Kategorie: Sprachen_Wettbewerb

  • Germany meets Pakistan 

    Germany meets Pakistan 

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    Germany meets Pakistan
    Vertreter des Rhön-Gymnasiums in Lahore

    Volle und dreckige Straßen, unterdrückte Frauen mit Kopftüchern, bettelnde Kinder und eine vom Smog geschwängerte Luft – so oder ähnlich sieht das von den Medien generierte Bild aus, das viele Menschen in Deutschland von Pakistan haben. Dass dies eine viel zu pauschale und vor allem einseitige Darstellung ist, stellte die Delegation vom Rhön-Gymnasium schnell fest.
    Stephen Kimbrough, Tanja Rehm und Christine Maier-Fürsich besuchten im Herbst 2023 die Partnerschule LGS Paragon in Lahore, um die Beziehungen zwischen den beiden Schulen zu stärken. Eine Partnerschaft besteht seit 2021 im Rahmen des PASCH-Netzwerks „Schulen: Zukunft schaffen“. Im Verlauf von zwei Wochen erhielten die Lehrkräfte Einblicke in das pakistanische Schulsystem, das zwischen staatlichen und privaten Schulen unterscheidet. Dabei wurde deutlich, dass unsere Partnerschule als Privatschule einen deutlich höheren Standard als lokale öffentliche Bildungseinrichtungen hat. Die Lahore Grammar Schools (LGS) orientieren sich nach dem englischen Schulsystem, weshalb die Schüler und Schülerinnen nicht nur Schuluniformen tragen und die Unterrichtssprache ab dem Kindergarten in allen Fächern bis auf die Muttersprache Englisch ist, sondern ihre Schullaufbahn mit den A-Levels abschließen, was unserem Abitur entspricht.
    Auch wenn die technische Ausstattung nicht ganz an die des Rhön-Gymnasiums heranreicht, erzielen viele Schüler und Schülerinnen herausragende Ergebnisse, auch im internationalen Vergleich. Anders als bei uns üblich werden etliche Inhalte über sogenannte Pattern Drills, also konsequentes und repetitives Einüben von Mustern vermittelt. In Deutschland wird zusätzlich auf problemlösendes Denken und Transfer Wert gelegt. Positiv aufgefallen sind die Motivation und Wissbegierde, die die meisten Schüler im Unterricht zeigten.
    Ungewohnt war der Sportunterricht, da er ganz anders abläuft als bei uns: Zum einen konzentriert er sich auf Ballsportarten, die nicht in einer Halle oder auf dem Rasen ausgeübt werden, sondern in einem Innenhof. Zum anderen wird keine Sportbekleidung getragen, sondern in Schuluniform gespielt. Trotz dieser Umstände war die Leistung der Schüler beachtlich.
    Besonders gefreut haben sich die drei deutschen Lehrkräfte über das Interesse und die Neugier, die ihnen von der Schülerschaft entgegengebracht wurden. Das liegt unter anderem daran, dass immer mehr pakistanische Kinder Deutsch als Fach wählen, um in der globalisierten Welt einen weiteren Vorteil zu haben.
    Neben den schulischen Aktivitäten fand sich noch Zeit, einige Sehenswürdigkeiten Lahores, dem kulturellen Zentrum Pakistans, zu besichtigen. Dabei war vor allem der Besuch der Badshaai Moschee und des Fort Lahore beeindruckend. Am schönsten waren jedoch die Erfahrungen mit den Menschen vor Ort, die ihre Gäste sehr herzlich aufnahmen und sich viel Mühe gaben, auf die kulturellen und religiösen Besonderheiten einzugehen. Auf diese Weise wurden Freundschaften geschlossen und Stereotype abgebaut – nur der Smog blieb.

    Text: Tine Maier-Fürsich, Stephen Kimbrough und Tanja Rehm
    Bilder: Tine Maier-Fürsich

    Franz-Marschall Straße 7, 97616 Bad Neustadt a.d. Saale

    Tel. 09771 / 63 015 0
    Fax. 09771 / 63 015 – 99
    Mail: direktorat[at]rhoen-gymnasium.de

  • Die Aussies zu Gast am Rhön-Gymnasium!

    Die Aussies zu Gast am Rhön-Gymnasium!

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    Die Aussies zu Gast am Rhön-Gymnasium!

    Australien-Austausch 2023- Teil 1

    Anfang Dezember, es schneit, die Sonne scheint- bestes Rhöner Vorzeigewetter.

    Dann landet das Flugzeug und auf der Rückfahrt von Frankfurt beginnt die Schmelze. Mit anderen Worten: Wir hatten auf der Wasserkuppe noch zwei Tage die Chance auf Schnee, danach war es matschkalt und regnerisch. Soweit zum Wetter.

    Die netten Austausch -Schülerinnen und -Schüler hatten zum Glück schon im Infobogen ausgefüllt, was sie gerne in Deutschland erleben würden, so konnten sich die Gastfamilien darauf einstellen. Ganz oben auf der Liste stand: Skifahren- am ersten Wochenende gleich erledigt- in einigen Familien gab es in den Weihnachtsferien dann noch eine Reise, entweder auf die Piste, oder in eine Großstadt.

    Doch bis dahin unternahm die Gruppe zahlreiche Aktivitäten gemeinsam: Bowling, Kart-Bahn, Weihnachtsmarkt-Besuche und Teilnahme an den Hobbys der Partner, wie Tanzen, Tennis oder Musikunterricht.

    Ein Höhepunkt stellten sicher die Weihnachtsfeiertage und Silvester dar, indem die Schülerinnen und Schüler von Downunder die hiesigen Gebräuche live erleben durften.

    Im Rhön-Gymnasium bereicherten die Gäste den Englischunterricht und konnten sich ansonsten in der gemütlichen Mensa auf ihre anstehenden Abschlussprüfungen vorbereiten.

    Es war spannend, die Unterschiede im Tagesablauf und Schulsystem zu erleben, und wir freuen uns allesamt, das an Pfingsten in Australien selbst zu erkunden. Vor allem auf die Sehenswürdigkeiten und das Wiedersehen mit Zac, Euan, Izzy, Ruby und Campbell freuen wir uns jetzt schon.

     

    Text: Ida Winkelbach
    Fotos: Bernd Erb und Mirjam Keßler

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  • Bundeswettbewerb Fremdsprachen – Kategorie „solo“,

    Bundeswettbewerb Fremdsprachen – Kategorie „solo“,

    Wir gratulieren herzlich!

    Jannik Heptner, Schüler der Klasse 10b, hat am Wettbewerbssprache: Moderne Fremdsprache: Französisch teilgenommen und auf Landesebene den ersten Preis erhalten.

    Folgende Beweggründe führten zu seiner Teilnahme:

    Als sehr guter und an Land und Sprache äußerst interessierter Französischschüler hat Jannik Heptner eine zusätzliche Möglichkeit gesucht, sich mit Land und Sprache über den Unterricht hinaus zu beschäftigen und kreativ zu werden.

    Er musste für den Sprachwettbewerb folgende Aufgaben erfüllen:

    1. Das Erstellen eines kleinen Films zum  Thema „Die am meisten unterschätzte oder unnötigste Erfindung der Welt“. Jannik wählte dazu die Situation    zweier sich streitender Brüder aus. Er setzte diese Idee in humorvoller Weise um, indem er die typischen Brüderclichés zu seinem Sketch verarbeitete. Eigens zu diesem Film hat Valentin Vorndran die Klaviermusik komponiert und den Film damit eigenhändig am Klavier untermalt.
    2. Die Teilnahme an einem dreistündigen, schriftlichen Sprachtest im Fach Französisch, der an der Schule stattfand. Geprüft wurde kreatives Schreiben, Landeskunde und der Wortschatz in Form von Texten, die Wortlücken aufwiesen.

    Danach hieß es abwarten. Am 15. 06. 20 wurde ihm das höchst erfreuliche Ergebnis mitgeteilt:

    Jannik Heptner hat am Französisch-Sprachwettbewerb den ersten Preis – eine Geldzuwendung – bekommen. Da er über 90% der Gesamtpunkte erreicht hat, steht ihm der kostenlose Zugang zur „culturethèque“ für  die Dauer eines Jahres zur Verfügung.  Darin finden sich Zeitungsartikel, Lernspiele, Musik, Comics, Literatur, Serien aus dem französischen Fernsehen und vieles mehr.

    Höchstes Lob gilt dem so engagierten Schüler!!!

     
    Text: Ulrike Stern
    Bild: Valentin Vorndran/Jannik Heptner (Selbstauslöser)

  • juvenes translatores

    juvenes translatores

    Die Kommunikationsprofis vom Rhön-Gymnasium – Der Europäische Wettbewerb Juvenes Translatores 2019

    Schüler von 750 europäischen Schulen haben dieses Jahr am Übersetzungswettbewerb Juvenes Translatores der Europäischen Union teilgenommen. Der Wettbewerb dient seit 2007 der Förderung der flüssigen und niveauvollen Verständigung in der EU. Mittlerweile nimmt das Rhön-Gymnasium zum vierten Mal an ihm mit unterschiedlichen Ausgangs- und Zielsprachen teil.

    Die Schulen bewerben sich im Vorfeld um die Teilnahme. Mit etwas Glück wird man innerhalb seines Landeskontingents ausgelost. Das Rhön-Gymnasium war die einzige unterfränkische Schule, die am 21.11.2019 mitmachen durfte. 

    Die Liste der teilnehmenden Schulen liest sich wie die Beschreibung einer Schnitzeljagd durch Europa: Königliches Athenäum Sankt Vith (Belgien), Tallinna Prantsuse Lütseum, Tallinn (Estland), Sandford Park School, Dublin (Irland), Colegio Sagrado Corazón, Pamplona (Spanien), Lycée Militaire de Saint-Cyre (Frankreich), Liceo Classico “Volta”, Como (Italien), Our Lady and St Patrick’s College, Knock, Belfast (Nordirland), Wisbech Grammar School, Wisbech (England)…

    Schulen aus Großbritannien? Ist das noch möglich? Leider können wir 2020 nicht mehr gegen unsere Freunde aus dem Vereinigten Königreich antreten, da sie aufgrund des Brexit nicht mehr teilnehmen werden.

    Die Arbeiten werden mittlerweile europaweit zeitgleich online geschrieben, danach zentral bewertet. Wir freuen uns über das gute Abschneiden unserer Schüler und Schülerinnen in diesem Wettbewerbsumfeld, die weiterhin mithalten können, obwohl das exakte Übersetzen in den modernen Fremdsprachen an bayerischen Gymnasien nur noch punktuell zum Sprachvergleich oder zur Ausbildung von Sprachbewusstheit zum Einsatz kommt. 

    Zwar hat noch keiner unserer Teilnehmer die Reise nach Brüssel mit Eltern und Lehrer samt Ehrung durch die Veröffentlichung der Übersetzung gewonnen, doch durfte sich auch dieses Jahr der Verfasser einer Übersetzung über ein besonderes Lob der Jury für eine ausgezeichnete Leistung freuen. Weniger als 9% der Teilnehmer werden auf diese Weise geehrt. Auf der Homepage des Wettbewerbs kann man die Prüfungsaufgaben und die Gewinnertexte einsehen.

    2019/2020 (Jahrgang 2002)

    Englisch – Deutsch

    Französisch – Deutsch

    Polnisch – Deutsch

    Laura Fleck, Alexa Lachmann

    Regina Rahm, Melina Wappes

    Tobiasz Pietrala

  • Aussies in der Rhön

    Aussies in der Rhön

    Zum fünften Male hielten sich australische Schüler aus der Nähe von Sydney in der Rhön auf und genossen deren landschaftliche Besonderheiten. Ein Hochmoor gibt dort, wo sie herkommen, weit und breit nicht. Interessiert folgten sie deshalb am Dienstag, den 30. April einer Führung durch das Schwarze Moor. Ihre deutschen Partner vom Rhön-Gymnasium begleiteten sie dabei. Außerdem standen auch noch ein Besuch im Haus der Langen Rhön und Rhönrad-Turnen in Bischofsheim auf dem Programm. Nach anfänglichen Hemmungen, sich selbst einmal am Rhönrad zu versuchen, hatte sich bald eine Schlange gebildet, um auch einmal an die Reihe zu kommen.
    Davor hatten die „Aussies“ ihren ersten Vormittag an einer deutschen Schule hinter sich gebracht. Denn alle zwei Jahre beherbergen Schülerinnen und Schüler des Rhön-Gymnasiums eine Gruppe von Jugendlichen aus Wollongong, einem Küstenort in der Nähe von Sydney. Diese machen eine dreiwöchige Studienreise durch Deutschland und verbringen auch eine Woche in unserer Gegend, weil das Rhön-Gymnasium ihre Partnerschule ist. Was dieses Jahr besonders ist? Da die Osterferien und der 1. Mai heuer so nah beieinander lagen, konnten die Australier zum ersten Mal auch eine Maifeier besuchen und so eine typisch deutsche Tradition miterleben. Die fränkischen Bratwürste dort stießen ebenfalls auf großen Zuspruch.
    Am Sonntag darauf hieß es leider schon wieder Abschiednehmen. Aber einige deutsche Schüler folgten ihren Gästen schon im Juli als Austauschschüler nach „Down Under“ und erkunden nun die Partnerschule und den australischen Bundesstaat New South Wales.

    Text und Bilder: Ute Gräfenschnell

     

  • Sprachtalente am RG-NES

    Sprachtalente am RG-NES

    Sprachtalente am RG-NES

    Zum ersten Mal nahmen Schülerinnen und Schüler des Rhön-Gymnasiums am Bundeswettbewerb Fremdsprachen teil. Die Teilnahme bedeutete für die Schüler großen zusätzlichen Aufwand: Die intensive Vorbereitung auf ein Rahmenthema und Erledigen von zeitaufwändigen Hausaufgaben waren nötig, denn das Niveau des Bundeswettbewerbs geht deutlich über das im Unterricht Geforderte hinaus. Seit letztem Jahr gibt es ein neues Aufgabenformat: Jeder Schüler dreht ein kurzes Video in der Fremdsprache. Diese Aufgabe wurde bundesweit in beeindruckender Art und Weise von den Schülern bearbeitet. Auch unsere Schüler konnten sowohl im Gruppen- als auch im Solowettbewerb überzeugen und erhielten Auszeichnungen. Dabei wurden besonders die guten Leistungen von Xenia Rohe und Maja Büttner in der Kategorie Solo gewürdigt.

    Text: Christine Maier-Fürsich
    Bild: Eberhard Wirsing

  • Der Europäische Wettbewerb Juvenes Translatores 2018

    Der Europäische Wettbewerb Juvenes Translatores 2018

    Bild: Dr. Kerstin Vonderau, Marc Hörnlein,  Jessica Detta, Trang Nguyên, StD Friedrich Frenzel für die Fachschaften der modernen Fremdsprachen

    Europa braucht gelungene Kommunikation bis ins Detail – Der Europäische Wettbewerb Juvenes Translatores 2018

    Was haben das ehrwürdige Akademische Gymnasium in Graz (Österreich), das Lycée Mahatma Gandhi auf der Trauminsel La Réunion (Frankreich) und die traditionsreiche Rugby School in Warwickshire (England) gemeinsam? Schüler dieser und noch weiterer 750 Schulen aus allen Mitgliedsländern der Europäischen Union nehmen am internationalen Übersetzungswettbewerb der Europäischen Union teil. Der  Wettbewerb Juvenes Translatores dient seit 2007 der Förderung der flüssigen und niveauvollen Verständigung in der EU. Mittlerweile nimmt das Rhön-Gymnasium zum dritten Mal an ihm mit unterschiedlichen Ausgangs- und Zielsprachen teil.

    Die Arbeiten werden europaweit zeitgleich geschrieben und zentral bewertet. Auf der Homepage des Wettbewerbs kann man die Prüfungsaufgaben und die Gewinnertexte einsehen. Besonders bemerkenswert ist, dass unsere Schüler und Schülerinnen in diesem Wettbewerbsumfeld weiterhin punkten können, obwohl das genaue Übersetzen in den modernen Fremdsprachen in bayerischen Gymnasien nur noch punktuell zum Sprachvergleich oder zur Ausbildung von Sprachbewusstheit zum Einsatz kommt, aber keine eigene Prüfungsform mehr darstellt. 

    Zwar hat noch keiner unserer Teilnehmer die Reise nach Brüssel mit Eltern und Lehrer nebst Ehrung durch die Veröffentlichung der Übersetzung gewonnen, doch durfte sich auch dieses Jahr der Verfasser einer Übersetzung über ein besonderes Lob der Jury für eine ausgezeichnete Leistung freuen: „liest sich wie ein Original“. 

     

    Text: Friedrich Frenzel
    Bild: Elke Gleichmann

     

    2018/2019 (Jahrgang 2001)

    Englisch – Deutsch

    Französisch – Deutsch

    Vanessa Ljevo, Jessica Detta

    Trang Nguyên, Marc Hörnlein