Autor: Stefan Straub

  • „Konturen“ mit Maske

    „Konturen“ mit Maske

    Auch dieses Jahr sind die 21 Mitglieder der beiden P-Seminare „Konturen“, die für die gleichnamige Schülerzeitung des Rhön-Gymnasiums verantwortlich sind, nach Kloster Banz bei Bad Staffelstein gefahren, was in Anbetracht der momentanen Corona-Situation keine Selbstverständlichkeit ist: Tatsächlich sind die „Konturen“ das einzige Schülerzeitungsteam Bayerns, das sich seit des Lockdowns im März 2020 im Kloster einfinden darf. Ermöglicht wird das Abhalten des alljährlichen Seminars, geleitet von den Referenten Matthias Lange (Journalist, Blogger und Social-Media-Experte) und Clemens Strimmer (Layouter/Grafiker, Geschäftsführer digitalog GmbH), durch das sorgfältig entwickelte Hygienekonzept vor Ort. Abgesehen von den zu beachtenden Regeln und Vorschriften verläuft das Programm jedoch wie gewohnt: Während sich bei den Seminarteilnehmern der elften Jahrgangsstufe Vorträge und Arbeitsphasen für das Entstehen der neuen Ausgabe abwechseln, verpassen die der zwölften Jahrgangsstufe ihrer Ausgabe den letzten Schliff, um sie in Bälde zum Verkauf anzubieten. Begleitet werden sie von den Lehrern Christine Maier-Fürsich und Frank Breunung sowie zwei Schülerinnen der neunten Jahrgangsstufe, die das Team tatkräftig unterstützen.

    Text: Leonie Kamerzel
    Bild 1: Matthias Lange (Gruppenbild)
    Bild 2: Lara Geis (fertige Artikel an der Wand)

     

  • Preis während des Lockdowns

    Preis während des Lockdowns

    Von links: StD Wolfgang Klör, Preisträgerin Sophie Pfennig, Schulleiterin OStDin Dr Kerstin Vonderau

    Zahlreiche Schülerinnen und Schüler des Rhön-Gymnasiums haben im Homeoffice am Landeswettbewerb „Experimente antworten“ teilgenommen. Unter Fernbetreuung durch StD Klör wurden verschiedene Experimente mit Schokolade durchgeführt und fachgerecht dokumentiert.
    Für ihre erfolgreiche eingereichte Arbeit wurde nun Sophie Pfennig, 6d, mit einer Urkunde geehrt. Diese Arbeit und weitere schöne Dokumentationen können auf der Homepage des Rhön-Gymnasiums unter dem Fachbereich Biologie eingesehen werden.

    Text: Wolfgang Klör
    Bild: Matthias Baumbach

  • Mathematikolympiade Rhön-Grabfeld?MORG

  • Känguru-Wettbewerb 2020

    Känguru-Wettbewerb 2020

    Das „Lernen zu Hause“ stellte in diesem Schuljahr auch den internationalen Mathematik-Wettbewerb „Känguru“ vor große Herausforderungen. Der aus Australien stammende Knobelspaß ist mit mehr als 6 Millionen Teilnehmerinnen und Teilnehmern pro Jahr mittlerweile in über 80 Ländern verbreitet. Ursprünglich war der Wettbewerb am 19. März geplant, wurde dann zunächst verschoben und schließlich kurzerhand in einen Online-Wettbewerb umgeformt. So knobelten 170 Schülerinnen und Schüler der 5. und 6. Jahrgansstufe des Rhön-Gymnasium zu Hause an den Matheaufgaben. Die teils sehr anspruchsvollen Probleme wurden zudem in Videokonferenzen diskutiert und weckten sicherlich auch beim ein oder anderen Familienmitglied den Ehrgeiz.
    Insgesamt erzielten 25 Schülerinnen und Schüler herausragende Ergebnisse. Der traditionelle „Preis für alle“ ist in diesem Jahr, neben der Urkunde, eine Würfelschlange.

    Die erfolgreichste Schülerin des Rhön-Gymnasiums war Suna Müller (5a), dicht gefolgt von Louis Englisch (6a). Dahinter landeten punktgleich Sophia Glinka (6c) und Jan von der Trappen (5c).

    Das Bild zeigt einen kleinen Teil der Schülerinnen und Schüler mit Urkunde und Würfelschlange.

    Text: Michael Stöcklein, Simon Schleicher
    Foto: Matthias Baumbach

  • Bundeswettbewerb Fremdsprachen – Kategorie „solo“,

    Bundeswettbewerb Fremdsprachen – Kategorie „solo“,

    Wir gratulieren herzlich!

    Jannik Heptner, Schüler der Klasse 10b, hat am Wettbewerbssprache: Moderne Fremdsprache: Französisch teilgenommen und auf Landesebene den ersten Preis erhalten.

    Folgende Beweggründe führten zu seiner Teilnahme:

    Als sehr guter und an Land und Sprache äußerst interessierter Französischschüler hat Jannik Heptner eine zusätzliche Möglichkeit gesucht, sich mit Land und Sprache über den Unterricht hinaus zu beschäftigen und kreativ zu werden.

    Er musste für den Sprachwettbewerb folgende Aufgaben erfüllen:

    1. Das Erstellen eines kleinen Films zum  Thema „Die am meisten unterschätzte oder unnötigste Erfindung der Welt“. Jannik wählte dazu die Situation    zweier sich streitender Brüder aus. Er setzte diese Idee in humorvoller Weise um, indem er die typischen Brüderclichés zu seinem Sketch verarbeitete. Eigens zu diesem Film hat Valentin Vorndran die Klaviermusik komponiert und den Film damit eigenhändig am Klavier untermalt.
    2. Die Teilnahme an einem dreistündigen, schriftlichen Sprachtest im Fach Französisch, der an der Schule stattfand. Geprüft wurde kreatives Schreiben, Landeskunde und der Wortschatz in Form von Texten, die Wortlücken aufwiesen.

    Danach hieß es abwarten. Am 15. 06. 20 wurde ihm das höchst erfreuliche Ergebnis mitgeteilt:

    Jannik Heptner hat am Französisch-Sprachwettbewerb den ersten Preis – eine Geldzuwendung – bekommen. Da er über 90% der Gesamtpunkte erreicht hat, steht ihm der kostenlose Zugang zur „culturethèque“ für  die Dauer eines Jahres zur Verfügung.  Darin finden sich Zeitungsartikel, Lernspiele, Musik, Comics, Literatur, Serien aus dem französischen Fernsehen und vieles mehr.

    Höchstes Lob gilt dem so engagierten Schüler!!!

     
    Text: Ulrike Stern
    Bild: Valentin Vorndran/Jannik Heptner (Selbstauslöser)

  • Jugend forscht Unterfranken 2020

    Jugend forscht Unterfranken 2020

    Wir waren dabei! – Landeplatz für eine Lieferdrohne

    Emma Karch, Linus Jessat und Manuel Hemmert haben sich im Rahmen des P-Seminars „Digitalisierung des ländlichen Bereichs mittels Drohnen“ mit der Gestaltung eines optimalen und zeitsparenden Landeplatzes für eine Lieferdrohne auseinandergesetzt und diesen anschließend beim Regional-wettbewerb „Jugend forscht – Schüler experimentieren“ Unterfranken am 20. und 21. Februar 2020  in Haßfurt präsentiert. Ihr Konzept ist in der Lage, die Landung und den Start der Drohne autonom und ohne Eingriff des Menschen abzuwickeln. Beim Landeanflug landet die Drohne auf einem Schienensystem, welches sich mithilfe eines eigenen Ortungssystems nach der Position der Drohne ausrichtet. Anschließend wird die Ladung durch eine Fallklappe auf eine Hebebühne befördert, die neben dem Gebäude platziert ist. In die Hebebühne ist ein Gewichtssensor eingebaut, der dafür sorgt, dass die Hebebühne automatisch nach unten fährt, sobald sich die Drohne auf der Plattform befindet. Diese fährt dann auf die entsprechende Ebene, in der man die Ladung erwartet. Mithilfe des integrierten Gewichtssensors wird die zuständige Mitarbeiterin oder der zuständige Mitarbeiter aufgefordert, die Ladung abzuholen. Sobald das Paket entnommen wurde, fährt die Hebebühne automatisch wieder nach oben. Frau Dr. Joachim freut sich sehr über die innovativen Ideen ihrer Schülerin und Schüler. Jugend forscht ist Deutschlands bekanntester Nachwuchswettbewerb und fördert junge Menschen, die sich für Technik, Mathematik und Naturwissenschaften interessieren.

    Das Konzept des Landeplatzes für eine Lieferdrohne wurde in Miniaturform mit Lego Mindstorm verwirklicht. Für einen der ersten drei Plätze im Bereich „Technik“ hat es jedoch leider nicht gereicht. Trotzdem war es eine gute Erfahrung, um junge, von neuartigen Techniken begeisterte Menschen zu treffen, neue Kontakte zu knüpfen und sich mit renommierten Wissenschaftlern und Professoren auszutauschen.

    Bilder: Emma Karch
    Text: Manuel Hemmert, Dr. Silvia Joachim

  • Bücher mit und ohne Räder – das Schuljahr in der Schülerbib

    Bücher mit und ohne Räder – das Schuljahr in der Schülerbib

    Ungewöhnliche Zeiten erfordern ungewöhnliche Ideen, auch in der Schülerbibliothek, die natürlich ebenfalls von Corona nicht unberührt blieb. Dabei hatte das Schuljahr so gut begonnen: Gleich im Oktober feierte der „AK Schülerbib“ eine Woche lang seinen ersten Geburtstag und lud alle Kinder, die ein Buch ausleihen oder auch nur mal bei uns in der Bibliothek vorbeischauen wollten, zu einem Stück der originellsten Geburtstagskuchen ein, die die AK Mitglieder jeden Tag backten. An diese äußerst beliebte Aktion schlossen sich zahlreiche weitere an, z.B. ein Bücher-Stand in der Pausenhalle, bei dem Lesestoff aus den verschiedenen Sparten, z.B. die ganz neu angeschafften französischen Comics, zur Ausleihe angeboten wurde. Ein ganz besonderes Highlight, auf das viele unserer Leseratten, aber auch zahlreiche andere Schülerinnen und Schüler aller Jahrgangsstufen bereits ungeduldig warteten, bildete die zweite Ausgabe unseres beliebten Adventsrätsels. Dabei galt es wieder, jeden Tag ein kniffliges Rätsel zu knacken, das die AK-Mitglieder ausgetüftelt hatten und das in irgendeiner Weise mit Büchern und Lesen zu tun hatte. Kurz vor den Weihnachtsferien endete die Rätselei mit einer großen Preisverleihung. Mit dem Start ins neue Kalenderjahr entstand im AK die Idee eines Buch-Clubs und so fand sich schließlich ein Grüppchen Leserinnen und Leser zusammen, die sich regelmäßig mit großer Begeisterung am Nachmittag in der Bibliothek treffen. Dort stellt dann jede/r das Buch vor, das ihm oder ihr gerade besonders gut gefällt, und liest seine Lieblingsstelle daraus vor. Natürlich bekommt man dabei immer gute Lese-Tipps und kann in Bücher reinschnuppern, die man sonst vielleicht gar nicht entdeckt hätte. Doch diese ganzen Aktionen reichen dem AK noch nicht und so bastelten einige von ihnen sogar in den Ferien einen Bücher-Hocker aus aussortiertem Lesestoff, der nun unsere Bibliothek als Lese-Stuhl schmückt. Zudem gestalten alle regelmäßig den Bücher-Schaukasten in der Pausenhalle oder die Mini-Buch-Ausstellung in der Bib mit den unterschiedlichsten Themen, wie z.B. Sommer-Laune, Grusel-Bücher, Detektiv-Geschichten, Advent und Weihnachten, Wintersport, die Farbe Grün oder (passend zum Projekttag) Europas vier Himmelsrichtungen. Ganz neue Wege musste die Schülerbibliothek nach den Osterferien einschlagen, denn natürlich war es für die ersten Wochen nach Wiederbeginn des Unterrichtes unmöglich, dass sich die Kinder wie vorher in unserer kleinen „Bib“ drängeln. Und da nun die Leser/innen nicht mehr zu den Büchern kommen konnten, machten wir diesen Beine, bzw. Rollen und so entstand die „Rollende Schülerbib“. Diese fuhr in der Pause auf dem Flur vor den betreffenden Klassenzimmern entlang. Glücklicherweise werden wir seit einigen Monaten bei all unseren Aktionen von meiner Kollegin Diana Emmert mit guten Ideen tatkräftig unterstützt. Zusammen mit ihr und allen anderen AK-Mitgliedern freuen wir uns nun schon auf das dritte Jahr unserer Schülerbib, mit vielen kreativen Aktionen und Ideen, neuen Büchern und vor allem mit zahlreichen alten und neuen Leseratten! Text und Bild: Barbara Hofer
  • Tutoren – große Schüler unterstützen kleine

    Tutoren – große Schüler unterstützen kleine

    Denken wir alle mal an unsere Schulzeit zurück, an den ersten Schultag in der weiterführenden Schule: neue Klassenkameraden, neue Lehrer, neue Fächer, eine größere Schule als die Grundschule. Man denkt sich: „Wow, die Schule ist aber groß, da finde ich mich doch nie zurecht!“ oder „Hm, hoffentlich lerne ich neue Freunde in meiner Klasse kennen!“ Natürlich braucht man erstmal ein wenig Zeit, um zu wissen, wo nun sein Klassenraum ist oder erst recht, um neue Freundschaften zu knüpfen.
    Um genau dabei zu helfen, gibt es am Rhön-Gymnasium uns Tutoren. Wir, Schülerinnen und Schüler ab der 9. Jahrgangsstufe, sind für die „Fünftis“ im ersten Schuljahr (aber auch darüber hinaus!) in unserer Schule da und unterstützen sie bei der Eingewöhnung in den neuen Schulalltag, aber auch dann, wenn sie Probleme haben.
    Deshalb stehen wir Tutoren unseren Fünftis ab dem ersten Tag bei. Wir sind beim Empfang der Kinder und ihrer Eltern dabei, gehen mit in die Klassen, stellen uns vor und lernen so gleich am Anfang die Kids bei coolen Spielen kennen. Schon nach ein paar Tagen fahren wir mit ihnen und ihren Klassenlehrerinnen und -lehrern zu den Kennenlerntagen in die Thüringer Hütte, wo alle viel Zeit miteinander verbringen, sodass danach keiner mehr fremd ist. Hier werden auch neue Freundschaften in der Klasse geknüpft, die oft die ganze Schulzeit lang halten. Wenn man dann die Kids fragt, was das Coolste in diesen zwei Tagen war, ist die Antwort meistens „Die Nachtwanderung!“ Diese ist für viele das Highlight, weil die Klasse gemeinsam daußen im Dunkeln Rätsel lösen oder spannende Aufgaben erfüllen muss.
    Aber nicht nur bei diesem Ausflug sind wir Tutoren für unsere Fünftis da, sondern wir unternehmen das ganze Schuljahr über jeden Monat etwas mit unseren Schützlingen, sei es ein Spiele- oder Filmenachmittag, Eisessen in der Stadt oder die monatliche Tutorenpause mit kurzen Spielen im Klassenzimmer.
Zu den Aufgaben eines Tutors gehört es aber zum Beispiel auch, zweimal im Schuljahr einen Schwof mit einem bestimmten Motto zu planen und vorzubereiten, bei dem vor allem die Fünftis, aber auch die Schüler der 6. bis 8. Klassen viel Spaß bei cooler Musik, beim Tanzen und bei Spielen haben.
    Wie man sieht, vereint man als Tutor viele Persönlichkeiten in einer einzigen Person: den Beschützer, den Tröster, den Organisator, den Entertainer, den „Freund“ und noch viele mehr, aber man ist natürlich auch ein Vorbild für die Fünftklässler.
Doch nun die Frage aller Fragen: Wie wird man überhaupt Tutor?
Bewerben kann man sich am Ende der 8. Klasse und anschließend wird man zu einem Casting eingeladen, wo man der Jury beweisen kann, dass man das Zeug zum Tutor hat. Hat man diesen Test bestanden, nimmt man schließlich an einer zweitägigen Schulung teil, bei der man alles über die Arbeit als Tutor lernt.
    Und was macht die Arbeit als Tutor so schön?
    Es ist einfach das Beste, wenn man bemerkt, dass einen die eigene 5. Klasse mag und sie das einem auch zeigen. So freuen wir uns alle über ein kleines „Hallo“ oder „Hi“ oder ein Zulächeln eines Tutorenkinds bei der Begegnung auf dem Schulflur.

    Text: Luisa Geis, Eva Härter, Leon Pöhl

  • Rhön-Gymnasium: Schüler erhalten Ehrenamts-Zertifikate

    Rhön-Gymnasium: Schüler erhalten Ehrenamts-Zertifikate

    Main-Post vom 1. Oktober 2019

    Der letzte Unterrichtstag vor den Ferien dürfte für die meisten Schüler ein Grund zur
    Freude sein: Sommer, Sonne und vor allem sechs Wochen freie Zeit liegen vor ihnen.
    Umso schöner ist da doch, wenn man neben dem Zeugnis noch eine weitere Ehrung für die das
    Schuljahr über erbrachten Leistungen und Bemühungen erhält. 72 Schüler des RhönGymnasiums haben sich im zurückliegenden Schuljahr besonders engagiert. Denn sie haben
    sich in ihrer Freizeit freiwillig sozial in verschiedensten Bereichen ehrenamtlich eingebracht.
    Für ihr Engagement im Rahmen des Projektes „Jugend.Sozial.Engagiert“ erhielten sie nun von
    Linda Denner (Organisatorin des Projektes vom Landratsamt Rhön-Grabfeld) und Landrat
    Thomas Habermann ihre Zertifikate und Teilnahmebestätigungen.
    Gefordert gewesen waren insgesamt 60 Stunden ehrenamtliches Engagement im Laufe des
    Schuljahres. Von den 72 Teilnehmern haben 38 erfolgreich diese Stundenzahl absolviert. Viele
    der Schüler haben sich gar weit darüber hinaus mit mehr Stunden engagiert. Alle anderen
    Schüler haben zwar aus unterschiedlichen Gründen nicht die erforderliche Anzahl an Stunden
    erreicht, aber dennoch ihre Erfahrungen im Ehrenamt gesammelt und einen Einblick in das
    soziale Engagement erhalten. Die Einsatzstellen der Schüler waren dabei vielfältig: Von der
    Feuerwehr über das Rote Kreuz bis zu Kindergärten oder der Kirche und darüber hinaus. Etwa
    zehn Prozent der Schüler engagierten sich innerschulisch, zum Beispiel in der Schülerzeitung,
    der Cafeteria oder dem Schultheater.
    Bilanz des Projekts fällt positiv aus
    „Es ist erstaunlich, wie viele Schüler mitgemacht und das Projekt abgeschlossen haben. Meine
    Bilanz fällt sehr positiv aus, ich bin stolz, dass das erstmals ins Leben gerufene ehrenamtliche
    Schuljahr so gut angenommen wurde. Vor allem freut mich, dass die Aktion nachwirkt, so haben
    sich zum Beispiel viele ehrenamtlich bei der Feuerwehr tätige Schüler nun für die dortige
    Grundausbildung entschieden“, sagt Projektleiterin Linda Denner zufrieden. So hinterlasse das
    Engagement auch bei einem eventuell späteren Wegzug noch Spuren.
    Im kommenden Schuljahr soll das Projekt auf weitere Schulen ausgeweitet werden, die Wernervon-Siemens-Realschule Bad Neustadt sei bereits mit im Boot, mit weiteren Schulen liefen
    derzeit Gespräche, so Denner. Natürlich müsse aber auch die Schule mitziehen, hier habe man
    mit dem Rhön-Gymnasium als Pilotschule und dem dortigen Projekt-Verbindungslehrer Günter
    Henneberger großes Glück gehabt, sagt Linda Denner.
    „Jugend.Sozial.Engagiert“ soll im kommenden Schuljahr weiter laufen
    Auch Lehrer Günter Henneberger selbst freut sich über den guten Verlauf des Projektes: „Ich
    finde es beachtlich, dass so viele Schüler mitgemacht haben. Das Ziel, den Nachwuchs an das
    Ehrenamt heranzuführen, haben wir auf jeden Fall erreicht. Ich hoffe, dass die Schüler ihr
    Engagement auch in Zukunft fortführen.“
    Schulleiterin Dr. Kerstin Vonderau oblag es, die Auszeichnung der Schüler zu eröffnen. Sie
    sprach von den Ehrungen als dem Höhepunkt des Schuljahres. Froh und glücklich sei sie über
    das in seinem ersten Schuljahr bereits so erfolgreich verlaufene Projekt und kündigte an, dass
    „Jugend.Sozial.Engagiert“ in jedem Fall weiter laufen solle im kommenden Schuljahr.
    Spitzenreiter kommt auf über 400 Stunden Engagement
    Landrat Thomas Habermann, der seinen Schulfreund, den Berliner Aktionskünstler Herbert
    „Jimmy“ Fell mitgebracht hatte, schwelgte zunächst in Erinnerungen an seine eigene Schulzeit
    am Rhön-Gymnasium und gab sehr zur Freude der Schüler einige launige Anekdoten aus dieser
    Zeit zum Besten. Schließlich drückte er den Projekt-Teilnehmern seine Wertschätzung und
    Anerkennung für den ehrenamtlichen Einsatz aus. Die von allen Schülern zusammen erbrachten
    insgesamt 4 480 Einsatzstunden seien eine beachtliche Leistung, auf die man stolz sein könne.
    Dann schritt er zur Tat und überreichte zusammen mit Linda Denner den Engagierten ihre
    verdienten Zertifikate und Teilnahmebestätigungen.
    Einen besonders großen Applaus erhielt hierbei Tristan Söder, der sich in seiner Einsatzstelle,
    dem Roten Kreuz, insgesamt 401 Stunden lang eingebracht hatte. Damit ist er stundenmäßig der
    Spitzenreiter unter allen Projektteilnehmern. So sagte denn auch Schulleiterin Kerstin
    Vonderau, angesprochen auf die hohe Mädchenquote von 90 Prozent der Projekt-Teilnehmer
    mit einem Augenzwinkern: „Das hast du wieder wett gemacht, Tristan. Mit dieser hohen
    Stundenzahl hast du für Vier gearbeitet.“

  • Weihnachtskonzert

    Weihnachtskonzert

    Zeitungsartikel zum Weihnachtskonzert mit schönen Fotos!:

    https://www.mainpost.de/regional/rhoengrabfeld/Rhoen-Gymnasium-Start-mit-einem-Feuerwerk;art765,10372964

    Weihnachtskonzert 2019

    Eines der traditionellen großen Konzerte des Rhön-Gymnasiums ist das alljährliche Weihnachtskonzert in der evangelischen Christuskirche Bad Neustadt. Seit nunmehr 18 Jahren dürfen wir jedes Jahr im Advent in der evangelischen Gemeinde zu Gast sein. Auch in diesem Schuljahr füllte sich daher die Kirche bis zum letzten Sitz- und Stehplatz mit aktiven Musikerinnen und Musikern, engagierten Sängerinnen und Sängern und neugierigen Zuhörerinnen und Zuhörern. Alle Ensembles der Schule waren vertreten: Streichensemble, Percussionensemble, Small Band, Big Band, Unterstufenchor, Vokalensemble und großer Chor traten auf und begeisterten das Publikum mit klassischen, rockigen, poppigen, lateinamerikanischen und jazzigen Stücken. In Zusammenarbeit mit der Kreismusikschule Rhön-Grabfeld stellte sich ein Gitarrenensemble vor, das aus Schülerinnen und Schülern des Rhön-Gymnasiums besteht, die alle bei Jaroslaw Kantorski Unterricht haben. Herr Kantorski leitete das Ensemble auch. Außerdem war die Chorklasse 6 dabei, die gemeinsam mit dem Percussionensemble musizierte. Neben den Solobeiträgen von Paul Sterzinger (JGST 8, Trompete), Leopold Winkelbach (JGST 9, Trompete) und Franziska Reder (Q 11, Orgel) beeindruckte Louis Kaiser (Q12) als Solist mit dem virtuosen „Tuba Concerto Espagnol“ von Kurt Gäble und erntete dafür riesigen Applaus. Auch die Gesangssolistinnen Lorena Müller (JGST7), Klara-Marie Büttner, Laura Fleck und Van Trinh Thanh (alle drei Q11) begeisterten das Publikum mit ihren Stimmen, die von Small Band oder Big Band begleitet wurden. Leitung und Begleitung der vielen Beiträge übernahmen die Lehrerinnen und Lehrer der Fachschaft Musik Benjamin Balling, Sophia Köhler, Andrea Oehme und Michael Stöcklein.

    Text: Andrea Oehme
    Bilder: Martin Oehme