„SUP“ – „Schule und Pause“, „Streber und Planlose“ oder „Stand Up Paddle“?

Mit einem SUP in der Mitte feierten wir am 18.09.2026 in der Brender Kirche unseren ökumenischen Gottesdienst zum Schuljahresbeginn. Eine ganz schön wackelige Angelegenheit, wenn man sich zum ersten Mal auf so ein „Stand Up Paddle“ wagt. Es wird wohl nicht ausbleiben, dass man mal das Gleichgewicht verliert und im wahrsten Sinne des Wortes baden geht. Dann heißt es: nicht aufgeben, noch einmal probieren und am besten nicht auf die eigenen Füße, sondern nach vorne in die Weite blicken! Auch am Anfang eines neuen Schuljahres fühlen wir uns vielleicht etwas unsicher: Krieg ich das hin, dem Unterricht zu folgen und meine Aufgaben zu erledigen, oder wackele ich des Öfteren, weil ich etwas nicht verstehe oder nicht aufgepasst habe? Vielleicht schmeißt es mich sogar vom Brett, weil ich schlechte Noten habe oder gar Ärger und Streit mit meinen Mitschülerinnen und Mitschülern oder Lehrerinnen und Lehrern? Wie Petrus, der in einer biblischen Geschichte von Jesus aufgefordert wird, trotz Sturm aus dem Boot zu steigen und über das Wasser auf Jesus zuzulaufen, brauchen auch wir Mut und Vertrauen, uns allen Herausforderungen dieses neuen Schuljahres zu stellen. Aber wie Petrus dürfen auch wir darauf vertrauen, dass wir in „Schule und Pause“, als „Streber und Planlose“, in „Stille und Plaudern“, bei aller „Schreibarbeit und Proben“ auf unserem SUP nicht alleine durch dieses Schuljahr paddeln müssen, sondern dass jemand da ist, der uns dann, wenn die Wellen zu hoch werden, die rettende Hand entgegenstreckt und verspricht: Ich bin bei dir!

Text und Bild: Christiane Fischer

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