Kategorie: News

  • Sozialkompetenztraining

    Sozialkompetenztraining

    Das Rhön-Gymnasium – eine starke Gemeinschaft

    Das Rhön-Gymnasium versteht sich als lebendige Schulgemeinschaft, in der Menschen unterschiedlichen Alters mit verschiedenen Aufgabenbereichen vertrauensvoll zusammenarbeiten. Unser gemeinsames Ziel ist es, ein Umfeld zu schaffen, das von gegenseitigem Respekt, Verantwortungsbewusstsein und Zusammenhalt geprägt ist. Die Förderung der Sozialkompetenz unserer Schülerinnen und Schüler nimmt dabei einen zentralen Stellenwert ein.

    Um das soziale Miteinander nachhaltig zu stärken, werden über nahezu alle Jahrgangsstufen hinweg gezielte Projekte und Maßnahmen durchgeführt. Bereits zu Beginn der 5. Klasse legen die Schülerinnen und Schüler im Rahmen eines Schullandheimaufenthalts den Grundstein für eine tragfähige Klassengemeinschaft. Gemeinsam mit ihren Klassenleitungen und unterstützt durch engagierte Tutorinnen und Tutoren erleben sie ein abwechslungsreiches Programm, das das gegenseitige Kennenlernen und den Teamgeist fördert.

    Im weiteren Verlauf der Jahrgangsstufe 5 nehmen alle Kinder am Programm „Nicht mit mir!“ teil, das in Kooperation mit dem Ju-Jutsu-Verein Mellrichstadt durchgeführt wird. In einer achtstündigen Ausbildung werden Achtsamkeit, Selbstbehauptung und ein respektvoller Umgang miteinander eingeübt.

    Zu Beginn der 6. Klasse vertieft ein erlebnispädagogischer Outdoor-Tag mit dem bewährten Team Thomas Schulze und Tanja Rehm die Klassengemeinschaft. Spielerische, zugleich nachhaltige Übungen vermitteln, wie Zusammenhalt gestärkt sowie Konflikte konstruktiv und friedlich gelöst werden können.

    Auch der verantwortungsvolle Umgang mit digitalen Medien ist ein wichtiger Bestandteil unseres Präventionskonzepts. Im Rahmen des Programms „Dein Smartphone – deine Entscheidung“ sensibilisiert die Polizei für Chancen und Risiken der Smartphone-Nutzung sowie für Fragen der Selbstdarstellung im Netz.

    Aufbauend darauf setzen sich die 7. Klassen im Projekt „Gemeinsam Klasse sein“, das von speziell geschulten Lehrkräften durchgeführt wird, intensiv mit den Folgen von Cybermobbing auseinander und entwickeln Strategien für ein respektvolles und unterstützendes Miteinander – auch im digitalen Raum.

    Das bestehende Programm zur Stärkung der Sozialkompetenz wird in der Mittelstufe kontinuierlich weitergeführt. In der Jahrgangsstufe 9 ist ein strukturiertes Konfliktmanagement verankert, das auf den drei Säulen Prävention, Intervention und nachhaltiger Konfliktbewältigung basiert und so zu einem konstruktiven und fairen Miteinander beiträgt. Seminare, Teamtrainings und gemeinschaftsfördernde Fahrten unterstützen die Jugendlichen dabei, neben der Konfliktfähigkeit auch Selbstreflexion und Verantwortungsbewusstsein zu entwickeln. Ein Streitschlichter-Team trägt zusätzlich zur konstruktiven Lösung von Konflikten im Schulalltag bei. Ergänzend fördern externe Partner im Rahmen des Konzepts „Alltagskompetenzen – Schule fürs Leben“ soziale Verantwortung sowie ökonomisches und ökologisches Bewusstsein und stärken so ein respektvolles und faires Miteinander.

    Oliver Fuchs und Barbara Hofer

    Franz-Marschall Straße 7, 97616 Bad Neustadt a.d. Saale

    Tel. 09771 / 63 015 0
    Fax. 09771 / 63 015 – 99
    Mail: direktorat[at]rhoen-gymnasium.de

  • Klasse 9c spendet 1000 Euro für das Flüchtlingshilfswerk

    Klasse 9c spendet 1000 Euro für das Flüchtlingshilfswerk

    Schüler/innen der Klasse 9c

    Das Entsetzen und die Fassungslosigkeit waren uns groß ins Gesicht geschrieben. Wie konnte etwas Derartiges mitten im fortschrittlichen Europa, zu unserer Zeit passieren? Die Rede ist von der Situation auf der griechischen Insel Lesbos, genauer von dem dortigen Flüchtlingslager „Moria“, das im September verheerenden Bränden ausgesetzt war. Wir, die Schülerinnen und Schüler der Klasse 9c, suchten das Gespräch, das im Deutschunterricht bei Herrn Breunung seinen Raum fand, ja sogar darüber hinausging, indem wir uns immer weiter mit dieser Thematik beschäftigten, beispielsweise durch das Lesen eines Kommentars oder anderer Artikel über die Situation der Flüchtlinge auf Lesbos. Schnell waren wir uns in der Klasse darüber einig, dass wir nicht einfach tatenlos zusehen können und den Menschen dort irgendwie helfen müssen, z.B. in Form einer Spende. So sammelten wir alle innerhalb unserer Klasse mit Hilfe unserer Eltern und Herrn Breunung insgesamt 1000€, die schließlich nach einiger Recherche über die verschiedenen Hilfsorganisationen der UNO-Flüchtlingshilfe online von unserer Klasse über das Rhön-Gymnasium gespendet wurden. Das Geld soll für die Nothilfe der Menschen auf Lesbos verwendet werden und wir hoffen auf eine baldige Besserung der Situation, und vielleicht möchte ja auch der ein oder andere von euch helfen, denn jeder Geldbetrag, wie gering er auch scheinen mag, bewirkt einen Unterschied!

    Text: Arina Bering, 9c
    Bild: Frank Breunung

  • Kennenlerntage

    Kennenlerntage

    Zum Kennenlernen dieses Jahr nach Schönau

    Der Beginn des neuen Schuljahres 2020/21 ist anders als gewohnt, mit der Corona-Pandemie hat sich vieles verändert. Die Kennenlerntage für die Schüler der fünften Klassen konnten deswegen nicht in gewohnter Weise an der Thüringer Hütte durchgeführt werden. Ausfallen sollten sie aber auch nicht, weshalb sich die Schulleitung entschlossen hat, einen Kennenlerntag in der Natur zu gestalten. Verantwortlich für das Programm waren Tanja Rehm und Thomas Schulze, welche die vier fünften Klassen auf das Freizeitgelände in den Schönauer Brendauen eingeladen hatten.
    Die vier Klassen mit insgesamt ca. 90 Schülern wurden auf vier Tage verteilt. Jeden Tag war eine andere Klasse vor Ort. Natur unmittelbar spüren, Umweltbewusstsein schärfen, Gemeinschaft aufbauen und erleben und neue Freundschaften knüpfen. Das sind wichtige Voraussetzungen für die jungen Leute in einem neuen Lebensabschnitt einzusteigen. Dafür gab es Naturerlebnisse, gemeinsames Essen am Lagerfeuer und Exkursionen mit Aufgaben, die im Team gelöst werden mussten.

    Text und Bild: Manfred Zirkelbach

     

  • „Konturen“ mit Maske

    „Konturen“ mit Maske

    Auch dieses Jahr sind die 21 Mitglieder der beiden P-Seminare „Konturen“, die für die gleichnamige Schülerzeitung des Rhön-Gymnasiums verantwortlich sind, nach Kloster Banz bei Bad Staffelstein gefahren, was in Anbetracht der momentanen Corona-Situation keine Selbstverständlichkeit ist: Tatsächlich sind die „Konturen“ das einzige Schülerzeitungsteam Bayerns, das sich seit des Lockdowns im März 2020 im Kloster einfinden darf. Ermöglicht wird das Abhalten des alljährlichen Seminars, geleitet von den Referenten Matthias Lange (Journalist, Blogger und Social-Media-Experte) und Clemens Strimmer (Layouter/Grafiker, Geschäftsführer digitalog GmbH), durch das sorgfältig entwickelte Hygienekonzept vor Ort. Abgesehen von den zu beachtenden Regeln und Vorschriften verläuft das Programm jedoch wie gewohnt: Während sich bei den Seminarteilnehmern der elften Jahrgangsstufe Vorträge und Arbeitsphasen für das Entstehen der neuen Ausgabe abwechseln, verpassen die der zwölften Jahrgangsstufe ihrer Ausgabe den letzten Schliff, um sie in Bälde zum Verkauf anzubieten. Begleitet werden sie von den Lehrern Christine Maier-Fürsich und Frank Breunung sowie zwei Schülerinnen der neunten Jahrgangsstufe, die das Team tatkräftig unterstützen.

    Text: Leonie Kamerzel
    Bild 1: Matthias Lange (Gruppenbild)
    Bild 2: Lara Geis (fertige Artikel an der Wand)

     

  • Preis während des Lockdowns

    Preis während des Lockdowns

    Von links: StD Wolfgang Klör, Preisträgerin Sophie Pfennig, Schulleiterin OStDin Dr Kerstin Vonderau

    Zahlreiche Schülerinnen und Schüler des Rhön-Gymnasiums haben im Homeoffice am Landeswettbewerb „Experimente antworten“ teilgenommen. Unter Fernbetreuung durch StD Klör wurden verschiedene Experimente mit Schokolade durchgeführt und fachgerecht dokumentiert.
    Für ihre erfolgreiche eingereichte Arbeit wurde nun Sophie Pfennig, 6d, mit einer Urkunde geehrt. Diese Arbeit und weitere schöne Dokumentationen können auf der Homepage des Rhön-Gymnasiums unter dem Fachbereich Biologie eingesehen werden.

    Text: Wolfgang Klör
    Bild: Matthias Baumbach

  • Bundeswettbewerb Fremdsprachen – Kategorie „solo“,

    Bundeswettbewerb Fremdsprachen – Kategorie „solo“,

    Wir gratulieren herzlich!

    Jannik Heptner, Schüler der Klasse 10b, hat am Wettbewerbssprache: Moderne Fremdsprache: Französisch teilgenommen und auf Landesebene den ersten Preis erhalten.

    Folgende Beweggründe führten zu seiner Teilnahme:

    Als sehr guter und an Land und Sprache äußerst interessierter Französischschüler hat Jannik Heptner eine zusätzliche Möglichkeit gesucht, sich mit Land und Sprache über den Unterricht hinaus zu beschäftigen und kreativ zu werden.

    Er musste für den Sprachwettbewerb folgende Aufgaben erfüllen:

    1. Das Erstellen eines kleinen Films zum  Thema „Die am meisten unterschätzte oder unnötigste Erfindung der Welt“. Jannik wählte dazu die Situation    zweier sich streitender Brüder aus. Er setzte diese Idee in humorvoller Weise um, indem er die typischen Brüderclichés zu seinem Sketch verarbeitete. Eigens zu diesem Film hat Valentin Vorndran die Klaviermusik komponiert und den Film damit eigenhändig am Klavier untermalt.
    2. Die Teilnahme an einem dreistündigen, schriftlichen Sprachtest im Fach Französisch, der an der Schule stattfand. Geprüft wurde kreatives Schreiben, Landeskunde und der Wortschatz in Form von Texten, die Wortlücken aufwiesen.

    Danach hieß es abwarten. Am 15. 06. 20 wurde ihm das höchst erfreuliche Ergebnis mitgeteilt:

    Jannik Heptner hat am Französisch-Sprachwettbewerb den ersten Preis – eine Geldzuwendung – bekommen. Da er über 90% der Gesamtpunkte erreicht hat, steht ihm der kostenlose Zugang zur „culturethèque“ für  die Dauer eines Jahres zur Verfügung.  Darin finden sich Zeitungsartikel, Lernspiele, Musik, Comics, Literatur, Serien aus dem französischen Fernsehen und vieles mehr.

    Höchstes Lob gilt dem so engagierten Schüler!!!

     
    Text: Ulrike Stern
    Bild: Valentin Vorndran/Jannik Heptner (Selbstauslöser)

  • Jugend forscht Unterfranken 2020

    Jugend forscht Unterfranken 2020

    Wir waren dabei! – Landeplatz für eine Lieferdrohne

    Emma Karch, Linus Jessat und Manuel Hemmert haben sich im Rahmen des P-Seminars „Digitalisierung des ländlichen Bereichs mittels Drohnen“ mit der Gestaltung eines optimalen und zeitsparenden Landeplatzes für eine Lieferdrohne auseinandergesetzt und diesen anschließend beim Regional-wettbewerb „Jugend forscht – Schüler experimentieren“ Unterfranken am 20. und 21. Februar 2020  in Haßfurt präsentiert. Ihr Konzept ist in der Lage, die Landung und den Start der Drohne autonom und ohne Eingriff des Menschen abzuwickeln. Beim Landeanflug landet die Drohne auf einem Schienensystem, welches sich mithilfe eines eigenen Ortungssystems nach der Position der Drohne ausrichtet. Anschließend wird die Ladung durch eine Fallklappe auf eine Hebebühne befördert, die neben dem Gebäude platziert ist. In die Hebebühne ist ein Gewichtssensor eingebaut, der dafür sorgt, dass die Hebebühne automatisch nach unten fährt, sobald sich die Drohne auf der Plattform befindet. Diese fährt dann auf die entsprechende Ebene, in der man die Ladung erwartet. Mithilfe des integrierten Gewichtssensors wird die zuständige Mitarbeiterin oder der zuständige Mitarbeiter aufgefordert, die Ladung abzuholen. Sobald das Paket entnommen wurde, fährt die Hebebühne automatisch wieder nach oben. Frau Dr. Joachim freut sich sehr über die innovativen Ideen ihrer Schülerin und Schüler. Jugend forscht ist Deutschlands bekanntester Nachwuchswettbewerb und fördert junge Menschen, die sich für Technik, Mathematik und Naturwissenschaften interessieren.

    Das Konzept des Landeplatzes für eine Lieferdrohne wurde in Miniaturform mit Lego Mindstorm verwirklicht. Für einen der ersten drei Plätze im Bereich „Technik“ hat es jedoch leider nicht gereicht. Trotzdem war es eine gute Erfahrung, um junge, von neuartigen Techniken begeisterte Menschen zu treffen, neue Kontakte zu knüpfen und sich mit renommierten Wissenschaftlern und Professoren auszutauschen.

    Bilder: Emma Karch
    Text: Manuel Hemmert, Dr. Silvia Joachim

  • Bücher mit und ohne Räder – das Schuljahr in der Schülerbib

    Bücher mit und ohne Räder – das Schuljahr in der Schülerbib

    Ungewöhnliche Zeiten erfordern ungewöhnliche Ideen, auch in der Schülerbibliothek, die natürlich ebenfalls von Corona nicht unberührt blieb. Dabei hatte das Schuljahr so gut begonnen: Gleich im Oktober feierte der „AK Schülerbib“ eine Woche lang seinen ersten Geburtstag und lud alle Kinder, die ein Buch ausleihen oder auch nur mal bei uns in der Bibliothek vorbeischauen wollten, zu einem Stück der originellsten Geburtstagskuchen ein, die die AK Mitglieder jeden Tag backten. An diese äußerst beliebte Aktion schlossen sich zahlreiche weitere an, z.B. ein Bücher-Stand in der Pausenhalle, bei dem Lesestoff aus den verschiedenen Sparten, z.B. die ganz neu angeschafften französischen Comics, zur Ausleihe angeboten wurde. Ein ganz besonderes Highlight, auf das viele unserer Leseratten, aber auch zahlreiche andere Schülerinnen und Schüler aller Jahrgangsstufen bereits ungeduldig warteten, bildete die zweite Ausgabe unseres beliebten Adventsrätsels. Dabei galt es wieder, jeden Tag ein kniffliges Rätsel zu knacken, das die AK-Mitglieder ausgetüftelt hatten und das in irgendeiner Weise mit Büchern und Lesen zu tun hatte. Kurz vor den Weihnachtsferien endete die Rätselei mit einer großen Preisverleihung. Mit dem Start ins neue Kalenderjahr entstand im AK die Idee eines Buch-Clubs und so fand sich schließlich ein Grüppchen Leserinnen und Leser zusammen, die sich regelmäßig mit großer Begeisterung am Nachmittag in der Bibliothek treffen. Dort stellt dann jede/r das Buch vor, das ihm oder ihr gerade besonders gut gefällt, und liest seine Lieblingsstelle daraus vor. Natürlich bekommt man dabei immer gute Lese-Tipps und kann in Bücher reinschnuppern, die man sonst vielleicht gar nicht entdeckt hätte. Doch diese ganzen Aktionen reichen dem AK noch nicht und so bastelten einige von ihnen sogar in den Ferien einen Bücher-Hocker aus aussortiertem Lesestoff, der nun unsere Bibliothek als Lese-Stuhl schmückt. Zudem gestalten alle regelmäßig den Bücher-Schaukasten in der Pausenhalle oder die Mini-Buch-Ausstellung in der Bib mit den unterschiedlichsten Themen, wie z.B. Sommer-Laune, Grusel-Bücher, Detektiv-Geschichten, Advent und Weihnachten, Wintersport, die Farbe Grün oder (passend zum Projekttag) Europas vier Himmelsrichtungen. Ganz neue Wege musste die Schülerbibliothek nach den Osterferien einschlagen, denn natürlich war es für die ersten Wochen nach Wiederbeginn des Unterrichtes unmöglich, dass sich die Kinder wie vorher in unserer kleinen „Bib“ drängeln. Und da nun die Leser/innen nicht mehr zu den Büchern kommen konnten, machten wir diesen Beine, bzw. Rollen und so entstand die „Rollende Schülerbib“. Diese fuhr in der Pause auf dem Flur vor den betreffenden Klassenzimmern entlang. Glücklicherweise werden wir seit einigen Monaten bei all unseren Aktionen von meiner Kollegin Diana Emmert mit guten Ideen tatkräftig unterstützt. Zusammen mit ihr und allen anderen AK-Mitgliedern freuen wir uns nun schon auf das dritte Jahr unserer Schülerbib, mit vielen kreativen Aktionen und Ideen, neuen Büchern und vor allem mit zahlreichen alten und neuen Leseratten! Text und Bild: Barbara Hofer
  • Handballerinnen fahren nach Berlin

    Handballerinnen fahren nach Berlin

    Landessieger!

    Zum ersten Mal in der Geschichte des Rhön-Gymnasiums schafft es mit den Handball-Mädchen II eine Schulmannschaft ins Bundesfinale. Mit einem an Spannung kaum zu überbietenden 24:23 Sieg wurde das Ludwig-Thoma-Gymnasium aus Prien am Chiemsee bezwungen. Unser Team startete gut in die Begegnung und konnte sich nach einem von Nervosität geprägten Spielbeginn eine 6:4 Führung herauswerfen. In dieser Phase war es vor allem Lotte Rothaug, die mit starken 1:1-Aktionen immer wieder erfolgreich war. Eine Manndeckung gegen sie führte zu einem kurzen Bruch im Spiel und das Rhön-Gymnasium musste mit einem 8:10 Rückstand in die Kabine gehen. Nach der Halbzeit hatte man zunächst Probleme, das Tempospiel des Gegners zu kontrollieren, welchen man durch einfache Ballverluste zu Gegenstößen einlud. Beim 13:18 in der 35 Minute schien die Partie fast schon entschieden zu sein, ehe man durch eine unfassbare Energieleistung doch noch schaffte, das Spiel zu drehen. Basis dafür waren eine starke Defensivleistung angeführt von Jule Schmitt gepaart mit einer sehr guten Svenja Link im Tor sowie die Nervenstärke von Maren Kleinhenz vom 7m-Strich. Als beim Stand von 24:23 für das Rhön-Gymnasium auch der letzte Angriff des Gegners gestoppt werden konnte, kannte der Jubel keine Grenzen mehr. Ein großes Kompliment an die gesamte Mannschaft für die fantastische Leistung. Alle haben davon geträumt, die wenigsten ernsthaft daran geglaubt – doch jetzt ist es geschafft. Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin!

    Text und Bild: Manuel Feitz

  • Unterricht per Videokonferenz

    Unterricht per Videokonferenz

    Oberstufenkoordinator Andreas Maier bei der ersten Jahrgangsstufenversammlung per Videokonferenz

    Mittwoch 10:00 Uhr: Pünktlich zum angekündigten Termin der ersten Jahrgangsstufenversammlung per Videokonferenz waren die Schülerinnen und Schüler der Q12 zugeschaltet, um an der ersten Online-Session mit ihrem Oberstufenkoordinator teilzunehmen. Dank der professionellen Unterstützung durch die IT-Abteilung des Landkreises und des Engagements des Kernteams im Rhön-Gymnasium konnte das System in kürzester Zeit aus dem Boden gestampft werden. Am Montag wurde die Technik installiert, Dienstag Fehler und Probleme im Testbetrieb gefunden und behoben, so dass am Mittwoch der Test unter Realbedingungen perfekt geklappt hat.
    Die diesjährigen Abiturienten konnten so von StD Maier, StD Süssner und OStDin Dr. Vonderau live über die frisch eingetroffenen neuen Abiturtermine, die Versorgung mit Materialien über die vom Landkreis installierte Cloud des Rhön-Gymnasiums und den Online-Unterrichtsbetrieb in den nächsten Wochen informiert werden.
    Auch sonst klappt die Kommunikation am Rhön-Gymnasium gut. Dank der geschützten Kommunikationsplattform rg-intern und der schuleigenen Cloud kann auf das überforderte bayernweite Mebis-Angebot hier vor Ort verzichtet werden. Durch die Videokonferenzen wird nahezu regulärer Unterricht in der Oberstufe ermöglicht, wenn reine Arbeitsaufträge nicht zielführend sind. Bis zu 250 Schülerinnen und Schüler können zeitgleich unterrichtet werden. Der Abiturjahrgang hat oberste Priorität und auch für die Q11 soll so wenig Ausfall wie möglich entstehen mit Blick auf die abiturrelevanten Inhalte und die Leistungserhebungen nach dem Ende der Schulschließung.
    Und der Rest? Alle anderen Schülerinnen und Schüler werden von ihren Lehrkräften über die Cloud oder andere Plattformen mit Materialien versorgt. Die Ordner für die Kernfächer und andere Fächer füllen sich zunehmend. Nachdem die technischen Stolpersteine der ersten beiden Tage jetzt behoben sein sollten und auch alle Zugänge eingerichtet sind, kann „Schule daheim“ am Rhön-Gymnasium jetzt voll durchstarten.

    Text: Dr. Kerstin Vonderau
    Bild: Hermann Zimmermann