Kammermusikabend des Rhön-Gymnasiums – Talente unserer Schule zeigen ihr Können im Konzertsaal Wechterswinkel

Am 23. März 2026 fand traditionell der Kammermusikabend im Konzertsaal des Klosters Wechterswinkel statt. Und er war in diesem Jahr wirklich „hochkarätig“!

Pianisten und Pianistinnen aus verschiedenen Jahrgangsstufen entlockten dem Konzertflügel wunderbare Klänge: Miriam Fischer aus der Jahrgangsstufe 5 eröffnete den Abend mit „Pippi Langstrumpf“ und „Amelie“, Christian Mendoza aus der Jahrgangsstufe 6 zeigte eine fast unglaubliche Ruhe in Saties „Gnossienne“, Lena Schmidt (JGST 10) glänzte mit Liszts Consolation Nr. 3 und Sophie Lemmerich beeindruckte mit Chopins Nocturne op. 9 Nr. 2 und der höchst virtuosen Toccata von Aram Khatchaturjan. Marie Keßler aus der Q13 entführte die Zuhörer kurz in weihnachtliche Stimmung mit „Ich steh an Deiner Krippen hier“ von Michael Schütz, bevor das Werk in mitreißende jazzige Klänge überging.

Neben den Pianistinnen und Pianisten gab es Jamilie Gabriel (Q12) und Richard Oehme (JGST 8) auf der Geige zu hören: Jamilie spielte zusammen mit Qiao Shan Chen (Q12) am Klavier spanische Klänge von Carlos Gardel („El dia que me quieras“). Richard spielte den Miniaturmarsch von Fritz Kreisler, begleitet von seiner Mutter Andrea Oehme am Klavier.

Leonie Sommer aus der Jahrgansstufe 7 setzte als Solistin mit ihrer Gitarre einen Ruhepunkt und spielte von Leonard Cohen „Hallelujah“ und von Fernando Carulli „Andante grazioso“.

Auch Lorena Müller (Q13) trat als Solistin auf und sang absolut souverän und überzeugend eine Arie aus Mozarts Oper „Bastien und Bastienne“, begleitet von Frau Oehme am Klavier.

Das Flötentrio mit Johanna Nägler, Rebecca Tully und Luisa Rückel (alle JGST 9) zeigte sehr hohes Niveau mit Laszlo Zenplenis „Trio for Flutes“. Mit diesem Werk sind sie anschließend auch im Landeswettbewerb „Jugend Musiziert“ angetreten.

Ein besonderes Instrument stellte Julika Kelemen (JGST 7) vor. Sie spielte mit ihrer früheren Lehrerin Barbara Karsten als Gast zwei Duos für zwei Fagotte von Johann Schobert und J.S. Bach.

Den Abschluss des Programms bildete ein Saxophontrio unter der Leitung von Franziska Peschut. Louis Pradel (Q12), Lena Weber (JGST 8) und Frau Peschut entführten die Zuhörer in Filmmusikklänge von „Der Pate“, bevor alle zusammen als Zugabe „Abendstille überall“ im Kanon spielten.

Insgesamt war es ein gelungener und kurzweiliger Abend, der wirklich sehr beeindruckende Leistungen zeigte!

Text: Andrea Oehme; Bilder: Judith Winkelbach

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