Kategorie: Physik

  • Erneuerbare Energien

    Erneuerbare Energien

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    Erneuerbare Energien –

    Nachhaltig gegen den Klimawandel

    Schülerinnen und Schüler der 9. Jahrgangstufe mit ihrem Zukunftsdorf.

    Nach diesem Motto planen alle Schülerinnen und Schüler der 9. Jahrgangstufe zwei Tage lang im Team ihr Zukunftsdorf. Unterstützt wurden sie dabei von der Initiative junge Forscherinnen und Forscher, bei denen wir uns ganz herzlich bedanken.

    Was sind die Ursachen des Klimawandels? Warum müssen wir etwas tun? Was kann jeder Einzelne und was die Gesellschaft tun?

    Ausgehend von diesen Fragen bauen die Schülerinnen und Schüler ihr Zukunftsdorf, das nur durch erneuerbare Energien versorgt wird. Eine Solaranlage auf einem der Wohnhäuser ist optimal zur Sonne ausgerichtet und versorgt weitere Gebäude mit Strom. Um im Zukunftsdorf Güter transportieren zu können, wird ein Transportsystem, das bei Wind läuft und Gegenstände nach oben transportiert, realisiert. Natürlich werden auch die Wünsche der Dorfbewohner, wie etwa der Schutz von Tierarten, beachtet. So werden deren Lebensräume nicht durch Gebäude oder Gartenbau zerstört.

    Text und Bild: Dr. Silvia Joachim und Stephen Kimbrough

    Franz-Marschall Straße 7, 97616 Bad Neustadt a.d. Saale

    Tel. 09771 / 63 015 0
    Fax. 09771 / 63 015 – 99
    Mail: direktorat[at]rhoen-gymnasium.de

    Rhön-Gymnasium Bad Neustadt a. d. Saale © 2022

  • MINT-Preise für hervorragende Leistungen

    MINT-Preise für hervorragende Leistungen

    MINT-Preise für hervorragende Leistungen

    MINT-Lehrerinnen und -Lehrer gratulieren ihren Schülerinnen und Schülern für wirklich besondere Leistungen bei Wett- bewerben und überreichen u.a. Schwimmbadgutscheine als Preise.

    Verliehen wurden Preise an die jeweils Besten in den Kategorien Mathematik und Physik im Advent sowie Informatik Biber. Der Verein der Freunde hat dankenswerterweise die Finanzierung der Preise übernommen. An allen drei Wettbe- werben nahmen wieder überragend viele Schülerinnen und Schüler teil. Dies könnte u.a. daran liegen, dass bei diesen Wettbewerben der Spaßfaktor im Vordergrund steht. Mathematik, Physik und Informatik sollen und können Spaß ma- chen, sind spannend und vielseitig. Nebenbei werden aber auch sinnvolle Anwendungen vermittelt und Kreativität sowie Selbstbewusstsein gefördert.

    Nils Türich und Max Bühner erhielten einen Preis für ihr überragend gutes Abschneiden beim Informatikbiber. Dies ver- wundert nicht, da sich beide schon seit Jahren sehr für Informatik interessieren. So erzählt Nils Türich: „Ich interessiere mich seit der 7. Klasse für Informatik. Das Thema des Programmierens ist sehr interessant, da man seine Ergebnisse gut erkennen kann, egal ob erfolgreich oder fehlerhaft. Da man dort alles selbst schreibt, weiß man, was noch zu ergänzen ist und mit welchen Sachen man experimentieren kann.“ Und Max Bühner erklärt: „Der Umgang mit dem Internet und die Funktionsweise eines Computers hat früh (5./6. Klasse) Interesse bei mir geweckt, da ich mich eben für die Technik dahinter interessiere.“

    In den Kategorien „Mathematik und Physik im Advent“ wurden für ihre hervorragenden Leistungen Sophie Pfennig, Linus Budde, Simon Wolf sowie Emma und Max Schnürch ausgezeichnet. Sophie Pfennig berichtet begeistert von Mathematik im Advent: „Es hat mir sehr gut gefallen, dass die Fragen in einem tollen Adventskalender verpackt waren. Außerdem fand ich die Fragestellungen sehr ansprechend, da immer eine kleine Geschichte dazu erzählt wurde. Es war sehr ab- wechslungsreich. Meine Lieblingsmatheaufgabe war hinter der 2. Tür. Es ging um die Sitzordnung der Wichtel bei einer Konferenz, wobei man die Wünsche der Wichtel beachten musste.“ Diese Aufgabe kam insgesamt sehr gut an und ist auch die Lieblingsaufgabe von Linus Budde, Simon Wolf und Emma Schnürch. Linus Budde berichtet: „Mir hat der Wett- bewerb Mathematik im Advent sehr gut gefallen und ich sehe keine Verbesserungsmöglichkeiten.“ „Bei Physik im Advent haben mir die Experimente mit unerwarteten Lösungen gefallen, aber nicht gefallen haben mir die Experimente, bei denen die Antworten nicht eindeutig waren“, erklärt Simon Wolf. Sein Lieblingsphysikexperiment war „Milchglas und Tesa“ in Türchen 10. Das Lieblingsphysikexperiment von Emma und Max Schnürch war „Kugel im Glas“, das sich hinter dem Türchen drei verborg. Max Schnürch sagt: „Ich fand eigentlich alles ganz gut, nur manchmal war es etwas zu schwer.“ Seine Schwester Emma ergänzt: „Ich finde es schön, dass sowohl in Mathematik als auch in Physik alles sehr weihnachtlich verpackt wurde.“

    Text: Tanja Rehm, Elke Gleichmann und Silvia Joachim
    Bild: Silvia Joachim

  • Physik ist überall

    Physik ist überall

    MINT-Lehrerinnen und -Lehrer gratulieren ihren Schülerinnen und Schülern für wirklich besondere Leistungen bei Wettbewerben und überreichen u.a. Schwimmbadgutscheine als Preise.

    „Küchenphysik“ – Die besten Fotos der Schülerexperimente

    Wie kaum eine andere Wissenschaft durchdringt Physik nahezu alle Bereiche unseres Lebens. Deshalb führt die Fachschaft Physik schon seit mehreren Jahren den schulinternen Wettbewerb „Physik ist überall“ durch. Die Schülerinnen und Schüler der 7. Jahrgangsstufe führten zahlreiche Experimente durch und reichten ihre besten Fotos für die Teilnahme am Wettbewerb ein. Dabei entstanden tolle Fotos, die die Faszination der Physik zeigen.
    Den Wettbewerb haben Louis, Julia, Nissan, Sergej und Noah gewonnen. Dabei belegte Louis den ersten Platz. Silje erhält einen Sonderpreis. „Es wurden viele sehr gute Fotos eingereicht, so dass die Auswahl wirklich schwerfiel.“, berichten Judith Winkelbach und Dr. Silvia Joachim. „Unser besonderer Dank gilt dem Verein der Freunde des Rhön-Gymnasiums.“ Der Verein stiftet einen Preis und übernimmt die Kosten für den Druck der Fotos auf Acrylglas.

    Louis erzählt: „Ich habe mich sehr gefreut, dass ich den Wettbewerb gewonnen habe. Auf dem Bild sind drei Chilischoten abgebildet, die unter blauem Licht fotografiert wurden. Das Foto wurde im Rahmen des Experiments, wie man Le-bensmittel am besten beleuchtet, damit sie sich gut verkaufen, aufgenommen. Lebensmittel wirken bei unterschiedlicher Beleuchtung auch unterschiedlich frisch. In der abgedunkelten Küche habe ich vor eine Taschenlampe eine blaue Folie geklebt. Die drei roten Chilischoten habe ich auf unseren Küchentisch gelegt, mit dem farbigen Licht beleuchtet und anschließend fotografiert. Interes-sant war, dass die roten Chilischoten durch das blaue Licht plötzlich dunkelvio-lett bzw. schwarz erscheinen.“
    Auch Sergej freut sich über seine erfolgreiche Teilnahme am Wettbewerb. Er beschreibt sein Foto folgendermaßen: „Es ist eine selbst gemachte Lavalampe aus Öl, Wasser, Lebensmittelfarbe und einer Brausetablette. Das Foto ist bei einem Experiment entstanden, das ich als Hausaufgabe zu tun hatte. Ich bin vom Experimentieren immer sehr begeistert und mag, weil es für mich interessant ist, was dabei herauskommt.“
    Auch Julias Interesse an Physik wurde durch viele Experimente unterstützt. Julia erklärt: „Auf meinem Foto sind aufeinander gestapelte Figuren zu sehen, de-ren Schatten die Bremer Stadtmusikanten imitieren sollen. Mein Foto ist im Rahmen eines Experiments zu Schattenbildern entstanden. Ich interessiere mich für Physik, da Physik überall im Alltag, zum Beispiel im Bereich der Elektronik, zu finden ist.“

    Text: Silvia Joachim

  • Abiturpreis der Deutschen Physikalischen Gesellschaft

    Abiturpreis der Deutschen Physikalischen Gesellschaft

    Schülerinnen und Schüler der 12. Jahrgangsstufe bekommen für ihre hervorragenden Leis-tungen in Physik eine kostenfreie einjährige Mitgliedschaft bei der Deutschen Physikali-schen Gesellschaft.

    Wie auch in den vergangenen Jahren wurden in diesem Schuljahr Schülerinnen und Schüler mit dem Preis der Deutschen Physikalischen Gesellschaft ausge-zeichnet. Die Deutsche Physikalische Gesellschaft e.V. (DPG) ist die größte phy-sikalische Fachgesellschaft. Für ihre hervorragenden Leistungen im W-Seminar Physik bzw. im Physikabitur wurden Sanne Kleinhenz, Lea Reif, Lukas Kubik und Linus Rössler geehrt. Sie erhielten eine einjährige Mitgliedschaft bei der DPG für ihre hervorragenden Leistungen und Sanne und Lukas erhielten zusätzlich noch einen Buchpreis.

    Die Frage, ob sie anderen Schülerinnen und Schülern ein Abitur in Physik emp-fehlen würde, beantwortet Sanne wie folgt: „Den Schülerinnen und Schülern, denen das Fach liegt, würde ich ein Abitur in Physik empfehlen, da der Lern-aufwand, vor allem in Bezug auf das Auswendiglernen, im Vergleich zu anderen Fächern gering ausfällt und es Spaß macht, Ansätze und Lösungen für verschie-dene Problemstellungen zu finden.“ Auch Linus und Lukas berichten Ähnliches: „Ein Physikabitur würden wir jederzeit wieder machen und vor allem deshalb empfehlen, weil man in der Physik gelernte und verstandene Inhalte sehr leicht auf unterschiedlichste Sachverhalte anwenden kann und sich somit der Lern-aufwand sehr in Grenzen hält, da man sich mit logischem Denken das meiste erklären kann.“

    Nicht einig waren sich die Schülerinnen und Schüler bei der Frage, welche phy-sikalischen Themen besonders interessant sind. So sagt Lea: „Seit der 8. Klasse interessiere ich mich für Physik, weil ich ab diesem Zeitpunkt verstanden habe, dass Physik immer nach den gleichen logischen Schemata abläuft. Besonders spannend finde ich die Atomlehre sowie die Astrophysik, da es sich um Grö-ßendimensionen handelt, die sich dem menschlichen Vorstellungsbereich ent-ziehen.“ Sanne meint: „Für Physik interessiere ich mich, da sie hilft, die Natur zu verstehen. Faszinierend finde ich, dass häufig Teilchen oder Phänomene zu-erst zum Beispiel aufgrund von Überlegungen und Indizien vorhergesagt und später dann tatsächlich nachgewiesen werden. Ein physikalisches Thema, das ich besonders interessant finde, sind Pulsare, über die ich meine W-Seminararbeit 

    geschrieben habe. Aufgrund ihrer extremen Eigenschaften kann man mit diesen Objekten nämlich grundlegende Gesetze der Physik überprü-fen.“ Linus und Lukas berichten ebenfalls von dem physikalischen Thema, das sie besonders interessant fanden: „Vor allem die Bewegungslehre, also die Ki-nematik hat es uns angetan, da sie besonders realitätsnah ist und man sich die Aufgabenstellungen sehr gut bildlich vorstellen konnte.“ Weiter sagen sie: „Uns hat besonders gut am Physikunterricht gefallen, dass die Praxisnähe durch Ver-suche und Experimente immer gegeben war und man so nie das Gefühl hatte, einfach stumpfe und unrealistische Rechnungen durchzuführen. Ein weiterer positiver Punkt war, dass die Physiklehrer das Thema immer selbst komplett verstanden haben und dementsprechend kompetent und nachvollziehbar er-klären konnten.“

    Text: Silvia Joachim
    Bild: Matthias Baumbach

  • Wahlfach „Forschen und Experimentieren“ in der 7. Jahrgangsstufe

    Wahlfach „Forschen und Experimentieren“ in der 7. Jahrgangsstufe

    Sergej, Philipp, Hannah, Hannes und die anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmer an FuE experimentierten zu Hause. Und das sehr erfolgreich!

    Wahlkurs Physik

    Der Wahlkurs „Forschen und Experimentieren“ für die 7. Jahrgangstufe fand in diesem Schuljahr in Zusammenarbeit mit der Wissenswerkstatt Schweinfurt und wegen Corona komplett online von zu Hause aus statt. Den 16 Teilnehmerinnen und Teilnehmern wurde für ihre Experimente jeweils vorab ein Päckchen mit Materialien nach Hause zugeschickt. Es entstanden ihnen dabei keine Kosten und die Materialien durften behalten werden. Mit Hilfe der Erklärungen der Wissenswerkstatt konnten sie die Experimente zusammenbauen und später auf verschiedene Weisen dokumentieren. Der Wahlkurs wurde von Frau Dr. Joachim organisiert und begleitet. Sie bedankt sich bei der Wissenswerkstatt Schweinfurt, ohne die der Wahlkurs so nicht möglich gewesen wäre. „Es war schön zu sehen, mit wieviel Ausdauer und Freude die Schülerinnen und Schüler gearbeitet haben“, so Frau Dr. Joachim.


    Folgende Projekte wurden im Wahlkurs umgesetzt: „Elektronen unterwegs – LED Leuchtreklame“, „Genial Digital – wir programmieren einen Calliope“, „Wenn die Luft arbeitet – Druckluftrakete“, „Elektronen unterwegs – der heiße Draht“, „Propellerfahrzeug“, „Seifenblasenmaschine“, „Elektronen unterwegs – einfacher Stromkreis“, „Dokumentation von Experimenten“.
    Exemplarisch berichten einige Schülerinnen und Schüler aus dem Wahlkurs.
    Sergej Dokic erzählt: „Ich habe das Wahlfach FuE genommen, weil ich mich für Physik und Robotik sehr interessiere. Die Experimente durchzuführen und Sachen zu bauen hat mir sehr viel Spaß gemacht. Besonders gefallen hat mir die Druckluftrakete. Ich würde FuE jedem empfehlen und immer wieder wählen.“


    Philipp Holzheimer berichtet: „Da mich seit Langem die Forschung interessiert und ich gerne Probleme löse, habe ich mich für den Physik-Kurs angemeldet. Am besten hat mir das Basteln einer Druckluftrakete gefallen. Ich kann diesen Kurs jedem empfehlen, der gerne experimentiert. Mir hat der Kurs sehr viel Spaß gemacht.“
    Hannah Fodor sagt: „Ich habe am Kurs FuE teilgenommen, weil ich gerne experimentiere und Technik mich sehr interessiert. Mein Lieblingsexperiment war die LED-Anzeige, weil es viel Spaß gemacht hat, sie zu bauen. Ich würde gerne wieder an einem solchen Kurs teilnehmen.“
    Hannes Meier erklärt: „Ich habe dieses Wahlfach gewählt, da ich mich für Handwerk
    und Elektronik interessiere. Ich würde das Wahlfach weiterempfehlen, weil man unter guter Anleitung Werkstücke zusammenbauen kann und sie noch behalten darf. Die Experimente haben mir sehr viel Spaß bereitet.“

    Text und Bild: Silvia Joachim

  • Heimexperimente – Fliegende Unterassen als technische Anwendung im Alltag

    Heimexperimente – Fliegende Unterassen als technische Anwendung im Alltag

    Fliegende Untertassen als technische Anwedungen im Alltag

    Überall düsen fliegende Untertassen herum. Hast du auch schon mal eine fliegende Untertasse gesehen? Alle Schülerinnen und Schüler der 7. Jahrgangsstufe haben in diesem Schuljahr sogar selbst eine gebaut.

    Experimente sind das Salz in der Suppe der Physik. Ob grundlegende Demonstrationsexperimente, pfiffige Heimexperimente zum eigenständigen Forschen oder Simulationen von komplexen Experimenten, die mit unseren Mitteln nicht durchführbar sind. Da wegen Corona, anders als in den letzten Jahren, ein Besuch der 7. Jahrgangsstufe in der Wissenswerkstatt Schweinfurt nicht möglich war, holten wir diese zu den Schülerinnen und Schülern nach Hause. Um dies zu ermöglichen, schickte die Wissenswerkstatt für alle vier siebten Klassen die zum Bau einer fliegenden Untertasse benötigten Materialien an die Schule. Das Lehrerteam Frau Dr. Joachim und Herr Feitz packte die zahlreichen Kartons aus, sortierte die Materialien und verteilte diese an alle Schülerinnen und Schüler, so dass alle einen Beutel mit den benötigten Materialien mit nach Hause nehmen konnten. Von der Wissenswerkstatt Schweinfurt per Videokonferenz unterstützt bauten dann die Schülerinnen und Schüler, jede Klasse an einem anderen Nachmittagstermin in zwei Gruppen aufgeteilt, zu Hause das Experiment zusammen. Das Ganze war kostenfrei und das gebaute Experiment durfte behalten werden. „Mir hat an dem „Fliegende Untertassen-Projekt“ besonders gut gefallen, dass ich die verschiedenen Teile selber zusammen bauen durfte und Fragen stellen konnte, zum Beispiel warum meine Untertasse nicht hoch flog. Ich würde trotz Corona so etwas Ähnliches wieder bauen wollen. Ein Projekt wie das mit der Untertasse kann jedem Spaß machen, egal ob man sich für Physik interessiert oder nicht“, so Silje-Johanna Noak, die das obige Foto der fliegenden Untertasse mit einer Serienbildaufnahme gemacht hat. „Unser herzlicher Dank gebührt dem Team der Wissenswerkstatt Schweinfurt für die hervorragende Unterstützung und kompetente Anleitung“, sagt Dr. Silvia Joachim. „Vielen Dank auch an Silje-Johanna Noak für das sehr raffinierte Bild der fliegenden Untertasse.“

    Bild: Silje-Johanna Noak
    Text: Silvia Joachim

  • Physik im Advent

    Physik im Advent

    Mathe und Physik im Advent 2020

    Mathe und Physik im Advent sind zwei voneinander unabhängige Webseiten, die sich das System des Adventskalenders als Grundidee genommen haben. Das heißt, in den Dezembertagen bis Weihnachten kann man Tag für Tag ein in einem Video erklärtes Experiment (Physik) oder ein nach Altersgruppen in der Schwierigkeit gestaffeltes Rätsel (Mathematik) nachmachen beziehungsweise lösen. Das Ziel ist immer, die Tagesfrage zu beantworten. Man bekommt bei jedem Rätsel und Versuch vier Antwortmöglichkeiten vorgegeben, von denen man bis zum Abend (am Wochenende bis zum darauffolgenden Montag) eine einloggen muss, um für diesen Tag, wenn die Antwort richtig ist, einen Punkt zu erhalten. Sollte man einmal vergessen haben, eine Lösung abzugeben, oder sehr unsicher sein, ob sie richtig ist, hat man sowohl bei Physik als auch bei Mathe im Advent die Möglichkeit, 3 (Mathematik) bzw. bis zu 4 (Physik) Joker für solche Fälle für die Aufgaben einzusetzen, sodass diese dann als richtig gewertet wird.

    Ich selbst mache schon länger bei dieser Aktion mit, da es nicht jeden Tag auf das gleiche Themengebiet abzielt. Mathe im Advent hat oft Tagesaufgaben zu den Bereichen Wahrscheinlichkeit, Logikrätsel oder auch einfacher Dreisatz. Die Bereiche Dichte, Reflexion und viele andere, in den meisten Fällen aber Versuche mit alltäglichen Dingen, sind oft Teil der Rätsel in Physik. Durch diese Abwechslung hat man die Chance, in vielen Bereichen der Mathematik oder Physik vielleicht für sich selbst neue Eigenschaften oder Phänomene zu erforschen.

    Persönlich kann ich euch nur empfehlen, dieses Angebot, wenn ihr es noch nicht ausprobiert habt, im nächsten Schuljahr mal anzunehmen und auszuprobieren. Es ist für euch nämlich kostenlos, also habt ihr nichts zu verlieren und habt bei den meisten Rätseln und Experimenten bestimmt Spaß daran.

    Text und Bild: Laura Wolf(10a)

  • Jugend forscht Unterfranken 2020

    Jugend forscht Unterfranken 2020

    Wir waren dabei! – Landeplatz für eine Lieferdrohne

    Emma Karch, Linus Jessat und Manuel Hemmert haben sich im Rahmen des P-Seminars „Digitalisierung des ländlichen Bereichs mittels Drohnen“ mit der Gestaltung eines optimalen und zeitsparenden Landeplatzes für eine Lieferdrohne auseinandergesetzt und diesen anschließend beim Regional-wettbewerb „Jugend forscht – Schüler experimentieren“ Unterfranken am 20. und 21. Februar 2020  in Haßfurt präsentiert. Ihr Konzept ist in der Lage, die Landung und den Start der Drohne autonom und ohne Eingriff des Menschen abzuwickeln. Beim Landeanflug landet die Drohne auf einem Schienensystem, welches sich mithilfe eines eigenen Ortungssystems nach der Position der Drohne ausrichtet. Anschließend wird die Ladung durch eine Fallklappe auf eine Hebebühne befördert, die neben dem Gebäude platziert ist. In die Hebebühne ist ein Gewichtssensor eingebaut, der dafür sorgt, dass die Hebebühne automatisch nach unten fährt, sobald sich die Drohne auf der Plattform befindet. Diese fährt dann auf die entsprechende Ebene, in der man die Ladung erwartet. Mithilfe des integrierten Gewichtssensors wird die zuständige Mitarbeiterin oder der zuständige Mitarbeiter aufgefordert, die Ladung abzuholen. Sobald das Paket entnommen wurde, fährt die Hebebühne automatisch wieder nach oben. Frau Dr. Joachim freut sich sehr über die innovativen Ideen ihrer Schülerin und Schüler. Jugend forscht ist Deutschlands bekanntester Nachwuchswettbewerb und fördert junge Menschen, die sich für Technik, Mathematik und Naturwissenschaften interessieren.

    Das Konzept des Landeplatzes für eine Lieferdrohne wurde in Miniaturform mit Lego Mindstorm verwirklicht. Für einen der ersten drei Plätze im Bereich „Technik“ hat es jedoch leider nicht gereicht. Trotzdem war es eine gute Erfahrung, um junge, von neuartigen Techniken begeisterte Menschen zu treffen, neue Kontakte zu knüpfen und sich mit renommierten Wissenschaftlern und Professoren auszutauschen.

    Bilder: Emma Karch
    Text: Manuel Hemmert, Dr. Silvia Joachim

  • Geodäsie

    Geodäsie

    BWdG: Wir waren dabei Veranstaltungstag zur bayerischen Woche der Geodäsie

    Die Schülerinnen und Schüler der achten Jahrgangsstufe (Schuljahr 2018/19) durften mit Tachymeter vermessen, die Kirchturmhöhe reflektorlos bestimmen und mit einem GNNS Gerät Punkte aufsuchen.

    Diese Fragen und viele weitere spannende Informationen rund um den „Arbeitsplatz Erde“ erlebten am 17.07.2019 rund 80 Schülerinnen und Schüler des Rhön-Gymnasiums Bad Neustadt zur Bayerischen Woche der Geodäsie. In 5 Stationen wurden den Schülerinnen und Schülern die Berufsbilder im Vermessungswesen von den Mitarbeitern der Außenstelle Bad Neustadt aus dem ADBV Bad Kissingen gemeinsam mit den Kollegen aus dem BayernLab Bad Neustadt vorgestellt. 
Im Anschluss an die praktischen Übungen wurden gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern Funktionen und rechtliche Grundlagen von Multikoptern erarbeitet. Anschließend wurden mögliche Multikoptereinsätze in der BVV vorgestellt – von der Bildflugerfassung bis zur Auswertung dreidimensionaler Modelle. In einer weiteren Station erhielten die Schüler am 86″ Display einen Einblick in die Möglichkeiten und Dienste vom BayernAtlas. Zuletzt stellte sich der Innendienst vor – hierbei wurde den Schülerinnen und Schülern ALKIS näher gebracht. „Die Schülerinnen und Schüler konnten viele Informationen und Eindrücke von unseren Berufsbildern und unserem Berufsleben mitnehmen. Während des Tages zeigten einige Schülerinnen und Schüler reges Interesse und hatten sichtbar Spaß. Vielleicht werden diese einmal unsere neuen Kolleginnen und Kollegen!“, erklärt Stefanie Friedrich vom BayernLab Bad Neustadt. Dr. Silvia Joachim bedankte sich bei ihr und allen anderen Mitwirkenden für die gute Zusammenarbeit, für den gelungenen Tag und für die Präsente, die alle Schülerinnen und Schüler erhalten hatten.

    Text: Stefanie Friedrich Bilder: Dr. Silvia Joachim

  • Wissenswerkstatt

    Wissenswerkstatt

    Schülerexperimente – Elektrische Schaltungen als technische Anwedungen im Alltag

    Alle Schülerinnen und Schüler der 7. Jahrgangsstufe besuchten klassenweise vom 7. bis 10.10.2019 jeweils zusammen mit ihrer Physiklehrkraft die Wissenswerkstatt in Schweinfurt. Dort bekamen sie Antworten auf die Fragen: Was sind erneuerbare Energien? Woraus besteht eine Solarzelle? Was ist ein Halbleiter, eine Platine? Wie lötet man? Wie funktioniert eine Solarlampe, ein Lautsprecher? Wo kommt bei einem Lautsprecher die Musik her?
    Zunächst absolvierten sie anhand einer Übungsplatine einen Lötkurs. Dabei erfuhren sie, dass als Werkzeug ein Lötkolben und als Material Lötzinn benötigt werden, lernten Sicherheits- und Unfallverhütungsmaßnahmen kennen und durften selbst praktische Übungen durchführen.
    Nach diesen Vorbereitungen konnten sie entweder das Projekt „Gurkenglaslampe“, eine solar betriebene Lampe, oder das Projekt „Dosenlautsprecher“, eine Musikbox fürs Handy, in Angriff nehmen. Dabei lernten sie u.a. das Löten einer elektrischen Schaltung, wie man einen Standbohrer bedient und Metallkanten säubert. Die Gurkenglaslampen bzw. die Dosenlautsprecher wurden mit allen elektrischen Notwendigkeiten ausgestattet und durften dann mit nach Hause genommen werden.


    Bei den Schülerinnen und Schülern fand das Experimentieren großen Anklang, wie sich aus ihren Kommentaren ablesen lässt: „Am besten fand ich, dass wir die Sachen mit nach Hause nehmen durften.“
    „Ich habe mir schon lange eine Musikbox für mein Handy gewünscht und jetzt habe ich mir selber eine gebaut. Das hätte ich vorher nicht für möglich gehalten.“
    „Ich habe noch nie eine Platine gesehen und Widerstände und LEDs gelötet. Es war eigentlich total einfach, auch wenn es kompliziert ausgesehen hat.“
    „Der Tag war ganz schön aufregend.“
    „Die Lampe werde ich auf meinen Schreibtisch stellen, da dort tagsüber die Sonne hin scheint.“
    „Ich war richtig stolz, als meine Lampe das erste Mal geleuchtet hat.“
    „Unser herzlicher Dank gebührt dem Team der Wissenswerkstatt Schweinfurt für die sehr freundliche Aufnahme und kompetente Anleitung und dem Verein der Freunde des Rhön-Gymnasiums für die teilweise Übernahme der Buskosten“, sagt Dr. Silvia Joachim.

    Text und Bilder: Dr. Silvia Joachim

    Schülerinnen und Schüler löten eine Solarlampe oder eine Musikbox fürs Handy.