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Digitaler Quantensprung und tablet on demand

Eng mit dem Thema „Lernen zuhause“ ist das Thema Digitalisierung am Rhön-Gymnasium verknüpft. Die Schulschließung 2020 bewirkte einen echten Quantensprung vor allem in den Bereichen Kompetenzen und Nutzung der technischen Möglichkeiten.

Mit der bereits 2019 gestarteten Digitalisierungsoffensive sind wir Anfang des  Schuljahres 2019/20 in die Phase der Realisierung eingestiegen. Und zwar auf allen Ebenen: Hardware, Anwendungen und Schulungen.

Im Kern der Aktivitäten standen und stehen unser Medienkonzept, das über alle Fachschaften hinweg den sinnvollen und erforderlichen Einsatz digitaler Medien im Unterricht konkretisiert. Wir haben dabei drei Leitlinien als übergeordnete Ziele formuliert: 1) Medienemanzipation – 2) Leseförderung und 3) Präsentationscurriculum.

@1) Was heißt „Medienemanzipation“? Die Idee hinter dieser selbst kreierten Bezeichnung wurde mir im Laufe meiner Zeit als Lehrkraft wie auch als Mutter immer klarer: Es genügt nicht, die Schülerinnen und Schülern im technisch kompetenten Umgang mit den so genannten „neuen Medien“ zu schulen. Es geht nicht nur um das von der Wirtschaft geforderte „prozedurale Können“, sondern auch und ganz besonders um den kritisch-reflektierenden Umgang damit und die Fähigkeit, sich im eigenen Medienumgang qualitativ wie quantitativ zu emanzipieren.
Es ist erschreckend, wie viele Menschen Dinge einfach glauben, weil sie im Internet so publiziert sind – von wem auch immer. Die Frage nach der Autorenschaft wird erst gar nicht gestellt. Die Unterscheidung zwischen Meinung und Tatsachen fällt zunehmend schwer, weil sie in der gleichen Aufmachung im gleichen Medium erscheinen. Ebenso erschreckend ist, wie leicht Betrüger im Netz ihre Beute finden. Die Freiheit des Internets ist auch mit dem Risiko des Missbrauchs verbunden. Dass Privatsphäre etwas Wertvolles ist, merken junge Menschen oft erst dann, wenn sie mit peinlichen Fotos oder Videos von sich selbst konfrontiert werden, die an Stellen auftauchen, an die sie nie gedacht hätten, als sie sie mit irgendjemandem geteilt oder gar auf Instagram oder Snapchat hochgeladen haben. Welche dramatischen Folgen das Publizieren von Fotos anderer Personen haben kann, inklusive Polizei, Strafanzeige und Schadensersatzforderungen, wissen viele junge Menschen zwar theoretisch. Dennoch gehen sie mit den geschützten Gütern ihrer Mitmenschen vielfach leichtfertig um – zu deren und zu ihrem eigenen Schaden. Und schließlich sind die neuen Medien ein großer Suchtfaktor für Jugendliche, die sich dem Sog von Social Media, gamifizierten Parallelwelten mit Avatars oder der Leichtigkeit des Online-Shoppings zum Teil nur schwer entziehen können. Selbst für Magersüchtige gibt es glorifizierende Websites, die die sprichwörtlichen „Hunger Games“ inszenieren.
Und natürlich bieten die neuen Medien eine wichtige und wertvolle Plattform zur Information und Meinungsbildung, die den demokratischen Prozess unterstützen und fördern kann, die als Kontrollorgan der gängigen Medien auch die Äußerung von nicht opportunen Ansichten ermöglicht.
Um unseren Schülerinnen und Schülern die erforderliche reflektierte Bewertung von Inhalten im Netz zu ermöglichen, haben wir die Medienemanzipation nicht nur als Leitlinie in unser Medienkonzept mit aufgenommen, sondern das Projekt Netzgänger im Rahmen eines P-Seminars an unsere Schule geholt (www.netzgaenger.org). Die TeilnehmerInnen des P-Seminars werden die Schülerinnen und Schüler der 6. Klassen in Sachen Medienemanzipation schulen und auch deren Eltern in einer Informationsveranstaltung – notfalls per Videokonferenz – mit einbeziehen. Dazu wurden die P-Seminar-TeilnehmerInnen als Medientutoren geschult. Dieses Projekt wollen wir an unserer Schule institutionalisieren, so dass wir bei den „Großen“ über die Schulung als Tutoren und bei den „Jüngeren“ durch die Arbeit der Tutoren die Medienemanzipation in einen vom Unterricht abgekoppelten Fokus rücken können, der durch die Schulung von Jugendlichen eine höhere Nähe und Authentizität bietet.

@ 2) Leseförderung über alle Fächer hinweg: Diese Idee ist nicht neu. Bereits in dem bundesweiten Projekt ProLesen (2008-2010) wurde die fächerübergreifende Aufgabe der Lesekompetenz thematisiert. Jedes Fach hat neben allgemeinen Lesekompetenzen auch fachspezifische Lesekompetenzen als Voraussetzung. So sind Textaufgaben im Fach Mathematik zu entschlüsseln, chemische oder physikalische Vorgänge aus Formeln abzulesen, Paragrafen im Rechtsunterricht zu analysieren, historische Sprache in alten Texten zu erfassen und vieles mehr. Ziel des genannten Projekts war es, für diese wichtige Aufgabe aller Fächer zu sensibilisieren, die in Zeiten sprachlich schwächerer Schülerinnen und Schüler, sei es durch fehlende Leseerfahrung, nichtdeutsche Mutter- oder Elternsprache oder die Simplifizierung von Texten in der digitalen Welt immer mehr an Bedeutung gewinnt. Lesekompetenz ist heute alles andere als selbstverständlich. Mit der Aktion #lesen.bayern und dem Portal www.lesen.bayern.de gingen Schulungen für Lehrkräfte verschiedener Fächer einher, die dazu dienen sollten, diese Sensibilisierung systematisch in die Lehrerkollegien zu tragen. Aufgrund der Aussetzung der Lehrerfortbildung wegen COVID 19 pausiert das Projekt zwar offiziell, aber gerade der viele Online-Unterricht im „Lernen zuhause“ hat die allgemeine und fachspezifische Lesekompetenz unserer Schülerinnen und Schüler sicher nicht nur gefordert, sondern auch gefördert. Ebenso müssen sich Lehrkräfte ganz genau überlegen, wie sie Arbeitsaufträge formulieren, die auch außerhalb des Unterrichts und ohne Begleitung der Lehrkraft mit der üblichen Frage „Hat jemand die Aufgabe nicht verstanden?“ funktionieren. Hier ist einiges zu tun, v.a. auch für Kinder mit nicht-deutschsprachigem Hintergrund oder aus Familien, in denen Lesen – auch anspruchsvoller Sachtexte – keine Selbstverständlichkeit ist. Es besteht einfach ein großer Unterschied, zwischen dem Lesen eines Alltagstextes und dem Entschlüsseln eines Fachtextes. Hier binden wir auch unsere Stunden für Deutsch als Zweitsprache mit ein.

@3) Präsentationscurriculum: Dieser Teil unseres Medienkonzepts steht unter dem Motto: Das Bewährte weiterentwickeln. Die Fachschaft Deutsch hat bereits vor einigen Jahren das Präsentationscurriculum mit verpflichtenden Präsentationen in jeder Jahrgangsstufe initiiert, um eine konsequente Präsentationskompetenz ab Jgst. 5 aufzubauen. Dabei geht es nicht nur um den Medieneinsatz, sondern alle Ebenen des Präsentierens. Unser Präsentationscurriculum war bereits 2018 in Jgst. 10 „angekommen“, d.h. die Schülerinnen und Schüler des diesjährigen Abiturjahrgangs waren die ersten mit einem kompletten Durchlauf. Dabei finden die Präsentationen nicht nur in Deutsch, sondern über alle Fächer verteilt statt. Aufgabe des Medienkonzepts ist das Präsentationscurriculum in den kompetenzorientierten Lehrplan des G9 einzubinden und insgesamt im Zusammenhang mit den neuen Medien an der Schule weiterzuentwickeln.

Hardware: tablet on demand

Im Bereich der Hardware heißt unser Konzept tablet on demand, zu deutsch: Tablet bei Bedarf. Aus drei guten Gründen haben wir uns gegen Tablet-Klassen mit verpflichtender Anschaffung von Tablets durch die Elternhäuser entschieden.

  • Wir wollen keine (weitere) „soziale Schere“ aufgehen lassen: Stellen Sie sich vor, eine Familie mit drei oder mehr Kindern bei uns am Gymnasium muss ca. alle drei bis vier Jahre (länger ist die technische Lebensdauer von Tablets häufig nicht) für jedes Kind ein neues Tablet anschaffen, das dem von der Schule vorgegebenen Standard entspricht. Das summiert sich in der Laufbahn von drei G9-SchülerInnen auf mindestens 3.500 Euro bei günstigen Tablets. Im Extremfall wären über 1000 Euro in einem Jahr fällig. Das ist für manche Familien tatsächlich eine hohe finanzielle Hürde. Eine Finanzierung über Bildung und Teilhabe ist nicht sichergestellt und steht auch nicht allen finanziell belasteten Familien zu.
    Eine Mischung aus „Billig-Tablets“ und „Pro-Geräten“ kommt schon aus Gründen der technischen Kompatibilität nicht infrage, ganz unabhängig davon, dass wir das Phänomen der Markenkleidung keinesfalls in dieses Feld übertragen wollen.
  • Der Einsatz digitaler Medien soll dann stattfinden, wenn es didaktisch, methodisch und/oder inhaltlich Sinn macht. Ein reiner Mediumswechsel als Selbstzweck gehört nicht dazu. Jede Nutzung digitaler Medien soll einen Mehrwert an sich haben – gewissermaßen auch hier ein Stück Medienemanzipation durch die Lehrkräfte.
  • Damit digitales Lehren und Lernen gelingen kann, brauchen wir eine einheitliche und verlässliche Technik im Haus: keine defekten, nicht geladenen, vergessenen Tablets, die dann den Unterricht unmöglich machen.

Mit tatkräftiger Unterstützung der Landkreis IT haben wir uns für eine Technik entschieden, die in den regulären Unterrichtsräumen eine systemunabhängige Nutzung digitaler Endgeräte ermöglicht, so dass jede Lehrkraft und auch alle Schülerinnen und Schüler – theoretisch auch mit ihrem individuellen Gerät – unabhängig vom Betriebssystem drahtlos mit dem Beamer als Projektionsmöglichkeit kommunizieren können. Diese Möglichkeit sollen sukzessive alle Unterrichtsräume erhalten. Die Ausstattung wird ergänzt durch eine Dokumentenkamera, die wir schon in den allermeisten Räumen haben.

Zurzeit nutzen wir diese Technik in Kombination mit mehreren Tablet-Koffern, so dass eine mobile Nutzung der Tablets in theoretisch jedem Raum möglich ist. Seit Dezember 2019 standen uns 40 Tablets zur Verfügung und mit großzügiger Unterstützung des Fördervereins konnten wir weitere 20 Tablets im Februar 2020 anschaffen, mittlerweile sind es 90 Stück (Stand 10-2020).

Unser Ziel sind allerdings die neuen Tableträume im B-Bau, also Unterrichtsräume, die gebucht werden können und ganz auf den Einsatz von Tablets in neuen, offenen Unterrichtsformen ausgerichtet sind. Um dieses von der Fortbildungsakademie in Dillingen inspirierte Konzept zu testen (lernraumzukunft.alp.dillingen.de/fotogalerie.html), haben wir schon dieses Jahr im Raum A 211 einen Prototyp dieses Raumes eingerichtet. (Siehe Foto ganz oben! ) Das war uns wichtig, um unser Konzept auf Herz und Nieren zu prüfen, bevor der Sachaufwandsträger in die Ausschreibung und Investition geht. Das bunte Sammelsurium an Stühlen im Foto ist das Ergebnis der erfolgreichen Jagd nach „Gebrauchten“, die mit vergleichsweise geringem finanziellen Aufwand dieses Testklassenzimmer ermöglicht haben. Die ersten Erfahrungen haben sogar einige Skeptiker überzeugen können.

Ein wichtiges Element für den Tabletunterricht ist eine Cloud-Lösung, die es den Schülerinnen und Schülern ermöglicht, zuhause an ihren begonnenen Projekten weiterzuarbeiten. Seit Februar 2020 stellt uns die Landkreis-IT diese Cloud zur Verfügung und schon vor Corona machten wir erste Gehversuche mit diesem kombinierten System.

Für den Infotag der neuen 5.-Klässler am 14. März 2020 wollten wir mit diesem System die Brücke zwischen der Antike und dem digitalen Zeitalter schaffen: Tabletunterricht in Latein.

Doch dann kam Corona – und auch wenn unser bereits fix und fertig vorbereiteter Infotag wegen der Schulschließung am Tag davor abgesagt werden musste – stellte sich die vorhandene Technik als absoluter Startvorteil für unsere Schule dar.

In unserem Kommunikationsportal rg-intern hatten wir fast alle erforderlichen Kontakte; 94% der Eltern und/oder Schüler erreichten wir auf diesem Weg, den Rest per Telefon. Heute sind alle dabei. Die direkte Kommunikation und Erreichbarkeit zwischen Schule, SchülerInnen und Elternhäusern war und ist so sichergestellt. Umfragen, Dokumente, Nachrichten, neue Stundenpläne …, als das haben wir darüber abgewickelt.

Die Cloud war im März 2020 bereits für alle SchülerInnen und Lehrkräfte von der IT-Stelle eingerichtet worden. Wir haben eine neue Ordnerstruktur für „Lernen zuhause“ angelegt, die mit einigen Nachjustierungen eine ideale Plattform zum Austausch der Arbeitsaufträge zwischen Lehrkräften und ihren Klassen bietet.

Mit der Nachricht von der Schulschließung am Freitag, dem 13. (!) März wurde die IT-Abteilung des Landkreises eigeninitiativ in Sachen Video-Konferenz sofort tätig, am Sonntag kamen die ersten Vorschläge, am Montag wurde in der Schule die erforderliche Hardware zusammengestellt und wir testeten das von der IT-Abteilung gewählte System zunächst innerhalb der ESL, am Dienstag machten wir einen ersten internen Probelauf, organisierten die Information an die SchülerInnen hinsichtlich der technischen Voraussetzungen und der Zugangsdaten und am Mittwoch waren wir mit der Oberstufe online in den Jahrgangsstufen-Versammlungen, so dass ab Donnerstag, also am vierten Schultag nach der Schulschließung, für die Q12 mit Blick auf das Abitur der Unterricht auch in Videokonferenzen fortgeführt werden konnte. Das war sicher rekordverdächtig.
Natürlich klappte nicht immer alles reibungslos und es gab auch technische Aussetzer wie überlastete Server, schlechte Verbindungen oder defekte Hardware. In der Gesamtbilanz haben die Videokonferenzen, die wir sukzessive erst auf die Q11 und dann auf alle Jgst. ausgeweitet haben, aber ganz maßgeblich zum erfolgreichen Fortführen des Lernens in der Zeit der Schulschließung beigetragen. Und gerade bei den jüngeren SchülerInnen auch zur pädagogischen Betreuung. Die OGS hat sich da aktiv mit eingebracht und z.B. die Hausaufgabenbetreuung auch via Videokonferenz mit übernommen oder eben einfach mal die soziale Isolation der Kinder aufgebrochen.

Die drei Systeme rg-intern (für die Kommunikation), Cloud (für den Materialaustausch) und Videokonferenzen (als Unterrichtsmedium und Plattform für persönlichen Austausch) haben uns nicht nur von dem kapazitiv leider völlig überlasteten Mebis unabhängig gemacht, sondern sich auch wirklich bewährt.

Und wie haben wir Lehrkräfte das hinbekommen? Je nach Vorkenntnissen gab es eine Bandbreite zwischen souveräner Weiterführung bereits anderweitig erworbener Kompetenzen und aufgeschlossener Hartnäckigkeit und Bereitschaft, sich in diese z.T. völlig neuen technischen Verfahren und Anwendungen einzuarbeiten. Die kollegiale Unterstützung war hervorragend und letztendlich waren alle dabei, egal ob es die Bestückung der Cloud mit Arbeitsaufträgen oder die Teilnahme und Gestaltung von Videokonferenzen waren, und wir haben alle so einiges dazu gelernt, von dem wir und unsere SchülerInnen auch weiterhin profitieren werden.

Vonseiten der Elternhäuser und der Schülerinnen und Schüler kam gerade anfangs immer wieder kritisches und deshalb wichtiges Feedback, das uns dabei geholfen hat, unseren Teil des „Lernen zuhause“ mehrfach nachzujustieren und möglichst an die Gegebenheiten in den Familien anzupassen. Einige Eltern meldeten sich proaktiv und darüber hinaus haben wir mehrfach den Einsatz der Medien sowie den Inhalt und Umfang der Arbeitsaufträge an die SchüerInnen evaluiert und entsprechend angepasst. Aus dem Schulfundus wurden von Anfang an Tablets an SchülerInnen ausgeliehen, die keine geeigneten digitalen Endgeräte hatten, um auch diesen die Teilnahme an den Videokonferenzen und die Bearbeitung der Aufträge in der Cloud zu ermöglichen.
Dankbar sind wir auch all jenen Familien, die uns mit wertschätzenden Rückmeldungen ermutigt und in unserer Vorgehensweise bestärkt haben.

Haben wir alle gleich gut erreichen können? Nein, das ging naturgemäß nicht. Bei allen Versuchen, alle Schülerinnen und Schüler technisch, organisatorisch und motivatorisch in das „Lernen zuhause“ einzubinden, gab es dennoch einzelne Fälle, in denen mangels Fähigkeit oder Bereitschaft zur Unterstützung zuhause oder vonseiten der SchülerInnen selbst kein konsequentes Arbeiten stattfand und auch persönliches Nachfragen und Auffordern durch Lehrkräfte nichts ändern konnte. Da hilft die beste Technik nichts. Nach der Rückkehr in die Schule konnten wir aber alle wieder ins Boot holen.

Und natürlich gab es auch SchülerInnen, die über die Arbeitsaufträge hinaus noch mehr hätten leisten können, weil sie mit besseren Voraussetzungen in die Zeit der Schulschließung gestartet waren und/oder mehr Unterstützung von zuhause hatten. Nicht immer konnte dies mit Zusatzaufgaben abgepuffert werden.

Alles in allem waren wir durch den ohnehin schon laufenden Prozess der Digitalisierung an unserer Schule für die Schulschließung nicht nur gut aufgestellt, sondern konnten diesen Prozess deutlich beschleunigen und die bestehenden Systeme auf Herz und Nieren im konkreten Praxiseinsatz testen. Darüber hinaus sind auch wertvolle Erweiterungen von Technik und Kompetenzen, z.B. durch Videokonferenzen, bei allen Beteiligten dazu gekommen und ich denke die Bezeichnung „digitaler Quantensprung“ ist nicht übertrieben angesichts der quantitativen Ausweitung und qualitativen Optimierung unserer Mediennutzung innerhalb kürzester Zeit. Und deshalb hat das kritisch-konstruktive Arbeiten der drei Gruppen (Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler und deren Eltern/Erziehungsberechtigte) mit den drei Systemen mehr als nur die Summe der Teile ergeben.

Seit September 2020 haben wir auch eine Corona-Task force.

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