Kategorie: Oberstufe

  • Begabtenförderung in der Oberstufe

    Begabtenförderung in der Oberstufe

    Begabtenförderung in der Oberstufe

    Der Duden versteht unter Begabung die „natürliche Anlage“ und die „angeborene Befähigung zu bestimmten Leistungen“. Daraus ergibt sich, dass begabte Schülerinnen und Schüler über besondere Talente verfügen, die über das reine Erbringen guter Zeugnis-leistungen hinausgehen. Solche Talente zu fördern, ist uns ein Herzensanliegen. 
Das Aufgabenspektrum der Oberstufenkoordinatoren reicht von der pädagogischen Be-treuung über die Organisation der Fächerwahl sowie die Ko-ordination der Angebote zur Berufs- und Studienorientierung (siehe letzter Jahresbericht) bis zur Planung und Durchführung der Abiturprüfungen. 
Daher kennen wir unsere Ober-stufenschülerinnen und -schüler gut und sprechen, unter Mithilfe der Fachlehrkräfte, Schüler-innen und Schüler, die für Stipendien und andere Förderungen in Frage kommen, gezielt an und unterstützen beim Bewerbungs-verfahren. 
So vielfältig die Talente unserer Schüler, so vielfältig sind die Angebote. Zulassungsvoraussetzungen sind neben guten schulischen Leistungen häufig soziales und außerunterrichtliches En-gagement. Eine Auswahl der Förder-möglichkeiten während der Oberstufe finden Sie hier: 







    Weitere Informationen zu Stipendien finden sich zum Beispiel bei Stipendienlotse

     

    Fazit: Die Mühe lohnt sich!


    Text: Matthias Baumbach & Andreas Maier


    Und was sagen die Schüler?

    „Einen Tag lang Präsident des europäischen Rates sein. Dass ich dazu schon mit 16 beim Ferienseminar die Chance habe, hätte ich auch nie gedacht. Das Planspiel rund um den EU-Sicherheitsrat und die zahlreichen anderen Workshops haben mir wortwörtlich meinen „Horizont erweitert“ (wie auch das Thema des Seminars lautete). Daneben lernte ich auch die anderen Teilnehmer kennen, die sich weniger über ihre Schulnoten auszeichneten, als über ihr Interesse an Kunst und Musik.“

    Sarah Nodehi

    Q12

    „Die Deutsche Schülerakademie hat mir besonders gefallen, weil ich dort so viele interessante Menschen kennenlernen durfte. Das gesamte Betreuerteam, aber vor allem die anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben mich sehr beeindruckt. Ich denke, dass ich während der zwei Wochen von jedem dort etwas lernen und für mein eigenes Leben mitnehmen konnte.

     

    „Am CERN hat mich vor allem die offene und internationale Atmosphäre beeindruckt. Die Menschen dort kommen aus der ganzen Welt und gehen trotzdem ganz unvoreingenommen und herzlich aufeinander zu. Hier wurde mir bewusst, wie gut es der Wissenschaft gelingt, Menschen zu verbinden.“

    Kilian Hügel

    Q12

    „Das Max Weber-Programm bietet seinen Stipendiaten u. Stipendiatinnen mehr als nur finanzielle Unterstützung in Form von Bildungspauschalen. Es ermöglicht unter anderem auch die Teilnahme an zahlreichen Aktivitäten zur Vernetzung und zum Austausch zwischen den Studierenden. Ergibt sich dir diese Möglichkeit nach dem Abitur, nutze sie und nimm auf jeden Fall am Auswahlverfahren teil! Ich habe es jedenfalls nicht bereut.“ 

    Philipp Schulze

    Abitur 2018

    Franz-Marschall Straße 7, 97616 Bad Neustadt a.d. Saale

    Tel. 09771 / 63 015 0
    Fax. 09771 / 63 015 – 99
    Mail: direktorat[at]rhoen-gymnasium.de

  • P-Seminar-Preis für das Rhön-Gymnasium

    P-Seminar-Preis für das Rhön-Gymnasium

    Herr Ulrich von Jopp und Herr Mai vom BayernLab

    In Schweinfurt wurden am Dienstag, den 18.02.20 die drei besten P-Seminare Unterfrankens durch die Ministerialbeauftragte Frau Monika Zeyer-Müller sowie durch den vbw-Vorstandsvorsitzenden Herrn Wolfgang Fieber ausgezeichnet. Zu den Preisträgern darf sich in diesem Jahr auch das P-Seminar des Rhön-Gymnasiums mit dem Titel „Digitalisierung des ländlichen Raums mittels Drohnen“ unter der Leitung von Frau Dr. Joachim und Herrn Gleichmann zählen. Ebenfalls prämiert wurden das Deutschhaus-Gymnasium aus Würzburg, dessen Schüler eine Mathe-App für die fünften Klassen entwickelten, sowie das Alexander-von-Humboldt-Gymnasium aus Schweinfurt, dessen P-Seminar einen Berufs- und Studieninteressentest erstellt hat.


    Die Bad Neustädter Schüler entwickelten in Zusammenarbeit mit der Firma Jopp und dem BayernLab ein Konzept für einen Drohnenlandeplatz auf dem neuen Jopp-Entwicklungszentrum in der Meininger Straße. Das Projekt wurde von der in Bad Neustadt ansässigen Firma angestoßen, um in Zukunft einen Drohnen-Lieferverkehr zwischen den verschiedenen Werken zu etablieren. Die Idee des Seminars sah einen autonom arbeitenden Landeplatz vor, der sich automatisch unter die anfliegende Drohne bewegt und die Ware anschließend mittels einer Hebebühne sicher in das Gebäude transportiert. Der Vorteil dieses Konzepts ist, dass Menschen in den Prozess kaum bis gar nicht mehr eingreifen müssen. Die Ideen wurden unter Verwendung von Lego-Mindstorms, einer Augmentations-Software und einem eigens angefertigten Video veranschaulicht.
    Dass es das P-Seminar des Rhön-Gymnasiums bis unter die „Top 3“ geschafft hat, ist sicherlich zu einem großen Teil der tatkräftigen Unterstützung der externen Partner zu verdanken. Daher bedanken wir uns sehr herzlich bei der Firma Jopp, dem BayernLab Bad Neustadt sowie der Physik Didaktik der Universität Würzburg.

    Text: Kilian Hügel
    Bild: Maya Stäblein