für alle“ war in diesem Jahr, neben der Urkunde, ein Knotenpuzzle.

    Text: Michael Stöcklein, Sebastian Reuß
    Bild: Michael Stöcklein

  • Digitales Weihnachtskonzert 2020 – Never give up!

    Digitales Weihnachtskonzert 2020 – Never give up!

    Digitales Weihnachtskonzert 2020 – Never give up!

    September 2020
    Die Fachschaft Musik ist nach den entfallenen Veranstaltungen RG-Lounge, Kammer- und Sommerkonzert hoch motiviert, ein besinnlich-festliches Weihnachtskonzert auf die Beine zu stellen – wohl wissend, dass dies wohl möglicherweise mit Einschränkungen einhergehen wird. Varianten wie ein Konzert mit Zuschauerbeschränkung bzw. der Wiederholung des Konzertes an zwei aufeinanderfolgenden Tagen werden ins Auge gefasst und die Probenarbeit zumindest mit den einzelnen Registern bzw. Stimmlagen wird begonnen.

    Oktober 2020
    Die Auflagen werden strikter, die Fachschaft Musik verabschiedet sich von dem Gedanken, in der Christuskirche vor reduziertem Publikum spielen zu dürfen. Sowohl der Abstand der Musiker zueinander als auch beim Publikum kann dort nicht umgesetzt werden. Als Alternative entsteht die Idee, die einzelnen Ensembles mit entsprechendem Abstand (und technischem Aufwand) in den Turnhallen aufzunehmen (Bild und Ton) und dann am letzten Schultag vor den Weihnachtsferien zunächst in alle Klassenzimmer als Live-Konzert zu streamen. Danach sollen die Aufnahmen in der Schul-Cloud auch dem Rest der Schulfamilie (vor allem natürlich den Eltern) zur Verfügung gestellt werden.

    Mitte Oktober 2020
    Die Streaming-Variante ist vom Tisch, da sonst in der Turnhalle eine zu hohe Durchmischung von Schülerinnen und Schülern aller Jahrgangsstufen in kurzer Zeit stattgefunden hätte.
    Stattdessen verfolgt man nun die Idee, die Ensembles einzeln mit entsprechenden Lüftungspausen und Raumreinigungen aufzunehmen, abzumischen, zusammenzuschneiden und dann am letzten Schultag als Zusammenschnitt zu zeigen.

    Anfang November 2020
    Nach den neuesten Verschärfungen dürfen nur noch 10 BläserInnen bzw. SängerInnen gleichzeitig in einem geschlossenen Raum musizieren. Um das Konzert nicht streichen zu müssen, wird das Konzept entwickelt, die einzelnen Register (z.B. nur Trompeten) bzw. Stimmlagen im Chor einzeln aufzunehmen und dann in mühevoller Arbeit am Computer „zusammenzukleben“.

    Mitte November 2020
    Die Hygienevorschriften sind weiter verschärft worden. Jetzt dürfen SängerInnen und BläserInnen nur noch einzeln in einem Raum (bei ausreichend Luftaustausch) musizieren.
    Wirklich alle MusikerInnen einzeln aufzunehmen und dann digital zusammenzusetzen – als hätten sie gemeinsam und gleichzeitig in einem Raum musiziert – ist für die Fachschaft Musik kaum alleine zu stemmen. So begibt man sich auf die Suche nach externen Partnern.
    Mit Julius Gass (ABI 2008), Michael Haubner (ABI 2005) – zwei ehemaligen Schülern des Rhön-Gymnasiums – und Jonathan Balling, dem Bruder des Musiklehrers Benjamin Balling, sind bald drei äußerst kompetente Helfer gefunden. Die Ensembles beschränken sich auf je ein Stück, diese werden im Einzelunterricht bzw. zu Hause mit Hilfe von Hördateien geübt.

    Anfang Dezember 2020
    Die Schule stellt am 09.Dezember auf Wechselunterricht um und als letzter Schultag wird der 18. Dezember festgelegt. Somit werden die Probemöglichkeiten weiter eingeschränkt, da nun nicht mehr alle Schüler zu den ursprünglich geplanten Probezeiten im Haus sind.
    Mit dem neuen letzten Schultag ergibt sich zusätzlich der Zwang, die Fertigstellung des Konzertes vorzuverlegen, um die Videos für beide Schülergruppen (A am 17. Dezember und B am 18. Dezember) zeigen zu können.

    Mitte Dezember
    Die Tonaufnahmen sind unter Dach und Fach und werden von Jonathan Balling bzw. Julius Gass gemixt und gemastert. Parallel laufen die Videoaufnahmen, die mit den Tonaufnahmen kombiniert werden sollen. Beim anschließenden Videoschnitt greift zusätzlich Michael Haubner mit unter die Arme.
    Drei Tage vor dem letzten Schultag muss die Schule schließlich auf Distanzunterricht umstellen. Wieder einmal muss die Planung umgeworfen werden und es wird festgelegt, das Konzert am 20. Dezember auf die Schul-Homepage hochzuladen. Entsprechende Rechtsfragen werden mit der GEMA geklärt.

    20. Dezember 2020
    Das digitale Weihnachtskonzert des Rhön-Gymnasiums 2020 ist online!
    Es hat sich für alle gelohnt – Never give up!
    Halleluja und frohe Weihnachten ;-)!

    Digitales Weihnachtskonzert 2020 – In der faszinierenden Welt von Multitracking und Split Screen

    Seit Mitte September war für die Fachschaft Musik klar: Nach den entfallenen Schulkonzerten im Frühjahr und Sommer 2020 würde auch das Weihnachtskonzert am 21.12.2020 nicht in gewohnter Art und Weise stattfinden können. Im Lauf der nächsten Wochen musste die ursprüngliche Konzeption dann jedoch mehrfach abgeändert werden (siehe oben)!
    Mitte Dezember schließlich wurde am Rhön-Gymnasium der Raum E080 in ein provisorisches Tonstudio verwandelt. Der Raum wurde unter anderem mit Tüchern und Absorber-Stellwänden akustisch „kleiner“ und trockener gemacht und mit professionellen Mikrofonen sowie entsprechender Aufnahme-Hardware und -Software ausgestattet. An zwei aufeinanderliegenden Wochenenden kamen nun die Musikerinnen und Musiker des Percussion Ensembles, der Small Band und der Big Band in die Schule, um unter strenger Einhaltung aller Hygieneschutzregeln ihren Instrumentalpart nacheinander und einzeln aufzunehmen – eine für nahezu alle ungewohnte aber gleichzeitig äußerst spannende Erfahrung. Jedes Instrument musste mit geeigneten Mikrofonen – beim Schlagzeug sogar sieben Stück – abgenommen werden. Diese wurden jeweils auf die unterschiedliche Spielposition und das jeweilige Instrument aufgestellt und eingepegelt. Über Kopfhörer bekamen die Spielerinnen und Spieler dann den sogenannten „Backing-Track“, eine vorproduzierte Variante des Liedes mit einzelnen Stimmen bzw. einer Metronomspur – dem Klick –, vorgespielt. Zu dieser Aufnahme spielten sie quasi „Karaoke“ und wurden dabei zusätzlich von Benjamin Balling dirigiert und von Jonathan Balling aufgenommen. Nur so konnte gewährleistet werden, dass wirklich alle Aufnahmen in gleichem Tempo sowie ohne Übersteuerungen oder Nebengeräusche gemacht werden.
    Mit diesem Aufnahmeverfahren benötigte allein die Big Band für die reinen Tonaufnahmen ca. 30 Stunden (bei knapp 4 Minuten Endergebnis)!
    Bei den Sängerinnen und Sängern des Vokalensembles war aufgrund deutlich geringerer Schallpegel zwar keine komplizierte Mikrofonierung nötig, dennoch war die Arbeit im Vorfeld umfangreich. So unterrichtete Andrea Oehme über Wochen die Sängerinnen und Sänger im Einzelunterricht und stellte Hördateien zum Üben zuhause zur Verfügung. Anschließend wurden die Schülerinnen und Schüler aufgefordert, ihren jeweiligen Part selbständig(!) zu Hause mit dem eigenen Smartphone ebenfalls mit Hilfe von Backing-Tracks aufzunehmen, was durchaus anspruchsvoll in der Umsetzung war. Julius Gass, ehemaliger Schüler und selbständiger Tonmeister, hatte hierzu einen genauen Leitfaden vorgegeben, wie dies zu bewerkstelligen sei. So galt es zum Beispiel, möglichst in einem Raum mit Teppichboden bzw. mit offenen Kleiderschränken aufzunehmen, um auch hier einen möglichst trockenen Roh-Klang zu bekommen.

    Als alle Aufnahmen im Kasten waren, wurden diese gesichtet, einheitlich benannt und in mehreren digitalen „Paketen“ über WeTransfer via Internet an Julius Gass nach Köln geschickt, der das Mixing und Teilen des Videoschnitts übernahm. Hier wurden nun die Spuren zusammengefügt, Töne korrigiert, Spuren spektral gewichtet, dynamisch in Form gebracht und aufeinander abgestimmt. Panorama und Nachhall sowie ein geschmackvoller Effekteinsatz schafften zusätzliche klangliche Ebenen und machten die Mischung spannend und plastisch. Der abschließende Schritt der Audiobearbeitung, das Mastering (ideales Zusammenspiel von Dynamik und Klangverdichtung), brachte die Stücke schließlich auf ein beeindruckendes klangliches Niveau.
    Im nächsten Schritt ging es nun an die Erstellung der Videos zu den Liedern. Auch hier orientierte man sich am professionellen Musikbusiness: Alle Beteiligten waren nun aufgefordert, zu den eigenen Aufnahmen im „Playback“-Modus ein ansprechendes Video aufzunehmen – ohne die Anspannung der Tonaufnahme, ohne störende Mikrofone oder Kopfhörer und – soweit umsetzbar – vor einer selbst gewählten Kulisse. Analog zu den Tonaufnahmen wurden nun auch hier die einzelnen Videos nach Köln gesendet, um in detailverliebter Kleinarbeit sogenannte Split Screen-Videos zu erstellen – Videos, bei denen die einzelnen Akteure mit ihrem Video alle gleichzeitig auf einem Bildschirm zum Teil noch mit verschiedenen Überblendungen zu sehen sind.
    Weil aus oben beschriebenen Gründen der Termin der Fertigstellung nach vorne rückte, wurde zusätzlich mit Michael Haubner ein weiterer ehemaliger Schüler mit ins Boot geholt, der dankenswerterweise den Videoschnitt für die Small Band und das Percussion Ensemble übernahm.
    Im Videobeitrag des Streichensembles wurden die Klänge der gemeinsamen Aufnahme (Streichinstrumente durften tatsächlich noch länger gemeinsam proben als Blasinstrumente und SängerInnen) durch eine Bildpräsentation von Leonie Sernow (Klasse 9a) ins Licht der Weihnachtsmärkte gerückt.

    Am 20.12.2020 war es nun endlich soweit:
    Mit der engagierten Mithilfe unserer Schulleiterin Frau Dr. Vonderau und Christian Marienfeld sowie letzten Rücksprachen mit der GEMA konnten die Videos rechtzeitig vor Weihnachten auf den schuleigenen Server hochgeladen und so der gesamten Schulfamilie zur Verfügung gestellt werden – ein wahrer Kraftakt aller Beteiligten, aber auch eine wunderbare Erfahrung für alle Teilnehmenden mit einem Ergebnis, an das man sich noch lange und gerne erinnern wird!

    Benjamin Balling
    für die Fachschaft Musik

  • Projekt: Mini- Schiller

    Projekt: Mini- Schiller

    Ein Klassiker für die Hosentasche

    „Am … wurde Schiller in … als Kind von … geboren. Er besuchte ….“ Natürlich könnte man eine Dichterbiografie auch in einem traditionellen Referat vorstellen. Und dann alles im Heft (oder für den Schüler-Notfall auf einem Spicker) sichern. Zu dem außergewöhnlichen Leben Schillers passen aber außergewöhnliche Formen viel besser. Da haben wir uns in der 9a etwas anderes ausgedacht: ein Minibuch im Hosentaschenformat über den Autor unserer Klassenlektüre „Der Verbrecher aus verlorener Ehre“. Nach der Recherche in verschiedenen analogen und digitalen Quellen hat jeder für sich das Wichtigste über das bewegte Leben des Dichters kreativ in individueller Form festgehalten. Das hat einigen so Spaß gemacht, dass dabei – ganz analog mit Schere, Kleber und Papier – richtige kleine Schätze entstanden sind – für die Hosentasche viel zu schade!

    Stattdessen haben wir sie ansprechend in Szene gesetzt, mit Hilfe von Fototechniken, die wir im Kunstunterricht kennenlernten. 

    So ist aus unseren Übungen sogar eine kleine digitale Ausstellung der besten Mini-Werke entstanden, die sich sehen lassen kann. 

    Text:  Dorothea Bernklau, Judith Winkelbach

    Fotografien von den Künstlern/Autoren selbst

  • Zungenbrecher- in Text und Bild

    Zungenbrecher- in Text und Bild

    Zungenbrecher- in Text und Bild –Eine Unterrichtsreihe zur Typografie in den Klassen 7a und b.

    Herbst 2020, Präsenzunterricht, aber ein neuer Lockdown steht bevor.
    Wie kann man ernste Zeiten durchstehen? – Mit interessanten Anregungen und natürlich Spaß.
    Zunächst lernten die SuS in einem Arbeitshefter grundlegende Begriffe der Schriftgestaltung kennen.


    Dabei probierten sie an Stationen, weit im Kunstsaal verteilt, Stempel oder Bandzugfeder aus.
    Am Computer konnten Bezeichnungen recherchiert werden und z.B. die Zuordnung von Schriftart zu Schriftbild wurde gepuzzelt.

    Soweit folgten wir genau den Angaben des LehrplanPLUS- allerdings angepasst an Hygienemaßnahmen. Dann kam endlich der spaßige Teil: Die Zungenbrecher. Nachdem unterschiedliche Vortragsweisen mit Dopplung und Echo an bekannten Zungenbrechern erprobt wurden, entwarf jeder seine eigene Version. Manche ließen sich von ihrem direkten Umfeld inspirieren und dichteten fränkische Zungenbrecher, andere fragten mal den Opa, auch das gute Internet war dabei hilfreich. Dazu wurde ein passendes Bild kreiert.
    Die nächste Aufgabe bestand darin, Text und Bild zu arrangieren. Jetzt konnte das Plakat, den Umständen angepasst auf kleinem Format, umgesetzt werden. Vorgabe war eine Mischtechnik, wobei jeder zwischen Collage, Zeichnung und Druck wählen konnte.
    In Binnendifferenzierung durften schnelle SuS ihr Plakat auf Leinwand umsetzen. Die Ergebnisse sind in der Pausenhalle zu bewundern.

    Text und Bilder: Judith Winkelbach

  • „Wer malt das schönste Osterei?“

    „Wer malt das schönste Osterei?“

    SMV- Osteraktion 2021 –„Wer malt das schönste Osterei?“

    Zu Beginn der Osterferien haben wir die Klassen 5-7 aufgerufen, an der SMV-Osteraktion teilzunehmen. In den Ferien wart ihr dann kreativ. Es haben uns viele tolle Gemälde erreicht und es war wirklich schwer, sich zu entscheiden.
    Die Gewinner- Eier sind folgende: Den ersten Platz, eine PowerBank, holte sich Sophie Pfennig aus der 6d. Den zweiten Platz, einen 10€ NES- Gutschein, sicherte sich Hila Popal aus der 5c. Die Plätze drei bis fünf, je ein freies Mittagessen in der Mensa, gewannen Waniya Chaudri (6a), Simon Wolf (6a) und Antonia Härder (6b). (Bild: Gewinner der Osteraktion)
    Da wir uns momentan leider nicht in der Schule treffen können, haben wir uns im Chat-Raum getroffen, um eure Bilder zu würdigen und ein Gewinner-Foto zu machen.

    Ein herzliches Dankeschön an alle, die mitgemacht haben!

    Text : Oliver Bondarschuk
    Bild : Judith Winkelbach, die entsprechenden Künstler

  • Geschenke mit Herz

    Geschenke mit Herz

    Geschenke mit Herz

    Viele von uns können es sich vielleicht gar nicht vorstellen, wie es ist, noch nie ein Weihnachtsgeschenk bekommen zu haben. Doch es gibt leider sehr viele Kinder auf dieser Welt, die diese Freude noch nicht erleben durften. Sie leben in Armut, Krieg und Ungerechtigkeit.
    Aber da Weihnachten das christliche Fest der Hoffnung, aber heute noch viel mehr ein Fest der Liebe, Familie und Freude ist, rufen wir, der AK SoRSmC (= Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage) seit einigen Jahren dazu auf, diese Botschaft zu leben und weiterzutragen. Die Aktion nennt sich „Geschenk mit Herz“ und wird von der Hilfsorganisation „humedica“ mit Sitz in Kaufbeuren und der Unterstützung durch die „Sternstunden e.V.“ sowie Bayern2 durchgeführt. Danke an alle, die vielen Kindern ein Lächeln ins Gesicht gezaubert haben.

    Text und Fotos: Diana Emmert

    Foto 1: Anne Mäckler
    Foto 2 und 3: „Danke“-Bilder der beschenkten Kinder

  • Math-Trails in Bad Neustadt – unterwegs mit Smartphone und Zollstock“

    Math-Trails in Bad Neustadt – unterwegs mit Smartphone und Zollstock“

    Math-Trails in Bad Neustadt – unterwegs mit Smartphone und Zollstock

    Mit der App MathCityMap, die an der Goethe-Universität Frankfurt am Main entwickelt wurde, haben sich die Schülerinnen und Schüler des Projekt-Seminars Mathematik 2019/21 unter Leitung von Frau Gleichmann intensiv beschäftigt. Das Ergebnis: drei sogenannte „Math–Trails“ in und um Bad Neustadt!

    Worum geht es dabei und was sind Math-Trails überhaupt?
    Math-Trails sind „Wander“–Wege, auf denen man, ähnlich zum Geo-Caching, verschiedene Stationen ansteuert. Dort gilt es Mathematikaufgaben zu lösen, die unmittelbar mit dem jeweiligen Ort zusammenhängen. Denkbar ist z.B. das Berechnen der Steigung einer Treppe, des Flächeninhalts eines kreisrunden Brunnens oder des Volumens einer Säule. Das Besondere an Math–Trails ist die Möglichkeit des Erlebens von Mathematik im Alltag und unserer Heimat. So können diese „Wander“–Wege durch die schönste Natur, aber auch durch eine historische Altstadt führen. Natur, Geschichte, Kultur, Architektur, … – alles lässt sich mit Mathematik verknüpft erleben.


    Welche „Math–Trails“ haben wir in und um Bad Neustadt erstellt?

    Der Math–Trail durch die Innenstadt ist mathematisch besonders für Schülerinnen und Schülerinnen ab der 9. Jahrgangstufe geeignet und führt durch das Zentrum unserer Heimatstadt. Wer lieber in der Natur unterwegs ist, für den ist vielleicht unser „Brend-Trail“ oder der „Kurpark-Trail“ interessant.

    Der naturnahe „Brend-Trail“ entlang des Flusses ist vom Schwierigkeitsgrad ähnlich wie der „Innenstadt-Trail“, richtet sich also an ältere Schülerinnen und Schüler. Der „Kurpark-Trail“ hingegen ist bereits ab der 6. Jahrgangsstufe lösbar – er führt auch an der Salzburg vorbei.

    Alle drei Math–Trails wurden im Vorfeld unter Leitung des P-Seminars mit Schülerinnen und Schülern unseres Gymnasiums ausgiebig getestet. Mit Zollstock und Notizblock „bewaffnet“ starteten die TeilnehmerInnen ihre Tour und widmeten sich dabei der praktischen Seite der Mathematik. Die Trails sind inzwischen in der App MathCityMap veröffentlicht und damit frei zugänglich. Die App kann kostenlos im Play-Store bzw. App-Store heruntergeladen werden.

    Einen kleinen Einblick in unsere Trails mit Beispielaufgaben, einer Anleitung zum Download sowie „bildlichen“ Eindrücken von der Erprobung unserer Trails findet man in folgendem Video:

    Drei unserer P-Seminar-TeilnehmerInnen haben es mit ihren erstellten Aufgaben sogar bis auf die Homepage von MathCityMap geschafft. Die veröffentlichten Interviews kann man unter folgenden Links nachlesen:

     

    Bei unseren Tests mit den Schülerinnen und Schülern des Rhön-Gymnasiums wurde sehr schnell deutlich, dass der veränderte Blickwinkel auf und das gemeinsame Erleben von Mathematik zu einer besseren Verankerung gelernter Fachinhalte und auch zu einer Steigerung sozialer Kompetenzen, wie z.B. Teamfähigkeit, führt. Es war schön zu sehen, wie die Schülerinnen und Schüler Freude an der Mathematik hatten und sichtlich stolz auf ihre Ergebnisse waren.

    Projekt-Seminar Mathematik 2019/2021

    Text: Tom Allmann, Lukas Kubik, Elke Gleichmann
    Foto: Elke Gleichmann

  • Wanderung des Geologie-Kurses der Q12

    Wanderung des Geologie-Kurses der Q12

    Wanderung des Geologie-Kurses der Q12

    Die Epoche der Trias vor ca. 250 Millionen bis vor ca. 200 Millionen Jahren prägte die Geologie Unterfrankens maßgeblich, da die drei Gesteine, die hier am häufigsten sind – Buntsandstein, Muschelkalk und Keuper – Ablagerungsgesteine aus genau diesem Zeitraum sind. Die genaueren Zusammenhänge konnten die Schülerinnen des Geologie-Kurses beim Besuch im Museum Terra Triassica (Land der Trias) in Euerdorf erkunden. Fossilien aus der Trias und Dioramen, welche die Flora und Fauna aus dieser Zeit nachstellen, ermöglichen es dort, sich ein Bild von den Lebensräumen in dieser Zeit zu machen.

    Auf dem Weg zum Museum von Bad Kissingen aus entlang des geologischen Wanderweges „durch die Zeit“ besichtigte die Gruppe Buntsandstein-Felsformationen, die sogenannten Wichtelhöhlen, und einen der 100 wichtigsten Geotope Bayerns, die Saurierfährten nahe Euerdorf – versteinerte Fußabrücke eines Ur-Reptils.
    Die Landschaftsentwicklung Bayerns steht ohnehin im Lehrplan, vor Ort im Gelände macht Geologie allerdings noch mehr Sinn und Spaß.

    Text: Tobias Greubel
    Fotos: Lisa Schilling

  • Physik im Advent

    Physik im Advent

    Mathe und Physik im Advent 2020

    Mathe und Physik im Advent sind zwei voneinander unabhängige Webseiten, die sich das System des Adventskalenders als Grundidee genommen haben. Das heißt, in den Dezembertagen bis Weihnachten kann man Tag für Tag ein in einem Video erklärtes Experiment (Physik) oder ein nach Altersgruppen in der Schwierigkeit gestaffeltes Rätsel (Mathematik) nachmachen beziehungsweise lösen. Das Ziel ist immer, die Tagesfrage zu beantworten. Man bekommt bei jedem Rätsel und Versuch vier Antwortmöglichkeiten vorgegeben, von denen man bis zum Abend (am Wochenende bis zum darauffolgenden Montag) eine einloggen muss, um für diesen Tag, wenn die Antwort richtig ist, einen Punkt zu erhalten. Sollte man einmal vergessen haben, eine Lösung abzugeben, oder sehr unsicher sein, ob sie richtig ist, hat man sowohl bei Physik als auch bei Mathe im Advent die Möglichkeit, 3 (Mathematik) bzw. bis zu 4 (Physik) Joker für solche Fälle für die Aufgaben einzusetzen, sodass diese dann als richtig gewertet wird.

    Ich selbst mache schon länger bei dieser Aktion mit, da es nicht jeden Tag auf das gleiche Themengebiet abzielt. Mathe im Advent hat oft Tagesaufgaben zu den Bereichen Wahrscheinlichkeit, Logikrätsel oder auch einfacher Dreisatz. Die Bereiche Dichte, Reflexion und viele andere, in den meisten Fällen aber Versuche mit alltäglichen Dingen, sind oft Teil der Rätsel in Physik. Durch diese Abwechslung hat man die Chance, in vielen Bereichen der Mathematik oder Physik vielleicht für sich selbst neue Eigenschaften oder Phänomene zu erforschen.

    Persönlich kann ich euch nur empfehlen, dieses Angebot, wenn ihr es noch nicht ausprobiert habt, im nächsten Schuljahr mal anzunehmen und auszuprobieren. Es ist für euch nämlich kostenlos, also habt ihr nichts zu verlieren und habt bei den meisten Rätseln und Experimenten bestimmt Spaß daran.

    Text und Bild: Laura Wolf(10a)

  • Rhöni: „Endlich leiht mir jemand seine Stimme!“ – Twittern für das Klima

    Rhöni: „Endlich leiht mir jemand seine Stimme!“ – Twittern für das Klima

    Rhöni: „Endlich leiht mir jemand seine Stimme!“ – Twittern für das Klima

    Eigentlich hat alles so gut angefangen! Ich, Rhöni, eure Schwarzerle auf dem Sportplatz, wurde zu einem von zehn Bäumen in Bayern auserkoren, der seine Daten zum Saftfluss und zum Stammdurchmesser für ein Projekt der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg zur Verfügung stellt. Diese Leute versuchen, Zusammenhänge zwischen Großwetterlagen und dem Gesundheitszustand von Bäumen zu untersuchen. Näheres findet ihr unter: https://baytreenet.de!

    Erst gab es Probleme, Probleme, Probleme: Entweder funktionierten die Messgeräte nicht so, wie sie sollten, dann wurden die Daten nicht übertragen oder es gab niemanden, der die Messwerte für Normalsterbliche verständlich machte! Jetzt aber ist es soweit: Emilie Ankuda, Joshua Herbig, Niklas Schreiner (alle 10b) und Carolin Wolf (10a) setzen jeden Tag einen Tweet über meinen Gemütszustand, damit jeder nachvollziehen kann, dass es auch einem Baum mal besser und mal schlechter geht! Die Tweets findet ihr unter: https://baytreenet.de/standorte/bad-neustadt-an-der-saale/

    Herzlichen Dank an euch vier!

    Text: Michael Schraut
    Bilder vom Baum: Michael Schrakt

    Tweets: Ausgeschnitten mit dem Snipping Tool von der Homepage:
    https://baytreenet.de/standorte/bad-neustadt-an-der-saale/