Die Schülerinnen und Schüler der Klassen 10a und 10b setzten sich im Rahmen des Projektes „Von ganzem Herzen“ mit dem Bau, der Funktionsweise und den Krankheiten des menschlichen Herzens auseinander. Als Fachreferentin vermittelte dabei Frau Dr. Yvonne Lindemann, Oberärztin am Rhön-Klinikum, ihre Fachkenntnisse auf motivierende Weise. So erhielten die Schüler in einer Präsentation Einblick in den Ablauf einer typischen Herzklappenoperation und konnten Herzschrittmacher, Defibrillatoren (AICDs) und künstliche sowie biologische Herzklappenprothesen im Original unter die Lupe nehmen. Mit pädagogischem Geschick verstand es Oberärztin Dr. Lindemann, das vermittelte Wissen im anschließenden Praktikum zu veranschaulichen. Dabei legten die Schüler beim Sezieren von Schweineherzen mit Begeisterung selbst Hand an und vielleicht wurde dabei ja das Interesse für eine medizinische Berufslaufbahn geweckt. Wer weiß?
Kategorie: MINT-Erfolge

SchülerInnen entwickelten Therapiespiele
Die Klassen 9x und 9y des Rhön-Gymnasiums Bad Neustadt nahmen an einem Pilotprojekt der Initiative Junge Forscherinnen und Forscher e.V. (IJF) teil. An zwei Tagen beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler anhand einer Aufgabenstellung aus dem medizinischen Bereich intensiv mit dem Thema Informationstechnologie. Mithilfe der Programmiersprache Scratch und dem Microcontroller MocoMoco entwickelten sie insgesamt acht Therapiespiele, die Patienten zur Durchführung physiotherapeutischer Übungen motivieren.
Dr. Brenda Pfenning, Wissenschaftliche Referentin und Bereichsleitung Bildung der IJF wies darauf hin, dass es bei diesem Projekt in erster Linie darum ging, dass Schülerinnen und Schüler Informationstechnologie nicht einfach nur benutzen, sondern auch verstehen. Das bedeutet, dass sie erkennen, was dahintersteckt, wie die Mensch-Maschine-Interaktion funktioniert und wie Menschen sie frei gestalten können.
Am ersten Besuchstag wurde den Schülerinnen und Schülern die Kreativ-Methode des „Design Thinking“ erklärt und Tipps zur praktischen Anwendung gegeben. Die 15- bis 16-Jährigen erhielten eine Projektaufgabe, in der eigene Einfälle gefragt waren, die es programmiertechnisch umzusetzen galt. Eine fiktive Patientenakte beschrieb die Ausgangssituation, informierte über Einschränkungen, mit der die erfundenen Patienten leben. In Kleingruppen waren die Neuntklässler schließlich gefordert, gemeinsam eine Idee für ein Therapiespiel und -bedienfeld zu erarbeiten, das den individuellen Patienten motiviert, geeignete physiotherapeutische Übungen durchzuführen. Dabei mussten sie gründlich analysieren und kreativ arbeiten. Letztendlich waren die Schülerinnen und Schüler gefordert, ihre Einfälle umzusetzen, indem sie in die Rolle der Patienten schlüpften, um die Prototypen zu testen. Dies war die Herausforderung bei diesem Schulbesuch.
Bis zum zweiten Besuchstag der Initiative beschäftigten sich die Neuntklässler in der Hausaufgabe intensiv mit der Programmierung ihrer Therapiespiele. Dazu wurde die frei verfügbare graphische Programmierumgebung „Scratch“ verwendet.
Spannend wurde es am zweiten Projekttag, als die Schülerinnen und Schüler ihre selbst entwickelten Therapiespiele im Rahmen einer „Erfinder-Messe“ gegenseitig testeten. Mit Schere, Kleber, Alufolie, Karton und Knetmasse bauten Sie dazu zunächst Bedienfelder, die zu bestimmten physiotherapeutischen Übungen motivieren: Memoryspiele, Klaviertastaturen oder Tanzspiele waren die Ergebnisse.
„An diesen beiden Projekttagen haben die Schülerinnen und Schüler durch Ausprobieren und Selbermachen wesentlich mehr gelernt, als im herkömmlichen Unterricht,“ ist sich Informatiklehrer Hermann Zimmermann sicher.

Physik begeistert Jungforscherinnen und Jungforscher
Die Jungforscherinnen und Jungforscher der 7. Jahrgangsstufe des Rhön-Gymnasiums haben viel Freude am Selber-Experimentieren.
Experiment statt Schokolade: Mit „PiA – Physik im Advent“ hat die Deutsche Physikalische Gesellschaft einen Adventskalender der besonderen Art entwickelt: einen physikalischen Adventskalender. Darin werden den Jungforscherinnen, Jungforschern und allen, die daran Spaß haben, 24 kleine einfache Experimente und physikalische Rätsel vorgestellt.
Vom 1. bis zum 24. Dezember wurde jeden Tag per Video-Clip ein Experiment vorgeführt, das man auch selbst durchführen konnte. Auf der Webseite konnte man anschließend die Fragen zum Experiment beantworten und später die Auflösung als Video ansehen.
Die Fachschaft Physik, welche die Teilnahme am Wettbewerb anregte, war beeindruckt vom Engagement der Schülerinnen und Schüler. Frau Dr. Joachim freute sich, dass das gemeinsame Betrachten der Videos zu einem Adventsritual wurde und dabei die Freude am Selber-Experimentieren geweckt und für Spannung beim Zuschauen gesorgt wurde.
Die Schülerinnen und Schüler möchten alle im nächsten Schuljahr wieder an dem Wettbewerb teilnehmen und zeigten ihre Begeisterung auch in ihren Kommentaren:
Emilia: „Ich fand am besten das Experiment mit der Schokolade, wo ein Stück weggeschnitten wurde, die Tafel aber danach immer noch gleich groß war wie vorher. Mir hat gefallen, dass das Experiment mit Videos vorgestellt wurde und sehr verständlich war.“
Paula: „Mir hat gefallen, dass man viele Dinge ausprobieren konnte, da jeder die Materialien zu Hause hat. Außerdem fand ich gut, dass man nach dem Wochenende noch Zeit hatte die Fragen zu beantworten.“
Jana: „Ich fand alle Experimente sehr toll.“
Laura: „Mein Lieblingsexperiment ist das mit dem Verkleinern der Schokolade. Ich möchte im nächsten Jahr wieder an dem Wettbewerb teilnehmen, weil man vieles erfährt, was man sonst nie bemerkt. Die Experimente konnte man gut mit einfachen Dingen nachmachen.“
Carlos: „Das Klangexperiment mit den Löffeln ist mein Lieblingsexperiment aus dem Adventskalender.“
Leonie: „Mir hat am besten das erste Experiment gefallen. Es war cool mal richtig den Trick hinter der Geschichte zu erfahren. Ich wusste zwar schon, dass man ein Stück von der Schokolade wegnehmen kann, aber nie wie es geht.“
Lena: „Das erste Experiment ist mein Lieblingsexperiment.“
Eduard: „Besonders das erste Experiment fand ich ziemlich interessant.“

Ziel erreicht: Schülerinnen und Schüler für Technik begeistert
Mit Physik ans Ziel – Technik in Bayern
Stellvertretend für alle Gewinnerinnen des Mädchen gegen Jungs Wettbewerbs trugen Michelle und Leonie die Klasse 7c des Rhön-Gymnasiums in das Logbuch des offiziellen Geocache „Am Fluss entlang“ ein.
Rhön-Gymnasium. Beim Geocache, einer modernen Form der Schnitzeljagt, galt es die Koordinaten von Schätzen, die an ungewöhnlichen Stellen versteckt sind, mittels Karte oder Smartphone zu finden. Um die verschiedenen Stationen zu finden, mussten unterschiedliche Aufgaben gelöst werden. Die Mädchen wählten eine andere Anfangsroute als die Jungs und gewannen mit weitem Vorsprung. Es war Zusammenarbeit gefragt, um gemeinsam die Koordinaten des Schatzes zu finden. Gemeinsam ließ man sich die von Dr. Silvia Joachim und Günther Puchalla am Ziel versteckten Pralinen schmecken.
Das Handy wurde an diesem Tag aber nicht nur benötigt, um mittels Koordinaten den Weg zu finden, sondern auch um Fotos für einen schulinternen Wettbewerb zu schießen. Um Schülerinnen und Schüler für Physik und Technik zu begeistern, führt die Fachschaft Physik den schulinternen Wettbewerb „Physik ist überall“ durch. Wie kaum eine andere Wissenschaft durchdringt Physik nahezu alle Bereiche unseres Lebens. Um diese Verknüpfung mit dem Alltag und ihrem Umfeld kennenzulernen, betrachten Schülerinnen und Schüler der siebten Jahrgangsstufe die Physik aus ungewöhnlichen Blickwinkeln. Mit ihren Kameras und Handys sind sie auf der Suche nach dem idealen Bild in diesem Schuljahr, anlässlich des bevorstehenden 100. Geburtstages von Bayern, passend zum Thema „Technik in Bayern“.
Fleißig fotografiert wurde deshalb schon vor dem Geocaching bei einem Besuch im BayernLab Bad Neustadt, das die Schülerinnen und Schüler der 7c des Rhön-Gymnasiums in kleinen Gruppen erkundeten. An verschiedenen Stationen besichtigten sie unter anderem einen modernen Videokonferenzraum und einen 3D Drucker und erlebten dank Virtuell Reality sogar eine rasante Achterbahnfahrt auf dem Sofa. Wie in einer richtigen Achterbahn fühlte sich so manche Schülerin und so mancher Schüler, schwankte und schrie vor Begeisterung. Fasziniert hörten sie zu, als es um Phishing ging. Fleißig wurde diskutiert, woran man eine gefälschte E-Mail erkennen kann, mit der versucht wird, an persönliche Daten zu gelangen.
Die Schülerinnen und Schüler waren begeistert: „Es war total faszinierend“ kamen sie ins Schwärmen. „Ohne das große Engagement der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des BayernLabs wäre der Tag nicht möglich gewesen.“, stellte Frau Dr. Joachim fest und bedankte sich für die gute Zusammenarbeit. Alle waren sich einig, es war ein gelungener Wandertag.

Von Kreuzottern und Keimen – Jugend forscht 2018
Zwei Schülerinnen des Rhön-Gymnasiums nahmen in diesem Jahr am Regionalwettbewerb „Jugend forscht“ in Bessenbach teil. Dorothea Schönner hatte sich mit der Verbreitung und dem Schutz der Kreuzotter am Himmeldunkberg beschäftigt und wurde mit einem Zeitschriftenabonnement prämiert. Paula Staffa stellte ihre Ergebnisse zu alternativen Möglichkeiten einer Keim- und Algenreduktion in Aquarien vor. Ihre fundierten Ausführungen wurden mit dem Sonderpreis für Umwelttechnik belohnt.

Wettbewerb Informatik Biber
ERFOLGREICHES ABSCHNEIDEN DES RHÖN-GYMNASIUMS BEIM INFORMATIK WETTBEWERB „INFORMATIK BIBER“
Auf den ersten Blick ist das, was die Schülerinnen und Schüler hier begeistert, reine Knobelei am Computer, tatsächlich handelt es sich um informatische Grundüberlegungen, die zur richtigen Lösung führen. Spielerisch setzten sich dabei die Jugendlichen beim Online-Contest mit Fragen der Informatik auseinander, so z.B. mit Fragen rund um das intelligente Sicherheitssystem eines Museums bis hin zur Lichtkunst eines Hochhauses.
Erfreulich war das Abschneiden der Schülerinnen und Schüler des Rhön-Gymnasiums. In der Bilanz wurden 14 erste und 7 zweite Preise errungen. Interessierte können sich alle Aufgaben noch einmal unter der Adresse http://www.informatik-biber.de anschauen.





