Autor: Stefan Straub

  • Mitarbeit am Markus-Garten im Hohenroth

    Mitarbeit am Markus-Garten im Hohenroth

    Pfarrer Karl-Heinz Mergenthaler, der am 16. Januar 2018 verstarb, war dem Rhön-Gymnasium sehr verbunden: Fast 30 Jahre war er hier als Religionslehrer tätig und prägte das religiöse Leben unserer Schule maßgeblich.
    Zu seinem 60. Geburtstag einige Monate zuvor hatte er sich gewünscht, dass im Pfarrgarten in Hohenroth ein Bibel-Garten entsteht, der wesentliche Inhalte des Markus-Evangeliums veranschaulicht und zum Nachdenken darüber anregt.
    Ebenso wie die einzelnen Gemeinden der Pfarreiengemeinschaft „Don Bosco Am Salzforst“ übernahm auch das Rhön-Gymnasium, vertreten durch die Fachschaft Religion, eine der Stationen des Markusgartens. Das Konzept dazu stammte von Karl-Heinz Mergenthaler selbst, der leider die Verwirklichung seines Herzenswunsches nicht mehr erlebte.
    Pastoralreferent Christian Klug, der von Anfang an intensiv mitgewirkt hatte, führte die Planungen weiter und auch Dekan Andreas Krefft förderte das Projekt, als er die Administration der Pfarreiengemeinschaft übernahm.
    Die Religionslehrerinnen und -lehrer des Rhön-Gymnasiums hatten den Text von der Taufe Jesu im Jordan als Grundlage ihrer Station ausgewählt. Um zu zeigen, dass sich durch die Taufe für Jesus „der Himmel öffnete und der Geist auf ihn herabkam“ (Mk 1,10), entschieden sie sich dazu, drei Rosenbögen in Auftrag zu geben, die – hintereinander stehend und immer größer werdend – den Fußweg überspannen.
    Außerdem hat Daniela Bieler, eine ehemalige Schülerin des Rhön-Gymnasiums, vier Bildtafeln gestaltet, die in abstrakter Weise das Thema Taufe aufgreifen.
    Dank der großen Spendenbereitschaft vieler aktiver und ehemaliger Kolleginnen und Kollegen und dank der Unterstützung durch den Verein der Freunde des Rhön-Gymnasiums und dessen Vorsitzenden Siegfried Voll, der mit großem Organisationsgeschick die finanzielle Koordinierung des Vorhabens gewährleistete, stand dessen Umsetzung schließlich nichts mehr im Wege. Unter Mithilfe der Fachschaft Religion, von Kunstlehrer Matthias Eichele und besonders von unserem ehemaligen Hausmeister Roland Freibott wurden die Bögen und Tafeln im Sommer 2019 aufgestellt.
    Am 14. Juli 2019 war schließlich die feierliche Eröffnung des Markus-Gartens. Seitdem kann sich jeder ein Bild von diesem machen. Auf der Homepage der Pfarreiengemeinschaft liest man:
    „Ein einfaches ‚Bilderbuch‘ für das älteste der Evangelien des NT ist der Markusgarten nicht, vielmehr sprechen die Stationen von dem, was uns die jeweiligen Bibelstellen sagen können. So werden wir eingeladen, auf Tafeln die Texte im Original zu lesen und dann die Kunstwerke auf uns wirken zu lassen. Was sich damit den Einzelnen erschließt, das wird individuell verschieden sein, denn die Stationen sind eine ‚Predigt ohne Worte‘, ohne vorzuschreiben, was man zu denken hat, aber mit der Aufforderung, sich selbst einzubringen, weniger mit dem Kopf als mit ‚dem Bauch‘ und dem Herzen die Botschaft Jesu in sich aufzunehmen.“

    Text: Günter Henneberger
    Bilder: Günter Henneberger & Arno Weidinger

  • Heute schon gelacht?

    Heute schon gelacht?

    Heute schon gelacht?

    Am 03. Mai war Weltlachtag.

    Ja, es gibt einen extra Feiertag fürs Lachen.

    Vor ein paar Jahren besuchte ich mal einen Lach-Yoga-Kurs. Ja, sowas gibt es wirklich.
    Ich kann mich noch genau an die erste Stunde erinnern. Mit einer gewissen Skepsis, aber auch Neugier ging ich zum ersten Treffen. Nach ihrer Begrüßung sagte die Kursleiterin: „So, und jetzt lachen wir.“ „Auf Kommando lachen? Wie soll das denn gehen?“, fragte ich mich. Damit ging es nicht nur mir so. Das war der Kursleiterin auch völlig bewusst. Deshalb sollten wir zum Einstieg einfach in verschiedenen Stimmlagen und Lautstärken Lachlaute wie „Hahaha“ oder „Hihihi“ mehrfach hintereinander „sagen“. Anfangs kommt man sich da ziemlich blöd vor. Aber weil es ja alle machten, fiel es immer leichter. Und was soll ich sagen, allein das Aussprechen dieser Lachlaute löste ein befreiendes Gefühl aus.

    (Diana Emmert)

    Jeder weiß, wie befreiend herzhaftes Lachen sein kann! Lachen entspannt aber auch, setzt Endorphine frei und schafft Distanz zu Problemen und Sorgen – genau das, was wir momentan brauchen.

    Wirf dir, wenn du an einem Spiegel vorbeigehst, ein Lächeln zu. Zieh die Mundwinkel nach oben, auch wenn dir eigentlich gerade nicht danach ist. Du wirst es merken. „Unser Körper kann nämlich nicht zwischen echtem und gespieltem Lachen unterscheiden“, so Veronika Schneider, die Lach-Yoga-Kurs-Leiterin.

    Nicht umsonst gibt es das bekannte Sprichwort: „Lachen ist die beste Medizin.“
    Und auch Charlie Chaplin wusste schon: „Ein Tag ohne Lächeln ist ein verlorener Tag.“

    Alles Gute, bleibt gesund und vielleicht nehmt ihr euch nun ja täglich vor, jemandem zum Lächeln oder gar Lachen zu bringen (quasi als kleine Challenge)?

    Eure Religions- und Ethiklehrer*innen

    P.S.
    Und wer freut sich nicht, wenn er ein Lächeln geschenkt bekommt? Auch wenn wir momentan einen Mund-Nasen-Schutz tragen müssen, sobald wir auf andere Menschen treffen, sollten wir uns weiterhin anlächeln und miteinander lachen. Sogar umso stärker, so dass man es im „Rest“ des Gesichts erkennt. Bringt eure Augen zum Strahlen ☺ und es kommt bei euch und bei eurem Gegenüber an!

    Leben, Lieben, Lachen, das sind drei schöne Sachen 🙂

    #wirbleibenzuhause #zuversicht #solidarität #nächstenliebe #wirhaltenzusammen

  • Wir bleiben Zuhause

    Wir bleiben Zuhause

    Wir bleiben Zuhause!

    … Das hört sich so einfach an: Zuhause bleiben.

    Vor drei Wochen haben sich die meisten von euch gefreut, einfach zuhause bleiben zu dürfen.
    Doch ist das jetzt auch noch so?
    Die Ausgangsbeschränkungen bedeuten ja auch, dass man das schöne Wetter eben nicht mit den Freunden/Freundinnen genießen darf.
    Aber dennoch können wir unsere Kontakte pflegen. Das geht auch, wenn wir uns nicht gegenüberstehen. Telefon, WhatsApp, Skype etc. machen es möglich, dass wir trotzdem Kontakt halten können. Ruft doch beispielsweise öfters mal eure Großeltern an, sie werden sich freuen!
    Man wächst näher zusammen, obwohl man auf Abstand gehen muss.

    Nutzt die Zeit für Dinge, die ihr zum Beispiel schon immer mal ausprobieren wolltet:
    malen/zeichnen, der Katze oder dem Hund Tricks beibringen, das Zimmer aus-, um-, aufräumen, lesen, einen Osterzopf backen, 10-Finger-Schreiben lernen, Sport machen, den Eltern im Haushalt helfen, mal wieder einen Brief schreiben, Tagebuch führen etc.
    Wenn ihr möchtet, könnt ihr auch am Abend eine Kerze anzünden, ins Fenster stellen (ein Gebet sprechen) und damit an die denken, denen es momentan nicht gut geht.
    Seid dankbar für die, die das „System“ am Laufen halten und für uns sorgen (im Gesundheitswesen, im Einzelhandel, in der Politik uvm.).

    Denkt immer daran:

    Jeder Mensch ist wertvoll und gewollt.
    Jeder Mensch – du und ich – ist ein wichtiger Teil der Gesellschaft.
    Jeder Mensch ist Teil einer Familie.
    Deshalb ist es wichtig, dass wir aufeinander Acht geben, auf uns und andere aufpassen, uns gegenseitig unterstützen und füreinander da sind.
    Bleibt zuversichtlich!

    Alles Gute, bleibt gesund und Frohe Ostern!

    Eure Religions- und Ethiklehrer*innen

    #wirbleibenzuhause #zuversicht #solidarität #nächstenliebe #wirhaltenzusammen

  • Zwei Wölfe

    Zwei Wölfe

    Zwei Wölfe

    Eine alte Indianerin saß mit ihrer Enkelin am Lagerfeuer. Es war schon dunkel geworden, das Feuer knackte, die Flammen züngelten zum Himmel.
    Die Alte sagte nach einer Weile des Schweigens: Weißt du, wie ich mich manchmal fühle? Es ist, als ob zwei Wölfe in meinem Herzen miteinander kämpfen würden. Einer der beiden ist rachsüchtig, aggressiv und grausam. Der andere ist liebevoll, sanft und mitfühlend.“
    „Welcher der beiden wird den Kampf um dein Herz gewinnen?“, fragte das Mädchen.
    Bedächtig antwortete die Alte: „Der, den ich füttere.“

    Wie heißen eure zwei Wölfe heute? Der eine „Angst“, der andere „Vertrauen“?
    Es ist ganz wichtig, in dieser beunruhigenden Zeit den richtigen Wolf zu füttern!
    Auch wenn der Angstwolf viel lauter schreit.
    Zuversicht!

    #wirbleibenzuhause #zuversicht #solidarität #nächstenliebe #wirhaltenzusammen

  • Geld oder Grille

    Geld oder Grille

    Geld oder Grille

    Ein Indianer besucht einen weißen Mann. In einer Stadt zu sein, mit dem Lärm, den Autos und den vielen Menschen – all dies ist ungewohnt und verwirrend für ihn.
    Die beiden Männer gehen die Straße entlang, als der Indianer plötzlich stehen bleibt: „Hörst du auch, was ich höre?“ Der andere horcht: „Alles, was ich höre, ist das Hupen der Autos und das Rattern der Omnibusse.“ „Ich höre ganz in der Nähe eine Grille zirpen.“ „Du musst dich täuschen. Hier gibt es keine Grillen. Und selbst wenn es eine gäbe, man könnte sie bei dem Lärm nicht hören.“ Der Indianer geht ein paar Schritte weiter und bleibt vor einer Hauswand stehen. Wilder Wein rankt an der Mauer. Er schiebt die Blätter auseinander – und da sitzt tatsächlich eine Grille.
    Der andere sagt: „Indianer können eben besser hören als Weiße.“ „Ich bin nicht sicher“, erwidert der Indianer, lässt sich ein 50-Cent-Stück geben und wirft es auf das Pflaster. Es klimpert auf dem Asphalt, Leute bleiben stehen und sehen sich suchend um. „Siehst du“, sagt der Indianer, „das Geräusch, das das Geldstück gemacht hat, war nicht lauter als das der Grille. Und doch hörten es viele. Wir alle hören eben nur das, worauf wir zu achten gewohnt sind.“

    aus: Andere Zeiten e.V. (Hrsg.): Typisch! Kleine Geschichten für andere Zeiten, Hamburg 132015, S. 40f.

    Okay, heute kommt doch ein kleiner Arbeitsauftrag (ups…):

    Geh mal raus vor die Haustür, in den Garten, in die Fußgängerzone, in den Park, in den Wald – was hörst du?
    Nimm dir ein paar Minuten Zeit und lausche. Wenn du möchtest, kannst du dich auf eine Bank oder auf den Boden setzen und einige Zeit verweilen. Genieße die Geräusche um dich herum.
    …Und gehe gestärkt und mit einem besonderen Klang im Ohr wieder nach Hause.

    #wirbleibenzuhause #zuversicht #solidarität #nächstenliebe #wirhaltenzusammen

     

  • Das Maiskorn

    Das Maiskorn

    Das Maiskorn

    Als es Frühling wurde, brachen zwei Indianer auf, um Verwandte bei einem Nachbarstamm zu besuchen. Unterwegs im Gebirge wurden sie von einem heftigen Schneesturm überrascht und stürzten in eine Felsspalte.
    „Es ist aussichtslos“, sagte der Ältere der beiden. „Allein kommen wir hier nie heraus, und ehe uns jemand findet, ist unser Maisvorrat aufgebraucht.“ „Es gibt noch Hoffnung“, sagte der Jüngere. „Wir wollen die Maiskörner teilen, damit jeder den gleichen Anteil bekommt.“ Sie teilten den Mais, aber es blieb ein Korn übrig. „Nimm du es“, sagte der Jüngere, „du bist der Ältere, dir steht es zu!“ „Unsinn“, sagte der Ältere, „auf dieses eine Korn kommt es nicht an!“

    Und er wollte es wegwerfen. Doch der Jüngere nahm das Maiskorn und pflanzte es in die Erde. Die Zeit verging, der Sommer kam – und mit den Vorräten schmolz auch die Hoffnung auf Rettung dahin. Das Maiskorn, das in die Erde gepflanzt worden war, keimte unterdessen. Aus dem Trieb wurde eine Pflanze, aus der Pflanze ein kleiner „Baum“. Und als alle Maiskörner aufgebraucht waren, war er groß genug, dass die beiden Indianer an ihm hinaufklettern und sich retten konnten.

    aus: Poeplau, Wolfgang: Kleines Senfkorn Hoffnung, Edition Impulse, 1995.

    Zu dieser Geschichte braucht es nicht viele Worte!
    Die Botschaft ist klar: Gib niemals die Hoffnung auf!

    #wirbleibenzuhause #zuversicht #solidarität #nächstenliebe #wirhaltenzusammen

  • Buchtip: Die Schule der magischen Tiere

    Buchtip: Die Schule der magischen Tiere

    Inhaltsangabe und Buchbewertung zu „Die Schule der magischen Tiere“ von Margit Auer

    ie Wintersteinschule – eine ganz normale Schule? Eigentlich schon, aber eben nicht ganz, denn die Klasse der schottischen Lehrerin Miss Cornfield bekommt ab und an Besuch von einem geheimnisvollen Herrn, Mortimer Morrison. Doch Mr. Morrison taucht nicht alleine auf. Im Gepäck hat er magische Tiere, die den 24 Mädchen und Jungen der Klasse nach und nach ausgeteilt werden. Ein magisches Tier ist ein Freund für das Leben. Es spricht mit dir, aber nur du kannst es verstehen. Zudem kann es „versteinern“, also sich so verstellen, dass es für ein gewöhnliches Kuscheltier gehalten wird.
    Inzwischen sind von der Reihe zehn Hauptbände, vier Ferienbände und ein Sonderband erschienen. In jedem Teil wird ein eigenständiges Thema behandelt, sodass man die Bände nicht unbedingt in chronologischer Reihenfolge lesen müsste. Trotzdem ist es meiner Meinung nach ein schöneres Leseerlebnis, „Die Schule der magischen Tiere“ der Reihe nach zu lesen, weil die Autorin die Charaktere der jeweiligen Protagonisten geschickt aufbaut und so Spannung erzeugt.
    Margit Auer schreibt sehr einfühlsam, sodass man sich gut mit den Hauptdarstellern identifizieren kann. Sowohl Jungen als auch Mädchen in einem Alter zwischen acht und zwölf Jahren werden von der Buchreihe bestens unterhalten, da die Autorin durch den häufigen Wechsel der Erzählperspektive (- es wird immer aus der Sicht des Kindes erzählt, das ein magisches Tier erhält -) interessante Einblicke ihren Lesern gewährt.
    „Die Schule der magischen Tiere“ gehört seit ihrem Erscheinen zu den Bestsellern der Kinderliteratur und hat gewiss das Zeug, sich zu einem Kinderbuchklassiker zu entwickeln. Ab November 2020 soll eine Verfilmung in den Kinos laufen.
    Bevor es also soweit ist: unbedingt lesen!


    Text: Julia Ziegler

  • Buchtip: Die Drei ???

    Buchtip: Die Drei ???

    Drei ??? oder lieber drei !!! ? – am besten beides!

    In Rocky Beach, Kalifornien, ist immer etwas los – zumindest wenn Justus Jonas, Peter Shaw und Bob Andrews in der Nähe dieser Stadt sind. Denn diese drei Jungs sind bekannt dafür, Kriminalfälle in ihrer Heimatstadt förmlich anzuziehen und zu lösen, womit sie immer wieder der Polizei helfen. Kommissar Reynolds gibt ihnen deswegen gerne anerkennend den Namen „Spezialeinheit“. Mit Grips und Köpfchen gehen sie an die kniffligsten Fälle ran und nennen sich dabei selbst „Die drei ???“, wobei am Ende eines Abenteuers keine Fragezeichen mehr zu sehen sind – sondern eher Ausrufezeichen!
    Und das genau ist der Name eines Detektivbüros, das gegründet wurde von Kim Jülich: „Die drei !!!“. Zusammen mit ihren zwei besten Freundinnen Franziska Winkler, genannt Franzi, und Marie Grevenbroich machen sie ihre Heimatstadt sicherer. Dieser Ort liegt allerdings nicht in Kalifornien, also in den USA, wie es bei den drei ??? der Fall ist, sondern hier in Deutschland. Doch das lässt die Geschichten nicht weniger spannend sein, denn was die Jungs können, das können die Mädchen erst recht.
    Doch am Ende ist es egal, ob es nun die drei ??? oder die drei !!! sind, die ein aufregendes Abenteuer erleben und sich dabei immer wieder selbst in Gefahr bringen. Denn jeder ihrer Kriminalfälle bietet viel Spannung und die Leser fiebern jedes Mal mit, ob es den Kindern auch diesmal gelingt, ihren Fall zu lösen und mit heiler Haut davon zu kommen.

    Die Reihe „Die drei !!!“ umfasst mittlerweile mehr als 60 Bände und wird von verschiedenen Autorinnen verfasst.
    Bei „Die drei ???“ gibt es verschiedene Reihen, z.B. „Die drei ??? kids“. Auch hier arbeiten mehrere Autoren zusammen.

    Text und Bild: Laura Schmitkel

  • Israel-Austausch

    Israel-Austausch

    Am Ostermontag war es wieder so weit: 22 Schülerinnen und Schüler des Rhön-Gymnasiums flogen, begleitet von zwei Lehrkräften, zu ihren Partnern nach Israel. Die waren im letzten Oktober in Bad Neustadt zu Gaste gewesen und dabei hatten sich die Jugendlichen schon sehr gut kennengelernt, sei es bei der Berlinfahrt, zahlreichen anderen Exkursionen, in der Schule oder bei Freizeitaktivitäten.
    Daher hatten alle dem Gegenbesuch entgegengefiebert und entsprechend enthusiastisch und herzlich war dann der Empfang am Flughafen von Tel Aviv.
    Das Zusammensein in der Gruppe war ebenso wichtig wie das Kennenlernen der vielfältigen Sehenswürdigkeiten des Landes. Schließlich liegt Israel nicht nur im Schnittpunkt dreier Kontinente, sondern  auch der drei monotheistischen Weltreligionen. Zur Begegnung mit Religion und Geschichte gab  es also reichlich Gelegenheit, aber auch zum Kennenlernen sehr unterschiedlicher Landschaften: Da gab es die Mittelmeerküste mit der Metropole Tel Aviv und dem mittelalterlichen Akko, das frühlingshafte Galiläa, die „Mondlandschaft“ in der Negev-Wüste und das Tote Meer an der tiefsten Stelle der Erdoberfläche.
    Alle in allem erlebten wir hier eine intensive Zeit in einem faszinierenden Land und mit faszinierenden Menschen, deren großzügige Gastfreundschaft Schüler wie Lehrer genießen konnten.
    Herzliche Freundschaften sind entstanden. Der Abschied am 16. 4.  fiel darum allen schwer.

  • Handballerinnen fahren nach Berlin

    Handballerinnen fahren nach Berlin

    Landessieger!

    Zum ersten Mal in der Geschichte des Rhön-Gymnasiums schafft es mit den Handball-Mädchen II eine Schulmannschaft ins Bundesfinale. Mit einem an Spannung kaum zu überbietenden 24:23 Sieg wurde das Ludwig-Thoma-Gymnasium aus Prien am Chiemsee bezwungen. Unser Team startete gut in die Begegnung und konnte sich nach einem von Nervosität geprägten Spielbeginn eine 6:4 Führung herauswerfen. In dieser Phase war es vor allem Lotte Rothaug, die mit starken 1:1-Aktionen immer wieder erfolgreich war. Eine Manndeckung gegen sie führte zu einem kurzen Bruch im Spiel und das Rhön-Gymnasium musste mit einem 8:10 Rückstand in die Kabine gehen. Nach der Halbzeit hatte man zunächst Probleme, das Tempospiel des Gegners zu kontrollieren, welchen man durch einfache Ballverluste zu Gegenstößen einlud. Beim 13:18 in der 35 Minute schien die Partie fast schon entschieden zu sein, ehe man durch eine unfassbare Energieleistung doch noch schaffte, das Spiel zu drehen. Basis dafür waren eine starke Defensivleistung angeführt von Jule Schmitt gepaart mit einer sehr guten Svenja Link im Tor sowie die Nervenstärke von Maren Kleinhenz vom 7m-Strich. Als beim Stand von 24:23 für das Rhön-Gymnasium auch der letzte Angriff des Gegners gestoppt werden konnte, kannte der Jubel keine Grenzen mehr. Ein großes Kompliment an die gesamte Mannschaft für die fantastische Leistung. Alle haben davon geträumt, die wenigsten ernsthaft daran geglaubt – doch jetzt ist es geschafft. Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin!

    Text und Bild: Manuel Feitz