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Documenta 15 – Kunst erleben

Exkursion zu Deutschlands größter Ausstellung zeitgenössischer Kunst

Skandal und Rücktritt, lumbung und krongkong- das hat man von der 15. Ausgabe der Documenta in Kassel wohl möglich schon gehört. Natürlich haben wir die Probleme auch im Unterricht thematisiert, am 21.7.22 ging es aber vor allem darum, Kunst live zu erleben. Diejenigen Schüler*innen der 10. Klassen, die eine (insgesamt) fast achtstündige Zugfahrt auf sich genommen hatten, wurden in der Gudskul mit Aktionen und damit belohnt, dass diese Documenta nicht spießig und elitär, sondern einladend und ein wenig verrückt herüberkam. Gemeinsam und wenn man möchte ein wenig Kunst schaffen, war die Devise, die auf den ersten Blick dominierte. Dass man dabei auf Umweltprobleme, die Schuld gegenüber Ureinwohnern, Arbeitsbedingungen und Körperwahrnehmung, Gewalt oder Verfolgung trifft, wurde bei näherer Betrachtung sehr deutlich.

Beeindruckend war die Größe einiger Kunstwerke, das Konzept, die Unterschiede und die Vielfältigkeit.

Auf diese erste Berührung mit zeitgenössischer Kunst folgte ein durchaus positives Feedback der zukünftigen Oberstufenschüler*innen. Außerdem zeigte sich die Bahnfahrt mit zahlreichen Umstiegen als gute Übung in puncto Pünktlichkeit im Hinblick auf die Berlinfahrt!

Großes Lob an alle, ihr habt den Test bestanden. Vielen Dank auch an Sonja Büdicker für die angenehme Unterstützung.

 

Text: Judith Winkelbach
Bilder: Judith Winkelbach, Arina Bering, Lucia Bauß, Marlene Ziegner

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