Kategorie: Erdkunde

  • Sandkastenspiel für Kartenlesekompetenzen

    Sandkastenspiel für Kartenlesekompetenzen

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    Sandkastenspiel für Kartenlesekompetenzen

    Die 5c besucht das BayernLab

    Im Rahmen des Atlasführerscheins im Geographieunterricht besuchte die Klasse 5c das BayernLab. Die Schüler*innen bekamen eine Einführung in den digitalen Bayern Atlas mit besonderem Blick auf die Entwicklung von Bad Neustadt. Außerdem durften sie Höhenlinienmodelle von prägnanten Erhebungen der Region, wie dem Kreuzberg, in einer Augmented Reality Sandbox nachbauen. In diesem Sandkasten werden Höhenlinien auf den kinetischen Sand projiziert, sodass die Schüler*innen eine Verbindung von Modell und realer Sandlandschaft herstellen können. Zusätzlich ist eine Wassersimulation möglich, mit der Regen, Abfluss oder auch Flussverläufe gezeigt werden können. Und das Spielen im Sand macht ja bekanntlich auch Spaß!

    Text und Bilder: Jelena Deutscher

    ‘Hands on’ in der Augmented Reality Sandbox
    Roland Mai vom BayernLab vergleicht mit uns neue und alte Karten im Bayern Atlas

    Franz-Marschall Straße 7, 97616 Bad Neustadt a.d. Saale

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    Fax. 09771 / 63 015 – 99
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  • DLR-Mitarbeiter berichtet über emissionsfreies Fliegen 

    DLR-Mitarbeiter berichtet über emissionsfreies Fliegen 

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    DLR-Mitarbeiter berichtet über emissionsfreies Fliegen

    Videokonferenz im Geographie-Kurs der Q11

    Dr.-Ing. Georg Seydel, Verfasser: DLR

    Trotz Glatteis und Kälte konnte der Geographie-Kurs der Q11 von Frau Deutscher am 20.12.22 von zuhause aus an einer Videokonferenz mit einem Mitarbeiter des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) zum emissionsfreien Fliegen teilnehmen. Herr Dr.-Ing. Georg Seydel vom DLR-Standort Köln-Porz brachte uns das komplexe Thema auf anschauliche und beeindruckende Weise näher und stellte sich den kritischen Fragen der Schüler*innen. Emissionen können beispielsweise durch innovative Konstruktionen von Flugzeugen, hybrid-elektrische Triebwerke, Optimierung von Flugrouten oder den Abläufen am Boden sowie insbesondere durch Kerosin und Wasserstoff reduziert werden, welche mit Hilfe regenerativer Energien hergestellt werden. Ohne Gegenmaßnahmen ist durch den rasanten Anstieg des Flugverkehrs im Vergleich zu heute mit einer Vervierfachung der durch Luftfahrt entstehenden Emissionen bis 2050 zu rechnen. Eine drastische Reduktion dieser Emissionen ist möglich, aber mit großen Anstrengungen für Gesellschaft, Forschung und Industrie verbunden.

    Herr Seydel gewährte dem Kurs auch Einblicke in seinen beruflichen Werdegang: Er hat Maschinenbau studiert, kann auf eine Laufbahn in der Wissenschaft und in der Industrie zurückblicken und ist heute im Bereich des Managements des DLR tätig – mit gelegentlichem Blick auf einen joggenden Alexander Gerst.

    Text: J. Deutscher

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  • Augmented Reality im Geographieunterricht: Die Klassen 5a und 5d erkunden Höhenlinien

    Augmented Reality im Geographieunterricht: Die Klassen 5a und 5d erkunden Höhenlinien

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    Augmented Reality im Geographieunterricht: Die Klassen 5a und 5d erkunden Höhenlinien

    Am Montag, den 21.03.2022 besuchten die Klassen 5a und 5d im Rahmen des Geographieunterrichts den Workshop „Topographie auf Sand erleben“ im BayernLab. Die SchülerInnen konnten durch eine Projektion der Höhenlinien in Echtzeit selbst Berge formen und das System der Höhenlinien spielerisch entdecken.

    Außerdem erkundeten die SchülerInnen ihre Heimat mithilfe des BayernAtlas. Dabei lernten sie von Gefährdungsanalysen vergangener Naturkatastrophen bis hin zu Karten des historischen Bad Neustadts neue geographische Betrachtungsweisen kennen.

    Text und Bild: Laura Tomschi

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    Rhön-Gymnasium Bad Neustadt a. d. Saale © 2022

  • Exkursion des Geologie- Kurses Q12

    Exkursion des Geologie- Kurses Q12

    Exkursion des Geologie- Kurses Q12

    ,,Auf einem Korallenriff sollte man keine Höhenangst haben.“

     

    Wie schon in den letzten Jahren üblich, traten die Teilnehmer des Geologie-Kurses der Q12 eine herbstliche Exkursion an, um die Gesteinsbestimmung, das Verständnis über Oberflächenformen im Gelände und andere geologische Phänomene nicht nur theoretisch in der Schule zu erfahren, sondern auch in der Natur hautnah zu erleben. Vom 27. bis 29.10. führte diese Exkursion zunächst über die Fränkische Schweiz, wo die Teufelshöhle als Beispiel für eine Tropfsteinhöhle im Kalkgestein begangen wurde. Außerdem bestiegen die Geologen in Tüchersfeld zwischen Bamberg und Bayreuth einen eindrucksvollen Felsenturm, der als Überbleibsel eines 200 Millionen alten Korallenriffs in einem Urmeer dort heute in die Höhe ragt. Dem einen oder anderen Kursteilnehmer wurde es bei solchen Höhen schon schwindelig. Anschließend wurde die Exkursion in der Oberpfalz fortgesetzt, wo die Exkursionsgruppe in einem Selbstversorgerhaus untergebracht war. Abendessen und Frühstück wurde dementsprechend vom Kurs selbst organisiert und gemeinsam zubereitet. Das Herzstück der Exkursion aber waren die beiden Tage im Geo-Zentrum an der Kontinentalen Tiefbohrung (KTB) in Windischeschenbach, wo mit verschiedenen Work-Shops zur Gesteinsbestimmung, der Dauerausstellung im Museumsbereich, einer Geländebegehung und einer äußerst unterhaltsamen Führung auf den Bohrturm der Anlage ein abwechslungsreiches Programm geboten wurde. Allen Corona-Beschränkungen, Masken und morgendlichen Testungen zum Trotz war die Exkursion eine Abwechslung zum Schulalltag und bleibt den Kursteilnehmern hoffentlich noch lange in Erinnerung.

    Text: Tobias Greubel
    Bilder: Jonas Vogel 

  • Geo Q11: „Peak Oil“– höchste Zeit zu handeln

    Geo Q11: „Peak Oil“– höchste Zeit zu handeln

    Geo Q11: „Peak Oil“– höchste Zeit zu handeln

    Ist Öl eine knappe Ressource? Welche Regionen verfügen über die größten Reserven und was bedeutet eigentlich der Titel dieses Projektes, „Peak Oil“?

    Diesen und weiteren Fragen stellten sich die Schülerinnen und Schüler eines Geografie-Kurses der Q11 in einem Workshop, zu dem Michael Dohrmann, Leiter des Biosphären-Infozentrums „Haus der Langen Rhön“, an unsere Schule kam. Die anschaulichen Materialien verdeutlichten den Schülern unter anderem die Verteilung der Bevölkerung, des Wohlstandes und des verfügbaren Erdöls auf den einzelnen Kulturerdteilen. So konnten die Schüler mithilfe von Holzklötzchen und Wassergläsern die Wasservorkommen mit den Erdölreserven vergleichen und den jeweiligen Verbrauch berechnen. Schwarze Ballons veranschaulichten die Menge des CO2-Ausstoßes und Schüler, die auf dem Boden sitzen mussten, statt bequem auf dem Stuhl, stellten den Anteil der Bevölkerung dar, der in Armut lebt.

    Nachdem auch die Bedeutung des Begriffes „Peak Oil“ als globales Ölfördermaximum, welches bereits seit über einem Jahrzehnt überschritten wurde, geklärt war, schloss sich am Ende der Veranstaltung eine Diskussionsrunde über den nachhaltigen Umgang mit Energie und den endlichen Ressourcen unseres Planeten an.

    Vielen Dank an Herrn Dohrmann für das Angebot und die Durchführung des Projekts, welches den Schülern sicherlich ebenso nachhaltig in Erinnerung bleiben wird.

    Text und Fotos: Tobias Greubel

  • Wanderung des Geologie-Kurses der Q12

    Wanderung des Geologie-Kurses der Q12

    Wanderung des Geologie-Kurses der Q12

    Die Epoche der Trias vor ca. 250 Millionen bis vor ca. 200 Millionen Jahren prägte die Geologie Unterfrankens maßgeblich, da die drei Gesteine, die hier am häufigsten sind – Buntsandstein, Muschelkalk und Keuper – Ablagerungsgesteine aus genau diesem Zeitraum sind. Die genaueren Zusammenhänge konnten die Schülerinnen des Geologie-Kurses beim Besuch im Museum Terra Triassica (Land der Trias) in Euerdorf erkunden. Fossilien aus der Trias und Dioramen, welche die Flora und Fauna aus dieser Zeit nachstellen, ermöglichen es dort, sich ein Bild von den Lebensräumen in dieser Zeit zu machen.

    Auf dem Weg zum Museum von Bad Kissingen aus entlang des geologischen Wanderweges „durch die Zeit“ besichtigte die Gruppe Buntsandstein-Felsformationen, die sogenannten Wichtelhöhlen, und einen der 100 wichtigsten Geotope Bayerns, die Saurierfährten nahe Euerdorf – versteinerte Fußabrücke eines Ur-Reptils.
    Die Landschaftsentwicklung Bayerns steht ohnehin im Lehrplan, vor Ort im Gelände macht Geologie allerdings noch mehr Sinn und Spaß.

    Text: Tobias Greubel
    Fotos: Lisa Schilling

  • Exkursion des Geologie-Kurses Q12

    Exkursion des Geologie-Kurses Q12

    „Der Umlaufberg, der nicht umlaufen, sondern erklommen wurde.“

    Für die Teilnehmer des Geologie-Kurses der Q12 ging es vom 14.10. bis 17.10. als Ergänzung zum theoretischen Lernstoff für vier Tage raus aus dem Klassenzimmer in das Gelände, wo geologische Prozesse hautnah erfahren werden können. Da diese, zum Beispiel die Plattentektonik oder Erosionsvorgänge, nur sehr langsam und in großen Zeiträumen passieren, muss das analysiert werden, was der Jung-Geologe vorfindet: Gesteine und Oberflächenformen. Gelegenheit dazu bot sich auf einer Exkursion in der Region um Windischeschenbach in der Oberpfalz, welche von Herrn Dr. Holzförster, dem wissenschaftlichen Leiter des dortigen Geo-Zentrums an der Kontinentalen Tiefbohrung (KTB), geführt wurde. Im Geo-Zentrum selbst konnten die Teilnehmer in verschiedenen Work-Shops Gesteinsproben analysieren und geologische Phänomene anhand des hervorragenden Materials und der dortigen Ausstellung nachvollziehen. Den Abschluss der Lehrfahrt bildete am letzten Tag eine Wanderung entlang der Waldnaab, die sich über Jahrmillionen ein Tal in ein riesiges Granitmassiv genagt hat. Auf halber Strecke machte die Exkursionsgruppe noch in der Fränkischen Schweiz halt, wo die die Begehung der Karsthöhle in Pottenstein und die Besteigung eines Umlaufberges in Tüchersfeld auf dem Programm standen. Wer wissen möchte, was ein Umlaufberg ist, der kann sich an die Teilnehmer des Geologie-Kurses wenden, die seine Entstehung sicher erklären können.

    Text: Tobias Greubel
    Bilder: Miriam Krampert und Tobias Greubel

  • Baytree

    Baytree

    Wenn Bäume sprechen könnten…

    Dass die aktuellen Klimabedingungen unseren heimischen Bäumen nicht gut tun, sieht man nahezu überall. Aber: Was genau geschieht denn mit den Bäumen? Wenn die Bäume doch nur sagen könnten, …

    Genau hier setzt unsere Projektarbeit an: Schülerinnen und Schüler werden der Schwarzerle auf dem Sportplatz, getauft auf den Namen Rhöni, eine Stimme verleihen. In einem Workshop haben die Jugendlichen zu diesem Zweck gelernt, was genau ein Baum braucht, um sich wohl zu fühlen. Mit diesem Wissen können sie Echtzeit-Messungen des Stammwachstums und des Saftflusses mit meteorologischen Daten (Temperatur und Niederschlag) abgleichen und daraus Schlussfolgerungen ziehen, wie es um „den Gemütszustand des Baumes“ bestellt ist. So verleihen sie Rhöni eine Stimme: Täglich wird „der Baum“ twittern, wie es ihm geht.

    Mitarbeiter der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, die die technische Ausrüstung bereitgestellt und uns in die Arbeit eingewiesen haben, werden die Tweets in einen bayernweiten Zusammenhang setzen. Ziel des Projekts ist es, die Auswirkung von Großwetterlagen auf heimische Baumarten an verschiedenen Orten Bayerns zu erfassen und besser zu verstehen.

    Nähere Informationen stellt die Projekthomepage bereit: https://baytreenet.de/standorte/bad-neustadt-an-der-saale/

    Text und Bilder: Eva Schmidt

  • Geologie-Exkursion der Q12

    Geologie-Exkursion der Q12

    „Feldspat, Quarz und Glimmer – die drei vergess‘ ich nimmer!“
    Auf die Spuren der Gesteine begab sich bei spätherbstlicher Witterung der lehrplanalternative Geologie-Kurs der Q12 mit seinem Kursleiter Matthias Poppe. Die mehrtätige Exkursion führte die Schülergruppe in die Oberpfalz, wo am ersten Tag im Geo-Zentrum an der Kontinentalen Tiefbohrung (KTB) bei Windischeschenbach verschiedene Gesteinsproben in der dortigen Lernwerkstatt und dem Labor analysiert und bestimmt wurden. Feldforschungsarbeit erlebten die Schüler im Verlauf der Exkursion an markanten Stellen in der Umgebung. Dazu gehörte unter anderem die fränkische Linie, eine geologische Verwerfungslinie, die sich durch ganz Mitteleuropa zieht, der Parkstein, ein Basaltschlot, der die Schüler an die Vulkangesteine der Rhön erinnerte, die Burg Falkenberg, die auf einem imposanten Granitfelsen erbaut wurde, und eine Kaolingrube. Abends reflektierte und ergänzte die Gruppe ihre Eindrücke in intensiven durch Herrn Poppe geleiteten Lehreinheiten. Anschließend konnten sich die Steinfreunde bei sagenhaften Duellen an der Tischtennisplatte in der Jugendherberge und einem Bowlingabend in Weiden austoben, was von den Teilnehmern der Exkursion ausnahmslos mit Begeisterung angenommen wurde. Den runden Abschluss bildete am letzten Tag eine Wanderung durch das wildromantische Waldnaabtal, in dem die fluviatile Abtragung von Granitgestein mit seinen drei Bestandteilen, den Mineralen Feldspat, Quarz und Glimmer, auf eindrucksvolle Weise sichtbar wird. Ganz zum Schluss stand noch die Begehung der Karsthöhle in Pottenstein in der fränkischen Schweiz auf dem Plan. Die zahlreichen Eindrücke der vier Tage können die Schüler nun in den Geologie-Unterricht mitnehmen.


    Text und Bilder: Tobias Greubel

  • Geographieunterricht der Zukunft?

    Geographieunterricht der Zukunft?

    Einen Sandkasten der besonderen Art konnten Schüler der Klassen 5a und 5b bei jeweils einem Besuch im BayernLab bestaunen und – im wahrsten Sinne des Wortes – begreifen. Mit Hilfe von „Augmented Reality“ werden in diesem Sonderexponat in Echtzeit Höhenlinien und Farbsignaturen auf den formbaren Sand projiziert, sodass Veränderungen der Oberfläche so dargestellt werden, wie es die Schüler von physischen Karten aus dem Geographieunterricht kennen. Dabei bekamen die Schüler unter anderem auch die Aufgabe, verschiedene Reliefformen im Sandkasten nachzubauen, die sie vorher als klassische Höhenlinienzeichnung erhalten hatten.

    Außer dem „Begreifen“ von Höhenlinien bekamen die Fünftklässler noch einen anschaulichen und interaktiven Einblick in die Benutzung des Bayern Atlas, dem frei nutzbaren Kartenservice des Landesamtes für Digitalisierung. Einige Schüler durften zum Beispiel ihren täglichen Weg zum Rhön-Gymnasium auf einem riesigen Bildschirm nachzeichnen und sich dann ein Höhenprofil ihres Schulwegs anzeigen lassen.

    Ein Dank für die kompetente Durchführung der beiden Veranstaltungen geht an die Mitarbeiter des BayernLabs Ralf Endres und Fabian Hein und an den Leiter, Herrn Roland Mai. Für die Schüler stellte der Besuch eine willkommene Abwechslung und für den Geolehrer eine gelungene Ergänzung zum Unterricht dar.

    Text und Bilder: Tobias Greubel