Langos oder Gulasch? – Studienfahrt der Q12 nach Budapest
Am Sonntag, den 20. September, startete um 4:30 Uhr unsere lang ersehnte Studienfahrt nach Budapest. Nach einer langen, etwa zwölfstündigen Busfahrt begleitet von Frau Schmitt, Frau Bauer, Herrn Krebs und Herrn Pötzinger kamen wir schließlich in der ungarischen Hauptstadt an. Unser Hotel lag sehr zentral und nur wenige Gehminuten vom Parlament entfernt – also ein perfekter Ausgangspunkt, um bei Sonnenaufgang joggen zu gehen. (Grüße an Frau Bauer: Am Mittwoch wäre ich (Waniya) ja zum Joggen mitgegangen – und Herr Krebs auch, hätte er Laufschuhe dabei gehabt.)
Das eigentliche Programm begann am nächsten Tag mit einer Stadtrally. In Kleingruppen mussten wir verschiedene Aufgaben in ganz Budapest lösen. Dabei ging es darum, Denkmäler nachzustellen, fremde Menschen nach deren Lieblingsort zu fragen, vor dem Opernhaus wie eine übertriebene „Operndiva“ ein Foto zu machen oder andere teilweise peinliche und witzige Sachen zu erledigen. Genauso wie ab sofort in der Oberstufe mussten wir hier auch so viele Punkte wie möglich erspielen, um den Gewinnerpreis zu ergattern. Trotz des unerwarteten Regens stand am Abend eine Donaufahrt auf dem Programm, bei der wir Budapest noch einmal aus einer ganz anderen Perspektive erleben konnten. Am nächsten Tag erkundeten wir gemeinsam mit einem Tourguide das historische Burgviertel. Noch beeindruckender wurde es am Mittwoch: Nach einer Sicherheitskontrolle wie am Flughafen durften wir das prächtige ungarische Parlament besichtigen und einen Blick in das Gebäude werfen. Der Donnerstag führte uns im Rahmen eines Tagesausflugs an den Balaton. In der Tapolca Seehöhle paddelten wir nach einem kurzen Museumsbesuch und einem Film selbstständig mit kleinen Booten durch die Höhle.
Neben dem gemeinsamen Programm blieb natürlich auch genügend Zeit, Budapest auf eigene Faust zu entdecken. Ob ein abendlicher Spaziergang am beleuchteten Parlament, der Aufstieg zur St.-Gerard-Sagredo-Statue oder das Erkunden der zahlreichen Straßen und Plätze – für jeden war etwas dabei. Auch kulinarisch konnten wir die ungarische Kultur kennenlernen: Langos, Gulasch und Kürtosklacs, besser bekannt als Chimney Cake, durften natürlich nicht fehlen.
Hätten dann am Abfahrtstag auch alle Wecker ihren Job erfüllt, wären wir sogar überpünktlich losgekommen. Nach einer ereignisreichen Woche waren wir zwar alle müde und ziemlich geschafft, blicken aber auf eine schöne Abschlussfahrt zurück, die sicherlich noch lange in Erinnerung bleiben wird.
Text: Waniya Chaudhry, Suna Müller
Bilder: aus dem Fundus der Teilnehmenden
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