Autor: Stefan Straub

  • Unterricht per Videokonferenz

    Unterricht per Videokonferenz

    Oberstufenkoordinator Andreas Maier bei der ersten Jahrgangsstufenversammlung per Videokonferenz

    Mittwoch 10:00 Uhr: Pünktlich zum angekündigten Termin der ersten Jahrgangsstufenversammlung per Videokonferenz waren die Schülerinnen und Schüler der Q12 zugeschaltet, um an der ersten Online-Session mit ihrem Oberstufenkoordinator teilzunehmen. Dank der professionellen Unterstützung durch die IT-Abteilung des Landkreises und des Engagements des Kernteams im Rhön-Gymnasium konnte das System in kürzester Zeit aus dem Boden gestampft werden. Am Montag wurde die Technik installiert, Dienstag Fehler und Probleme im Testbetrieb gefunden und behoben, so dass am Mittwoch der Test unter Realbedingungen perfekt geklappt hat.
    Die diesjährigen Abiturienten konnten so von StD Maier, StD Süssner und OStDin Dr. Vonderau live über die frisch eingetroffenen neuen Abiturtermine, die Versorgung mit Materialien über die vom Landkreis installierte Cloud des Rhön-Gymnasiums und den Online-Unterrichtsbetrieb in den nächsten Wochen informiert werden.
    Auch sonst klappt die Kommunikation am Rhön-Gymnasium gut. Dank der geschützten Kommunikationsplattform rg-intern und der schuleigenen Cloud kann auf das überforderte bayernweite Mebis-Angebot hier vor Ort verzichtet werden. Durch die Videokonferenzen wird nahezu regulärer Unterricht in der Oberstufe ermöglicht, wenn reine Arbeitsaufträge nicht zielführend sind. Bis zu 250 Schülerinnen und Schüler können zeitgleich unterrichtet werden. Der Abiturjahrgang hat oberste Priorität und auch für die Q11 soll so wenig Ausfall wie möglich entstehen mit Blick auf die abiturrelevanten Inhalte und die Leistungserhebungen nach dem Ende der Schulschließung.
    Und der Rest? Alle anderen Schülerinnen und Schüler werden von ihren Lehrkräften über die Cloud oder andere Plattformen mit Materialien versorgt. Die Ordner für die Kernfächer und andere Fächer füllen sich zunehmend. Nachdem die technischen Stolpersteine der ersten beiden Tage jetzt behoben sein sollten und auch alle Zugänge eingerichtet sind, kann „Schule daheim“ am Rhön-Gymnasium jetzt voll durchstarten.

    Text: Dr. Kerstin Vonderau
    Bild: Hermann Zimmermann

  • P-Seminar-Preis für das Rhön-Gymnasium

    P-Seminar-Preis für das Rhön-Gymnasium

    Herr Ulrich von Jopp und Herr Mai vom BayernLab

    In Schweinfurt wurden am Dienstag, den 18.02.20 die drei besten P-Seminare Unterfrankens durch die Ministerialbeauftragte Frau Monika Zeyer-Müller sowie durch den vbw-Vorstandsvorsitzenden Herrn Wolfgang Fieber ausgezeichnet. Zu den Preisträgern darf sich in diesem Jahr auch das P-Seminar des Rhön-Gymnasiums mit dem Titel „Digitalisierung des ländlichen Raums mittels Drohnen“ unter der Leitung von Frau Dr. Joachim und Herrn Gleichmann zählen. Ebenfalls prämiert wurden das Deutschhaus-Gymnasium aus Würzburg, dessen Schüler eine Mathe-App für die fünften Klassen entwickelten, sowie das Alexander-von-Humboldt-Gymnasium aus Schweinfurt, dessen P-Seminar einen Berufs- und Studieninteressentest erstellt hat.


    Die Bad Neustädter Schüler entwickelten in Zusammenarbeit mit der Firma Jopp und dem BayernLab ein Konzept für einen Drohnenlandeplatz auf dem neuen Jopp-Entwicklungszentrum in der Meininger Straße. Das Projekt wurde von der in Bad Neustadt ansässigen Firma angestoßen, um in Zukunft einen Drohnen-Lieferverkehr zwischen den verschiedenen Werken zu etablieren. Die Idee des Seminars sah einen autonom arbeitenden Landeplatz vor, der sich automatisch unter die anfliegende Drohne bewegt und die Ware anschließend mittels einer Hebebühne sicher in das Gebäude transportiert. Der Vorteil dieses Konzepts ist, dass Menschen in den Prozess kaum bis gar nicht mehr eingreifen müssen. Die Ideen wurden unter Verwendung von Lego-Mindstorms, einer Augmentations-Software und einem eigens angefertigten Video veranschaulicht.
    Dass es das P-Seminar des Rhön-Gymnasiums bis unter die „Top 3“ geschafft hat, ist sicherlich zu einem großen Teil der tatkräftigen Unterstützung der externen Partner zu verdanken. Daher bedanken wir uns sehr herzlich bei der Firma Jopp, dem BayernLab Bad Neustadt sowie der Physik Didaktik der Universität Würzburg.

    Text: Kilian Hügel
    Bild: Maya Stäblein

  • Körperwelten

    Körperwelten

    Körpergefühl im OrthoCentrum Saale

    Blickwinkel, Übertreibung und Provokation

    28 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 11 des Rhön-Gymnasiums Bad Neustadt haben sich im ersten halben Jahr des Schuljahrs mit dem Thema Körperdarstellung auseinandergesetzt und präsentierten für zwei Wochen ihre bewegenden und persönlichen Arbeiten im OrthoCentrum Saale.

    Am Mittwochabend, 4.3. 2020, fand die Vernissage in den modernen Räumen der Orthopädie- Praxis auf dem Campus Bad Neustadt statt.

    Zahlreiche Kunstinteressierte konnten Malerei, Plastiken und Werke in Mischtechnik begutachten.

    Nach den Begrüßungsworten durch Dr. Peter Trus und Dr. Veit Winkelbach vom OrthoCentrum Saale und einer Einführung in die Kunstwelt durch den Schülervertreter Hendrik Walden wurde bei einem durch die Schülerinnen und Schüler vorbereiteten Buffet Kunst gelebt.

    Einen weiteren Höhepunkt stellte die szenische Interpretation der Ballade „Der Erlkönig“ durch Schüler des Kurses dar. Auch hier standen Körpereinsatz und Gefühl in Zentrum.

    Neben den Ausstellungsstücken konnten die zum Thema erstellten Skizzenbücher mit klassischen Proportionsmodellen sowie der Deutung von Kunstwerken über Kompositionsskizzen und die Auseinandersetzung mit dem eigenen Körpergefühl in zeichnerischer Form begutachtet werden. 

    Ein eigens von den Schülerinnen und Schülern und deren Kunstlehrerin Judith Winkelbach erstellter Katalog kann darüber hinaus den interessierten Besucher über Beweggründe und Intention der Kunstwerke aufklären.

    Die Ausstellung ist noch bis zum 18.3.2020 im OrthoCentrum Saale, Campus Haus 3 zu besuchen.

    Text: Judith Winkelbach

    Fotos: Judith Winkelbach – wik / Borst

  • Baytree

    Baytree

    Wenn Bäume sprechen könnten…

    Dass die aktuellen Klimabedingungen unseren heimischen Bäumen nicht gut tun, sieht man nahezu überall. Aber: Was genau geschieht denn mit den Bäumen? Wenn die Bäume doch nur sagen könnten, …

    Genau hier setzt unsere Projektarbeit an: Schülerinnen und Schüler werden der Schwarzerle auf dem Sportplatz, getauft auf den Namen Rhöni, eine Stimme verleihen. In einem Workshop haben die Jugendlichen zu diesem Zweck gelernt, was genau ein Baum braucht, um sich wohl zu fühlen. Mit diesem Wissen können sie Echtzeit-Messungen des Stammwachstums und des Saftflusses mit meteorologischen Daten (Temperatur und Niederschlag) abgleichen und daraus Schlussfolgerungen ziehen, wie es um „den Gemütszustand des Baumes“ bestellt ist. So verleihen sie Rhöni eine Stimme: Täglich wird „der Baum“ twittern, wie es ihm geht.

    Mitarbeiter der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, die die technische Ausrüstung bereitgestellt und uns in die Arbeit eingewiesen haben, werden die Tweets in einen bayernweiten Zusammenhang setzen. Ziel des Projekts ist es, die Auswirkung von Großwetterlagen auf heimische Baumarten an verschiedenen Orten Bayerns zu erfassen und besser zu verstehen.

    Nähere Informationen stellt die Projekthomepage bereit: https://baytreenet.de/standorte/bad-neustadt-an-der-saale/

    Text und Bilder: Eva Schmidt

  • juvenes translatores

    juvenes translatores

    Die Kommunikationsprofis vom Rhön-Gymnasium – Der Europäische Wettbewerb Juvenes Translatores 2019

    Schüler von 750 europäischen Schulen haben dieses Jahr am Übersetzungswettbewerb Juvenes Translatores der Europäischen Union teilgenommen. Der Wettbewerb dient seit 2007 der Förderung der flüssigen und niveauvollen Verständigung in der EU. Mittlerweile nimmt das Rhön-Gymnasium zum vierten Mal an ihm mit unterschiedlichen Ausgangs- und Zielsprachen teil.

    Die Schulen bewerben sich im Vorfeld um die Teilnahme. Mit etwas Glück wird man innerhalb seines Landeskontingents ausgelost. Das Rhön-Gymnasium war die einzige unterfränkische Schule, die am 21.11.2019 mitmachen durfte. 

    Die Liste der teilnehmenden Schulen liest sich wie die Beschreibung einer Schnitzeljagd durch Europa: Königliches Athenäum Sankt Vith (Belgien), Tallinna Prantsuse Lütseum, Tallinn (Estland), Sandford Park School, Dublin (Irland), Colegio Sagrado Corazón, Pamplona (Spanien), Lycée Militaire de Saint-Cyre (Frankreich), Liceo Classico “Volta”, Como (Italien), Our Lady and St Patrick’s College, Knock, Belfast (Nordirland), Wisbech Grammar School, Wisbech (England)…

    Schulen aus Großbritannien? Ist das noch möglich? Leider können wir 2020 nicht mehr gegen unsere Freunde aus dem Vereinigten Königreich antreten, da sie aufgrund des Brexit nicht mehr teilnehmen werden.

    Die Arbeiten werden mittlerweile europaweit zeitgleich online geschrieben, danach zentral bewertet. Wir freuen uns über das gute Abschneiden unserer Schüler und Schülerinnen in diesem Wettbewerbsumfeld, die weiterhin mithalten können, obwohl das exakte Übersetzen in den modernen Fremdsprachen an bayerischen Gymnasien nur noch punktuell zum Sprachvergleich oder zur Ausbildung von Sprachbewusstheit zum Einsatz kommt. 

    Zwar hat noch keiner unserer Teilnehmer die Reise nach Brüssel mit Eltern und Lehrer samt Ehrung durch die Veröffentlichung der Übersetzung gewonnen, doch durfte sich auch dieses Jahr der Verfasser einer Übersetzung über ein besonderes Lob der Jury für eine ausgezeichnete Leistung freuen. Weniger als 9% der Teilnehmer werden auf diese Weise geehrt. Auf der Homepage des Wettbewerbs kann man die Prüfungsaufgaben und die Gewinnertexte einsehen.

    2019/2020 (Jahrgang 2002)

    Englisch – Deutsch

    Französisch – Deutsch

    Polnisch – Deutsch

    Laura Fleck, Alexa Lachmann

    Regina Rahm, Melina Wappes

    Tobiasz Pietrala

  • RG-Lounge am 13.03.2020

    RG-Lounge am 13.03.2020

    Ein Abend voller Musik und Kreativität – Das ist die RG-Lounge!


    Jedes Jahr wird sie organisiert von den Teilnehmern des Projekt-Seminars am Rhön-Gymnasium.
    Während dieses Abends treten Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und Gäste gemeinsam oder solo auf und tragen so zu einem unvergesslichen Abend bei.
    Auch dieses Jahr ist es am Freitag, 13.03.2020 um 19:30 Uhr wieder soweit! Die Musikerinnen und Musiker, die an diesem Tag auftreten werden, freuen sich schon, ihr Können vor großem Publikum zu zeigen.
    Die RG-Lounge wird in der Turnhalle des Rhön-Gymnasiums, Franz-Marschall-Straße 7, stattfinden.
    Die Schüler und Schülerinnen sowie die Lehrkräfte des Rhön-Gymnasiums freuen sich darauf mit Ihnen einen abwechslungsreichen Abend voller Musik zu teilen.

  • Probentage des Rhön-Gymnasiums auf Burg Rothenfels

    Probentage des Rhön-Gymnasiums auf Burg Rothenfels

    Statements von Schülern über die Probentage des Rhön-Gymnasiums auf Burg Rothenfels

    Vom 17. bis 19. Februar fanden für zwei Chöre und die Big Band die diesjährigen Musikprobentage des Rhön-Gymnasiums auf Burg Rothenfels statt. Gefragt, wie es den Schülern gefallen hat, gaben sie folgende Antworten.

    • Rothenfels ist immer eine Möglichkeit, sich durch den Abstand vom Schulalltag mal nur auf die Musik zu konzentrieren. In der Kulisse der Burg kann man die anderen Chor – und Big Band-Mitglieder besser kennenlernen und so wird der Zusammenhalt gestärkt. – Regina Rahm, Q11
    • Während der intensiven Probenphasen kommt der Spaß nicht zu kurz und am Abend folgen noch gemeinsame Aktivitäten wie Schafkopf Spielen, Macarena Tanzen oder ein Crossfit Workout. – Laura Reinhart, Q12
    • Auf Burg Rothenfels haben wir mehrere neue Stücke erarbeitet, in der normalen Probe während der Schulzeit würden wir das nicht schaffen. – Michael (Jackson) Weyer, Q12
    • Während der drei Tage-Probephase wird neben den Proben beim Zusammensein auch das Lehrer – Schüler – Verhältnis verbessert. -Franziska Reder, Q11
    • Durch Rothenfels wachsen wir als Band enger zusammen, lernen uns besser kennen und stärken unsere Gemeinschaft. – Lara Geis, Q11
    • Es war anstrengend, aber trotzdem ein schönes Erlebnis. – Lorena Müller, 7c

    Text und Bild: Benjamin Balling

  • Informationen zum Coronavirus

    Informationen zum Coronavirus

    Informationen zum Infektionsschutz wegen des Corona-Virus finden Sie an den folgenden Stellen:

  • Vorlesewettbewerb

    Vorlesewettbewerb

    Vorlesewettbewerb: Julia Ziegler gewinnt den Kreisentscheid

    Souverän und überzeugend setzte sich die Schulsiegerin des Rhön-Gymnasiums gegen 7 weitere Schulsieger/innen aus der Umgebung durch. Äußerst flüssig und anschaulich las sie zuerst eine Passage aus dem Jugendroman „Wie ein Fisch im Baum“ von Lynda Mullaly Hunt vor, die sie im Vorfeld ausgewählt und vorbereitet hatte. In der zweiten Runde galt es, sich einem unbekannten Text zu stellen, in diesem Fall Paul Maars Roman „Kartoffelkäferzeiten“. Auch diese Aufgabe bewältigte Julia mühelos und hauchte mit ihrer Interpretation der Textstelle den Figuren Leben ein. Das Niveau war an diesem Tag hoch, die acht Teilnehmer bewiesen ihr Können und konnten sowohl Jury als auch Zuschauer beeindrucken. Umso erfreulicher ist es daher, dass die Gewinnerin aus den Reihen unserer Schule stammt und diese beim Bezirksentscheid demnächst vertreten wird!

    Text und Bild: Christine Maier-Fürsich

  • Projekttag

    Projekttag

    Europa“ – Projekttag am Rhön-Gymnasium

    Wie jedes Jahr wurde auch in diesem Schuljahr am Tag der Zwischenzeugnisvergabe an unserer Schule der Projekttag für die Jahrgangsstufen 5-9 abgehalten. Er wurde wieder nach dem bekannten Vier-Häuserprinzip organisiert. Hierbei sind die Schüler*innen in vier „Häuser“ (Nord-, Ost-, Süd- und Westeuropa) mit jeweils sechs Unterhausgruppen eingeteilt, die dieses Jahr die Namen von europäischen Großstädten trugen. Das Besondere dabei ist, dass die Schüler*innen aller Jahrgangsstufen miteinander gemischt sind. Sie werden den ganzen Vormittag als Gruppe in vier verschiedenen Stationen auf die Probe gestellt, wobei sie Punkte in Form von Diamanten für ihr Haus sammeln. Ziel des Ganzen ist es – ganz wie in Hogwarts – den Hauspokal zu gewinnen. Dieser wird am Ende des Tages vor allen vier Häusergruppen in der Turnhalle der Schule überreicht, zusätzlich mit einem kleinen Geschenk für das Siegerhaus. Am Ende stellte sich das Haus „Nordeuropa“ als Sieger heraus.
    Doch nicht die Konkurrenz zwischen den Häusern steht im Vordergrund, sondern das Kennenlernen der Schüler*innen untereinander. Beim Lösen der Kompetenzaufgaben an den einzelnen Stationen mussten sie sowohl ihr Wissen als auch ihre Teamfähigkeit unter Beweis stellen. Bei der Vorbereitung der 24 Stationen wurden die Projekttagspaten auch von externen Partnern unterstützt.
    Das Themenspektrum reichte von „Speisen/Küche in Europa“ über „Sprachen“, „Organe der EU“ und „Beweggründe für die Flucht nach Europa“ bis hin zu „Literatur“ und „Musik“.

    Text: Diana Emmert und Tobias Greubel
    Fotos: Tobias Greubel