Kategorie: Allgemein

  • Erneuerbare Energien

    Erneuerbare Energien

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    Erneuerbare Energien –

    Nachhaltig gegen den Klimawandel

    Schülerinnen und Schüler der 9. Jahrgangstufe mit ihrem Zukunftsdorf.

    Nach diesem Motto planen alle Schülerinnen und Schüler der 9. Jahrgangstufe zwei Tage lang im Team ihr Zukunftsdorf. Unterstützt wurden sie dabei von der Initiative junge Forscherinnen und Forscher, bei denen wir uns ganz herzlich bedanken.

    Was sind die Ursachen des Klimawandels? Warum müssen wir etwas tun? Was kann jeder Einzelne und was die Gesellschaft tun?

    Ausgehend von diesen Fragen bauen die Schülerinnen und Schüler ihr Zukunftsdorf, das nur durch erneuerbare Energien versorgt wird. Eine Solaranlage auf einem der Wohnhäuser ist optimal zur Sonne ausgerichtet und versorgt weitere Gebäude mit Strom. Um im Zukunftsdorf Güter transportieren zu können, wird ein Transportsystem, das bei Wind läuft und Gegenstände nach oben transportiert, realisiert. Natürlich werden auch die Wünsche der Dorfbewohner, wie etwa der Schutz von Tierarten, beachtet. So werden deren Lebensräume nicht durch Gebäude oder Gartenbau zerstört.

    Text und Bild: Dr. Silvia Joachim und Stephen Kimbrough

    Franz-Marschall Straße 7, 97616 Bad Neustadt a.d. Saale

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    Rhön-Gymnasium Bad Neustadt a. d. Saale © 2022

  • Knappe Niederlage im „Finale“ des Regionalentscheids

    Knappe Niederlage im „Finale“ des Regionalentscheids

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    Knappe Niederlage im „Finale“ des Regionalentscheids

    Nachdem sich vor zwei Wochen unsere Jungen IV-Schulmannschaft im Fußball in beeindruckender Manier den Titel im Kreisentscheid gesichert hat, fand am 12.5.2022 nun das Regionalfinale statt.

    Auf dem Sportgelände des Rhön-Gymnasiums empfing unser Team zunächst das Johann-Philipp-von-Schönborn-Gymnasium Münnerstadt. In einer (sehr) überlegenen Anfangsphase unserer Mannschaft war es allerdings der Gast, der seine einzigen beiden Chancen nutzte und schließlich mit 2:0 vorne lag. Doch wie bereits im Kreisfinale kam unser Team bemerkenswert zurück in die Partie, schaffte den Ausgleich und ging gar mit 3:2 in Führung. Am Ende stand ein gerechtes 3:3 auf der Anzeigetafel.

    Da die dritte teilnehmende Mannschaft, die Wallburg-Realschule Eltmann, ihr Spiel gegen Münnerstadt souverän mit 5:1 gewann, waren drei Punkte für den Turniersieg und die Qualifikation für das Bezirksfinale nötig. Gegen die körperlich überlegene und robuste Defensive der Eltmänner war allerdings an diesem Tage kein Durchkommen. Anrennen um Anrennen wurde leider nicht belohnt und so nutzten die Eltmänner eine Kontergelegenheit zum 0:1-Endstand.

    Während unmittelbar nach dem Schlusspfiff allen Beteiligten die Enttäuschung über die verpasste Chance auf das Bezirksfinale ins Gesicht geschrieben stand, überwiegt mit etwas Abstand nun der Stolz über die eigene Leistung und den 2. Platz im Regionalentscheid.

    Alles in allem lieferten die beiden Turniere den Jungs eine tolle Erfahrung und eine unvergessene Erinnerung, die ihnen niemand mehr nehmen kann.

    Text: Jens Hart

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  • Schule fürs Leben – Life Skills

    Schule fürs Leben – Life Skills

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    Schule fürs Leben – Life Skills 

    Beginnend mit diesem Schuljahr wurden alle Bayerischen Schulen dazu aufgerufen, das Projekt „Alltagskompetenzen – Schule fürs Leben“ in den Schulalltag aufzunehmen. Im Umfang einer Projektwoche sollen dabei künftig in jedem Schuljahr die Handlungsfelder Ernährung, Gesundheit, Haushaltsführung, Umweltverhalten, selbstbestimmtes Verbraucherverhalten sowie digital Handeln lebensnah und anwendungsbezogen vermittelt werden, so die Vorgaben des Bayerischen Kultusministeriums. Ein ambitionierter Ansatz, zumal die Art der Umsetzung in das Ermessen jeder einzelnen Schule gelegt wurde.  

    Die Planung am Rhön-Gymnasium lag in den Händen des pädagogischen Betreuers der Mittelstufe und führte zur Entwicklung eines Programms, das altersgerecht darauf ausgerichtet ist, die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen acht und neun beim Aufbau einer starken Persönlichkeit zu unterstützen. Unter dem Motto „Schule fürs Leben – Life Skills“ absolvierten die Schülerinnen und Schüler der genannten Jahrgangsstufen in Folge ein Lebenskompetenztraining in verschiedenen Seminaren, bei dem sie von externen Partnern und Lehrkräften begleitet wurden. 

    In der Jahrgangsstufe acht eröffneten am 23.02. und 24.02.2022 Sigrun Wunderlich und Luisa Kerrutt von der psychologischen Beratungspraxis Windrose in ihrem Programm „True colours – self empowerment“ schöpferisch einen Zugang zu den eigenen Stärken und regten durch Achtsamkeitsübungen und kunsttherapeutische Elemente zur Entdeckung des individuellen Potenzials an. Ein Team von Sozialtherapeutinnen der Caritas erarbeitete unter Leitung von Susanne Till Problembewältigungsstrategien im Alltag unter besonderer Berücksichtigung des Themenfelds Essstörungen. StR Sebastian Reuß hatte ein interaktives Programm zum Thema Werbung und Verbraucherverhalten im Internet vorbereitet, das von StD Friedrich Frenzel und OStDin Dr. Kerstin Vonderau präsentiert wurde. Die Lehrkräfte der Fachschaft Biologie führten schließlich durch ein selbst erarbeitetes Programm zum Thema „Alkohol – Kenne dein Limit“, bei dem z.B. im Rahmen eines Rauschbrilllen- Parcours die körperlichen Beeinträchtigungen während eines Rauschzustands simuliert wurden. 

    Auch in der Jahrgangsstufe neun konnten die Schülerinnen und Schüler im Rahmen von vier Seminaren ihre Lebenskompetenzen stärken und erweitern. Am 26.04. und 27.04.2022 stellten das BayernLab, die Initiative junge Forscherinnen und Forscher (IJFF) sowie die Fairtrade-Gruppe des Landkreises Rhön-Grabfeld kreativ und handlungsorientiert die Programme „Souverän im Netz“, „Regenerative Energien“ und „Fairtrade regional“ vor. Als besonders interessant galt dabei der Besuch im Eine-Welt-Laden. Zudem vermittelten StRin Eva Groß und StRefin Laura Tomschi Wissen und Fähigkeiten zum Thema Bankwesen und Zahlungsverkehr. So wurden etwa die Funktionen eines Online-Girokontos konkret angewandt und die Schülerinnen und Schüler verschafften sich einen Überblick über Zahlungsmethoden wie Klarna, Paypal, Kreditkarten und ApplePay/GooglePay, wobei auch das eigene Sparverhalten kritisch reflektiert wurde.  

    Die Referentinnen und Referenten der IJFF kehrten am 27.05.2022 noch einmal ans Rhön-Gymnasium zurück, um das Programm „Regenerative Energien“ in den Klassen der Jahrgangsstufe neun abzuschließen.  

    Bei der Evaluation der durchgeführten Seminare durch die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler zeigte sich die hohe Akzeptanz des Programms und die Bestätigung, in der Entwicklung der eigenen Lebenskompetenzen einen Schritt vorangekommen zu sein. Dies rechtfertigt den hohen planerischen Aufwand sowie den Unterrichtsausfall und beweist einmal mehr, dass eine offene und lebendige Schule eben eine Schule fürs Leben ist. 

    Text und Bilder: F.O. Fuchs

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    Schülerhände zeigen ihre „True colours“
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    Achtklässler beim Rauschbrillen-Parcours
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    Zu Besuch im Eine-Welt-Laden: Da findet mancher sogar eine Tasche für die neue Freundin!

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  • Berufsinformationstag am Rhön-Gymnasium

    Berufsinformationstag am Rhön-Gymnasium

    Maximlian Stapf, Abiturient des Jahrgangs 2011 am Rhön-Gymnasium, gab viele wertvolle Tipps für das Pharmaziestudium.

    Als Abiturienten gegangen, als Dozenten wiedergekommen

    Berufsinformationstag des Rhön-Gymnasiums mit attraktivem Programm und vielen „Ehemaligen“ 

    Bad Neustadt – Etwas ungewohnt war es wohl für die 10. bis 12.Klassen des Rhön-Gymnasiums, dass sie auch an einem Samstag ihren Schulranzen schnüren mussten. Aber dafür hielten die Organisatoren rund um Frank Stürmer, Matthias Baumbach und Michael Stöcklein, allesamt Mitglieder des Kollegiums am Rhön-Gymnasium, auch ein proppenvolles und höchst interessantes Programm bereit.

    In der nagelneuen Aula präsentierten sich auf einer Art „Hausmesse“ die geladenen Firmen DT&Shop GmbH, Rhön-Klinikum/Campus, PCR Formatec, Preh, Jopp, Kunert Wellpappe und Siemens mit ihren Produktpaletten und Ausbildungs- bzw. Berufsmöglichkeiten, während im ersten Stock ehemalige Schüler*innen in jeweils zwei halbstündigen Vorträgen über ihre erlernten Berufe und die Wege dahin referierten.

    Dr. Thomas Jansen und Anna Gimpel beleuchteten die Studien- und Arbeitsmöglichkeiten auf dem medizinischen Sektor, während eine Tür weiter Maximilian Stapf, er schreibt gerade an seiner Promotionsarbeit, aus seinem Apothekeralltag berichtete. Eine ganz besondere Stelle hat sich Marcel Becher ergattert, der an der Säbener Straße beim FC Bayern München für Medien und Öffentlichkeitsarbeit zuständig ist und begeistert aus dem Nähkästchen plauderte. Eine ganz andere Richtung hat Johannes Weth eingeschlagen, der seine Erfahrungen im dualen Studium im Bereich Maschinenbau vermittelte. Spielerisch anspruchsvoll und visionär wurde es beim Vortrag von Alexa Steinfeld, die dem Publikum ihre Leidenschaft für Game-Creation nahe brachte.
    Und schließlich schilderte Hannah Weth Berufsbild und Studium auf dem Gebiet der Sozialen Arbeit, während Ann-Kathrin Grom – und ihre Vorträge wurden am besten frequentiert – das weite Feld der Psychologie beleuchtete. „Das waren wirklich tolle Impulse für mich!“, schwärmte eine Schülerin nach dem Vormittag, der durch ein kleines Catering der Q12 „versüßt“ wurde.


    Text und Bilder: Gerd-Ludwig Borst

    Kleine Hausmesse am Berufsinfotag: Regionale Firmen präsentierten sich, ihre Ausbildungsmöglichkeiten und ihre Berufsbilder und beantworteten geduldig und ausdauernd die vielen Fragen der Schüler*innen. Fotos: Gerd-Ludwig Borst

  • Exkursion des Geologie- Kurses Q12

    Exkursion des Geologie- Kurses Q12

    Exkursion des Geologie- Kurses Q12

    ,,Auf einem Korallenriff sollte man keine Höhenangst haben.“

     

    Wie schon in den letzten Jahren üblich, traten die Teilnehmer des Geologie-Kurses der Q12 eine herbstliche Exkursion an, um die Gesteinsbestimmung, das Verständnis über Oberflächenformen im Gelände und andere geologische Phänomene nicht nur theoretisch in der Schule zu erfahren, sondern auch in der Natur hautnah zu erleben. Vom 27. bis 29.10. führte diese Exkursion zunächst über die Fränkische Schweiz, wo die Teufelshöhle als Beispiel für eine Tropfsteinhöhle im Kalkgestein begangen wurde. Außerdem bestiegen die Geologen in Tüchersfeld zwischen Bamberg und Bayreuth einen eindrucksvollen Felsenturm, der als Überbleibsel eines 200 Millionen alten Korallenriffs in einem Urmeer dort heute in die Höhe ragt. Dem einen oder anderen Kursteilnehmer wurde es bei solchen Höhen schon schwindelig. Anschließend wurde die Exkursion in der Oberpfalz fortgesetzt, wo die Exkursionsgruppe in einem Selbstversorgerhaus untergebracht war. Abendessen und Frühstück wurde dementsprechend vom Kurs selbst organisiert und gemeinsam zubereitet. Das Herzstück der Exkursion aber waren die beiden Tage im Geo-Zentrum an der Kontinentalen Tiefbohrung (KTB) in Windischeschenbach, wo mit verschiedenen Work-Shops zur Gesteinsbestimmung, der Dauerausstellung im Museumsbereich, einer Geländebegehung und einer äußerst unterhaltsamen Führung auf den Bohrturm der Anlage ein abwechslungsreiches Programm geboten wurde. Allen Corona-Beschränkungen, Masken und morgendlichen Testungen zum Trotz war die Exkursion eine Abwechslung zum Schulalltag und bleibt den Kursteilnehmern hoffentlich noch lange in Erinnerung.

    Text: Tobias Greubel
    Bilder: Jonas Vogel 

  • Netzgänger

    Netzgänger

    P-Seminar Netzgänger – Wie gut kennst du dich im und mit dem Internet aus?

    Der Umgang mit dem Internet wird heutzutage immer bedeutender und fast alle Kinder wachsen damit auf. Umso wichtiger ist es, junge Menschen über das Internet aufzuklären, sowie ihnen dieses näherzubringen. Deshalb hat es sich das P-Seminar „Netzgänger“ zur Aufgabe gemacht, den Schülerinnen und Schülern der siebten Jahrgangsstufe in Form von Workshops einen besseren Einblick in die Thematik „Internet“ zu geben.

    Im Rahmen des Workshops „Soziale Netzwerke“ haben wir den 7. Klässlern die Chancen und Risiken von Social Media vermittelt. Des Weiteren wurden die Unterschiede zwischen Freunden und Internetfreunden gemeinsam erarbeitet.

    In dem Workshop „Cybermobbing“ haben wir die Schülerinnen und Schüler auf die Gefahr des Mobbings im Internet hingewiesen und ihnen erklärt, was genau man unter Cybermobbing versteht, welche Folgen es haben kann und wie man sich dagegen schützen bzw. wehren kann.

    Über mögliche Risiken im Umgang mit dem Internet wurden die Schülerinnen und Schüler im Workshop „Fit in Technik und Recht“ informiert. Sie haben gelernt, wie mit sensiblen Daten umgegangen werden soll, wie man im Internet anonym surft und auf welche Gefahren man im Internet allgemein achten sollte.

    Im Workshop „Digitale Spielewelten“ erarbeiteten die Schülerinnen und Schüler, wie man eine Videospielsucht erkennen und ihr vorbeugen kann. Zusätzlich wurden sie darüber informiert, was sie tun könnten, um einem Freund/einer Freundin zu helfen, der/die videospielsüchtig ist. Darüber hinaus stellten sie gemeinsam heraus, welche Taktiken Unternehmen mit bestimmten Elementen in Videospielen verfolgen.

    Die Reaktionen der Schüler waren durchweg positiv. Sie fanden die Vorträge informativ und interessant und einige berichteten, dass sie viel dazu gelernt haben.

    Das „Netzgänger-Projekt“ soll fortan Bestandteil des P-Seminar-Angebots am Rhön-Gymnasium sein. Geplant ist, dass die Workshops am Ende der 6. Jahrgangsstufe durchgeführt werden.

    Text: Florian Medreder, Marius Wachtel, Max Bühner, Maxim Ushakov, Josefina Fiswik, Julia Mölter (Q12), Diana Emmert
    Bilder: Franziska Fell (Q12)

  • Wandertag einmal anders – Stadtrallye für die Großen

    Wandertag einmal anders – Stadtrallye für die Großen

    Wandertag einmal anders – Stadtrallye für die Großen

    Nach einer allzu langen Zeit, die coronabedingt ohne Gemeinschaftserlebnisse von der Sorte, an die man sich gerne erinnert, vergangen ist, konnte endlich wieder ein Wandertag stattfinden.

    Eine besondere Art von Erlebnis bot in diesem Kontext die Stadtrallye der Klasse 9d. Schüler höherer Klassen legen bekanntlich häufig kein gesteigertes Interesse am ‚Wandern‘ an den Tag. So wurde mit einer andersartigen Stadtrallye der Klasse eine Alternative versprochen, die für gute Stimmung, Spaß, Wettkampf und vertieftes Kennenlernen unserer Stadt sorgen sollte – ausdrücklich in Absprache mit einer aus Schülern bestehenden Beratungskleingruppe, die dafür sorgen sollte, dass die Rallye nicht aus langweiligen „Ü (= über) 50 (=jährigen)“-Lehreraufgaben besteht.

    Heraus kamen Herausforderungen wie z. B. „anhand von Fotos bestimmte Orte in Bad Neustadt finden“, „eine 3m lange Murmelbahn aus Naturmaterialien bauen“, „ein Foto mit Neustädter Architektur auf eine Weise machen, dass das Gebäude zu einem von Menschen manipulierbaren Gegenstand wird“, „aus einem Laden etwas bringen, dass es umsonst gibt“, oder auch – sehr beliebt – „einen Apfel in etwas Besseres eintauschen“.

    In Kleingruppen und mit Handys zur Dokumentation der Ergebnisse bewaffnet hatte die Klasse mehrere Stunden Spaß mit der Neustädter Bevölkerung, die tatkräftig mithalf und die Schüler durch Tipps und ‚Tauschwaren‘ unterstützte.

    Spannend wurde die Auswertung, denn nicht das alleinige Ausführen zählte, sondern die Punkte wurden gestaffelt nach Art der Leistung vergeben. So teilten sich beim Apfeltausch beispielsweise eine große, leere Metaxaflasche aus Porzellan und ein teuerer Kugelschreiber die oberen Plätze, aber auch Hygienetücher und ein angefangenes Päckchen Kaugummi trafen bei der Jury (in Gestalt der begleitenden Lehrer) ein.

    Die Schüler stellten fest, dass man auch in Geschäften, wenn man freundlich fragt, deutlich mehr bekommen kann als ein Werbe-Lifestyle-Magazin vom Ständer (letzter Platz). Diese Aufgabe gewann eine ganze Tasche voll aufblasbarer Nackenkissen, Hygienetücher und Pröbchen von allerhand Drogerieartikeln, aber auch ein Schnapsglas stand eher hoch im Kurs der Jury…

    Zu gewinnen gab es für die siegreichen Teams Gutscheine ihrer Wahl für Neustädter Geschäfte, immerhin 30€ für den 1. Platz und 15€ für die zweiten Sieger. Der 3. Platz bestand aus einem süßen ‚Trostpreis‘.

    Alles in allem ein gelungener Auftakt zu diesem Schuljahr; hoffen wir, dass noch viele ähnlich schöne Veranstaltungen folgen können.

     Text: C. Dürr

    Ayse Aslan
    Linus Koletnik
    Christopher Lemmerich
  • Projekt: Mini- Schiller

    Projekt: Mini- Schiller

    Ein Klassiker für die Hosentasche

    „Am … wurde Schiller in … als Kind von … geboren. Er besuchte ….“ Natürlich könnte man eine Dichterbiografie auch in einem traditionellen Referat vorstellen. Und dann alles im Heft (oder für den Schüler-Notfall auf einem Spicker) sichern. Zu dem außergewöhnlichen Leben Schillers passen aber außergewöhnliche Formen viel besser. Da haben wir uns in der 9a etwas anderes ausgedacht: ein Minibuch im Hosentaschenformat über den Autor unserer Klassenlektüre „Der Verbrecher aus verlorener Ehre“. Nach der Recherche in verschiedenen analogen und digitalen Quellen hat jeder für sich das Wichtigste über das bewegte Leben des Dichters kreativ in individueller Form festgehalten. Das hat einigen so Spaß gemacht, dass dabei – ganz analog mit Schere, Kleber und Papier – richtige kleine Schätze entstanden sind – für die Hosentasche viel zu schade!

    Stattdessen haben wir sie ansprechend in Szene gesetzt, mit Hilfe von Fototechniken, die wir im Kunstunterricht kennenlernten. 

    So ist aus unseren Übungen sogar eine kleine digitale Ausstellung der besten Mini-Werke entstanden, die sich sehen lassen kann. 

    Text:  Dorothea Bernklau, Judith Winkelbach

    Fotografien von den Künstlern/Autoren selbst

  • Ein Tag im Wald, im Zeichen der Umwelt und der internationalen Verbundenheit

    Ein Tag im Wald, im Zeichen der Umwelt und der internationalen Verbundenheit

    Ein Tag im Wald, im Zeichen der Umwelt und der internationalen Verbundenheit

    Am Morgen des 6. März 2021 traf sich das P-Seminar „Vor- und Nachbereitung eines Schüleraustauschs mit Israel“ im Stadtwald von Bad Neustadt, um zusammen mit zwei Förstern sowie einigen Vertretern der Stadt junge Bäume zu pflanzen. Der Tag begann damit, dass wir uns alle am Waldrand einfanden, ein besonderer Gast war hierbei der erste Bürgermeister Michael Werner (FW), der sich freundlicherweise die Zeit nahm, uns zu begleiten. Vom Treffpunkt aus wurden wir vom Förster Herr Türich zur Pflanzstelle geleitet, wo sein Kollege Herr Henig bereits mit einigen hundert Setzlingen auf uns wartete. Dort erhielten wir einen kurzen informellen Vortrag über die Vogelkirsch- und Elsbeerbäume, die wir pflanzen würden, da die ehemalig angesiedelten Eschen leider verheerend von einem Pilzbefall heimgesucht worden waren, sowie einen Crashkurs zum Pflanzen eines Baumes. Anschließend durften wir uns aber direkt an die Arbeit machen, natürlich unter ständiger Berücksichtigung der geltenden Abstands- und Hygieneregeln.

    Die ersten Spatenstiche in den kalten Boden waren eine Herausforderung, doch jeder hatte den Dreh relativ schnell heraus, mit der Sonne stieg auch der Spaßfaktor, es war ein gutes Gefühl, nach so vielen Wochen des Herumsitzens vor den Bildschirmen wieder mal etwas in der Natur zu machen. Nachdem der Bürgermeister sich verabschiedet hatte, um seinen nächsten Termin wahrzunehmen, dauerte es nicht lange, bis ein paar Stadträte zu uns stießen, die auch sofort mit anpackten. Nach einigen Stunden legten wir eine Pause ein und stärkten uns an der Brotzeit und den Getränken, die uns freundlicherweise von der Stadt zur Verfügung gestellt wurden. Zusammen kamen wir schnell voran, am Ende des Tages hatten wir etwa 300 der 400 Setzlinge gepflanzt, eine Leistung, die sich sehen lassen kann und zugleich eine Wohltat für die Umwelt.
    Natürlich gibt es auch einen Grund, warum wir als „P-Seminar Israel-Austausch“ eine Baumpflanzaktion durchführen. Nachdem die Corona-Pandemie leider eine erhebliche Einschränkung für unseren Schüleraustausch darstellt und dieser nicht wie geplant stattfinden konnte, haben wir uns dazu entschieden, unseren israelischen Austauschschülern Deutschland so gut wie möglich auf einem Corona-unbedenklichen Wege näher zu bringen. Da Deutschland vor allem im Ausland für seine Waldpopulation bewundert wird, haben wir hier die perfekte Gelegenheit gesehen, einige Videos über die Eigenschaften des Waldes für unsere israelischen Freunde zu drehen und gleichzeitig der heimischen Umwelt etwas Gutes zu tun.
    Wir hoffen alle, dass wir in naher Zukunft diese Pflanzstelle zusammen mit den israelischen Jugendlichen besichtigen können und sie somit zu einem echten Symbol der deutsch-israelischen Freundschaft bzw. Verbundenheit werden kann. Unabhängig davon sind wir gespannt auf die Entwicklung unserer Pflanzstelle, die gut sichtbar auf einem bekannten Wanderweg zwischen Herschfeld und Rödelmaier liegt und deren Besichtigung definitiv ein angenehmer Sonntagsspaziergang wert ist.

    Deswegen geht an dieser Stelle ein besonderes Dankeschön an die beiden Förster, die uns immer freundlich und hilfsbereit zur Seite standen, sowie die Vertreter der Stadt und den Bürgermeister, die uns bei unserer Aktion auch großzügig unterstützten und fleißig mit angepackt haben.

    Text: Jonas Ziegler und Nils Kneuer
    Bilder: Anelie Semenjago und Christine Maier-Fürsich