Autor: Dr.Vonderau

  • Dauerausstellung „Physik ist überall“ am Rhön-Gymnasium

    Dauerausstellung „Physik ist überall“ am Rhön-Gymnasium

    Gymnasiasten präsentieren ihr Siegerfoto. Schulleiterin Frau Dr. Vonderau und Physikfachbetreuerin Frau Dr. Silvia Joachim freuen sich mit der Gewinnerin und den Gewinnern des Physikwettbewerbs. Das Projekt wurde finanziell vom Verein der Freunde des Rhön-Gymnasiums unterstützt. 

    Schülerinnen und Schüler der siebten Jahrgangsstufe nahmen am schuleigenen Physikwettbewerb „Physik ist überall –Technik in Bayern“ teil. Sie schossen Fotos, welche die Faszination der Physik zeigen. Gewonnen haben Leonie, Eric und Steven. Ihre Arbeiten wurden auf Acrylglas gedruckt und werden in einer Dauerausstellung im Rhön-Gymnasium gezeigt. Frau Dr. Joachim stellte fest: „Unserer besonderer Dank gilt dem Verein der Freunde des Rhön-Gymnasiums und dem Aero-Club e.V. Bad Neustadt.“ Der Verein der Freunde des Rhön-Gymnasiums stiftet den drei Gewinnern je einen Kino-Gutschein und übernimmt die Kosten für den Druck der Fotos auf Acrylglas. Der Aero-Club e.V. spendiert Gutscheine für „Mein Tag im Cockpit“ – einen Tag Segelfliegen am Flugplatz Bad Neustadt.

    Um Schülerinnen und Schüler für Physik und Technik zu begeistern, führte die Fachschaft Physik schon zum vierten Mal den schulinternen Wettbewerb „Physik ist überall“ durch. Wie kaum eine andere Wissenschaft durchdringt Physik nahezu alle Bereiche unseres Lebens. Um diese Verknüpfung mit dem Alltag und ihrem Umfeld kennenzulernen, betrachteten Schülerinnen und Schüler der siebten Jahrgangsstufe die Physik aus ungewöhnlichen Blickwinkeln. Mit ihren Kameras und Handys waren sie auf der Suche nach dem idealen Bild in diesem Schuljahr, anlässlich des 100. Geburtstages von Bayern, passend zum Thema „Technik in Bayern“.
    Aus den eingereichten Arbeiten wählten das Physiklehrerteam und die Schulleiterin die besten Fotos aus. „Es wurden viele sehr gute Fotos eingereicht, so dass die Auswahl wirklich schwer fiel“, berichtet Dr. Silvia Joachim und bedankt sich bei den Schülerinnen und Schülern für ihre Mühe.

    Leonie erzählt: „Es ist ein tolles Gefühl, ich mag Physik sehr und desto mehr freue ich mich, gewonnen zu haben.“ Das Foto von Leonie zeigt einen Rauchmelder und ein Feuerzeug. Leonie erklärt: „Ich habe einen Rauchmelder und ein Feuerzeug fotografiert, dann ineinander eingefügt und so bearbeitet, dass es aussieht, wie von einer Wärmebildkamera fotografiert.“
    Erics Bild zeigt Glasfaserkabel, die in acht Bündeln zusammengefasst wurden. Er erklärt: „Dieses Foto habe ich beim Besuch im BayernLab gemacht. Diese Kabelbündel finde ich cool, nicht nur, weil sie ein schnelleres Internet sichern, sondern auch, weil sie eine coole Erfindung sind. Ich war voller Freude, dass ich den Wettbewerb mit zwei anderen Kindern gewonnen habe. Ich finde, der Fotowettbewerb ist eines der coolsten Sachen an der Schule. Er wird auch sehr gut durch die Informatik und alle anderen Lehrer betreut .“Auch Steven freut sich über seine erfolgreiche Teilnahme am Wettbewerb. Er beschreibt sein Foto folgendermaßen: „Auf dem Bild ist die zweitgrößte Satellitenschüssel der Erdfunkstelle Fuchsstadt zu sehen. Die Satellitenschüssel wurde 1985 erbaut, ist 32 Meter hoch und befindet sich in Feld 2 (von insgesamt vier existierenden). Ich bin froh und überglücklich, bei diesem anspruchsvollen Wettbewerb gewonnen zu haben. Ich würde sagen, dass sich der 69 km lange Weg für das Bild gelohnt hat. Meine Eltern haben mich nach Fuchsstadt gefahren, nur damit ich das Bild machen konnte.“

    Foto: Gerd-Ludwig Borst
    Text: Silvia Joachim

  • Erneuerbare Energie aus Wasserkraft

    Erneuerbare Energie aus Wasserkraft

    Es war wohl der letzte heiße Tag eines schier endlosen Sommers, auf den unser Wandertag fiel. Und so marschierte die Klasse 8c mit ihren Lehrern Frau Dr. Joachim und Herr Poppe über schattige Spazierwege, immer der Brend folgend, die ja an unserer Schule vorbeifließt, „stromaufwärts“ – also in Richtung Rhön.
    Schon bald ließen wir die Stadt hinter uns, und weiter ging es über Wiesenwege. Dabei stießen wir auf Wehre im Fluss. Wir erfuhren, dass dort Mühlen den Fluss aufstauen, um die Wasserkraft zu nutzen. Diese Wehre haben aber lange Zeit den Fischen den Weg zur Eiablage im Oberlauf der Brend versperrt. Deshalb hat man jetzt bei den Mühlen extra „Umgehungsgerinne“ gegraben, die erstaunlich natürlich aussehen.

    Kurz darauf entdeckten wir Bäume, die offensichtlich angenagt waren: Hier waren Biber am Werk! In der Rhön galten sie lange Zeit als ausgestorben. Ein gutes Zeichen also dafür, dass die Brend heute wieder in einen „naturnahen“ Zustand versetzt worden ist.
    Schließlich erreichten wir die Kreuzmühle bei Querbachshof, wo der „Müller“, Herr Wittmann, uns schon erwartete. Er stellte uns sein „Kleinkraftwerk“ vor. Er mahlt nämlich nicht mehr Getreide wie seine Vorfahren. Das Wasserrad ist schon lange durch eine Turbine ersetzt worden, und die erzeugt Strom – für 30 Haushalte! Herr Wittmann zeigte und erklärte uns alle Bestandteile der Anlage und am Ende der Führung hatte er sogar ein Quiz für uns parat. Am besten aufgepasst haben Michelle und Antonia, und so durften sie als Siegerinnen zum Abschluss die gesamte Anlage in Betrieb setzen. Das Wasser schoss zur Turbine hinunter, setzte sie in Bewegung, und über ein Schwungrad und einen Riemen wurde der Generator angetrieben, der den Strom produziert.Wir konnten also direkt zusehen, wie Strom aus erneuerbarer Energie entsteht.
    Wir haben uns mit einem herzlichen Applaus bei Herrn Wittmann bedankt, und nach einem Abschiedsphoto ging es auch schon wieder zurück zur Schule.

     

    Text: M. Poppe
    und Bilder: Dr. S. Joachim

  • Erneuerbare Energie aus Sonnenenergie

    Erneuerbare Energie aus Sonnenenergie

    Der Technik-Check

    Was sind erneuerbare Energien? Woraus besteht eine Solarzelle? Was ist ein Halbleiter, eine Platine? Wie lötet man? Wie funktioniert eine Solarlampe? Antworten auf solche Fragestellungen fanden die Schülerinnen und Schüler der 7. Jahrgangsstufe zusammen mit ihrer Physiklehrkraft bei einem Besuch der Wissenswerkstatt in Schweinfurt.


    Zunächst wurde den Schülerinnen und Schülern die zugrundeliegenden Materialien wie z. B. Silizium oder Quarzsand vorgestellt und ihnen erklärt, wie man mit Solarzellen Strom erzeugt und diesen speichert. Dann absolvierten sie anhand einer Übungsplatine einen Lötkurs, erfuhren, dass als Werkzeug ein Lötkolben und als Material Lötzinn benötigt wird, lernten Sicherheits- und Unfallverhütungsmaßnahmen kennen und durften selbst praktische Übungen durchführen.
    Nach diesen Vorbereitungen konnten sie das Projekt Gurkenglaslampe in Angriff nehmen. Dafür löteten sie eine Schaltung, mit deren Hilfe tagsüber ein Akku mittels einer Solarzelle aufgeladen wird, der dann im Dunkeln LEDs leuchten lässt. Dazu löteten sie auf eine Platine eine Spule, einen Schalter, ein IC, eine LED und einen Batteriehalter. Sie lernten dabei auch, wie man einen Standbohrer bedient und Metallkanten säubert. Der Deckel der Gurkenglaslampe wurde mit allen elektrischen Notwendigkeiten ausgestattet und auf das Gurkenglas geschraubt. Das Glas durfte jeder zum Schluss selbst noch bemalen, damit es später auch für eine stimmungsvolle Beleuchtung sorgt. Aufgrund der engagierten Mitarbeiter hatte jeder einzelne Schüler mit seinem Projekt Erfolg.


    Bei den Schülerinnen und Schüler fand die Unternehmung großen Anklang, wie sich aus ihren Kommentaren ablesen lässt: „Am besten fand ich, dass wir wirklich alles selber machen durften.“ „Ich habe noch nie gelötet. Es war total interessant. Ich hätte nie gedacht, dass es so einfach geht.“ „Die Lampe werde ich zu Hause noch bekleben und dann in mein Zimmer stellen. Das war so ein aufregender Tag.“
    Ein herzlicher Dank gebührt dem Team der Wissenswerkstatt Schweinfurt für die sehr freundliche Aufnahme und kompetente Anleitung und dem Verein der Freunde des Rhön-Gymnasiums für den Zuschuss für die Buskosten.

    Text und Bilder: Dr. S. Joachim

  • Initiative Junge Forscherinnen und Forscher

    Initiative Junge Forscherinnen und Forscher

    Teilnahme am Aktionstag der „Initiative Junge Forscherinnen und Forscher“ in Würzburg

    Am Aktionstag „Europa in meiner Region“ zeigte die Initiative Junge Forscherinnen und Forscher e.V. (IJF), was sie zur Nachwuchsförderung in den Fächern Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik (MINT) in Bayern beiträgt. Veranstalter und Unterstützer war das Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales, die als Behörde in Bayern den Europäischen Sozialfonds (ESF) verwaltet. Bei der offenen Veranstaltung bekamen alle Anwesenden einen Einblick, wie die Projekttage der Bildungsinitiative an Schulen ablaufen und welche Themen dabei vermittelt werden. Ziel des Aktionstags war, die öffentliche Wahrnehmung dafür zu schärfen, was MINT-Bildung gesellschaftlich leistet und wie wichtig es ist, sie zu fördern. Die Jugendlichen experimentierten in Workshops und setzten sich mit Phänomenen der Bionik, der Energie und des Leichtbaus auseinander. Im Dialogforum diskutierten Vertreter aus Forschung, Wissenschaft und Wirtschaft über Chancen und Herausforderungen naturwissenschaftlich-technischer Bildung.

    Experimente mit Bezug zum Lebensalltag
    An der Veranstaltung probierten insgesamt 180 Schülerinnen und Schüler die verschiedenen Versuche zur Bionik, Energie und Leichtbau aus. Zwei Klassen des Rhön-Gymnasiums waren extra aus Bad Neustadt angereist. Mit seiner charmant-mitreißenden Art führte IJF-Schirmherr und Welterforscher Willi Weitzel durch das vierstündige Programm. Für Staunen und begeisterte Ausrufe sorgten die Physikanten & Co. in ihrer Wissenschaftsshow. Anhand eines Bechers erklärten sie zum Beispiel spielerisch die Zentrifugalkraft oder lösten das Rätsel der Vakuum-Kanone, die ein Kuscheltier in die Zuschauermenge katapultierte. 

    Weitere Informationen finden Sie 

    Fotografien: Andreas Grasser/IJF & H. Zimmermann

    Text: IJF/bearbeitet v. H. Zimmermann

  • Leseratten willkommen

    Leseratten willkommen

    Am Rhön-Gymnasium wird gelesen – und das nicht zu wenig, wie man an den zahlreichen Besucherinnen und Besuchern der vor einem halben Jahr neu eröffneten Schülerbibliothek leicht erkennen kann. Wer Freude an packenden Krimis, spannenden Fantasy-Geschichten, tollen Pferde-Abenteuern oder auch an herzzerreißenden Liebesgeschichten hat, der kommt bei uns voll auf seine Kosten, denn wir haben eine breite Auswahl für jede Leseratte im Regal stehen. Falls doch einmal ausgerechnet das Lieblingsbuch, das ihr unbedingt lesen möchtet, noch fehlen sollte, liegt eine Wunschliste bereit, die als Grundlage für unsere Neuzugänge dient. 

    Wir freuen uns jeden Montag, Mittwoch und Freitag in der ersten Pause in Raum A 234 (gegenüber dem Lehrerzimmer) auf euch!

    Euer AK-Schülerbibliothek 

    Text: L. Schmitkel
    Bilder: B. Hofer

  • Zurück aus Frankreich

    Zurück aus Frankreich

    Schüleraustausch mit Falaise 03.-12. Okt 2018

     

    Das war ein Erlebnis: zehn Tage bei unseren Austauschpartnern in Falaise! Gemeinsam mit Schülern der Realschule sind wir über Paris in die Normandie gereist, wo wir in den Familien unserer Partner untergebracht waren und den Alltag mit ihnen geteilt haben. Daneben haben wir eine ganze Reihe von Ausflügen unternommen, von denen ihr hier ein paar Eindrücke gewinnen könnt. Viel Spaß dabei.

    Text und Bilder: M. Poppe

     

  • Kopflose Gulaschsuppenrevolution im Regal auf der Venus

    Kopflose Gulaschsuppenrevolution im Regal auf der Venus

    In der Turnhalle des Rhön-Gymnasiums präsentieren am Freitag, dem 9. November, und am Samstag, dem 10. November, 40 Schülerinnen und Schüler der Mittelstufen-Theatergruppe das Stück „ Häuschen auf der Venus“. Menschliche Arroganz wird in satirischen, teils absurden Episoden auf vielfältige Art und Weise entlarvt. Demgegenüber wirken die grotesken Venusbewohner liebenswert und niedlich, – obgleich sie nach Schwefel stinken. Freuen Sie sich auf nicht ganz vorurteilsfreie Bajuwaren, einen Herrscher ohne Kopf, ausgelaugte Waffenhändler vom Mars, eine Gulaschsuppenrevolution und Russen, die im Regal nach Atombomben suchen! 

    Beginn der Aufführungen ist jeweils um 19:30 Uhr. Der Eintritt ist frei.

     

    Text: Andreas Maier

  • SMV-Seminar

    SMV-Seminar

    Schüler mit Isomatten, Schlafsack und Kuscheldecke – Schüler nachts in der Schule… Das kann nur eins bedeuten: Das SMV-Seminar stand wieder vor der Tür!

    Neben der Planung des neuen Schuljahrs durfte natürlich auch der Spaß nicht zu kurz kommen. Jede Menge alte Hasen, unsere drei neuen Verbindungslehrer, die Schülersprecher und engagierte neue Gesichter diskutierten gemeinsam die anstehenden Projekte: Schulfest, Projekttag, etc.
    Die einzelnen AKs (=Arbeitskreise), alte wie auch neue, setzten sich zusammen, um ihre Aktionen zu planen, mit denen sie das Schulleben vielfältig gestalten wollen, neu dabei der AK Schulball.

    Pünktlich nach der letzten Abstimmung für diesen Tag wurde die heiß ersehnte Pizza geliefert. Mit neuer Energie startete das Abendprogramm: Mörderspiel (jetzt erst recht), Dunkelverstecken, Völkerball.
    Punkt Mitternacht schlug dann die Stunde des „Werwolfs“ (Spiel natürlich), Verschwörungen von Lehrern sowohl mit als auch gegen Schüler inklusive. Getreu der sprichwörtlichen Weisheit der alten Römer: Carpe noctem.
    Nach einem kurzen Nickerchen (warum ist die Nacht auch immer so kurz) gab es ein gemeinsames, ausgiebiges Frühstück. Danach war es uns, wohl auch dank einer oder zwei Tassen Kaffees, wieder möglich, die letzten Punkte zu besprechen.
    Zurück daheim sind wir alle hoch motiviert, unsere Pläne im Schulalltag in die Tat umzusetzen.
    Ein fettes Dankeschön an unsere Verbindungslehrer, die uns stets mit viel Zeit und starken Nerven unterstützen!

    Habt ihr Lust bekommen, auch ein Mitglied unserer SMV zu werden? Jeder ist willkommen! Traut euch und meldet euch einfach im SMV-Zimmer!


    Text: Lisa Klett und Theresa Knieß

     

  • Ein K für Konturen

    Ein K für Konturen

    Die Ausflugstruppe auf der Maintal-Terrasse des Klosters

    Eine Schülerzeitung auf Kloster Banz

     

    Alle Jahre wieder fährt die Redaktion der Schülerzeitung Konturen des Rhön-Gymnasiums Bad Neustadt im Herbst nach Kloster Banz im oberfränkischen Bad Staffelstein, wo sie unter fachkundiger Leitung von Matthias J. Lange und Clemens Strimmer an ihrer neuen Ausgabe arbeitet. Neben den P-Seminar-Schülern der Oberstufe und der Schülerzeitungsbetreuerin Christine Maier-Fürsich begleiteten sie vier Nachwuchsjournalisten aus anderen Jahrgangsstufen und Frank Breunung als unterstützende Lehrkraft.

    Das zur Hanns-Seidel-Stiftung gehörende Kloster Banz bietet Seminar- und Computerräume zum professionellen Arbeiten. Die zwei Referenten gaben den Schülern die Möglichkeit, sich in den Bereichen Layout, Marketing und Redaktion weiterzuentwickeln und ihre Ideen mithilfe von verschiedenen Computerprogrammen zu verwirklichen. So konnten sich die Schüler für einige Tage von engen Lehrplänen und dem Prüfungsstress befreien und sich ausschließlich auf das zeitintensive Projekt fokussieren. Dadurch wurden große Fortschritte bei der Entwicklung der Schülerzeitungs-Ausgabe gemacht.

    Es herrschte eine angenehme familiäre Atmosphäre, die die einzelnen Teilnehmer weiter zusammenschweißte und die sie mit den Tagen immer produktiver machte. Das sind für die Konturen sicher die besten Voraussetzungen, um auch im nächsten Jahr bei Schülerzeitungswettbewerben vorne mitzuspielen.

    Text: Tobiasz Pietrala
    Bilder: Clemens Strimmer 

     

  • Fit im Umgang mit den Patienten

    Fit im Umgang mit den Patienten

    Um auch in diesem Schuljahr adäquat und schnell Erste Hilfe bei verletzten oder erkrankten Lehrern und Schülern leisten zu können, trafen sich alle neuen und alten Schulsanitäter zu einer eintägigen Fortbildung.

    Nachdem schnell neue Teams gebildet worden waren, wurden zuerst einmal im Stationstraining Basismaßnahmen wie z.B. das Blutdruck-Messen, das Anlegen einer Schiene oder die Rettung eines Patienten mit einer Trage wiederholt. Anschließend wurde ein Dienstplan erstellt und das Sanitätszimmer aufgeräumt und aufgefüllt.

    Nach der Pause kam dann der Höhepunkt für die Schüler: das Rollstuhl-Training. Dank der Unterstützung des Sanitätshauses Hörnlein, welches die Rollstühle kostenlos zur Verfügung stellte, konnten die Schulsanitäter ausprobieren, wie man korrekt mit einem Rollstuhl umgeht und welche Hindernisse es im alltäglichen Leben z.B. in der Stadt oder in der Schule zu überwinden gilt. 

    Erstaunt stellten beispielsweise einige Schulsanitäter fest, dass es nicht immer möglich ist, an  gewünschte Ziele zu gelangen, da manche Hindernisse wie z.B. zu enge Türen unüberwindbar waren. Teilweise dauerte es auch sehr lange, bis man einen bestimmten Ort erreichte, weil man mehrere Umwege in Kauf nehmen musste, um zum Beispiel zu dem entsprechenden Fahrstuhl zu gelangen.

    Ein weiterer wichtiger Inhalt es Trainings war es auch, sich einmal in die Lage eines Rollstuhlfahrers zu versetzen. Wie wird man von den Mitmenschen wahrgenommen? Bekommt man die Unterstützung, die man braucht? Durch den Perspektivenwechsel merkten sie spätestens beim „Treppensteigen“, wie wichtig es ist, dass alle Beteiligten miteinander reden und sich vertrauen können. 

    Es war eine sehr gelungene Veranstaltung, bei der alle Beteiligten viel Neues gelernt  und wichtige Erfahrungen gesammelt haben. 

    Text: I. Hoffmann 
    Bild: R. Wacker