Rainer Maria Rilke – Lesung von Alois Prinz
Im Rahmen der Lesereise „Lyrik-Flattern“, die über die deutsche Akademie für Kinder- und Jugendliteratur organisiert wurde, kamen die Schülerinnen und Schüler der Q12 des Rhön-Gymnasiums in Bad Neustadt in den Genuss eines besonderen literarischen Leckerbissens. Ali Gürkan und Magdalena Klein vom Rhön-Gymnasium stellten in Kooperation mit der Bücherei Salz die Verbindung her und zogen so diese musikalische Lesung an Land.
Der Autor Alois Prinz stellte sein neuestes Werk, eine Biografie über Rainer Maria Rilke, zusammen mit dem Gitarristen und Liedermacher Johannes Öllinger vor.
Alois Prinz, geboren 1958, studierte zunächst Literaturwissenschaft und Philosophie, arbeitete als Journalist, bis er sich dem Schreiben widmete. Der Schwerpunkt seines literarischen Schaffens sind Biografien. Für seine Bücher erhielt er zahlreiche Auszeichnungen, so 2004 den Jugendliteraturpreis für seine Arbeit über Ulrike Meinhof.
Der Gitarrist und Liedermacher Johannes Öllinger ist vielfältig aufgestellt – von klassischer Gitarre bis hin zu zeitgenössischer Musik. Er ist ein gefragter Gastmusiker und begleitete erst am Vortag Willi Weichseln in Volkach.
Mit Gesang und Gitarre gestaltete Johannes Öllinger das Intro zur Lesung. Im Anschluss übernahm Alois Prinz das Wort und stellte sich und seine musikalische Begleitung vor. Anschließend ging es um die Biografie von Rainer Maria Rilke. Prinz erläutert, dass das Leben Rilkes, geboren 1875 in Prag, durch viele Wendungen geprägt und nicht immer einfach war. Als Mensch, der in den Tag hineinlebte und nicht viel plante, vollendete er noch sein Werk, bevor er 1926 nach längerer Krankheit in der Schweiz starb.
Mehrere Oberstüfler lasen während des Vortrages verschiedene Texte von Rilke vor. Darunter waren Gedichte, Briefe und eine politische Rede. Untermalt wurde die Vorstellung mit passenden Liedern von Johannes Öllinger. So trug er beispielsweise eine Vertonung des Gedichtes „der Panther“ von Udo Lindenberg vor.
Es war ein gelungener und abwechslungsreicher Vortrag, bei dem den Zuhörerinnen und Zuhörern klar wurde, dass Rilkes Texte nichts an Aktualität verloren haben und seine Briefe und Werke auch heute noch populär sind.
Text: Magdalena Klein
Bilder: Ali Gürkan
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