Kategorie: News

  • Geschenke mit Herz

    Geschenke mit Herz

    Geschenke mit Herz

    Viele von uns können es sich vielleicht gar nicht vorstellen, wie es ist, noch nie ein Weihnachtsgeschenk bekommen zu haben. Doch es gibt leider sehr viele Kinder auf dieser Welt, die diese Freude noch nicht erleben durften. Sie leben in Armut, Krieg und Ungerechtigkeit.
    Aber da Weihnachten das christliche Fest der Hoffnung, aber heute noch viel mehr ein Fest der Liebe, Familie und Freude ist, rufen wir, der AK SoRSmC (= Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage) seit einigen Jahren dazu auf, diese Botschaft zu leben und weiterzutragen. Die Aktion nennt sich „Geschenk mit Herz“ und wird von der Hilfsorganisation „humedica“ mit Sitz in Kaufbeuren und der Unterstützung durch die „Sternstunden e.V.“ sowie Bayern2 durchgeführt. Danke an alle, die vielen Kindern ein Lächeln ins Gesicht gezaubert haben.

    Text und Fotos: Diana Emmert

    Foto 1: Anne Mäckler
    Foto 2 und 3: „Danke“-Bilder der beschenkten Kinder

  • Wanderung des Geologie-Kurses der Q12

    Wanderung des Geologie-Kurses der Q12

    Wanderung des Geologie-Kurses der Q12

    Die Epoche der Trias vor ca. 250 Millionen bis vor ca. 200 Millionen Jahren prägte die Geologie Unterfrankens maßgeblich, da die drei Gesteine, die hier am häufigsten sind – Buntsandstein, Muschelkalk und Keuper – Ablagerungsgesteine aus genau diesem Zeitraum sind. Die genaueren Zusammenhänge konnten die Schülerinnen des Geologie-Kurses beim Besuch im Museum Terra Triassica (Land der Trias) in Euerdorf erkunden. Fossilien aus der Trias und Dioramen, welche die Flora und Fauna aus dieser Zeit nachstellen, ermöglichen es dort, sich ein Bild von den Lebensräumen in dieser Zeit zu machen.

    Auf dem Weg zum Museum von Bad Kissingen aus entlang des geologischen Wanderweges „durch die Zeit“ besichtigte die Gruppe Buntsandstein-Felsformationen, die sogenannten Wichtelhöhlen, und einen der 100 wichtigsten Geotope Bayerns, die Saurierfährten nahe Euerdorf – versteinerte Fußabrücke eines Ur-Reptils.
    Die Landschaftsentwicklung Bayerns steht ohnehin im Lehrplan, vor Ort im Gelände macht Geologie allerdings noch mehr Sinn und Spaß.

    Text: Tobias Greubel
    Fotos: Lisa Schilling

  • Rhöni: „Endlich leiht mir jemand seine Stimme!“ – Twittern für das Klima

    Rhöni: „Endlich leiht mir jemand seine Stimme!“ – Twittern für das Klima

    Rhöni: „Endlich leiht mir jemand seine Stimme!“ – Twittern für das Klima

    Eigentlich hat alles so gut angefangen! Ich, Rhöni, eure Schwarzerle auf dem Sportplatz, wurde zu einem von zehn Bäumen in Bayern auserkoren, der seine Daten zum Saftfluss und zum Stammdurchmesser für ein Projekt der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg zur Verfügung stellt. Diese Leute versuchen, Zusammenhänge zwischen Großwetterlagen und dem Gesundheitszustand von Bäumen zu untersuchen. Näheres findet ihr unter: https://baytreenet.de!

    Erst gab es Probleme, Probleme, Probleme: Entweder funktionierten die Messgeräte nicht so, wie sie sollten, dann wurden die Daten nicht übertragen oder es gab niemanden, der die Messwerte für Normalsterbliche verständlich machte! Jetzt aber ist es soweit: Emilie Ankuda, Joshua Herbig, Niklas Schreiner (alle 10b) und Carolin Wolf (10a) setzen jeden Tag einen Tweet über meinen Gemütszustand, damit jeder nachvollziehen kann, dass es auch einem Baum mal besser und mal schlechter geht! Die Tweets findet ihr unter: https://baytreenet.de/standorte/bad-neustadt-an-der-saale/

    Herzlichen Dank an euch vier!

    Text: Michael Schraut
    Bilder vom Baum: Michael Schrakt

    Tweets: Ausgeschnitten mit dem Snipping Tool von der Homepage:
    https://baytreenet.de/standorte/bad-neustadt-an-der-saale/

  • Ein Tag im Wald, im Zeichen der Umwelt und der internationalen Verbundenheit

    Ein Tag im Wald, im Zeichen der Umwelt und der internationalen Verbundenheit

    Ein Tag im Wald, im Zeichen der Umwelt und der internationalen Verbundenheit

    Am Morgen des 6. März 2021 traf sich das P-Seminar „Vor- und Nachbereitung eines Schüleraustauschs mit Israel“ im Stadtwald von Bad Neustadt, um zusammen mit zwei Förstern sowie einigen Vertretern der Stadt junge Bäume zu pflanzen. Der Tag begann damit, dass wir uns alle am Waldrand einfanden, ein besonderer Gast war hierbei der erste Bürgermeister Michael Werner (FW), der sich freundlicherweise die Zeit nahm, uns zu begleiten. Vom Treffpunkt aus wurden wir vom Förster Herr Türich zur Pflanzstelle geleitet, wo sein Kollege Herr Henig bereits mit einigen hundert Setzlingen auf uns wartete. Dort erhielten wir einen kurzen informellen Vortrag über die Vogelkirsch- und Elsbeerbäume, die wir pflanzen würden, da die ehemalig angesiedelten Eschen leider verheerend von einem Pilzbefall heimgesucht worden waren, sowie einen Crashkurs zum Pflanzen eines Baumes. Anschließend durften wir uns aber direkt an die Arbeit machen, natürlich unter ständiger Berücksichtigung der geltenden Abstands- und Hygieneregeln.

    Die ersten Spatenstiche in den kalten Boden waren eine Herausforderung, doch jeder hatte den Dreh relativ schnell heraus, mit der Sonne stieg auch der Spaßfaktor, es war ein gutes Gefühl, nach so vielen Wochen des Herumsitzens vor den Bildschirmen wieder mal etwas in der Natur zu machen. Nachdem der Bürgermeister sich verabschiedet hatte, um seinen nächsten Termin wahrzunehmen, dauerte es nicht lange, bis ein paar Stadträte zu uns stießen, die auch sofort mit anpackten. Nach einigen Stunden legten wir eine Pause ein und stärkten uns an der Brotzeit und den Getränken, die uns freundlicherweise von der Stadt zur Verfügung gestellt wurden. Zusammen kamen wir schnell voran, am Ende des Tages hatten wir etwa 300 der 400 Setzlinge gepflanzt, eine Leistung, die sich sehen lassen kann und zugleich eine Wohltat für die Umwelt.
    Natürlich gibt es auch einen Grund, warum wir als „P-Seminar Israel-Austausch“ eine Baumpflanzaktion durchführen. Nachdem die Corona-Pandemie leider eine erhebliche Einschränkung für unseren Schüleraustausch darstellt und dieser nicht wie geplant stattfinden konnte, haben wir uns dazu entschieden, unseren israelischen Austauschschülern Deutschland so gut wie möglich auf einem Corona-unbedenklichen Wege näher zu bringen. Da Deutschland vor allem im Ausland für seine Waldpopulation bewundert wird, haben wir hier die perfekte Gelegenheit gesehen, einige Videos über die Eigenschaften des Waldes für unsere israelischen Freunde zu drehen und gleichzeitig der heimischen Umwelt etwas Gutes zu tun.
    Wir hoffen alle, dass wir in naher Zukunft diese Pflanzstelle zusammen mit den israelischen Jugendlichen besichtigen können und sie somit zu einem echten Symbol der deutsch-israelischen Freundschaft bzw. Verbundenheit werden kann. Unabhängig davon sind wir gespannt auf die Entwicklung unserer Pflanzstelle, die gut sichtbar auf einem bekannten Wanderweg zwischen Herschfeld und Rödelmaier liegt und deren Besichtigung definitiv ein angenehmer Sonntagsspaziergang wert ist.

    Deswegen geht an dieser Stelle ein besonderes Dankeschön an die beiden Förster, die uns immer freundlich und hilfsbereit zur Seite standen, sowie die Vertreter der Stadt und den Bürgermeister, die uns bei unserer Aktion auch großzügig unterstützten und fleißig mit angepackt haben.

    Text: Jonas Ziegler und Nils Kneuer
    Bilder: Anelie Semenjago und Christine Maier-Fürsich

  • Elternabende Mediennutzung

    Elternabende Mediennutzung

    Mittendrin statt nur dabei – Mediennutzung begleiten

    Unter diesem Motto veranstaltete das KESCH-Team des Rhön-Gymnasiums zwei sehr gut besuchte Online-Elternabende.
    Alle – ob Kinder, Jugendliche oder Erwachsene – beschäftigt in Zeiten des Lockdowns und des damit einhergehenden „homeschoolings“ das Thema Digitalisierung. Wie viel Bildschirm ist noch zumutbar? Welche Gefahren birgt ein zu sorgloser Umgang mit den verfügbaren Medien? Wo kann man sich als Eltern beraten oder helfen lassen?


    Mit diesen Fragen und noch vielen anderen interessanten Gesichtspunkten setzten sich Markus Till und Roland Baumann auseinander, die, dank der Unterstützung der beiden für Medienpädagogik zuständigen Lehrkräfte Barbara Hofer und Diana Emmert, als Referenten für diese Abende gewonnen werden konnten.


    So loggten sich am Mittwoch, den 24.02.21, die Eltern der 5. bis 7. Jahrgangsstufe zum Online-Elternabend ein. Markus Till von der Erziehungsberatung der Caritas Bad Neustadt stellte ein breites Spektrum an lebenspraktischen Tipps vor, z. B. dass Eltern auch im Zusammenhang mit der Mediennutzung im Gespräch mit ihren Kindern bleiben müssen und sich nicht davor scheuen sollten, in letzter Konsequenz in die Konfrontation zu gehen.


    Auch Online-Seiten, die Eltern Hilfe bieten können, wie z.B. „Omegle“1 oder „handysektor“2, sowie Selbsttests zum Thema „Bin ich mediensüchtig?“3 und „10 Gebote der digitalen Ethik“4 empfahl der Referent.
    Am Montag, den 01.03.2021, konnte das KESCH-Team Roland Baumann gewinnen, der u.a. als informationstechnischer Berater für digitale Bildung an Gymnasien in Unterfranken tätig ist. Sein Vortrag richtete sich vor allem an die Eltern der Jahrgangsstufen 8 bis 12.
    Sein Referat gliederte sich in die Punkte „Verständnis – Verantwortung – Kompetenz“ und auch hier herrschte der Tenor vor: Eltern sollen immer mit ihren Kindern im Gespräch bleiben. Anekdoten aus seiner eigenen Erfahrung als Vater lockerten die Inhalte immer wieder auf und ließen einen (im Stillen vor dem Bildschirm) schmunzeln. Auch an diesem Abend gab es viele interessante Tipps zu diversen Internetseiten, auf denen sich die Jugendlichen tummeln, wie etwa „TikTok“ oder die gerade in „Mode“ kommen, z. B. „Clubhouse“.


    Nach beiden Vorträgen hatten die Zuhörer noch die Gelegenheit, Fragen zu stellen oder in die Diskussion zu gehen. Hier zeigte sich, dass bei den Eltern die Nutzung der neuen Medien doch noch eine größere Hemmschwelle bildet, ein Gespräch in Präsenz wäre an dieser Stelle sicher belebter gewesen.


    Für alle, die sich noch genauer für die Inhalte der Vorträge interessieren, wurden diese aufgezeichnet und werden Ihnen als Eltern demnächst über rg-intern zur Verfügung gestellt.


    Beide Abende waren in jeder Hinsicht ein voller Erfolg!


    Darüber freut sich das KooperationElternhausSCHule-Team, bestehend aus der Lehrkraft Matthias Baumbach und den Elternbeiräten Susanne Langer und Claudia Herbig sowie den beiden Elternbeiratsvorsitzenden Thomas Bruckmüller und Tanja Verholen.

  • Umweltschule

    Umweltschule

    Wir sind Umweltschule 2020

    Auch im Jahr 2020 ist das Rhön-Gymnasium wieder als Umweltschule in Europa/ Internationale Nachhaltigkeitsschule ausgezeichnet worden und das zum siebten Mal in Folge. Keine Selbstverständlichkeit, in diesen besonderen Zeiten!

    Da eine Auszeichnungsveranstaltung nicht stattfinden konnte, erfolgt die offizielle Gratulation als Videobotschaft durch den bayerischen Umweltminister Thorsten Glauber sowie unseren Kultusminister Prof. Dr. Michael Piazolo (https://youtu.be/CYG-Rl3k35A ). 

    Ein großes Dankeschön geht an diejenigen, die an den Projektbeiträgen mitgewirkt haben. Im Rahmen der Klimaschutzwoche waren das tatsächlich alle Schülerinnen und Schüler, begleitet von den Lehrerinnen und Lehrern! Ein besonderer Dank richtet sich an Maja Büttner und Lena Gräfenschnell aus der Q12, die die Klimaschutzwoche maßgeblich gestaltet haben.

    Gemeinsam schaffen wir es sicher auch im nächsten Jahr, unsere Umweltschule wieder im Unterrichtsalltag aufleben zu lassen.

    Frank Oliver Fuchs

    Umweltbeauftragter

    Bild: „Plakat“ der Klasse 8c aufgenommen von Oliver Fuchs

  • RG geht mit allen Schüler*innen online

    RG geht mit allen Schüler*innen online

    Rhön-Gymnasium geht mit allen Schülerinnen und Schülern online

    Das Rhön-Gymnasium hat es mit tatkräftige Unterstützung der Landkreis-IT geschafft: Während zahlreiche Schulen unter dem Mebis-Ausfall leiden, sind am Rhön-Gymnasium alle Schülerinnen und Schüler in den letzten Tagen vor den Weihnachtsferien online.

    Die Unterscheidung zwischen Distanzunterricht für die Oberstufe und Distanzlernen für die Jahrgangsstufen 5 bis 10 klappt auch im Rahmen von Videokonferenzen ganz wunderbar. Während die mittlerweile routinierten Lehrkräfte mit den Abschlussjahrgängen in der Oberstufe im Distanzunterricht im Lehrplan vorwärts gehen, betreuen sie die anderen Jahrgänge beim Wiederholen, Vertiefen und Üben im Distanzlernen: Nach der Begrüßung werden die Aufgaben gestellt und erklärt und während der Bearbeitung können die Schülerinnen und Schüler jederzeit Fragen an ihre Lehrkräfte stellen, diese noch das eine oder andere erklären. Das Miteinander tut auch einfach gut. Keiner sitzt wirklich alleine zuhause.

    Das Rhön-Gymnasium hat diese letzten Schultage vor Weihnachten im Lockdown als Gelegenheit beim Schopf ergriffen, den Stresstest für die Systeme zu fahren. Am Mittwoch dann erst einmal kurzfristige Enttäuschung: Einer der drei Systembausteine, die Cloud, lässt nicht alle User rein. Nach einer guten Stunde ist das Problem gelöst, die Engstelle im System gefunden, die Kapazitäten durch die IT nochmals hochgefahren. Die bereits vorsorglich eingerichteten Telefon-Hotlines in der Schule haben allen Schülerinnen und Schülern geholfen, die trotz des gezielten Trainings mit den digitalen Tools in den vergangenen Wochen doch noch Zugangsschwierigkeiten hatten. Fazit der Eltern am Mittwoch: Das hat schon gut geklappt. Donnerstag dann erneut Spannung: Wird es heute klappen, reichen die zugeschalteten neuen Ressourcen? Um 9:30 Uhr ist klar: Jetzt laufen alle Systeme gut. Das Rhön-Gymnasium ist für alle Fälle gut gerüstet. Es kann den Unterricht für alle Schülerinnen und Schüler auch in Videokonferenzen schaffen: Technik passt, Qualifikation passt, didaktisches und pädagogischen Konzept passt. Das neue Jahr kann kommen.

    Text und Bild: Dr. Vonderau

  • „Fliegende Edelsteine“ an der Brend

    „Fliegende Edelsteine“ an der Brend

    „Fliegende Edelsteine“ an der Brend

    Normalerweise blicken Eisvögel nach unten, den Blick immer auf einen kleinen Fisch gerichtet, den sie im nächsten Moment im Sturzflug erbeuten. Dieses Schauspiel lässt sich aktuell direkt am Rhön-Gymnasium beobachten. Wenn du also vor dem Unterricht oder in der Mittagspause Zeit hast und ein bisschen Entspannung vom hektischen Schulalltag und dem digitalen Wahnsinn suchst oder vielleicht einfach nur etwas Schönes sehen möchtest, dann stelle dich auf eine der Brücken und halte Ausschau nach dem „fliegenden Edelstein“, dem Eisvogel. Auf der ganzen Strecke zwischen der alten Steinbrücke und der Mündung der Brend in die Saale lassen sich derzeit regelmäßig ein bis zwei Eisvögel beobachten. Sollte es kälter werden, steigen die Chancen sogar noch, da Eisvögel dann von zufrierenden Weihern und Teichen an fließende Gewässer wie die Brend wechseln. Oft hört man die Eisvögel, bevor man sie tatsächlich sieht! Den markanten Ruf (sehr hohes „tiit – tiit“) kannst du auf der Homepage www.xeno-canto.org suchen.
    Sehr eindrucksvoll sind natürlich die Farben, die an einem Tag mit strahlender Wintersonne besonders zur Geltung kommen! Vielleicht findest Du dann auch heraus, wonach „unser“ Eisvogel Ausschau hält. In diesem Sinne: Good Birding!

    Text: Michael Schraut
    Bilder: Gunter Zieger

  • Vorlesewettbewerb am Rhön-Gymnasium

    Vorlesewettbewerb am Rhön-Gymnasium

    „Vorlesewettbewerb am Rhön-Gymnasium “

    Am Donnerstag, den 3. Dezember 2020, fand wieder unser jährlicher Vorlesewettbewerb statt, diesmal natürlich unter Pandemie-Bedingungen per Videokonferenz. Die in diesem Bereich bereits sehr erfahrenen Schüler*innen aus der 6. Jahrgangsstufe lasen unter anderem aus Raquel Palacios Roman „Wunder“. Wir gratulieren dem Schulsieger Julius Kuhn aus der Klasse 6b.

    Text: Christiane König
    Bild: Barbara Hofer

  • Exkursion des Geologie-Kurses Q12

    Exkursion des Geologie-Kurses Q12

    „Der Umlaufberg, der nicht umlaufen, sondern erklommen wurde.“

    Für die Teilnehmer des Geologie-Kurses der Q12 ging es vom 14.10. bis 17.10. als Ergänzung zum theoretischen Lernstoff für vier Tage raus aus dem Klassenzimmer in das Gelände, wo geologische Prozesse hautnah erfahren werden können. Da diese, zum Beispiel die Plattentektonik oder Erosionsvorgänge, nur sehr langsam und in großen Zeiträumen passieren, muss das analysiert werden, was der Jung-Geologe vorfindet: Gesteine und Oberflächenformen. Gelegenheit dazu bot sich auf einer Exkursion in der Region um Windischeschenbach in der Oberpfalz, welche von Herrn Dr. Holzförster, dem wissenschaftlichen Leiter des dortigen Geo-Zentrums an der Kontinentalen Tiefbohrung (KTB), geführt wurde. Im Geo-Zentrum selbst konnten die Teilnehmer in verschiedenen Work-Shops Gesteinsproben analysieren und geologische Phänomene anhand des hervorragenden Materials und der dortigen Ausstellung nachvollziehen. Den Abschluss der Lehrfahrt bildete am letzten Tag eine Wanderung entlang der Waldnaab, die sich über Jahrmillionen ein Tal in ein riesiges Granitmassiv genagt hat. Auf halber Strecke machte die Exkursionsgruppe noch in der Fränkischen Schweiz halt, wo die die Begehung der Karsthöhle in Pottenstein und die Besteigung eines Umlaufberges in Tüchersfeld auf dem Programm standen. Wer wissen möchte, was ein Umlaufberg ist, der kann sich an die Teilnehmer des Geologie-Kurses wenden, die seine Entstehung sicher erklären können.

    Text: Tobias Greubel
    Bilder: Miriam Krampert und Tobias Greubel