Kategorie: Kunst

  • Junge Ideen für „Ökologisches Bauen“

    Junge Ideen für „Ökologisches Bauen“

    Ausstellung Ecke Zwiebelgasse – Junge Ideen ökologisches Bauen

    Die Schüler*innen der Q12 beschäftigen sich im ersten Halbjahr 21/22 mit Architektur im Allgemeinen und Speziellen. Zunächst wurden Grundlagen geschaffen, indem die Gruppe Themen wie Statik, Innenraum oder Materialien anhand von eigens erstellten Lernplakaten multiplizierte. Der Umbau und die Neugestaltung unserer Schule wurden als Anregung genutzt, Architektur kreativ zu begreifen. Die grafischen Ergebnisse sind in und vor dem Kunstsaal zu begutachten.


    Im nächsten Schritt lernten die Schüler*innen unterschiedliche Baustile kennen und unterscheiden. Im Abschlussprojekt konnten sie dieses Wissen in eigenen Modellen anwenden, indem sie eine Architekturrichtung wählten und ein Wohn- oder Ausstellungsgebäude unter dem Hauptaspekt des ökologischen Bauens entwarfen und bauten! Diese Modelle sind derzeit am Marktplatz Bad Neustadt im Schaufenster der Medienagentur „Zwiebelgasse“ zu bewundern. Einen herzlichen Dank für die Möglichkeit der Ausstellung und die fachkundige Unterstützung bei der Gestaltung des Schaufensters an Christian Marienfeld.

    Text: Judith Winkelbach
    Bilder: Christian Marienfeld, Anna-Lena Pradel, Lisa Weiling und Hannah Richter

  • Nes Fachwerk- Popart goes Advent

    Nes Fachwerk- Popart goes Advent

    Nes FCHWERK- POPART GOES ADVENT

    Jeder an unserer Schule kennt die bunten Fachwerkbilder! Sie schmücken den Gang vor den Kunstsälen! Während des Theater-Events „Chronik“ waren sie in der Stadthalle zu sehen! Jetzt haben der Q11 Kurs von Matthias Eichele und andere fleißige, begabte Schüler*innen die Sehenswürdigkeiten Bad Neustadts auf Plexiglas gezaubert.

    Warum das? Bei einem Besuch unserer Schule fielen den Leiterinnen von Tourismus und Stadtmarketingverein die Bilder ins Auge. So war bald die Idee geboren, den Adventskalender auf dem Marktplatz als Präsentationsplattform zu nutzen und damit die Werke möglichst vielen Neuschtern und Gästen zugänglich zu machen.

    Pünktlich zum ersten Advent waren die Bilder hinter den Türchen installiert und warten mit einer Rätselaufgabe und tollen Preisen darauf, betrachtet zu werden.

    Text: Judith Winkelbach

    Bilder: Judith Winkelbach und Matthias Eichele

  • Werkschau der Q11

    Werkschau der Q11

    Am 14. Juli 2021 präsentierten die Schüler*innen des Kunstkurses 1ku3 ihren Mitschüler*innen der Q11 sowie interessierten Lehrer*innen die künstlerischen Arbeiten des Schuljahres in einer Werkschau in der (fast fertig) renovierten Aula.

    Die jungen Menschen zeigten sich in diesem Schuljahr sehr kreativ, und zwar im wahrsten Sinne des Wortes, denn der Bezug zur eigenen Person spielte in beiden Halbjahren eine wesentliche Rolle. Auf der einen Seite stand die Auseinandersetzung mit dem Thema Körper, auf der anderen Seite das Designen von persönlichen Kultobjekten.

    Hier konnte plastisch erfahren werden, was es heißt, Kunst „an den Mann“ zu bringen. Sowohl die Vorbereitung einer Ausstellung inklusive Podeste Tragen und Erstellen der informierenden Kurztexte, Platzieren, Ordnen, Rücken, als auch die Vorstellung der eigenen Werke – vor der gesamten Stufe sowie in Einzelgesprächen – konnte hier erprobt und erfahren werden.

    Einen Einblick in die Vielfalt der fotografisch in Szene gesetzten Arbeiten ist im Video zur Ausstellung ausgehend von einer von Jonas Vogel erstellten Präsentation der Arbeiten zu gewinnen.

    Um ein paar Highlights zu nennen: Die Gartenliege im Bauhausstil von Luisa Korb, der Guldengrünbaum im Tiffanydesign von Leonie Kamerzel, das Abiballkleid aus Spitze im Dior-Design von Alina Michel oder der Ring aus Hufnägeln nach Thomas Sabo von Jan Keßler…

    Viel Spaß beim Erkunden wünschen der Kunstkurs1ku3 und Judith Winkelbach!

     

    Text und Bilder: Judith Winkelbach

  • Wenn der Rabe mit dem Fuchs – Fabeln als Schattentheater

    Wenn der Rabe mit dem Fuchs – Fabeln als Schattentheater

    Ein fächerübergreifendes Projekt im Deutsch- und Kunstunterricht der 5. Klassen

    Zunächst begannen die Klassen 5a und 5b mit der Unterrichtsreihe Fabeln im Deutschunterricht, wie man sich das so vorstellt: „Was sind Fabeln überhaupt?“, wurde sich gefragt, Merkmale wurden gesammelt, ein Lehre gezogen.

    In einer ersten künstlerischen Annäherung wurden dann Fabelcomics gezeichnet und da in den Fabeln der Dialog eine wichtige Rolle spielt, die wörtliche Rede in heutiges Deutsch übertragen.

    Rosa Denner
    Julia Fischer

    In der Intensiv-Phase konnten sich die Schüler*innen in Breakout-Rooms zu fünf bis sechs Personen ihrer Fabel widmen.
    Zunächst musste die Fabel in ein Drehbuch umgeschrieben werden, mit Rollenzuweisung, Regieanweisungen und Special-Effects, denn aus der Fabel sollte ein Schattentheater werden.

     

    Im Kunstunterricht wurden Geschichte und Merkmale des Schattentheaters genauer beleuchtet und dann natürlich eigene Schattenfiguren und eine Kulisse entworfen.

    Im nächsten Schritt erfolgte die Einübung des Textes mit Betonung und Aufnahme der einzelnen Sprechstimmen.

    Eine letzte Herausforderung war die technische Umsetzung von der Figur zur Schattenfigur- im Homeoffice, da kamen Handykamera, Taschenlampe und Butterbrotpapier zum Einsatz.

    In einem Zusammenschnitt entstanden Schattenfilme der besonderen Art, als Teaser für eine Schattentheater-Vorführung, wenn wir denn wieder spielen dürfen!

    Text: Judith Winkelbach

  • Bau dir deine Welt

    Bau dir deine Welt

    Bau dir deine Welt

    Der 51. Wettbewerb der Volks- und Raiffeisenbanken war in diesem Jahr, wie so viele andere Aktionen, besonders.

    Es ging darum, Entwürfe für das eigene Traumhaus und Architekturvisionen der Zukunft zu gestalten. Auch die Rückbesinnung auf Vergangenes im Sinne von Erinnerungskultur wurde im Unterricht thematisiert und auf vielfältigste Weise umgesetzt.
    So konnten die Schüler*innen neben Werken aus Wasserfarben und Buntstift auch Häuser bauen, auf dem Computer gestalten und eigene Filme drehen.

    Alle Klassen durften teilnehmen, jeweils vier Klassengewinner wurden eingesandt.

    Im Oktober begann alles relativ normal: Vorstellung des Themas, Motivsuche im Klassenverband.
    Nach dem Lockdown dann Bildbesprechung und Fragen nur noch über Video.
    Mittlerweile muss man niemandem erklären, wie aufwändig es ist, einen Bildvorschlag im Arbeitsprozess zu begleiten, wenn die Kamera das Bild nicht wiedergibt, die Datenrate im Unterricht nicht hoch genug oder der Speicherplatz zu klein ist.

    Zumindest die Oberstufe hatte die Möglichkeit, ihren Kunstwerken vor Ort den letzten Schliff zu geben.
    Ansonsten wurde alles über drei Ecken und immer den neusten Vorgaben entsprechend abgewickelt. Das hat viel Disziplin seitens der Schüler*innen gefordert und mit Erfolg:

    Es sind sehr viele erstklassige Bildideen entstanden.

    Aufgrund der guten Beteiligung bekam unsere Schule eine Spende von 375 Euro.
    Linus Budde hat beim zugehörigen Quiz einen Preis gewonnen.

    Besonders stolz sind wir auf unsere sechs Gewinner, von denen die Werke von Estella Arvanitakis und Lisa-Marie Eckert sogar auf Landesebene juriert werden.

    Text: Judith Winkelbach

    Gewinner Bilder der 10c

    Estella Arvabitakis

    Lisa-Maria Eckert

    Gewinner der Q12

    Joshua Sperl
    Jakob Zwierlein
    Katja Nagaev
    Mira Benkerts
  • Projekt: Mini- Schiller

    Projekt: Mini- Schiller

    Ein Klassiker für die Hosentasche

    „Am … wurde Schiller in … als Kind von … geboren. Er besuchte ….“ Natürlich könnte man eine Dichterbiografie auch in einem traditionellen Referat vorstellen. Und dann alles im Heft (oder für den Schüler-Notfall auf einem Spicker) sichern. Zu dem außergewöhnlichen Leben Schillers passen aber außergewöhnliche Formen viel besser. Da haben wir uns in der 9a etwas anderes ausgedacht: ein Minibuch im Hosentaschenformat über den Autor unserer Klassenlektüre „Der Verbrecher aus verlorener Ehre“. Nach der Recherche in verschiedenen analogen und digitalen Quellen hat jeder für sich das Wichtigste über das bewegte Leben des Dichters kreativ in individueller Form festgehalten. Das hat einigen so Spaß gemacht, dass dabei – ganz analog mit Schere, Kleber und Papier – richtige kleine Schätze entstanden sind – für die Hosentasche viel zu schade!

    Stattdessen haben wir sie ansprechend in Szene gesetzt, mit Hilfe von Fototechniken, die wir im Kunstunterricht kennenlernten. 

    So ist aus unseren Übungen sogar eine kleine digitale Ausstellung der besten Mini-Werke entstanden, die sich sehen lassen kann. 

    Text:  Dorothea Bernklau, Judith Winkelbach

    Fotografien von den Künstlern/Autoren selbst

  • Zungenbrecher- in Text und Bild

    Zungenbrecher- in Text und Bild

    Zungenbrecher- in Text und Bild –Eine Unterrichtsreihe zur Typografie in den Klassen 7a und b.

    Herbst 2020, Präsenzunterricht, aber ein neuer Lockdown steht bevor.
    Wie kann man ernste Zeiten durchstehen? – Mit interessanten Anregungen und natürlich Spaß.
    Zunächst lernten die SuS in einem Arbeitshefter grundlegende Begriffe der Schriftgestaltung kennen.


    Dabei probierten sie an Stationen, weit im Kunstsaal verteilt, Stempel oder Bandzugfeder aus.
    Am Computer konnten Bezeichnungen recherchiert werden und z.B. die Zuordnung von Schriftart zu Schriftbild wurde gepuzzelt.

    Soweit folgten wir genau den Angaben des LehrplanPLUS- allerdings angepasst an Hygienemaßnahmen. Dann kam endlich der spaßige Teil: Die Zungenbrecher. Nachdem unterschiedliche Vortragsweisen mit Dopplung und Echo an bekannten Zungenbrechern erprobt wurden, entwarf jeder seine eigene Version. Manche ließen sich von ihrem direkten Umfeld inspirieren und dichteten fränkische Zungenbrecher, andere fragten mal den Opa, auch das gute Internet war dabei hilfreich. Dazu wurde ein passendes Bild kreiert.
    Die nächste Aufgabe bestand darin, Text und Bild zu arrangieren. Jetzt konnte das Plakat, den Umständen angepasst auf kleinem Format, umgesetzt werden. Vorgabe war eine Mischtechnik, wobei jeder zwischen Collage, Zeichnung und Druck wählen konnte.
    In Binnendifferenzierung durften schnelle SuS ihr Plakat auf Leinwand umsetzen. Die Ergebnisse sind in der Pausenhalle zu bewundern.

    Text und Bilder: Judith Winkelbach

  • Körperwelten

    Körperwelten

    Körpergefühl im OrthoCentrum Saale

    Blickwinkel, Übertreibung und Provokation

    28 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 11 des Rhön-Gymnasiums Bad Neustadt haben sich im ersten halben Jahr des Schuljahrs mit dem Thema Körperdarstellung auseinandergesetzt und präsentierten für zwei Wochen ihre bewegenden und persönlichen Arbeiten im OrthoCentrum Saale.

    Am Mittwochabend, 4.3. 2020, fand die Vernissage in den modernen Räumen der Orthopädie- Praxis auf dem Campus Bad Neustadt statt.

    Zahlreiche Kunstinteressierte konnten Malerei, Plastiken und Werke in Mischtechnik begutachten.

    Nach den Begrüßungsworten durch Dr. Peter Trus und Dr. Veit Winkelbach vom OrthoCentrum Saale und einer Einführung in die Kunstwelt durch den Schülervertreter Hendrik Walden wurde bei einem durch die Schülerinnen und Schüler vorbereiteten Buffet Kunst gelebt.

    Einen weiteren Höhepunkt stellte die szenische Interpretation der Ballade „Der Erlkönig“ durch Schüler des Kurses dar. Auch hier standen Körpereinsatz und Gefühl in Zentrum.

    Neben den Ausstellungsstücken konnten die zum Thema erstellten Skizzenbücher mit klassischen Proportionsmodellen sowie der Deutung von Kunstwerken über Kompositionsskizzen und die Auseinandersetzung mit dem eigenen Körpergefühl in zeichnerischer Form begutachtet werden. 

    Ein eigens von den Schülerinnen und Schülern und deren Kunstlehrerin Judith Winkelbach erstellter Katalog kann darüber hinaus den interessierten Besucher über Beweggründe und Intention der Kunstwerke aufklären.

    Die Ausstellung ist noch bis zum 18.3.2020 im OrthoCentrum Saale, Campus Haus 3 zu besuchen.

    Text: Judith Winkelbach

    Fotos: Judith Winkelbach – wik / Borst