Kunstgeschichte zum Anfassen
Kinder entdecken Höhlenmalerei praktisch und kreativ
Im Kunstunterricht der 5. Klassen stand das Thema Höhlenmalerei im Mittelpunkt. Die Schülerinnen und Schüler setzten sich zunächst mit historischen Vorbildern wie den Höhlenmalereien von Lascaux (Frankreich) auseinander und erhielten Einblicke in die Lebenswelt der frühen Menschen. Dabei wurde besprochen, welche Materialien und Techniken damals zur Verfügung standen und welche Bedeutung die Darstellungen hatten.
Im praktischen Teil fertigten die Kinder eigene Höhlenwände aus Pappmaché an. Diese wurden mithilfe von Gewürzen und Kleister so gestaltet, dass eine möglichst realistische Farbigkeit und Oberflächenstruktur entstanden. Ein besonderer Schwerpunkt lag auf der Herstellung von Farben aus Naturmaterialien, wodurch ein anschaulicher Bezug zu historischen Arbeitsweisen geschaffen wurde. Auf den selbst gestalteten Untergründen entwickelten die Schülerinnen und Schüler eigene Höhlenzeichnungen, die sich an prähistorischen Motiven orientierten.
Das Projekt verband auf anschauliche Weise kunstpraktisches Arbeiten mit kunsthistorischem Lernen. Es förderte Kreativität, Experimentierfreude und feinmotorische Fähigkeiten ebenso wie das Verständnis für kulturelle Zusammenhänge und die Entwicklung bildnerischer Ausdrucksformen im Sinne des Lehrplans.
Die gelungenen Werke der Schülerinnen und Schüler werden in der Schulcafeteria präsentiert.
Text: Simone Schodorf
Bilder: Judith Winkelbach und Simone Schodorf
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