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  • Geo Q11: „Peak Oil“– höchste Zeit zu handeln

    Geo Q11: „Peak Oil“– höchste Zeit zu handeln

    Geo Q11: „Peak Oil“– höchste Zeit zu handeln

    Ist Öl eine knappe Ressource? Welche Regionen verfügen über die größten Reserven und was bedeutet eigentlich der Titel dieses Projektes, „Peak Oil“?

    Diesen und weiteren Fragen stellten sich die Schülerinnen und Schüler eines Geografie-Kurses der Q11 in einem Workshop, zu dem Michael Dohrmann, Leiter des Biosphären-Infozentrums „Haus der Langen Rhön“, an unsere Schule kam. Die anschaulichen Materialien verdeutlichten den Schülern unter anderem die Verteilung der Bevölkerung, des Wohlstandes und des verfügbaren Erdöls auf den einzelnen Kulturerdteilen. So konnten die Schüler mithilfe von Holzklötzchen und Wassergläsern die Wasservorkommen mit den Erdölreserven vergleichen und den jeweiligen Verbrauch berechnen. Schwarze Ballons veranschaulichten die Menge des CO2-Ausstoßes und Schüler, die auf dem Boden sitzen mussten, statt bequem auf dem Stuhl, stellten den Anteil der Bevölkerung dar, der in Armut lebt.

    Nachdem auch die Bedeutung des Begriffes „Peak Oil“ als globales Ölfördermaximum, welches bereits seit über einem Jahrzehnt überschritten wurde, geklärt war, schloss sich am Ende der Veranstaltung eine Diskussionsrunde über den nachhaltigen Umgang mit Energie und den endlichen Ressourcen unseres Planeten an.

    Vielen Dank an Herrn Dohrmann für das Angebot und die Durchführung des Projekts, welches den Schülern sicherlich ebenso nachhaltig in Erinnerung bleiben wird.

    Text und Fotos: Tobias Greubel

  • Kennenlerntage

    Kennenlerntage

    Zum Kennenlernen dieses Jahr nach Schönau

    Der Beginn des neuen Schuljahres 2020/21 ist anders als gewohnt, mit der Corona-Pandemie hat sich vieles verändert. Die Kennenlerntage für die Schüler der fünften Klassen konnten deswegen nicht in gewohnter Weise an der Thüringer Hütte durchgeführt werden. Ausfallen sollten sie aber auch nicht, weshalb sich die Schulleitung entschlossen hat, einen Kennenlerntag in der Natur zu gestalten. Verantwortlich für das Programm waren Tanja Rehm und Thomas Schulze, welche die vier fünften Klassen auf das Freizeitgelände in den Schönauer Brendauen eingeladen hatten.
    Die vier Klassen mit insgesamt ca. 90 Schülern wurden auf vier Tage verteilt. Jeden Tag war eine andere Klasse vor Ort. Natur unmittelbar spüren, Umweltbewusstsein schärfen, Gemeinschaft aufbauen und erleben und neue Freundschaften knüpfen. Das sind wichtige Voraussetzungen für die jungen Leute in einem neuen Lebensabschnitt einzusteigen. Dafür gab es Naturerlebnisse, gemeinsames Essen am Lagerfeuer und Exkursionen mit Aufgaben, die im Team gelöst werden mussten.

    Text und Bild: Manfred Zirkelbach

     

  • „Konturen“ mit Maske

    „Konturen“ mit Maske

    Auch dieses Jahr sind die 21 Mitglieder der beiden P-Seminare „Konturen“, die für die gleichnamige Schülerzeitung des Rhön-Gymnasiums verantwortlich sind, nach Kloster Banz bei Bad Staffelstein gefahren, was in Anbetracht der momentanen Corona-Situation keine Selbstverständlichkeit ist: Tatsächlich sind die „Konturen“ das einzige Schülerzeitungsteam Bayerns, das sich seit des Lockdowns im März 2020 im Kloster einfinden darf. Ermöglicht wird das Abhalten des alljährlichen Seminars, geleitet von den Referenten Matthias Lange (Journalist, Blogger und Social-Media-Experte) und Clemens Strimmer (Layouter/Grafiker, Geschäftsführer digitalog GmbH), durch das sorgfältig entwickelte Hygienekonzept vor Ort. Abgesehen von den zu beachtenden Regeln und Vorschriften verläuft das Programm jedoch wie gewohnt: Während sich bei den Seminarteilnehmern der elften Jahrgangsstufe Vorträge und Arbeitsphasen für das Entstehen der neuen Ausgabe abwechseln, verpassen die der zwölften Jahrgangsstufe ihrer Ausgabe den letzten Schliff, um sie in Bälde zum Verkauf anzubieten. Begleitet werden sie von den Lehrern Christine Maier-Fürsich und Frank Breunung sowie zwei Schülerinnen der neunten Jahrgangsstufe, die das Team tatkräftig unterstützen.

    Text: Leonie Kamerzel
    Bild 1: Matthias Lange (Gruppenbild)
    Bild 2: Lara Geis (fertige Artikel an der Wand)

     

  • Venusbewohnern tut die Erde leid

    Venusbewohnern tut die Erde leid

    Das Mittelstufentheater des Rhön-Gymnasiums zeigt eine brillante und hochkritische Collage aus Einaktern verschiedener Autoren

    Von Stefan Kritzer

    Bad Neustadt 

    Es tut manchmal gut, die weltlichen Dinge mit etwas Abstand zu betrachten. Das schärft den Blick für das große Ganze. Die Mittelstufenschüler des Rhön-Gymnasiums machten sich hierfür bis zum Planeten Venus auf. Von dort auf das menschliche Tun und die Erde zu schauen, ist ziemlich ernüchternd. Das neue Stück des Mittelstufentheaters hat genau diesen fernen Blick zum Thema und verbindet hierfür eine ganze Reihe verschiedener Texte miteinander. 

    Irgendwann, so der Menschheitstraum, hat jeder Erdenbewohner ein eigenes Häuschen auf der Venus. Um diesen Traum in Erfüllung gehen zu lassen, muss erst mal ein Erkundungstrupp zu unserem Nachbarplaneten fliegen. Und was stellen die Astronauten dort fest: Die Venus ist bewohnt! Nicht von Menschen, sondern von menschenähnlichen Bewohnern wie Flexus und Strato sowie den „fliegenäugigen Monstern“ die FÄUMs genannt werden. So blöd, wie sie von den Menschen gehalten werden, sind die Venusbewohner aber gar nicht. Sie setzen die Eindringlinge unter Drogen und wollen alle Wahrheiten erfahren, die auf der Erde so vor sich gehen. Das so entstehende Bild will den Venusbewohnern aber gar nicht gefallen. 

    Den Blick von der Venus auf Mutter Erde hat sich das Mittelstufentheater selbst zusammengestellt. Den Rahmen hierfür bildete das Theaterstück „Ein Häuschen auf der Venus“ von Kenneth Lillington. Lehrer und Regisseur (gemeinsam mit Arno Weidinger und Selina Greier aus der 10c) Andreas Maier hat zu Lillingtons Text Einakter von Ephraim Kishon, Eugène Ionescu und Gerhard Polt hinzugefügt. Diese überzeichneten Theaterstücke, satirischer Art nach Kishon, absurder Art nach Ionescu und kabarettistischer Art nach Polt, halten der Erde bewusst und hochkritisch den Spiegel vor. 

    Das Mittelstufentheater, das erstmals in der Sporthalle und nicht in der Aula spielte, bot rund 50 Mitwirkende auf, die in den unterschiedlichsten Szenerien mal auf der Erde, mal auf der Venus agierten. Das Bühnenbild reichte deshalb von der Oberfläche der Venus in kaltem Blau bis zum Kaffeehaus auf der Erde. Die eingeklinkten Einakter verdeutlichten das ganze Dilemma des gegenwärtigen Erdendaseins: Da treffen sich Unterhändler der USA und der UdSSR zu Abrüstungsgesprächen, freilich ohne Erfolg. Da planen Revolutionäre äußerst dilettantisch einen Anschlag und eine Verschwörung. Einem Herrscher, der reichlich kopflos daher kommt, huldigt ein Volk mit hysterischer Inbrunst. Und der Herr Tschabobo wird „nur“ als ein trommelnder „Neger“ in der Gesellschaft gesehen, obwohl er ein hochgebildeter Molekularbiologe ist. 

    Was die Schülerinnen und Schüler des Mittelstufentheaters in diesem selbst ersonnenen Theaterabend auf die Bühne bringen, ist große Klasse. In vielen Aspekten hält die Theatergruppe der Welt den Spiegel vor und bohrt ganz tief in ewigen Wunden. Kein Wunder also, wenn die Venusbewohner am Ende die Erdlinge gerne wieder nach Hause schicken. Zu allem Überfluss interessieren sich letztere auch noch brennend für neue Waffen aus der Hand des Venusianers Mauschel. Den Bewohnern des Planeten Venus tun diese Erdenmenschen einfach nur leid. Wenn eines klar wird in diesem ebenso lustigen wie nachdenklichen Theaterstück, dann dass auf der Erde etliches so richtig schief läuft. Vom Publikum gab es lange anhaltenden Beifall für diese großartige Theaterleistung. Und viel Grund zum Nachdenken. 

    Fotos: Stefan Kritzer

  • Preisgekrönte Schülerzeitung

    Preisgekrönte Schülerzeitung

    Preisgekrönte Schülerzeitung: Konturen macht den 2. Platz!

    Dass die Schülerzeitung „Konturen“ erfolgreich arbeitet und immer wieder ausgezeichnete Ergebnisse vorzuweisen hat, wurde in der Vergangenheit mehrfach durch verschiedene Auszeichnungen deutlich. Ein Highlight war sicherlich der erste Platz deutschlandweit beim Foto-Wettbewerb der Zeitschrift „Der Spiegel“ im Jahre 2008. Seitdem konnte die Schülerzeitung immer wieder durch Platzierungen bei unterschiedlichen Wettbewerben auf sich aufmerksam machen.

    Dieses Jahr wurde die Schülerzeitung des Rhön-Gymnasiums für ihre Arbeit ein weiteres Mal belohnt: mit dem zweiten Platz beim Wettbewerb der unterfränkischen Ministerialbeauftragten. Die Verleihung des Preises fand in einem feierlichen Rahmen im Egbert-Gymnasium in Münsterschwarzach statt. Schulleiterin Frau Dr. Kerstin Vonderau reiste mit sieben Mitgliedern der Redaktion und der betreuenden Lehrkraft Christine Maier-Fürsich an, um den Preis entgegenzunehmen. In ihrer Begründung hob die Ministerialbeauftragte Frau Monica Zeyer-Müller die sehr ansprechende, kreative und technisch sichere Gestaltung des Layouts sowie die schülerorientierte und abwechslungsreiche Auswahl der Artikel hervor.

    Hochmotiviert macht sich nun die Redaktion an die Veröffentlichung der nächsten Ausgabe!

    Text: C. Maier-Fürsich
    Bild: J. Sterzbach

  • Das belohnte Gehirn

    Das belohnte Gehirn

    In den Tiefen des Gehirns

    Prof.Wolfram Schultz referiert im Rhön-Gymnasium über Neuronen und Belohnungen

    Von SIGRID BRUNNER

    BAD NEUSTADT „Gute Gangster kehren an den Ort ihres Verbrechens zurück.“ Mit humorvollen Worten startete Wolfram Schultz seinen Vortrag am Rhön-Gymnasium. Der Professor für Neurowissenschaften an der Universität Cambridge absolvierte 1964 an der Schule sein Abitur. Auf Einladung der Freunde des Rhön-Gymnasiums sprach er am einstigen „Tatort“vor zahlreichen Schülern, Lehrern und weiteren Interessierten zum Thema „Das belohnte Gehirn“.

    Sowohl Schulleiterin Dr. Kerstin Vonderau als auch Siegfried Voll, Vorsitzender des Fördervereins, freuten sich, den hochkarätigen Wissenschaftler in Bad Neustadt begrüßen zu können. Der Verein der Freunde des Rhön-Gymnasiums  lädt regelmäßig ehemalige Schüler ein, von ihren beruflichen Erfahrungen zu erzählen.

    Schultz beschäftigt sich mit der Frage, inwieweit ein Handeln mit der Erwartung einer Belohnung verbunden ist. Dazu hat der Forscher, der Mitglied der renommierten britischen Royal Society ist, im Gehirn befindliche Neuronen untersucht. Diese reagieren mit der Ausschütung des Botenstoffes Dopamin, wenn sie Positives erwarten oder erhalten. Sie aktivieren ein weit verzweigtes Netz aus Nervenzellen und beeinflussen mit, dass Menschen nach immer größeren Belohnungen streben. Mit seinen Erkenntnissen hat Wolfram Schultz wesentlich dazu beigetragen, Mechanismen im Gehirn zu verstehen, die zu Spielsucht, Drogensucht oder Alkoholismus führen können. Dafür erhielt er 2017 mit zwei weiteren Wissenschaftlern den hoch dotierten „BrainPrize“.

    Wolfram Schultz schilderte einen Abend im Pub nach getaner Arbeit. Mehrere Sorten Bier, mit denen man seinen Durst stillen und sich für das Tagewerk belohnen möchte, stehen zur Wahl. Anhand der Etiketten sucht man sein Bier aus. Durch vorherigen Genuss hat man gelernt, welches Bier schmeckt und welches nicht. Nach den Anstrengungen hat man etwas Gutes verdient und muss zudem dem Körper Energie zuführen.

    Was zeigt dieses Beispiel und was verstehen wir unter Belohnung? Zum Überleben braucht der Körper Substanzen aus der Umgebung, die er mit Nahrung und Flüssigkeit bekommt. Hinzu kommt die Fortpflanzung zum Erhalt der Menschheit. „Diese drei Belohnungen sind absolut notwendig“, betonte der Wissenschaftler. Die Weitergabe der Gene sicherzustellen, ist eine Hauptaufgabe des Gehirns.

    Wie reagiert der Organismus auf eine Belohnung? Auch hier hatte Schultz eine witzige (fiktive?) Anekdote parat: Für seine Weihnachtswunschliste kann er zwischen einem Thriller und einem Liebesroman wählen. Er entscheidet sich für Letzteren und teilt dies seiner Frau mit. An Weihnachten ist die Enttäuschung groß. Unterm Baum liegt ein Roman von John Grisham. Die erwartete Freude bzw. Belohnung fällt aus. Der Partner hat den Weihnachtswunsch vergessen. Was lernt der biologische Organismus daraus? „Er vermeidet künftig Partner, die an Gedächtnisstörungen leiden“, so die Antwort. Oder anders gesagt: Mit einem besseren Gehirn bekommt man eine bessere Chance auf eine Belohnung bzw. zum Überleben.

    Wolfram Schultz führte das bekannte 100 Jahre alte Experiment des russischen Forschers Pawlow mit Hunden an. Ein Hund sieht eine Wurst und sondert Speichel ab. Nachfolgend ertönt zwei Sekunden vor dem Zeigen der Wurst eine Glocke. In Erwartung der Wurst erfolgt der Speichelfluss, ohne dass diese zu sehen ist. Die Glocke hat eine Belohnungsfunktion erhalten. „Belohnungen lösen positive Emotionen, Wohlbefinden und Glücksgefühle aus.“ Und man will mehr davon.

    Was passiert in diesem Moment im Gehirn? Im Mittelhirn befinden sich Neuronen, die Dopamin freisetzen. Die Dopaminzelle antwortet auf Belohnung, indem sie vermehrt Aktionspotenziale abgibt. Diese Aktionspotenziale sind Träger von Informationen, die an andere Neuronen weitergeleitet werden. Das wurde bei Tieren intensiv untersucht und die Ergebnisse sind messbar. Die Dopaminneuronen reagieren nicht nur, wenn das Tier eine Belohnung erhält, sondern auch wenn ein Reiz diese voraussagt. Je höher die Belohnung ist, desto stärker fällt die Antwort aus. Die Erregung von Dopaminneuronen führt schließlich zu belohnungssuchendem Lernverhalten. Dopaminneuronen bilden demnach im Gehirn ein Zentrum, das unser Verhalten gegenüber Belohnungen steuert und hilft zu lernen, Belohnungen zu finden.

    Substanzen, die abhängig machen wie Drogen, Alkohol oder Nikotin, laufen über das Dopaminsystem, erklärte Wolfram Schultz weiter. Die Neuronen werden von Kokain, Amphetamin etc. erregt, als ob diese Substanzen natürliche Belohnungen wären und je größer die Belohnung ausfällt, umso größer die Erregung.

    Das unnatürliche Dopaminsignal erzeugt schließlich eine starke Annäherung an diese Substanzen, was ab einem gewissen Punkt in vielen Gehirnen zur Sucht führen kann. Mögliche Mittel dagegen seien, so Schultz, Bildung, Kultur, Erziehung und Ablenkung. „Wir brauchen Ausbildung und Informationen, um durch die Komplexität des Lebens zu kommen.“ Ohne diese „gebundene Rationalität“ würden Entscheidungen zunehmend irrational werden. Zusätzlicher oft vermeintlicher Zeitdruck verschlechtere Entscheidungen weiterhin.

    Höhere Belohnungen erfordern aber auch ein gewisses Maß an Mut zu Neuem. Die Belohnungsrate steige, wenn man gelegentlich von üblichen Gewohnheiten abweicht und etwas ausprobiert, sagte Wolfram Schultz. Bei mehr als einem Prozent bis maximal 10 Prozent der Entscheidungen sollten bekannt gute Wege verlassen und Neues erkundet werden.

    Text und Bild erschienen in der Rhön und Saale Post am 14.11.2018

  • Ein K für Konturen

    Ein K für Konturen

    Die Ausflugstruppe auf der Maintal-Terrasse des Klosters

    Eine Schülerzeitung auf Kloster Banz

     

    Alle Jahre wieder fährt die Redaktion der Schülerzeitung Konturen des Rhön-Gymnasiums Bad Neustadt im Herbst nach Kloster Banz im oberfränkischen Bad Staffelstein, wo sie unter fachkundiger Leitung von Matthias J. Lange und Clemens Strimmer an ihrer neuen Ausgabe arbeitet. Neben den P-Seminar-Schülern der Oberstufe und der Schülerzeitungsbetreuerin Christine Maier-Fürsich begleiteten sie vier Nachwuchsjournalisten aus anderen Jahrgangsstufen und Frank Breunung als unterstützende Lehrkraft.

    Das zur Hanns-Seidel-Stiftung gehörende Kloster Banz bietet Seminar- und Computerräume zum professionellen Arbeiten. Die zwei Referenten gaben den Schülern die Möglichkeit, sich in den Bereichen Layout, Marketing und Redaktion weiterzuentwickeln und ihre Ideen mithilfe von verschiedenen Computerprogrammen zu verwirklichen. So konnten sich die Schüler für einige Tage von engen Lehrplänen und dem Prüfungsstress befreien und sich ausschließlich auf das zeitintensive Projekt fokussieren. Dadurch wurden große Fortschritte bei der Entwicklung der Schülerzeitungs-Ausgabe gemacht.

    Es herrschte eine angenehme familiäre Atmosphäre, die die einzelnen Teilnehmer weiter zusammenschweißte und die sie mit den Tagen immer produktiver machte. Das sind für die Konturen sicher die besten Voraussetzungen, um auch im nächsten Jahr bei Schülerzeitungswettbewerben vorne mitzuspielen.

    Text: Tobiasz Pietrala
    Bilder: Clemens Strimmer 

     

  • Erneuter amerikanischer Diplomatenbesuch am Rhön-Gymnasium

    Erneuter amerikanischer Diplomatenbesuch am Rhön-Gymnasium

    Nachdem nun der Besuch von Philip D. Murphy, dem damaligen US-Botschafter in Berlin, am Rhön-Gymnasium einige Jahre her ist, war es einmal wieder Zeit, die Welt der internationalen Diplomatie nach Bad Neustadt zu holen.

    Die Englisch-Fachschaft lud mit Hilfe der Vermittlung des DAI (Deutsch-Amerikanisches Institut Nürnberg) Stephen Ibelli ein, den Konsul für öffentliche Aufgaben vom US-Generalkonsulat in München. Dieser war am Freitagmorgen zu Gast bei den 11. Klassen des Rhön-Gymnasiums. Seinen Vortrag eröffnete er mit den Worten: „A Diplomat’s Life is a Life of Change!“

    Anschaulich, authentisch und ohne Schnörkel stellte Stephen Ibelli den Diplomatenberuf anhand seines beruflichen Werdegangs dar. Innerhalb von 15 Jahren war er bereits in sieben verschiedenen Ländern tätig, darunter Russland, Libyen, Irak, Tunesien und der Oman. Er sprach auch über die deutschen Vertretungen in den USA und die der USA in Deutschland. Besonders die Auswirkungen eines von zweijährigen Ortswechseln geprägten Berufslebens auf die Familien der Diplomaten waren für alle Anwesenden interessant.

    Die Veranstaltung diente aber vor allem der Pflege der deutsch-amerikanischen Beziehungen, wobei der Konsul die gemeinsamen Grundwerte der Demokratie und der journalistischen Freiheit betonte. Er ließ auch die Gymnasiasten ausrechnen, dass von den 375 Millionen Amerikanern 45 Millionen deutsche Wurzeln haben.

    In diesem freundschaftlichen und demokratischen Zusammenhang war auch die ausführliche Frage- und Antwortrunde zu sehen. Die Zuhörer wurden aufgefordert, Fragen zur Person, zum Diplomatenalltag und Amerika zu stellen. Die Teilnehmer machten rege von dieser Möglichkeit Gebrauch. Die Fragen reichten vom Lieblingsgetränk über persönliche berufliche Erfahrungen hin zu den großen gesellschaftlichen Problemstellungen in den Vereinigten Staaten: Waffengesetzgebung, Todesstrafe, Legalisierung von Marihuana, illegale Einwanderung, Klimawandel, political correctness…

    Stephen Ibelli sprach mit den Schülerinnen und Schülern nachdrücklich über die Vorzüge eines Lebens in Freiheit und rief sie auf, friedlich für demokratische Werte einzutreten und – damit ein Austausch mit anderen Kulturen auch gelingen kann – in jungen Jahren Fremdsprachen zu lernen. Nach dem mehr als einstündigen Sprachbad mit sehr gut verständlichem amerikanischen Englisch bedankten sich Schüler und Lehrer herzlich beim Referenten für den gelungenen Vortrag und die aufgeschlossene, unkomplizierte Art, Fragen geschickt und inhaltsreich zu beantworten.

    Text und Bild: Friedrich Frenzel

  • Neues Team am RG-NES

    Neues Team am RG-NES

    (von rechts): Erik Posluschny (Q12), Tristan Söder (9y+), Stefanie Schnellbach (10b), Diana Emmert, Christian Gräb und Christine Dürr.

    Zusammen mit den neuen Verbindungslehrern stellen sich die neuen Schülersprecher vor. 

    Gemeinsam freuen wir uns auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit im Dienste der Schulfamilie am Rhön-Gymnasium. Viel Arbeit wartet bei der Gestaltung des Projekttags und Winterballs sowie zahlreicher anderer großer und kleiner Events an unserer Schule.

     

    Alles zu unserer SchülerMitVerantworung finden Sie auch hier.

    Text: C. Dürr
    Bild: T. Rehm

  • Neue Gesichter am Rhön-Gymnasium

    Neue Gesichter am Rhön-Gymnasium

    [hintere Reihe von rechts:] OStR Oliver Süssner, StRef Jonas Böhm, OStR Matthias Wölfling, StR Tobias Greubel. 

    [vordere Reihe von links:] StRef Jakob Wilsdorf, StRef Dr. David Fronczek, StRin Tanja Rehm, StR Michael Stöcklein.

    Nicht im Bild FL Dace Stoßberg.

     

    Die Neuen im Schuljahr 2018/19

    Zum Beginn des neuen Schuljahres konnte das Rhön-Gymnasium seine neuen Lehrkräfte begrüßen und wünscht ihnen einen guten Start. Neben dem neuen Ständigen Stellvertreter OStR Oliver Süssner haben acht neue Kolleginnen und Kollegen ihren Dienst angetreten.