Am Donnerstag, den 17.5.2018, präsentierten Schülerinnen und Schüler des Rhön-Gymnasiums im Konzertsaal des Klosters Wechterswinkel ein anspruchsvolles und abwechslungsreiches Konzertprogramm mit vielen Highlights. Franziska Reder, Charlize Klinger, Na Zhan und Leonie Groß begeisterten am Klavier mit Stücken von Einaudi, Schütz, Moser, Reger und Mozart. Stella Wycisk spielte neben ihrem Vortrag am Klavier auch ein jazziges Stück auf dem Saxophon. Die jüngsten in der Runde waren Janne Vogt an der Klarinette und Finja-Helene Noack auf der Bratsche, die sich mit Stücken aus der Barockzeit und von Janacek souverän zeigten. Louis Kaiser (Tuba) und Leon Andres (Trompete) spielten virtuose Werke von Telemann, Scarmolin und Boyce. Die beiden Schüler haben mit ihren Instrumenten das sogenannte Additum belegt, das heißt, sie werden ihr Abitur unter anderem im Fach Musik und mit ihrem jeweiligen Instrument machen. Besonders hervorzuheben ist Yannis Rothenwald, der auf der Gitarre neben einem Satz von Carulli auch ein selbstkomponiertes Stück vortrug, das mit großem Beifall belohnt wurde. Andrea Oehme moderierte den Abend, indem sie die Interpreten jeweils etwas persönlicher vorstellte. Sie begleitete die Schüler auch am Konzertflügel.
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Freundschaft am Netz
Nachdem in diesem Jahr die Stadtmeisterschaften Volleyball ausgefallen sind, trafen sich die Mädchen-Schulmannschaften der Werner-von-Siemens-Realschule und des Rhön-Gymnasiums diese Woche erstmals zu einem Freundschaftsspiel.
Auf Seiten des Rhön-Gymnasiums traten elf Schülerinnen der Jahrgangsstufen 8 bis 11 gegen die Neigungsgruppe Volleyball der Realschule an. Obwohl die Spielerinnen des Rhön-Gymnasiums in dieser Konstellation noch nie vorher zusammen in einer Mannschaft gespielt hatten, holten sie sich den Sieg souverän in drei Sätzen (3:0). Wir gratulieren dazu ganz herzlich!

„Von ganzem Herzen“
Die Schülerinnen und Schüler der Klassen 10a und 10b setzten sich im Rahmen des Projektes „Von ganzem Herzen“ mit dem Bau, der Funktionsweise und den Krankheiten des menschlichen Herzens auseinander. Als Fachreferentin vermittelte dabei Frau Dr. Yvonne Lindemann, Oberärztin am Rhön-Klinikum, ihre Fachkenntnisse auf motivierende Weise. So erhielten die Schüler in einer Präsentation Einblick in den Ablauf einer typischen Herzklappenoperation und konnten Herzschrittmacher, Defibrillatoren (AICDs) und künstliche sowie biologische Herzklappenprothesen im Original unter die Lupe nehmen. Mit pädagogischem Geschick verstand es Oberärztin Dr. Lindemann, das vermittelte Wissen im anschließenden Praktikum zu veranschaulichen. Dabei legten die Schüler beim Sezieren von Schweineherzen mit Begeisterung selbst Hand an und vielleicht wurde dabei ja das Interesse für eine medizinische Berufslaufbahn geweckt. Wer weiß?

Schoolsleague Cup 2018
Seit nunmehr drei Jahren richten die Brose Bamberg mit Unterstützung der VR-Bank Rhön-Grabfeld den Schoolsleague-Cup im Basketball für weiterführende Schulen auch in Bad Neustadt aus.
Dieser besteht zunächst aus einem Kennenlerntag der Sportart Basketball für alle Schüler der 5. und 6. Jahrgangsstufe. Aus diesen Schülern bildet jede Schule eine Schulmannschaft, die dann den Schoolsleague-Cup gegen die anderen weiterführenden Schulen spielt. 2018 nahmen daran insgesamt neun Mannschaften aus unserer Region teil. Es wurde, verteilt auf zwei Spieltage, im Modus – Jeder gegen Jeden – gespielt und am Ende der Sieger ermittelt.
Die Mannschaft des Rhön-Gymnasiums errang dabei den hervorragenden 3. Platz, verpasste damit aber leider das Finale am 7. Juni in Bamberg, zu dem nur die beiden Erstplatzierten fahren dürfen.

Abschied der Falaiser Schüler
Und wieder einmal lachte die Sonne, als für unsere französischen Gäste und ihre Bad Neustädter Gastfamilien acht erlebnisreiche Tage zu Ende gingen.
Ein Besuch im Rathaus, wo Herr Breitenbücher – in Vertretung des 1. Bürgermeisters Herrn Altrichter – die französische Gruppe empfing und ihr auf sehr sympathische Weise unsere „Stadt mit Herz“ präsentierte, eine anschließende kleine Stadtführung mit Besteigung des Hohntores, sowie ein Mittagessen in unserer Mensa bildeten den Schlusspunkt unter diesen Aufenthalt.
Am Nachmittag hieß es dann, am Busbahnhof im Beisein der Gasteltern, der beteiligten Kollegen und der Schulleiterin Abschied zu nehmen – mit herzlichen Umarmungen, der ein oder anderen Träne und den besten Wünschen für eine gesunde Heimkehr. Auf ein Wiedersehen! Au revoir!
M. Poppe

SchülerInnen entwickelten Therapiespiele
Die Klassen 9x und 9y des Rhön-Gymnasiums Bad Neustadt nahmen an einem Pilotprojekt der Initiative Junge Forscherinnen und Forscher e.V. (IJF) teil. An zwei Tagen beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler anhand einer Aufgabenstellung aus dem medizinischen Bereich intensiv mit dem Thema Informationstechnologie. Mithilfe der Programmiersprache Scratch und dem Microcontroller MocoMoco entwickelten sie insgesamt acht Therapiespiele, die Patienten zur Durchführung physiotherapeutischer Übungen motivieren.
Dr. Brenda Pfenning, Wissenschaftliche Referentin und Bereichsleitung Bildung der IJF wies darauf hin, dass es bei diesem Projekt in erster Linie darum ging, dass Schülerinnen und Schüler Informationstechnologie nicht einfach nur benutzen, sondern auch verstehen. Das bedeutet, dass sie erkennen, was dahintersteckt, wie die Mensch-Maschine-Interaktion funktioniert und wie Menschen sie frei gestalten können.
Am ersten Besuchstag wurde den Schülerinnen und Schülern die Kreativ-Methode des „Design Thinking“ erklärt und Tipps zur praktischen Anwendung gegeben. Die 15- bis 16-Jährigen erhielten eine Projektaufgabe, in der eigene Einfälle gefragt waren, die es programmiertechnisch umzusetzen galt. Eine fiktive Patientenakte beschrieb die Ausgangssituation, informierte über Einschränkungen, mit der die erfundenen Patienten leben. In Kleingruppen waren die Neuntklässler schließlich gefordert, gemeinsam eine Idee für ein Therapiespiel und -bedienfeld zu erarbeiten, das den individuellen Patienten motiviert, geeignete physiotherapeutische Übungen durchzuführen. Dabei mussten sie gründlich analysieren und kreativ arbeiten. Letztendlich waren die Schülerinnen und Schüler gefordert, ihre Einfälle umzusetzen, indem sie in die Rolle der Patienten schlüpften, um die Prototypen zu testen. Dies war die Herausforderung bei diesem Schulbesuch.
Bis zum zweiten Besuchstag der Initiative beschäftigten sich die Neuntklässler in der Hausaufgabe intensiv mit der Programmierung ihrer Therapiespiele. Dazu wurde die frei verfügbare graphische Programmierumgebung „Scratch“ verwendet.
Spannend wurde es am zweiten Projekttag, als die Schülerinnen und Schüler ihre selbst entwickelten Therapiespiele im Rahmen einer „Erfinder-Messe“ gegenseitig testeten. Mit Schere, Kleber, Alufolie, Karton und Knetmasse bauten Sie dazu zunächst Bedienfelder, die zu bestimmten physiotherapeutischen Übungen motivieren: Memoryspiele, Klaviertastaturen oder Tanzspiele waren die Ergebnisse.
„An diesen beiden Projekttagen haben die Schülerinnen und Schüler durch Ausprobieren und Selbermachen wesentlich mehr gelernt, als im herkömmlichen Unterricht,“ ist sich Informatiklehrer Hermann Zimmermann sicher.

Von Märchen, Musik, von Äpfeln und Krieg
Herausragende Präsentationen der Seminararbeiten
„Eine Seminararbeit ist wie ein Hausbau“, erklärte Zwölftklässlerin Anne Härter zu Beginn ihrer Präsentation, „erst braucht man ein gutes Fundament, also Literaturrecherche, dann entsteht der Rohbau, also eine Gliederung, und am Ende folgen noch unzählige größere und kleinere Arbeiten, bis Arbeit und Präsentation fertig sind, bis also das Haus letztlich steht.“ Das Ergebnis konnte man nun am Rhön-Gymnasium bestaunen, wo vier herausragende Seminararbeitspräsentationen interessierten Eltern und Schülern der 10. und 11. Jahrgangsstufe gezeigt wurden. Diese Präsentationen schließen das so genannte W-Seminar ab, in dem es um wissenschaftliches Arbeiten geht.
Anne Härter ließ ihrem Metaphernfeuerwerk zum Einstieg einen ebenso unterhaltsamen wie gehaltvollen Vortrag über ihr Thema „Warum Märchen Kindern guttun“ folgen. Nina Söder klärte fundiert über den Einsatz von Musik im Rahmen der Therapie bei psychisch kranken Kindern auf und Anna Weber brachte die Zuhörer ob ihrer Fachkenntnis im Bereich Nahrungsmittelchemie zum Staunen, ohne diese mit allzu vielen Fachtermini zu überfordern: Bei ihr drehte sich alles um den Vitamin C-Gehalt von Äpfeln in Abhängigkeit von deren Reifegrad. Politischer ging es bei Max Rockenzahn zu, der sich kenntnisreich und souverän mit dem Thema „Neue Kriege“ auseinandersetzte.
Vor allem die Schülerinnen und Schüler der 10 und 11. Jahrgangsstufe hörten aufmerksam zu, da sie sich diese Präsentationen nun zum Vorbild für ihre eigenen Seminararbeiten nehmen können. Ein großer Dank geht an die Referentinnen und den Referenten, die diesen Zusatztermin mitten in der letzten Schulaufgabenphase und kurz vor dem Abitur wahrgenommen haben.
Text: Frank Gleichmann/ Andreas Maier
Musik verbindet – die RG-Lounge 2018
„Ohne Musik wäre das Leben ein Irrtum“ – Nietzsches Leitsatz ist mit der RG-Lounge am vergangenen Freitagabend im Rhön-Gymnasium ein weiteres Mal bestätigt worden. Sowohl interne als auch externe Schülerinnen und Schüler sowie aktive und pensionierte Lehrerkräfte des Rhön-Gymnasiums konnten das Publikum von der ersten bis zur letzten Minute begeistern. Dabei ist ein breitgefächertes Spektrum von ruhigen Melodien bis hin zu Rocklegenden, von aktuellen Hits bis hin zu selbstkomponierten Stücken umfassend abgedeckt worden. Solokünstlern wie auch ganze Klassen wurden dem hohen Anspruch der Originalwerke voll und ganz gerecht.
Dem Zuschauer wurde Filmmusik aus „Herr der Ringe“, emotional und stimmgewaltig vorgetragene Songs wie beispielsweise „Dusk Till Dawn“ oder „Jar of Hearts“ und irische Volkslieder dargeboten. Ein besonderes Highlight und gleichzeitig einen historischen Moment präsentierte die Lehrerband mit einem Gesangsduett der Schulleitung, bestehend aus Frau Dr. Vonderau und Herrn Arneth, die „Something stupid“ zum Besten gaben. Akzente setzten auch der eindrucksvolle Tanz zu Beginn des Abends oder Titel wie „Seven Nation Army“ oder „Highway to Hell“ sowie ein Lateinrap der Fünftklässler, der die oft als verstaubt angesehene Sprache in ein modernes Licht rückte.
Bei so einer erfolgreichen Umsetzung der seit vielen Jahren stattfindenden Lounge ist die Tatsache, dass der Abend von Schülern, die „ohne Kapital und Kompetenz“ in dieses Projekt starteten, organisiert worden ist, umso bemerkenswerter. Das P-Seminar „RG-Lounge“ wird zwar jedes Jahr von unserem Musiklehrer Herrn Balling betreut, muss sich jedoch selbstständig um Marketing, Termine, Proben und Bühnenkonzept kümmern. Jede Besetzung des P-Seminars gibt der Lounge so ihren individuellen Charakter. Diese Herausforderungen haben die diesjährigen „Seminarler“ in Angriff genommen – und die prall gefüllte Aula nicht nur mit ihrer Eingangsnummer „Everybody Need Somebody“ beeindruckt. Eine impressive und thematisch passende Raumgestaltung, unterstützt von vereinzelten Bartischen, Sitzsäcken und Sofas strahlten einen gemütlichen Flair aus und verdeutlichten so den Unterschied zwischen einer Lounge und einem Konzert. Gerade auch die sympathische Anmoderation mit so manchem Wortwitz sorgte für Esprit. Am Ende der Lounge dankten die Teilnehmer des Seminars sichtbar gerührt ihren Unterstützern wie etwa der Technik, dem AK Catering, dem Sponsoring, der Schulleitung, zuletzt den Künstlern, dem Publikum und insbesondere ihrem Seminarleiter für das Gelingen dieses schönen und kurzweiligen Abends. Das Ziel, Talente zu ermutigen, zu unterstützen und jahrgangsstufen- und schulübergreifend zu Bands zusammenzusetzen, haben die Schüler zweifelsohne erreicht. Herr Balling fasste den Abend am Ende schön zusammen mit den Worten: „Musik verbindet“.

Von Kreuzottern und Keimen – Jugend forscht 2018
Zwei Schülerinnen des Rhön-Gymnasiums nahmen in diesem Jahr am Regionalwettbewerb „Jugend forscht“ in Bessenbach teil. Dorothea Schönner hatte sich mit der Verbreitung und dem Schutz der Kreuzotter am Himmeldunkberg beschäftigt und wurde mit einem Zeitschriftenabonnement prämiert. Paula Staffa stellte ihre Ergebnisse zu alternativen Möglichkeiten einer Keim- und Algenreduktion in Aquarien vor. Ihre fundierten Ausführungen wurden mit dem Sonderpreis für Umwelttechnik belohnt.

Mit Federkiel und Rüstung
Am 26.02.2018 fand an unserer Schule zum achten Mal das alljährliche Mittelalterprojekt für die siebten Klassen statt. In diesem Jahr konnten die Schüler an drei Stationen diese vergangene und für viele so faszinierende Epoche erkunden. Als Ergänzung zum Geschichtsunterricht wird bei diesem Projekt besonders die mittelalterliche Sozial- und Alltagsgeschichte in den Blick und die Griffweite der Schüler gebracht. Die Ausrüstung und die Waffen eines Ritters konnten die Schüler selbst führen und anziehen. Eine Stunde widmeten sie sich den Aufgaben eines Mönches im Skriptorium, wo sie einige mittelhochdeutsche Textzeilen mit Gänsefedern und Tinte zu Büttenpapier brachten und verzierte Manuskriptseiten erstellten. Das Leben des einfachen Volkes wurde natürlich nicht ausgespart. Die Alltagskleidung, die Stoffe, aus denen sie gemacht wurde und in diesem Jahr speziell eine Erkundung längst aus der Mode gekommenen Schuhwerks durch Frau Annemarie Leuschner rundeten diesen Tag ab. Wir bedanken uns bei unseren externen Partnern und den Lehrkräften der verschiedenen Fachschaften, die hier im Einsatz waren. (F. Stürmer)









